DE4065C - Lagerung der Achsen an Eisenbahnwagen - Google Patents

Lagerung der Achsen an Eisenbahnwagen

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DE4065C
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Germany
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DENDAT4065D
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Original Assignee
C. BERTHEAU JUN. in Hamburg
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/26Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/30Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/301Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes incorporating metal springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Claims (1)

1S7S.
Klasse 20.
CESAR BERTHEAU jr. in HAMBURG. Lagerung der Axen an Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1878 ab.
Die vorliegende Erfindung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt und zwar ist:
Fig. ι Ansicht eines Güterwagens von unten, welcher mit der Vorrichtung versehen ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Wagens,
Fig. 3 ein Grundrifs, welcher Details der Construction zeigt,
Fig. 4, 5 und 6 Details in vergrößertem Mafsstabe.
In diesen Figuren bezeichnet
A das Wagengestell,
B Rädersatz einer der Endaxen,
C Rädersatz der Mittelaxe,
D Rädersatz der anderen Endaxe,
E einen schwingenden Rahmen,
H ein Querstück des Wagengestells,
/ Axgabel,
P einen Zapfen, um welchen E sich in horizontalem Sinne dreht,
/ Tragfedern. .
An dem Wagengestell sind die drei Gabeln J mittelst Schrauben befestigt; innerhalb dieser ■Träger befinden sich die Metallbügel 5, welche sich in Nuthen an den Gabeln auf- und abbewegen können. Diese Bügel 5 ruhen nach oben gegen Tragbalken 21, welche durch die Federn 1 mit dem Wagengestell in Verbindung stehen. .
Die Lagerschale 10 der Endaxe 13 oder 11 sitzt in einem Gehäuse 8 aus Eisen, welches oben mit einem Zapfen 19 versehen ist, auf welchem ein Gleitstück 4 drehbar aufgesteckt ist. Dieses Gleitstück 4 gleitet in einer schwalbenschwanzförmigen Vertiefung 3, welche an der unteren Fläche des oberen Querstücks des Bügels 5 durch Aufschrauben der Führungsstücke 2 hergestellt ist und welche concentrisch um den Mittelpunkt P sein mufs, welcher Punkt genau in der Mitte zwischen je einer Endaxe und der Mittelaxe liegen mufs.
In der Querrichtung gegen die Axe hat das Gehäuse 8 zwei Zapfen 14, über welche ein Bügel 16 fafst, der unten in einer Vertiefung die Kugel 18 trägt. Ein zweiter Bügel 17 greift von oben über diese Kugel und hält dieselbe dort gleichfalls in einer kleinen Vertiefung. Dieser Bügel 17 endet in Schraubenbolzen 20, durch welche derselbe mit dem Bügel 5 verschraubt ist und die Kugel fest zwischen die beiden Bügel 16 und 17 geprefst wird.
Diese vorstehend beschriebene Lagerung bewirkt, dafs die Endaxen sich innerhalb gewisser Grenzen beliebig vorwärts und rückwärts bewegen und in horizontaler Richtung um den zugehörigen Punkt P drehen können. Es wird hierdurch eine ungemeine Beweglichkeit der Axlager und der Axen erzielt und folgen solche Wagen leicht und sicher verhältnifsmäfsig sehr starken Curven.
Die Bügel 16 und 17 mit der zwischenliegenden Kugel nehmen den Druck und die Reibung auf, welche anderweitig zwischen dem Gleitstück 4 und den Führungsplatten entstehen würde. Diese letzteren Theile, Gleitstück 4 und Führungsplatten 2, müssen gehärtet sein, um möglichst dauerhaft zu sein.
Es ist bei dieser Lagerung von Wichtigkeit, dafs, soweit thunlich, jede Seitenbewegung der Mittelaxe verhindert wird. Dies wird dadurch erreicht, dafs vor die Enden der Mittelaxe die mit 23 bezeichneten Querstücke gelegt werden, welche an der zugehörigen Axbüchse befestigt sind, so dafs dieselben nicht mit dem Wagen auf- und abschwingen; durch jedes Querstück wird ein Schraubenbolzen 24 geführt, welcher gegen das flache Ende der Axe wirkt, sobald dieselbe sich aus der centralen Lage herausstrebt. 22 sind Muttern zum Festhalten der Schraubenbolzen.
. Die Gleitstücke 4 können noch durch Verwendung eines Schwingrahmens E, dessen Drehpunkt P ist, in der centralen Bewegung innerhalb der Gleitcurven 3, verstärkt werden. Die Enden von E werden über die Zapfen 19 geschoben. Es kann bei genügend starker Construction auch E allein die kreisförmige Bewegung der. Axlager sicher ausführen, ohne die Curve 3 oder das Gleitstück.
Paten τ-Ansprüche:
Die Lagerung der Endaxen von Eisenbahnwagen derartig, dafs dieselben vorwärts, rückwärts und seitwärts beweglich sind und zwar in horizontaler Richtung, um einen
Punkt schwingend, wie beschrieben und in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Die Verwendung des schwingenden Rahmens B in Verbindung mit den Gleitstücken 4 und den Nuthen 3, oder ohne die letzteren, wie vorher beschrieben.
Die Construction des Lagergehäuses 8, wie beschrieben und in beiliegender Zeichnung erläutert.
Die Construction des Universalgelenks, bestehend aus den beiden Bügeln 16 und 17 mit zwischenliegender Kugel, an den Lagern der Axen von Eisenbahnwagen, für den Zweck und in der Weise, wie vorstehend beschrieben und in beiliegender Zeichnung erläutert.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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