DE409161C - Schneidemaschine fuer Schachtelringe - Google Patents

Schneidemaschine fuer Schachtelringe

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DE409161C
DE409161C DEST37998D DEST037998D DE409161C DE 409161 C DE409161 C DE 409161C DE ST37998 D DEST37998 D DE ST37998D DE ST037998 D DEST037998 D DE ST037998D DE 409161 C DE409161 C DE 409161C
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DE
Germany
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cutting machine
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rings
workpiece
box rings
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Expired
Application number
DEST37998D
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HERBERT STEIER
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HERBERT STEIER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/16Cutting rods or tubes transversely
    • B26D3/161Cutting rods or tubes transversely for obtaining more than one product at a time

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. FEBRUAR 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54 a GRUPPE 3
(St3799SVIIj54U)
Herbert Steier in Dresden.
Schneidemaschine für Schachtelringe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Mai 1924 ab.
Die runden Schachteln,, welche für Arznei- gere Pappröhre, welche dann auf einer Ma-
mittel, Pulver, Pillen, Fette u. dgl. dienen, schine zu Ringen zerschnitten wird.
werden bekanntlich für Ober- und Unterteil Gemäß der Erfindung ist eine wichtige Ver-
aus Ringen mit Boden bzw. Deckel hergestellt. vollkommnung für diese Maschinen geschaf-
Für die Ringe fertigt man zunächst eine län- fen. Während das Werkstück bisher von
Hand an die Messer herangeführt werden mußte, erfolgt dieser Vorgang jetzt selbsttätig; dadurch wird wesentlich an Bedienung erspart und die Leistung der Maschine bedeutend erhöht.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt wie folgt:
Abb. ι eine Seitenansicht, ίο Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 eine Einzelheit,
ι ist das Maschinengestell. An der einen Schmalseite befindet sich eine Trittbank 2. Im oberen Gestellrahmen liegt der Arbeitstisch 3, ferner ist dort eine Gleitbahn 4 ausgebildet für einen .Schlitten 5, an dessen Unterfläche ein Lager 6 sitzt. An dem Schlitten faßt eine Feder 7 an, die anderseits am Maschinengestell befestigt ist. Der Schlitten trägt zwei Böckchen 8, in denen je ein Halter lagert, dcr aus einer längsverstellbaren Spindel 9 und einem Lagerkopf 10 besteht. Die Spindeln haben Gewinde, auf welchem eine Mutter 11 und Gegenmutter 12 sitzen.
Zwei Lager 13 tragen die Messerwelle 14 mit den Schei" enmessern 15. Letztere sind auf die Welle aufgeschoben und je durch Keil oder Stellschraube festgespannt; man kann sie also in verschiedener Anzahl und Abstand anordnen, gemäß der jeweiligen Ringbreite.
Am Maschinengestell befinden sich hinten noch zwei Lagerkonsole 16 und 17. In ersteretn lagert eine Welle i8, auf ihr sitzt eine Scheibe 19. An der einen Scheibenfläche ist ein Zahnkranz 20 befestigt; auf der anderen Seite ist eine Kurve ausgearbeitet mit zwei-Triebstrecken 21", 21'' und zwei Lehrstrecken 2I1*, 21''. In die Kurve greift eine Rolle 22, welche an einer Zugstange 23 sitzt. Die Stange ist vierkantig und führt sich geradlinig in einer Führung 24. An dem der Rolle entgegengesetzten Ende ist sie ausgebohrt, und in dieser Bohrung ist eine Spindel 25 eingeschraubt, die lose durch das Lager 6 hindurchgeht. An der Spindel befindet sich ein Handrad 26, und ein zweites auf ihr sitzendes Handrad 27 die it als Gegenmutter. Spindel und Schlitten sind durch Bunde 28 gekuppelt. Die Konsole 17 tragen eine Vorgelegewelle 29 mit Fest- und Losscheibe 30, Riemscheibe 31 und einem kleinen Zahnrad 32, welches in <len Zahnkranz 20 eingreift. Die Welle 29 wird von einer beliebigen Kraftquelle aus über die Festscheibe 30 angetrieben; von der Scheibe 31 geht ein Riemen nach der Messerwelle 14. Das gesamte Getriebe kann durch ein Schutzgehäuse abgedeckt sein.
Das Werkstück ist auf eine Walze 33 aufgeschoben; der Walzenkörper besteht aus einem Papierwickel.
Für die Arbeit wird zunächst der vordere Endpunkt des Schlittenweges eingestellt, je nach der Dicke des Werkstücks. Man löst dazu die Gegenmutter 27, verstellt mit dem Handrad 26 die Spindel vorwärts oder rückwärts und damit den Schlitten und spannt dann wieder fest. Die Halter spindeln 9 stellt man ganz zurück. Das Werkstück schiebt man auf die Walze 33 auf und setzt diese in die Lager 10 ein.
Bei Ingangsetzen der Maschine treibt das Zahnrad 32 den Zahnkranz 20 und dadurch die Scheibe 19; durch das Ablaufen der Rolle 22 in der Kurve 21 wird die Zugstange und damit der Schlitten hin und her geführt. Für die Beschreibung des Ganges soll angenommen sein, daß die Rolle soeben die Triebstrecke 21" zurückgelegt und den Schlitten, auf dem ein Werkstück lagert, zurückgezogen hat. In dem Kurventeil 21° besteht'Leergang; der Schlitten bleibt währenddem genügend lange stehen, daß man das fertige Werkstück abnehmen und ein neues aufschieben kann. Dann läuft der Schlitten durch die Strecke 21 h wieder vor, und die Strecke 21 a ist wieder Leergang, so daß der Schlitten genügend lange stehen bleibt für den Schneidvorgang. Nun folgt wieder Rückgang. Die Strecken 21 a und 216 wirken insofern verschieden, als der Vorwärtsgang langsamer und der Rückgang, \vie es vorteilhaft ist, schneller erfolgt.
Ein wichtiger Teil der Erfindung ist die Verstellbarkeit der Halter 9, 10. Sie hat den Zweck, wenn die Einschnitte in den Walzenkörper ausgearbeitet sind, durch Herausstellen der Halter eine größere Eingriffstiefe herzustellen und dadurch den Messern wieder Schnittgrund zu verschaffen.

Claims (2)

Patent-An Spruch E:
1. Schneidemaschine für Schachtelringe, dadurch gekennzeichnet, daß der das Werkstück tragende Schlitten (5) selbsttätig hin und her läuft vermöge eines Kurvenantriebs (2ie bis 2ia), der mittels in die Kurve greifender Zugstange (23) den Schlitten hin und her führt unter angemessenem Stillstand des Schlittens für die Beschickung und für den Auslauf des Schneidvorganges.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einsetzen des 'Werkstückträgers (33) längsverstellbare Halter (9, 10) dienen^ mit denen der Schneideingriff geregelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST37998D 1924-05-17 1924-05-17 Schneidemaschine fuer Schachtelringe Expired DE409161C (de)

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DEST37998D DE409161C (de) 1924-05-17 1924-05-17 Schneidemaschine fuer Schachtelringe

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DE409161C true DE409161C (de) 1925-02-02

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