DE409019C - Bremsprellbock - Google Patents

Bremsprellbock

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DE409019C
DE409019C DER61664D DER0061664D DE409019C DE 409019 C DE409019 C DE 409019C DE R61664 D DER61664 D DE R61664D DE R0061664 D DER0061664 D DE R0061664D DE 409019 C DE409019 C DE 409019C
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Germany
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rails
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articulated
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DER61664D
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ALBERT RENNINGER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/18Buffer stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Brems einrichtungen an Eisenbahnanlagen sind durch die sogenannten. Prellhaufen, Erdhügel, starre Prellböcke oder Prellwände von Holz, Beton usw., bekannt geworden. Durch diese starren Einrichtungen entstehen jedoch bei Zusammenstößen meist nicht unerhebliche Materialschäden. Man ist daher inzwischen dazu übergegangen, ganze Schwellenroste zu bauen, um diese jals Ganzes bei der Abbremsung zu verschieben. Doch zeigen sich auch hierbei noch erhebliche Mängel infolge der teuren Herstellung und der nach dem Zusammenstoß fast unmöglichen Wiederzurückziehung in die Grundstellung, namentlieh auch wegen der sehr teuren Unterhaltung und wegen der bei kräftigem Aufstoß unvermeidlichen Verbiegung bzw. Abbruch der Fahrschienen.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß nur eine Aufstoßmöglichkeit gegeben ist und bei den beweglichen Schwellenrosten im Winter Festfrieren eintritt, wodurch die Beweglichkeit aufgehoben wird.
Diese Mängel beseitigt der nachstehend beschriebene Erfindungsgegenstand durch Nutzbarmachung von hebelartigen Zug- und Druckwirkungen, die eine Anzahl Bremsbalken, an den Fahrschienen festklemmen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in Abbildungen dargestellt. Es zeigt: Abb. ι einen Querschnitt (Mittelschnitt),
Abb. 2 den Grundschnitt nach Linie A-B, Abb. 3 eine Innenansicht gegen den Bremsklotz,
Abb. 4 den Querschnitt auf der Druckseite, Abb. 5 eine schematische Darstellung.
Auf der mit α bezeichneten Fahrschiene ist ein beim Auffahren von Lokomotiven, Zügen oder Wagen verschiebbarer Prellbock b so gelagert, daß er bei der Belastung auf eine Schienenlänge (bis zu 18 m) zum Stillstand kommt. Der mit Puffer c versehene Prellbock b besteht aus einem Paar Senkrechtschienen d, welche mittels Laschen e, die über den Schienenkopf herabgebogen sind, geführt sind. Von den Senkrechtstreben d aus
gehen beiderseits in. schräger Richtung gegen die Fahrschienen geneigte bewegliche Streben/, g, welche an der Verbindungsstelle mit den Schienen g durch kräftige Gelenkbolzen h, i vereinigt sind und an ihrem unteren Ende unter Vermittlung von Bolzen k die Bremsklotzpaare m, η gelenkig aufnehmen. Die Bremsklötze m sind gemäß der Erfindung auf der Zugseite so ausgeführt, daß sie mit ihren
ίο Aussparungen ο die Schienenköpfe zwischen sich aufnehmen und zwecks leichteren Durchganges gegenüberliegend bei p, p1 etwas abgerundet sind. Auf der Druckseite dagegen sind die ähnlich ausgeführten Bremsklötze«, welche noch mit schrägen Druckflächen q ausgestattet sind, mit einer Querschwelle r vereinigt, die entsprechend ausgespart ist und über den Schienensteg herabreicht. Eine geeignete Ausnehmung s dieser den Druck verstärkenden Schwellen r ermöglicht den Durchgang des Schienenkopfes a1, welcher jedoch bei eintretender Bremswirkung sowohl von den Balken η als auch von der sich etwas verdrehenden Schwelle oben und unten bremsend erfaßt wird. Auf der Zugseite sind zwischen den Bremsklötzen m hindurch auf beiden Fahrschienen α Winkelschienen t lose aufgesetzt, die bis zur Mitte des Bremsprellbockes hereinreichen und hinter den senkrechten Balken d bei t1, den Balken d umfassend, hochgebogen sind, so daß zwischen d und t eine starre Verbindung besteht.
Der Bremsprellbock ist durch eine Querschiene u verstrebt, an deren Steg u1 Laschen ν auf ,der einen und Laschen w auf der anderen Seite befestigt sind, an deren voneinander abweichenden Schenkeln x, y die Zugstangen z, z1 unter Vermittlung von BoI-zen 2 gelenkig angeschlossen sind, die an ihren anderen Enden mittels Bolzen 3 und 4 auf der Druckseite zangenartige Bremslaschen S und auf der Zugseite ähnliche ausgeführte Laschen 6 aufweisen, zum Zwecke, die Bremsklötze η und m seitlich zusammenzupressen. Die Zugstangen z, z1 sind durch Gewinde gegenseitig verstellbar.
Die Wirkungsweise dieses Bremsprellbockes ist folgende:
Bei der Abbremsung des Fahrzeuges gelangt dieses mit seinen Lauf rädern beiderseits ajuf die auf den Fahrschienen α aufliegenden Gleitbremsschienen t, wodurch infolge :der Belastung bereits die erste, aber an sich ungeheure Bremswirkung auf der großen Fläche zwischen den Schienen t undß entsteht, wenn beim Weitergang des Fahrzeuges eine Druckwirkung desselben auf den Bremsprellbock &, c entsteht. Hierbei versucht der Wagen, die schwerbelasteten Schienen t auf den Fahrschienen α gleitend fortzuschieben, gleichzeitig aber entsteht in den Balken g eine Druck-, in den Balken / eine Zugwirkung, wodurch die Bremsklötze n, m um ihre Drehpunkte k kräftig auf die Schienenköpfe niedergedrückt werden, und zwar sowohl von oben als auch von unten her den Schienenkopf erfassen, wobei lauf der Druckseite die vorgelagerte Schwelle die entstandene Bremswirkung wesentlich erhöht. Anstatt der nur einfachen Zug- und Druckwirkung /, g können natürlicherweise nach Art von Parallelogrammen wirkende Schienen /1, g1, /2, g2 hinter /, g gelagert und mit entsprechenden Bremsklötzen m1, n1 usw. versehen sein, wodurch die Bremswirkung vervielfacht werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bremsprellbock, dadurch gekennzeichnet, daß an einem den 'Stoß aufnehmenden Mittelstück (b, c, d) beiderseits abwärts gerichtete Zug- und Druckstreben (/, g) gelenkig angeschlossen sind, die unter Vermittlung von an ihren unteren Enden angelenkten Bremsklötzen. (ni, n) bei der Belastung gegen den Schienenumfang niedergekippt und dadurch sowohl von oben wie auch von unten wie auch von der Seite her kräftig an die Fahrschienen angepreßt werden.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Mittelstück (b, c, d) ein Paar auf den Fahrschienen (a) liegender Gleitbremswinkel (t) bei έ1 mit dem Bremsprellbock fest vereinigt ist, wodurch im Augenblick der eintretenden Bremswirkung gleichzeitig eine infolge der Belastung des Fahrzeuges eintretende kräftige Gleitbremsung auf den Fahrschienen (a) von den Unterflächen der Winkelschienen erzeugt wird.
3. Ausführungsform des Prellbockes nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Druckseite eine schräg eingeschnittene Bremsschwelle (/·) angebracht ist, welche bei Eintreten der Druckwirkung infolge ihrer äußeren Form die Bremswirkung wesentlich erhöht und im übrigen eine von der Seite her wirkende Zusammenpressung der schräg abgeflachten Bremsklötze in) veranlaßt, wodurch der Schienenkopf auch von der Seite her umfaßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER61664D 1924-07-29 1924-07-29 Bremsprellbock Expired DE409019C (de)

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DE409019C true DE409019C (de) 1925-01-30

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