DE40985C - Zerlegbare Gliederkette mit rechteckigen Langgliedern und eingehakten Verbindungsgliedern - Google Patents

Zerlegbare Gliederkette mit rechteckigen Langgliedern und eingehakten Verbindungsgliedern

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DE40985C
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Application number
DENDAT40985D
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Firma W. T. Flather in Sheffield
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

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PATENTAMT.
Die vorliegende Gliederkette läfst sich leicht in ihre einzelnen Theile zerlegen und ebenso schnell wieder zusammensetzen. Dieselbe wird aus Stahl gefertigt und soll vorwiegend als Treibkette Verwendung finden.
Fig. ι stellt eine Oberansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt mit theilweiser Ansicht dieser Kette dar. In Fig. 3 ist ein einzelnes Glied der Kette veranschaulicht. Fig. 4 ist eine Seiten- und eine Vorderansicht eines Verbindungsgliedes, Fig. 5 die zugehörige Unter- und Oberansicht desselben und Fig. 6 das ausgestreckte Verbindungsglied. Fig. 7 giebt eine Abänderung einer solchen Gliederkette mit etwas anderem Verbindungsgliede wieder.
Es bezeichnet α die mehr oder weniger viereckig gehaltenen Langglieder der Kette und b die diese vereinigenden Verbindungsglieder, welch letztere eine U-förmige Gestalt haben. Die viereckigen Langglieder α werden aus Stahl gestanzt und nachher getempert. Die Glieder b, welche die Verbindung zweier auf einander folgenden Langglieder bewirken, werden ebenfalls aus Stahl gestanzt, darauf in die U-förmige Gestalt gebracht, Fig. 2 und 4, und nachher ebenfalls getempert. Diese Verbindungsglieder haben in ausgestanztem Zustande, Fig. 6, eine doppel-T-förmige Gestalt mit nach beiden Enden abgerundetem Grunde. Die nach innen zu gekehrten Flächen dieser Endbegrenzungen sind ausgerundet, so dafs sich diese ausgerundeten Lappen c c bei dem fertig gebogenen Gliede über die Schenkel der Langglieder a herumlegen, Fig. 6, infolge dessen eine festere Lage dieser Glieder b auf den Langgliedern a erreicht wird. Der Steg der Glieder b .erhält in der Mitte eine kleine Verbreiterung y, welche eine bestimmt begrenzte Bewegung der Glieder α nur nach einer Richtung zuläfst, wie in Fig. 2 die punktirt gezeichnete Lage des Gliedes zeigt. Durch diesen Anschlag der Glieder α an die Verbreiterung y des zugehörigen Verbindungsgliedes und das Uebergreifen der Lappen c c über die Schenkel von α wird der Kette ein gewisser Halt gegeben, so dafs ein freiwilliges Lösen der Glieder unter sich so leicht nicht eintreten kann.
Die Zusammensetzung der Kette geschieht folgendermafsen: Man legt das Langglied a mit dem längeren Schenkel über eine Seite der Lappen c, so dafs ein kürzerer Schenkel von a unter c gelangt, wie in Fig. 1 punktirt gezeichnet ist. Darauf dreht man das Glied bei etwas abwärts gehaltener Lage um 900, und die Verbindung von zwei Gliedern α und b ist hergestellt. Auf gleiche Weise verfährt man bei den folgenden Gliedern. Durch dieses Verfahren kann man in kürzester Zeit die Kette zusammensetzen oder auch eine Auswechselung eines Gliedes vollziehen.
Die in Fig. 7 gezeichnete Abänderung unterscheidet sich von der in Fig. 1 und 2 gezeichneten nur in der Form des Verbindungsgliedes bl. Diese Art Ketten sind für gröfsere Abmessungen berechnet, indem die Ausführung der einzelnen Theile stärker gehalten ist; sie können deshalb auch mehr aushalten. Zu dem Ende ist das Glied b1 mit zwei Rippen χ χ versehen, die nach oben an den übergreifenden Lappen d allmälig verlaufen. Diese Lappen dd greifen ebenfalls etwas um die Schenkel ,der Langglieder äl herum. In der Mitte ist
die Lagerung der Glieder α1 entsprechend ausgerundet gehalten, so dafs in Verbindung mit den übergreifenden Lappen d d gleichfalls einem freiwilligen Lösen der einzelnen Theile durch irgend welche Einflüsse vorgebeugt ist. Diese Glieder werden ebenfalls aus Stahl gestanzt, gebogen und getempert.
Bei der in den Fig. ι bis 6 dargestellten Kette -werden sowohl die Lang- wie auch die Verbindungsglieder aus Stahl gestanzt, darauf gehärtet und nachher getempert. Die Verbindungsglieder b werden vor dem Härten erst in die U - förmige Gestalt gebracht, dann gehärtet, und getempert. Bei Kettengliedern von mehr als ι Y4" engl. Länge, wie solche in Fig. 6 und 7 dargestellt sind, können auch die einzelnen Theile nicht gestanzt, sondern aus sogenanntem »Lenis« - Tiegelstahlgufs gefertigt werden. Es werden zu diesem Zweck entsprechend gefertigte Formen sowohl für Langwie auch für Verbindungsglieder hergestellt, die einzelnen Glieder darin durch Stahlgufs erzeugt, alsdann gehärtet und nachher getempert.
Die auf diese Art hergestellten Ketten zeichnen sich vor anderen derartigen Ketten dadurch aus, dafs infolge des Uebergreifens der Lappen c bezw. d über die Schenkel der Langglieder α bezw. al und der gesicherten Führung der Langglieder an dem Steg der Verbindungsglieder b bezw. bl nicht so leicht ein freiwilliges Auslösen der einzelnen Glieder eintreten kann, dabei aber das Zusammensetzen der Kette sowie Ergänzen einzelner Glieder leicht vorzunehmen geht.
Ebenso kann statt Stahlgufs schmiedbarer Eisengufs Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Gliederkette, bestehend aus der Verbindung einzelner rechteckig geformten Langglieder α α durch U-förmig gebogene Verbindungsglieder b b, welche mit zum Theil über die Längsschenkel von α herumgreifenden' Lappen c oder d so versehen sind, dafs die Kette sowohl in gestreckter als in gekrümmter Lage zusammenhängt, dagegen an jedem Gliede gelöst werden kann, sobald ein Langglied in Bezug auf sein eingehaktes Verbindungsglied so gedreht wird, dafs statt eines Querschenkels von α ein Längsschenkel von α in die U-förmige Biegung des zugehörigen Verbindungsgliedes b zu liegen kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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