DE409082C - Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln

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DE409082C
DE409082C DEG59250D DEG0059250D DE409082C DE 409082 C DE409082 C DE 409082C DE G59250 D DEG59250 D DE G59250D DE G0059250 D DEG0059250 D DE G0059250D DE 409082 C DE409082 C DE 409082C
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Germany
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press
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fabric
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machine
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/10Building tyres on round cores, i.e. the shape of the core is approximately identical with the shape of the completed tyre
    • B29D30/14Rolling-down or pressing-down the layers in the building process

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zur Herstellung von Laufmänteln. Die Erfindung hat eine Maschine zur Herstellung der Stoffeinlagen für Laufmäntel zum Gegenstand, bei der auf einen Kern Lagen aus Stoff- oder Cordgewebe und Wulste sowie Kautschuk auf diese Stofflagen aufgebracht werden.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung wird durch eine Presse gebildet, die eine gewisse Anzahl. von Ringelementen aufweist, die voneinander unabhängig sind und an denen die Flächen, die in Berührung mit dem Gewebe gelangen sollen, so gestaltet sind, daß sie sich an den Umriß anschmiegen, den das Gewebe bei seiner Auflegung auf den Kern aufweisen muß.
  • Diese Ringe sind konzentrisch zueinander angeordnet, haben die gleiche Achse wie der Kern und vermögen sich frei im Sinne dieser Achse zu verstellen, um sich gegen Glas vom Kern getragene Gewebe anzulegen. Ihre Arbeit wird stufenweise fortschreitend ausgeübt, und zwar beginnend vom äußeren Ring nahe der Lauffläche des Reifens und fortschreitend bis zu dem inneren Ringe in der Nähe des Wulstes, so daß das Gewebe von der Lauffläche bis zu den Wulsten fortschreitend flach angelegt wird.
  • Es ist vorteilhaft, die Ringe elastisch anzubringen, damit sie sich auf den Preßplatten, z. B. in besonderen Ausnehmungen, oder auf zu beiden Seiten des Kernes angeordneten zusammenwirkenden Maschinenteilen parallel zur Achse verstellen können.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist ein ringförmiges Stück in Verbindung mit den erwähnten Preßvorrichtungen vorgesehen, das dazu bestimmt ist, einen vVulst zu beiden Seiten des Kernes zu tragen und ihn während des Andrückvorganges des Gewebes in richtiger Lage zu halten. Dieses Ringstück ist abnehmbar, um die Auflegung von neuen Gewebelagen oberhalb des Wulstes zu ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist Abb. i ein senkrechter Schnitt längs der Achse einer Presse, der die Preßteile geöffnet oder in Ruhelage veranschaulicht.
  • Abb. 2 gibt einen Teil entsprechend dem Schnitt nach Abb. i `wieder, wobei jedoch die Preßteile geschlossen oder in der Arbeitslage gezeichnet sind. Abb. 3 ist ein achsialer Halbschnitt, der die Presse teilweise geschlossen zeigt und eine abweichende Ausführungsform der Preßteile und der Ringe zum Halten des 'Wulstes veranschaulicht.
  • Abb. 4. ist ein Grundriß eines in Abb. 3 wiedergegebenen Klemmringes in verkleinertem Maßstabe.
  • Abb. 5 bis 9 zeigen schematisch die Arbeitsweise der Maschine.
  • Die Glieder oder Elemente der Presse, die beiderseits des Kernes 5 angeordnet sind, auf welchen das Gewebe 6 aufgelegt werden soll. sind in Platten 7 und 8 einer hydraulischen oder sonstigen Presse angebracht. Die untere Platte 8 ist im senkrechten Sinne beweglich und wird durch die Ständer 9 geführt.
  • Jeder der Preßteile wird durch einen Ringkörper i o gebildet, der an :einer Seite einen ringförmigen Hohlraum i i aufweist, in welchem eine Anzahl von konzentrischen Ringen i-- untergebracht ist. Die seitlichen Arbeitsflächen dieser Ringe sind in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise profiliert, derart, daß sie sich der äußeren Form anschmiegen, die man dem Pneumatikmantel zu geben wünscht. Alle diese Ringe 12 sind durch Führungsstangen 13 befestigt, die auf der gegenüberliegenden Seite sitzen und in geeignetem Abstande vorgesehen sind. Diese Stangen gleiten in Ausnehmungen i ¢ in der Grundplatte des Ringgehäuses.
  • Die Köpfe dieser Stangen bieten einen Anschlag 15. Federn 16 stützen sich einerseits auf den Boden der Ausnehmung i q, und anderseits auf einen Bundring 17, der auf der Stange befestigt ist, und halten im normalen Zustande die Ringe 12 aus dem Gehäuse i o ausgeschoben, wobei sich die Köpfe 15 der Führungsstangen flach gegen den Gehäuseboden legen, wie es Abb. i erkennen läßt.
  • In der geschilderten Weise werden die Ringe 12 durch die Federn nach außen aus ihrem Gehäuse 1o herausgedrückt, und die Stangen 13 sind derart bemessen, daß das Maß, um das sich die Ringe aus dem Gehäuse vorschieben, vom äußeren zum inneren Ring abnimmt. Wenn man jetzt mittels der Presse die Platten gegeneinander führt, so kommen die Ringe größten Durchmessers zuerst in Berührung mit dem Gewebe auf dem Kern, und danach nach und nach die übrigen Ringe nach Maßgabe des Zusammendrückens der Federn, bis schließlich der Ring kleinsten. Durchmessers, der den Wulsten Form zu geben hat, sich angelegt findet. In diesem Augenblick ist die Presse vollständig geschlossen, und die Stücke finden sich in der Stellung, die in Abb. 2 wiedergegeben ist, wobei diese auf das auf dem Kern liegende Gewebe den ganzen Druck übertragen, welchen die Presse ausübt. Dieser fortschreitende Druck, der von der Lauffläche zu den. Wulsten fortschreitet, sichert eine regelmäßige Anlegung des Gewebes auf den Kern ohne Faltenbildung bei einer einzigen Handhabung der Presse.
  • Um eine gleichmäßige Verteilung des von der Presse ausgeübten Druckes während der Schließbewegung zu sichern, ist der Kern 5 auf einem Dorn 18 befestigt, der in der unteren Platte 8 unter der Gegenwirkung einer Feder i9 zu gleiten vermag.
  • Bei der abweichenden Ausführungsform nach Abb.3 ist ersichtlich, daß die Bauart der Presse und der zugehörigen Teile im wesentlichen die gleiche ist. Statt jedoch äußere Ringe vorzusehen, die auf die Lauffläche einwirken, wendet man einen beweglichen Ringbügel 2o an, der den gesamten Teil des auf den Kern aufgebrachten Gewebte umschließt, welcher die Lauffläche bildet. Dieser Ring ist in Abb. ¢ besonders dargestellt. Er weist drei Segmente auf, die durch Scharniere 21 anemandergelenkt sind und durch eine geeignete Spannvorrichtung 22 gehalten werden.
  • Der Kern 5 besitzt -einen breiten Felgenkranz 23, der zu beiden Seiten des Kernes durch Ringe 12a umschlossen wird, welche eine geeignete Gestalt besitzen, um die Wulstmasse während der Abpressung des Gewebes auf den Kern 5 in ihrer Lage zu halten. Zu diesem Zweck können die Ringe 12a mit einer abnehmbaren Garnitur 2¢ ausgerüstet sein, die passend geformt ist, um die Wulste 25- zu halten, die auf diese Weise gegen das auf den Kern gespannte Gewebe geführt werden, während die Presse geschlossen ist. In dieser Zeit kleben die Wulstringe infolge des daran angebrachten Klebstoffes an dem Geweberinge fest. Wenn sich die Presse wieder öffnet, so werden die Garnituren 2.1 abgenommen, und wenn man es will, kann man neue Ringstreifen auflegen und die Presse wieder schließen. jede Garnitur 24. kann aus zwei oder mehreren Stücken bestehen, um ihre Abnahme von der Presse und Anbri:ngung an der Presse zu erleichtern. In den Abb. 5 bis 9 ist schematisch die Arbeitsweise der Maschine veranschaulicht.
  • Die Geweberinge oder Streifen 6 sind vor ihrer "#NJeitercerarbeitung in bestimmter )Veise vorbereitet. Es werden dann folgende Arbeiten ausgeführt: i. Der aus einer oder mehreren Gewebe-oder Stofflagen gebildete Ring 6 wird auf dem Kern oder Gestaltgeber 5 (Abt. 5) angebracht.
  • 2. Die Schließung der Presse legt den Reifen an den Kern (Abt. 6).
  • 3. Der Kern 25 des Wulstringes aus halbhar;ern Gummi wird auf dem Gewebering in richtiger Stellung mit Hilfe der Formteile. 2.1-2,1 angeklebt (Abt. 7).
  • ,1. Ein zweiter Stoffring 6a wird auf den ersten aufgelegt; die Formteile 24. sind zurückgezogen (Abb.8).
  • 5. Die Presse wird von neuem geschlossen, und man erhält einen vollständigen Mantelkern, wie in Abb. 9 gezeigt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Maschine zur Herstellung von Laufmänteln durch Auflegen von Stoff- oder Cordgewebelagen auf einen Formkern mit Hilfe einer Presse, dadurch gekennzeichnet, daß an der Presse voneinander unabhängige, nach der Umfläche der Gewebelagen geformte Ringglieder (12) vorgesehen sind, die konzentrisch und konachsial zum Kern angeordnet und achsial verschiebbar sind, wobei beim Schließen der Presse zunächst die äußeren Ringe in der Nähe der Lauffläche in Berührung mit dem Gewebe gelangen und es an den Kern pressen, worauf fortschreitend die weiter nach innen zu gelegenen Ringe und schließlich die Ringe an der Stelle des zu bildenden Wulstes zur Wirkung kommen, derart, daß das Gewebe glatt und faltenlos von der Lauffläche zum @A'ulst aufgelegt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe in den Presseplatten beiderseits des Kernes elastisch durch Federn verschieden weit vorgeschoben werden, die beim Zurwirkungkommen der Presse nach und nach von außen nach innen fortschreitend zusammengedrückt werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Formring (i 2a) mit einer abnehmbaren Einlage (2,1) ausgerüstet ist, um die Umlegung eines Gewebes über den Wulstkern zu ermöglichen.
DEG59250D Maschine zur Herstellung von Laufmaenteln Expired DE409082C (de)

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