DE409757C - Signalrakete mit festem Fuehrungsstock - Google Patents
Signalrakete mit festem FuehrungsstockInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/56—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
- F42B12/68—Line-carrying missiles, e.g. for life-saving
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Description
- Signalrakete mit festem Führungsstock. Bei den bisher bekannten Signalraketen mit dazu festgemachtem Steuerstock, die z. B. zum Notsignalisieren bei Schiffbrüchen usw. benutzt werden, ist die bedeutende Länge, welche der Steuerstock der Rakete haben muß, ein wesentlicher Mangel. Da es wegen der langen Steuerstöcke schwierig ist, die Rakete ganz nahe bei der Hand auf'zubewahren, wird dieselbe leicht zur Seite gelegt, so daß die Rakete in dem entscheidenden Augenblick gar nicht bei der Hand ist oder, falls man umgekehrt die Rakete zur Schau stehenläßt, besteht die Gefahr, daß der Steuerstock zerbrochen ist, wenn die Rakete verwendet werden soll. Der lange Steuerstock erfordert end-'.ich ein spezielles Stativ, in welchem die lange, nach vorn schwerwiegende Rakete während des Ausschießens angebracht werden kann.
- Die Erfindung geht nun darauf aus, diese Mängel bei Signalraketen zu beseitigen, und zu diesem Zweck ist :der Steuerstock der Rakete teleskopisch angeordnet. Der Stock wird von verhältnismäßig kurzen. Rohrstücken, die ineinander verschoben werden können, durch passende Mittel aber verhindert werden, außer Verbindung miteinander gezogen zu werden, hergestellt. Die Anordnung kann eine solche sein, daß die einzelnen Rohrstücke des Stockes sehr leicht während des H@erausziehens des Stockes ineinander verschoben werden können, während anderseits jedes einzelne der Stücke, nachdem diese zu ihrer Außenstellung herausgezogen sind, in dem freien Ende des umschließenden Rohrstückes festgehalten werden, so daß der Stock ein geradliniges, etwa elastisches verbundenes Ganzes bilden wird.
- Die genannten Eigenschaften erhalten die Rohrstücke z. B. leicht dadurch, daß ihre Enden .ein wenig zugespitzt oder konisch, mit abnehmendem Diamieter in Richtung von der Rakete selbst, gemacht werden. Die Rohrstücke müssen leicht sein und können daher aus aufgerollten, mit Leim oder einem ähnlichen Bindemittel gesammelten Papierstreifen, aus Aluminium oder aus einem: anderen leichten, geeigneten Material hergestellt sein. An dem 'unteren Ende des Raketenstockes kann zweckmäßig eine kleine Zwinge, z. B. aus Blei @o. dgl., wodurch das automatische Herausziehen der einzelnen Teile des Raketenstockes, wenn die Rakete, nach oben steigt und ein lotrechter Flug der Rakete gesichert ist, angebracht werden.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen Abb. i -eine Signalrakete mit dem Steuerstock in herausgezogenem Zustande und Abb. 2 den Oberteil der Hülle, in welche die Rakete mit eingeschobenem Steuerstock Aufnahme findet, teilweise im Schnitt.
- Wie aus der Zeichnung ersichtlich, bezeichnet a die Rakete selbst, bi, b2, b3 die einzelnen Stücke des drei- oder mehrteiligen Steuerstockes und c die entsprechend angeordneten Ringe, die den obersten Teil dies Stockes an der Rakete festhalten, während mit cd die bereits erwähnte, *am unteren Ende des Stockes angebrachte Zwinge gekennzeichnet ist.
- Wie in Abb. 2 der Zeichnung veranschau- j licht. wird die Rakete selbst und ihr Steuerstock von einem Futteral g, aus Eisenblech oder einem ähnlichen geeigneten Material bestehend, umgeben, welches Futteral oben von einem Teil h und unten von einem entsprechenden, auf der Zeichnung nicht weiter gezeigten Teil. umschlossen wird. Das Futteral g hat den Zweck, daß die Rakete a. immer trocken und fertig zum Gebrauch ist, so daß die bisherigen Schwierigkeiten, wenn man speziell von Rettungsbooten Notraketen steigen lassen wollte und die Rakete vom Regen, dem Meerwasser oder der Luft feucht geworden war, jetzt vollständig abgeholfen: sind. Das Futterteil h ist mit einer Spitze z versehen, wodurch es möglich wird, daß man selbst in dunklen Nächten fühlen kann, was Gipfel und Boden an der Rakete ist.
- Bei der beschriebenen Vorrichtung erreicht man den großen Vorteil, daß die Rakete, wenn der Stock ineinandergeschoben ist, nicht größeren Platz beansprucht, daß dieselbe leicht in Tischkästen, in Rettungsbooten u. dgl. aufbewahrt werden kann, und daß man dieselbe steigen lassen kann, indem man z. B. eine Flasche o. dgl. als Stativ verwendet und den zusammengeschobenen Steuerstock in den Flaschenhals hineinsetzt. Wenn die Rakete dann angezündet wird und in die Höhe steigt, wird der Stock sich automatisch in seiner vollen Länge entfalten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Signalrakete mit festem Führungsstock, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Raumersparnis beim Aufbewahren der Rakete der Führungsstock aus mehreren, teleskopisch ineinander verschiebbaren Röhren (bi, b2, b3) zusammengesetzt ist, von denen die unterste (b3) an ihrem unteren Ende durch Blei o. dgl. so weit beschwert ist, daß der völlige Auszug der Röhren beim Aufstieg der Rakete in automatischer Weise .erfolgt, wobei die Rakete mit dem zusammengeschobenen Führungsstock gebrauchsfertig in einem hülsenförmigen Futteral (g, h) aufzubewahren ist.
- 2. Signalrakete mit festem Führungsstock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (h) des zur Aufbewahrung der Rakete dienenden, hülsenförmigen Futterals (g, h) mit einer Spitzkappe (i) versehen ist, um auch im Dunkeln ohne weiteres feststellen zu können, an welchem Ende das Futteral. bei Ingebrauchnahme der Rakete zu öffnen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH94498D DE409757C (de) | 1923-08-13 | 1923-08-15 | Signalrakete mit festem Fuehrungsstock |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2056023A GB208493A (en) | 1923-08-13 | 1923-08-13 | Improvements in signal rockets |
| DEH94498D DE409757C (de) | 1923-08-13 | 1923-08-15 | Signalrakete mit festem Fuehrungsstock |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409757C true DE409757C (de) | 1925-02-10 |
Family
ID=25980751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH94498D Expired DE409757C (de) | 1923-08-13 | 1923-08-15 | Signalrakete mit festem Fuehrungsstock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409757C (de) |
-
1923
- 1923-08-15 DE DEH94498D patent/DE409757C/de not_active Expired
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