DE699540C - Phosphorbrandsatz - Google Patents

Phosphorbrandsatz

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Publication number
DE699540C
DE699540C DE1939H0158583 DEH0158583D DE699540C DE 699540 C DE699540 C DE 699540C DE 1939H0158583 DE1939H0158583 DE 1939H0158583 DE H0158583 D DEH0158583 D DE H0158583D DE 699540 C DE699540 C DE 699540C
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DE
Germany
Prior art keywords
phosphorus
container
phosphorus fire
fire
tinplate
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Expired
Application number
DE1939H0158583
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wilhelm
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HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
Original Assignee
HAGENUK HANSEATISCHE APPBAU
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
    • F42B4/26Flares; Torches
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/26Arrangements for mounting initiators; Accessories therefor, e.g. tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Fireproofing Substances (AREA)

Description

  • Phosphorbrandsatz Es sind Phosphorbrandsätze verschiedener Art bekannt. Man hat z. B. Phosphor geschmolzen und in, Glasbehälter eingegossen, in die alsdann der Sprengsatz eingebaut wurde. Bei der Entzündung dieser Brandsätze wird der Glasbehälter zertrümmert, wobei der gleichzeitig in Brand gesetzte Phosphor nach allen Seiten verspritzt wird: An Stelle des leicht zerbrechlichen Glasbehälters hat man ferner Behälter aus Celluloid verwendet. Zur Inbrandsetzung solcher Phosphorbrandsätze wird eine Lunte an den Cellu= loidbehälter gelegt, dessen Füllung gleichzeitig mit seiner Entflammung in Brand gerät. Diese beiden bekannten Ausführungsarten erfordern also eine gewisse Vorsicht, wenn sie in die Hände von Personen gelangen, die sich der Feuergefährlichkeit des Phosphors nicht bewußt sind. Für Luftschutzschulungszwecke sind sie daher nicht geeignet.
  • Außerdem, müssen diese Phosphorbrandsätze für den Versand auf der Eisenbahnentsprechend den Vorschriften der Eisenbahnverkehrsordnung für die Beförderung Stoffe in verlöteten Gefäßen aus Weißblech unter Wasserabschlvß eingeschlossen werden, die ihrerseits in hölzerne Kisten zu verpacken sind.
  • Es sind auch schon Brandgeschosse bekannt, bei denen der Phosphor unmittelbar in die metallenen Geschosse eingebracht ist, wobei gegebenenfalls .der Phosphor auch durch eine nicht gefrierende Flüssigkeit vor dem Zutritt des Luftsauerstoffs geschützt sein kann.
  • Die Erfindung bezieht sich' auf einen Phosphorbrandsatz, der den vorerwähnten Vorschriften der Eisenbahnverkehrsordnung Rechnung trägt, bei .dem also der Behälter, für die Aufnahme des Phosphors bereits aus Weißblech besteht, in welchem, der Phosphor unter einer Wasservorlage durch einen eingelöteten Deckel luftdicht eingeschlossen wird.. Bei diesem Phosphorbrandsatz ist gemäß -der Erfindung der Weißblechbehälterüber den Verschlußdeckel hinaus mit einer tubusähnlichen Verlängerung versehen, in die ein, zweckmäßig mit einer Guttaperchazündschnur ausgerüsteter Zündsatz einschiebbar ist. Der Zündsatz wird in .seiner eingeschobenen Stellung mittels einer federnden Eindrückung im Mantel dieser Verlängerung festgehalten.
  • Die Trennung des Zündsatzes von dem Phosphorbrandsatz bedeutet nicht nur eine größere Sicherheit bei der Herstellung der Brandsätze und ihrer Beförderung auf der Eisenbahn, sondern insbesondere bei der VorfÜhrung von Phosphorbrandsätzen zu Luftschutzschulungszwecken.
  • Um den Phosphorbrandsatz nur in liegender Stellung, in welcher seine Wirksamkeit am' größten ist; abbrennen zu können, ist der Boden des Weißblechbehälters, dies ist ein weiteres Merkmal der Erfindung, gekümpelt oder kalottenförmig gestaltet.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des neuen Phosphorbrandsatzes dargestellt. .
  • Abb. i zeigt in einem Längsschnitt und Grundriß den Phosphorbrandsatz mit eingesetztem Zündsatz, während Abb.2 den Phosphorbrandsatz und: Zündsatz getrennt voneinander veranschaulicht. Bei dem Phosphorbrandsatz nach den Abb. i und 2 ist der Phosphor in einen Weißblechb.ehälter i eingegossen und unter einer Wasserschicht 2 durch einen eingelöteten Deckel 3 luftdicht .eingeschlossen. Über den Deckel 3- hinaus besitzt der Behälter i eine tubusähnliche Verlängerung, in ,die ein Zündsatz q. einschiebbar ist. Als Zündsatz findet ein aluminothermischer Zündsatz Verwendung, der zweckmäßig mit-einer Guttaperchazündschnur 5 ausgerüstet ist, die zur sicheren Zündung des Thermitzündsataes an ihrem in diesen hineingesteckten Ende in an sich bekannter Weise besonders präpariert ist.
  • Dieser Zündsatz wird in seiner eingeschobenen Stellung mittels einer zweckmäßig geschlitzten federnden: Eindrückung 6 festgehalten. Der Boden des Phosphorbrandsatzes ist agekümpelt oder kalottenförmig gestaltet, dainit der Brandsatz nur liegend abgebrannt werden kann. Dadurch wird ein leichtes Ausfließen des brennenden Phosphors aus dem Behälter i und Ausdehnen des Brandherdes über eine größere Fläche erreicht. Der Phosphor kann, wie Abb.3 zeigt, auch in Stangenform in den Weißblechbehälter i eingebracht werden.
  • Um nun bei Frostgefahr ein Aufplatzen !des Weißblechbehälters und dadurch eine Selbstentzündung des Phosphors an der Luft zu verhindern, setzt .man dem Wasser irgendein bekanntes Frostschutzmittel, z. B. Glykol, zu. Diese zusätzliche Verbesserung der Wasservorlage erhöht die Sicherheit des Brandsatzes sowohl bei der Lagerung als auch bei dem Versand. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Phosphorbrandsatz, bei welchem der Phosphor in einem mit aufgelötetem Dekkel versehenen zylindrischen Weißblechbehälter eingeschlossen und in ihm gegen Luftzutritt durch eine Wasservorlage geschützt ist, der ein Frostschutzmittel zugesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Weißblechbehälter (i) über seinen Verschlußdeckel (3) hinaus eine tubusartige Verlängerung mit einer federnden Eindrückung (6) zur Aufnahme eines zweckmäßig mit einer Guttaperchazündschnur (5.) ausgerüsteten Zündsatzes (q.) aufweist.
  2. 2. Phosphorbrandsatz nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß der Boden des Weißblechbehälters (i) gekümpelt oder kalottenartig gestaltet ist, um das Abbrennen des Brandsatzes nur in liegender Stellung zu erreichen.
DE1939H0158583 1939-02-10 1939-02-10 Phosphorbrandsatz Expired DE699540C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2476973A (en) * 1945-03-13 1949-07-26 Paul N Gillon Incendiary bomb

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