DE830449C - Doppelzinkige Verkuerzungsklaue fuer Ketten - Google Patents

Doppelzinkige Verkuerzungsklaue fuer Ketten

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DE830449C
DE830449C DE1948P0003292 DEP0003292D DE830449C DE 830449 C DE830449 C DE 830449C DE 1948P0003292 DE1948P0003292 DE 1948P0003292 DE P0003292 D DEP0003292 D DE P0003292D DE 830449 C DE830449 C DE 830449C
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DE
Germany
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claw
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prongs
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Expired
Application number
DE1948P0003292
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Rieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Original Assignee
RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G17/00Hooks as integral parts of chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

  • Doppelzinkige Verkürzungsklaue für Ketten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum beliebigen Verkürzen von Ketten, insbesondere von Ketten mit kalibrierten Gliedern, wie sie z. B. zum Heben von Lasten, zum Abschleppen von Fahrzeugen usw. benutzt werden.
  • Die Verkürzung von Ketten stößt auf zweierlei Schwierigkeiten. Benutzt man dazu in üblicher Weise Haken, so müssen die Kettenglieder, um die Einführung des Hakens zu ermöglichen, verhältnismäßig lang bzw. weit sein, oder man muß in die Ketten größere Sonderglieder oder Ringe einfügen. Umschließt man Lasten mit langgliedrigen Ketten, so passen sich diese der Last nur schlecht an und ihre Glieder werden erheblich auf Knickung, bzw. Biegung beansprucht. Ketten anderseits, die keine schmalen Glieder haben, sind für Zugbeanspruchungen schlecht geeignet. Verkürzungshaken und ähnliche Mittel besitzen außerdem den großen Nachteil, daß sich die nicht gespannte Kette leicht löst und aushängt, vor allem auch, wenn die Kette horizontal liegt.
  • Das Ziel der Erfindung ist demgemäß, eine Art der Kettenverkürzung zu schaffen, bei der kurzgliedrige genormte Ketten ohne Einschaltung von Sondergliedern Verwendung finden können und bei der ein unbeabsichtigtes Aushängen des Verkürzungsmittels bei gestreckter Kette zuverlässig vermieden wird, dergestalt, daß zugleich jede ungünstige Beanspruchung des mit dem Verkürzungsmittel im Eingriff stehenden Kettengliedes verhütet wird.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe geht von einer doppelzinkigen Verkürzungskralle aus, wie sie schon bisher für senkrecht hängende Lastenketten verwendet wurde. Das Wesen dieser bekannten Kralle oder Klaue besteht darin, daß das in sie eingehängte Kettenglied auf dem Grund der Klauenöffnung ruht, während das nächstfolgende Kettenglied, zwischen den beiden Zinken der Klaue liegend, unten aus der Klaue herausragt.
  • Während nun bei der bekannten Einrichtung die Zinken der Klaue lediglich kurze Ansätze darstellen, die als Auflager des eingehängten Kettengliedes dienen, ohne dieses vor dem Aushaken bewahren zu können, geht man nach der Erfindung so vor, daß die Klaue hakenförmig ausgebildet ist, d. h. im Prinzip durch seitliches Aneinanderfügen zweier Haken entsteht und daß ihre von der Klauenunterseite bis zur Zinkenspitze stehende Zinkenlänge L um so viel größer als die Länge t der Kettepteilung, vermindert um die zweifache Kettengliedstärke d, bemessen ist, daß die Kette nur ausgehängt werden kann, wenn das dem eingehängten folgende Glied aus der Zugrichtung der eingelegten gestreckten Kette scharf abgebogen wird. Das Längenmaß, das durch die Kettenteilung t, vermindert um die zweifache Kettengliedstärke d, dargestellt wird, verkörpert nämlich den effektiven Abstand zwischen der Unterkante des eingehängten Kettengliedes und der ihm zugewandten oberen Kante des übernächsten Kettengliedes unterhalb der Klaue. Sobald nun dieser Abstand kleiner als die äußere Zinkenlänge ist, wird es unmöglich. Klaue und Kette durch Parallelverschiebung voneinander zu lösen, weil das eingehängte Kettenglied in der Klaue nicht hoch genug gezogen werden kann, um sich über die Zinkenspitzen 'hinwegbewegen zu lassen, ohne daß das übernächste Kettenglied gegen die Unterkante der Klaue stoßen würde. Es versteht sich hierbei aus der Natur des Erfindungsgegenstandes, daß bei den angegebenen Maßen gewisse Toleranzen berücksichtigt werden müssen, um beispielsweise der Abrundung der Zinkenspitzen und der Kettengliedrundung Rechnung zu tragen. Es ist im übrigen für die Erreichung des erfindungsgemäßen Zieles vorteilhaft, die Klauenöfffnung im Verhältnis zur Kettenstärke möglichst klein bzw. eng zu halten und die Zinken so aufzubiegen, daß die Klauenöffnung im wesentlichen parallel begrenzt wird.
  • Um das tragende Kettenglied in der neuartigen Klaue günstig und satt zu lagern, kann man insbesondere so vorgehen, daß die lichte Hakenweite kleiner als 2 d und vorzugsweise nicht viel größer als d ist, und daß die Rückwand der Klaue eine zwischen den Zinken und parallel zu ihnen liegende Nut von solcher Tiefe aufweist, daß Hakenweite und Nut zusammen gleich oder größer als 2 d sind. Man erreicht durch diese Maßnahmen, daß das tragende Glied in der Klaue, seitlich gesehen, fest und sicher gehalten wird und nicht hin und her schlagen kann, während zugleich die vorgesehene Nut eine freie Beweglichkeit und klemmungsfreie Unterbringung des anschließenden Kettengliedes ermöglicht. Dies ist um so wichtiger, als das anschließende Kettenglied und der weitere Kettenstrang, wenn er z. B. um eine Last geschlungen wird, schräg zur Klaue von dieser ablaufen und daher in seiner Richtung frei einstellbar sein muß. Man kann im übrigen dieses Ziel noch dadurch unterstützen, daß die erwähnte Nut an ihrem unteren Ende nach rückwärts vertieft ist.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung ist diese in der Zeichnung beispielhaft dargestellt.
  • Fig. i zeigt in Vorderansicht die neuartige Verkürzungsklaue mit eingehängter Kette; Fig.2 gibt hierzu eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, wieder; Fig.3 veranschaulicht eine schematische Bemessungsskizze; Fig.4 zeigt den 1?inliängungsvorgang, seitlich gesehen.
  • Die mit k bezeichnete Verkürzungsklaue weist in ihrem oberen Teil eine zu ihrer Aufhängung bestimmte Öse o auf, während sie in ihrem unteren Teil zu zwei Zinken z aufgespalten ist. Der Abstand der beiden Zinken wird möglichst gering gewählt, indessen so, daß die Kettengliedstärke d bequem dazwischen Platz hat.
  • Etwa in Höhe der Zinkenspitzen ist die Rückwand r der Verkürzungsklaue leicht nach hinten abgewinkelt, und zwar (s. Fig. 2) derart, daß die Hakenöse o und die Basis b der Klaue möglichst auf einer Geraden liegen.
  • Die Klauenzinken sind so lang bemessen, daß sie, wie aus Fig.2 deutlich zu ersehen, eigentliche Haken bilden; ihre Länge l wird größer als die Strecke gewählt, die sich aus der Teilung t, vermindert um die zweifache Kettengliedstärke d, ergibt, also L > t - 2 d.
  • Aus Fig. i ist zu ersehen, was diese Formel praktisch bedeutet. Die in die Klaue eingehänkte Kette s kann, solange sie gestreckt ist, nach vorn, d. h. in Fig. 2 nach links, nicht wieder entfernt werden. Zu diesem Zweck müßte das auf der Basis b der Hakenöffnung aufruhende Kettenglied g nach oben aus der Klaue herausgehoben werden. Dies ist aber nicht möglich, wenn die Strecke x, bestehend aus der Kettenteilung t, vermindert um die zweifache Kettengliedstärke d, kleiner ist als die Zinkenlänge 1, weil nämlich beim Hochschieben der Kette s in der Klaue K das auf das tragende Kettenglied g folgende übernächste Kettenglied u unten gegen die Klaue stößt, ehe das Glied g über die Zinkenspitzen hinweggezogen werden kann. Um die Kette aus der Klaue zu lösen, ist vielmehr eine Operation erforderlich, wie sie an Hand der Fig.4 weiter unten beschrieben wird.
  • Die Länge 1 der Klauenzinken ist vorstehend nur annähernd angegeben. In Fig. i ist deshalb die untere Begrenzungslinie des Maßes L gestrichelt gezeichnet. Welches Maß in Wirklichkeit berücksichtigt werden muß, ergibt sich anschaulich aus Fig. 3, die einen für die Erreichung des Erfindungszweckes schon nicht mehr zulässigen Grenzfall darstellt. Die beiden im Schnitt gezeichneten Klauenzinken, die gemäß Fig. 2 und .4 in Seitenansicht lasthakenähnlich gestaltet sind, bilden an ihrer Unterseite zusammen eine pfannenartige Buchtung, und zwar in Anpassung an die Krümmung der Kettenglieder. Die wirksame Zinkenlänge L' ist also in Abhängigkeit von der jeweiligen Profilierung der Klauenunterseite dasjenige -Maß, das vom Berührungspunkt p des unten satt gegen die Klaue stoßenden Kettengliedes u bis zu demjenigen Punkt q an der Spitze der Klauen reicht, über welchen die bogenförmige Unterkante des tragenden Kettengliedes g hinweggeschwenkt werden sollte. Zugleich ist in ihr schematisch der Grenzfall anschaulich gemacht, bei welchem Maß L bzw. bei welchem Maß der Kettenteilung die gestreckte Kette aus der Klaue ausgehängt werden könnte. Die wirksame Zinkenlänge l muß also größer sein als die Entfernung der Punkte p und q in Fig. 3.
  • Um eine möglichst satte Lagerung des Kettengliedes g in der Klaue zu sichern, wird die Weite der im wesentlichen parallel begrenzten Öffnung m des Klauenhäkens möglichst klein, z. B. nicht viel größer als die Kettendicke d gehalten. Um unter dieser Voraussetzung Platz für das auf das tragende Kettenglied g nach unten folgende Glied f zu schaffen, ist in die Rückwand r der Klaue eine Nut n eingearbeitet, die parallel zu den Auflageflächen der Klauenzinken und, wie aus Fig. i ersichtlich, zwischen ihnen verläuft. Dabei müssen die Weite der Öffnung in des Klauenhakens und die Tiefe der Nut n zusammen mindestens 2 d ausmachen, damit die Kettengliedergund-f nebeneinander in der Klaue Platz haben.
  • Zweckmäßig wird im übrigen die Nut n an ihrem unteren Ende, bei w, nach rückwärts vertieft, damit der Kettenstrang, der beispielsweise um eine Last geschlungen ist, schräg nach hinten aus der Klaue ablaufen kann.
  • Wenn man in eine Klaue der beschriebenen Art eine kurzgliedrige Kette einsetzen oder aus der Klaue eine solche Kette entfernen will, verfährt man in der aus Fig. ,4 ersichtlichen Weise so, daß man die Kettenglieder f und ic, die unten aus der Klaue heraushängen, um einen gewissen Betrag, z. B. 9o°, nach vorn schwenkt und dann die Kette nach oben in Richtung des Pfeiles zieht. Nur so kann nämlich vermieden werden, daß das Kettenglied 2s beim Anheben der Kette gegen die Unterkante der Klaue stößt. Fig. 4 läßt erkennen, wie das Kettenglied f `mindestens zu einem Teil seiner Stärke in die Nut ii hineinragt. Um das Ausschwenken des Kettengliedes u reibungsfrei zu gestalten, verläuft die Zinkenaußenkante der Klaue in Seitenansicht gesehen als Kreisbogen um den Kettenaufhängepunkt.
  • Einzelheiten des Erfindungsgedankens können natürlich auch anders als in den Zeichnungsbeispielen verwirklicht werden. Außerdem kann man dieVerkürzungsklaue, z. B. für besonders schwere Lasten, auch als Doppelklaue ausführen, bei welcher also im Bild der Fig. i drei Zinken nebeneinanderliegen würden, zwischen die zwei Ketten in der veranschaulichten Weise eingehängt werden. Eine solche Einrichtung könnte im übrigen auch dazu dienen, um eine laufende Kette ohne Sonderglieder mit ihren freien Enden in die Klaue einzuhängen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCFIE: 1. Doppelzinkige Verkürzungsklaue für Ketten, dadurch gekennzeichnet, daß die Klaue (k) hakenförmig ausgebildet ist und daß ihre von der Klauenunterkante bis zur Zinkenspitze reichende Zinkenlänge (l) um so viel größer als die Länge (t) der Kettenteilung, vermindert um die zweifache Kettengliedstärke (d), bemessen ist, daß die Kette nur ausgehängt werden kann, wenn das dem eingehängten Glied folgende Glied aus der Zugrichtung der gestreckten Kette scharf abgebogen wird.
  2. 2. Verkürzungsklaue nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Hakenweite (m) der im wesentlichen pafallel begrenzten Klauenöffnung kleiner als die zweifache Kettengliedstärke (d) und vorzugsweise nicht viel größer als die letztere gewählt ist.
  3. 3. Verkürzungsklaue nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (r) der Klauenöffnung eine im Bereich zwischen den Zinken (z) und parallel zu ihnen liegende Nut (n) von .solcher Tiefe aufweist, daß Hakenweite und Nuttiefe zusammen wenig größer als die zweifache Kettengliedstärke sind.
  4. 4. Verkürzungsklaue nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Rückwand (r) etwa in Höhe der Zinkenspitzen leicht nach hinten abgewinkelt ist, vorzugsweise derart, daß der obere Teil (o) der Rückwand in einer Geraden mit der Basis (b) der Hakenöffnung liegt.
  5. 5. Verkürzungsklaue nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten der Zinken (z) in Seitenansicht kreisbogenförmig gestaltet sind und in Vorderansicht zusammen ein dem Kettengliedbogen angepaßtes Pfannenprofil bilden.
  6. 6. Verkürzungsklaue nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (n) an ihrem unteren Ende (w) vertieft ist.
  7. 7. Doppelklaue zum Fassen von zwei Kettenenden, bestehend aus zwei Verkürzungsklauen nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden Klauen so zu einem Stück vereinigt sind, daß die Doppelklaue nur drei Zinken hat, von denen die mittlere Zinke beiden Klauen gemeinsam ist.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034935B (de) * 1955-02-16 1958-07-24 Yale & Towne Mfg Co Zweizinkige Verkuerzungsklaue fuer Rundgliederketten
US3333412A (en) * 1962-09-21 1967-08-01 Rieger Werner Double-clawed shortening hook
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DE2433345A1 (de) * 1974-07-11 1976-01-22 Thiele Fa August Verkuerzungsklaue fuer gliederkettenstraenge
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DE2908234A1 (de) * 1979-03-02 1980-09-11 Thiele Fa August Kettenklaue, insbesondere als zubehoerteil fuer streb- oder streckenfoerderer im untertagebergbau
US4273371A (en) * 1979-06-20 1981-06-16 Columbus Mckinnon Corporation Claw hook assembly
DE2947871A1 (de) * 1979-11-28 1981-09-03 Fa. I.D. Theile, 5840 Schwerte Doppelzinkige verkuerzungsklaue

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