DE408840C - Mechanische Glockenlaeuteeinrichtung - Google Patents

Mechanische Glockenlaeuteeinrichtung

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DE408840C
DE408840C DEB108431D DEB0108431D DE408840C DE 408840 C DE408840 C DE 408840C DE B108431 D DEB108431 D DE B108431D DE B0108431 D DEB0108431 D DE B0108431D DE 408840 C DE408840 C DE 408840C
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bell
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/34Operating mechanisms
    • G10K1/341Operating mechanisms for a still-standing bell
    • G10K1/342Operating mechanisms for a still-standing bell electrically operated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • mechanische Gtockenläuteeinrichtung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom z. Juni igii die Priorität auf Grund des französischen Patents 548412 vom 16. Februar 1922 und der Zusatz-Anmeldung vom 17.Juni i922 beansprucht Die Erfindung betrifft eine mechanische Glockenläuteeinrichtung unter Anwendung von mehreren übereinander gelagerten Elektromagneten, deren Neuheit gegenüber bekannten Einrichtungen in der Verwendung von durch Kernunterteilung gebildeten Einzelkernen besteht, welche in gleichen Abständen auf dem Glockenzugorgan angeordnet sind. Die Stromschaltung ist- dabei derart, daß diese Kerne nacheinander in die Elektromagnete eingezogen werden können. Dadurch wird es möglich, schwere Glocken mit verhältnismäßig gedrungenen Elektromagneten zu ziehen, was angesichts des dabei verhältnismäßig geringen Bedarfs an Wickeldraht einer namhaften Kostenersparnis beim Aufstellen von Glockenläuteeinrichtungen gleichkommt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht -eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Glockenläuteeinrichtung sowie der benötigten Kontakteinrichtung.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Glockenläuteeinrichtung. Abb. 2 bis 4 zeigen einen Längsschnitt, eine Vorderansicht und einen Querschnitt durch die Kontakteinrichtung.
  • Gemäß dieser Ausführungsform besteht die Glockenläuteeinrichtung im wesentlichen aus zwei auf -einem Sockel i übereinander angeordneten Elektromagneten z, 2', welche auf ihre ganze Länge von einem zentralen Führungsrohr 3 durchgriffen werden. Dieses Rohr dient zur Führung der auf eine Zugstange 4 in periodischer Folge aufgeschobenen Kerne 5, 5', 5", 5"'. Das freie Ende der Stange 4 ist an einer Traverse 6 befestigt, die anderseits noch eine ähnliche, aber hohle Zugstange 7 zur Mitführung der Schleifkontakteinrichtung trägt und ferner vermittels einer Öse 8 an das Glockenseil 9 angeschlossen ist. Die Schleifkontakteinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Kontaktklotz io aus Isoliermaterial, der achsial verschiebbar in einem schwingbaren, seitlich im Rahmen i i geführten Gehäuse 12 lagert und unter der Einwirkung einer Feder 13 beständig gegen die Stromverteilerstange 14 angepreßt wird. Die Schwingbewegung des Gehäuses 12 wird dabei nach beiden Seiten durch Winkelanschläge 12' begrenzt. Die Stromzufuhr zu dem mit einem stromführenden Segment io' versehenen Kontaktklotz io erfolgt durch einen in der hohlen Zugstange 7 gelagcrten Zuleitungsdraht 15, welcher an das Gehäuse 12 angeschlossen ist. Von hier gelangt der Strom zu dem am Kontaktklotz to vorgesehenen stromführenden Segment io'. Die Verteilerstange 14 besitzt ebenfalls stromführende, voneinander isolierte Segmente 16, 16', die durch elektrische Verbindung zu zwei Gruppen zusammengeschlossen sind, von «-elchen jede mit einem Elektroinagnet 2, 2' in Verbindung steht. Die Seginente der einzelnen Gruppen wechseln dabei jeweils miteinander ab, so daß beim Entlangschleifen des Kontaktklotzes i o auf der Verteilerstange 14 der Strom abwechselnd dem oberen und dem unteren Magnet zugeführt wird. Diese '\-lagnete üben demnach in steter Abwechselung ihre '\Virkung auf die Kerne 5, 5' . . . aus, derart, daß dieselben nacheinander den erforderlichen Antriebsimpuls erhalten.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung geht ohne weiteres aus der Zeichnung hervor. Bei der Abwärtsbewegung des Schleifkontaktklotze, ruft die hierbei auftretende Reibung eine Schwingbewegung des Gehäuses 12 hervor derart, daß der zugeführte Strom durch das Segment io' an die Verteilerstange 14 abgegeben werden kann. Die beiden Elektroinagnete werden demnach abwechselnd in den Stromkreis eingeschaltet. Jede Aufwärtsbewegung des Klotzes io hingegen verursacht eine sofortige Schwingbewegung des Gehäuses 12 im entgegengesetzten Sinne, wodurch das Segment i o' von der Verteilerstange abgehoben und demzufolge der Stromdurchgang an dieser Stelle unterbrochen ist. Die beiden Magnete bleiben daher während der ganzen Zeitdauer dieser Bewegung stromlos.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische Glockenläuteeinrichtung, bestehend aus übereinander angeordneten, abwechselnd stromführenden Solenoiden, die mittels ihres Kerns auf das Glockenzugorgan einwirken und für ihre abwechselnde Einschaltung in den Stromkreis mit einer vom Glockenzugorgan gesteuerten Stromschlußeinrichtung zusammenwirken, gekennzeichnet durch die Verwendung von durch Kernunterteilung gewonnenen Einzeleisenkernen ( 5, 5', 5"), welche in gleichen Abständen auf dem Glockenzugorgan (4) angeordnet sind und durch die abwechselnd erregten Elektromagnete (2, 2') in diese nacheinander eingezogen werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher die Stromschlußvorrichtung aus einer Verteilerstange mit stromführenden, voneinander isolierten Segmenten und einem federnd in einem Gehäuse gelagerten und auf der Verteilerstange schleifenden Kontaktklotz besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (16, 16') je nach der Anzahl der Elektromagnete (2, 2') durch elektrische Verbindung geeigneter Segmente in eine gleiche Anzahl von Gruppen zusammengeschlossen sind, so daß abwechselnd die Elektromagnete (2, 2') nacheinander in den Stromkreis eingeschaltet werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) zur Aufnahme des federnden Schleifklotzes (, io) schwingbar in einem Rahmen (i i) lagert, dessen Schwingbewegung durch Winkelanschläge (12') begrenzt wird, und daß der aus Isoliermasse hergestellte Kontaktklotz (i o) ein stromführendes Segment (i o') besitzt, welches bei der Abwärtsbewegung des Schleifkontaktklotzes auf der Verteilerstange ( i4# schleift, während bei dessen Aufwärtsbewegung und der hierdurch Hervorgerufenen Schwingbewegung des Gehäuses der isolierte Teil des Klotzes (io) auf der Verteilerstange (i.1) aufruht.
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