DE406476C - Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenraedern - Google Patents

Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenraedern

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DE406476C
DE406476C DEM76621D DEM0076621D DE406476C DE 406476 C DE406476 C DE 406476C DE M76621 D DEM76621 D DE M76621D DE M0076621 D DEM0076621 D DE M0076621D DE 406476 C DE406476 C DE 406476C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/02Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with two road wheels in tandem on the longitudinal centre line of the vehicle
    • B62D61/04Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with two road wheels in tandem on the longitudinal centre line of the vehicle with two other wheels which are coaxial

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenrädern. Die Erfindung bezieht sich auf einen Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen, als Laufräder dienenden Seitenrädern, einem in der Längsmittelebene liegenden vorderen Lenkrad und einem in derselben Ebene liegenden hinteren Treibrad, wobei das treibende Hinterrad und die Seitenräder auf einem Rahmenteil und das lenkbare Vorderrad auf einem zweiten mit dem ersteren gelenkig verbundenen Rahmenteil angeordnet sind. Gegenüber den bekannten Kraftwagen dieser Art zeichnet sich der Erfindungsgegenstand in der Hauptsache dadurch aus, daß der zum Antrieb des hinteren Treibrades dienende Motor auf dem hinteren Rahmenteil angeordnet ist, der um die Achse der seitlichen Laufräder schwingbar ist. Dadurch wird die Gesamtanordnung des Kraftwagens vereinfacht, indem die sonst bei Vierradwagen üblichen Kardan- und Differentialgetriebe fortfallen, und das Gewicht verringert, ferner ein vorteilhafter Antrieb und eine gute Anpassungsfähigkeit des Wagens an die Unebenheiten der Fahrbahn erhalten.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. r zeigt das Fahrgestell desselben in der Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt, Abb.2 in der Draufsicht, Abb.3 die Seitenansicht des vollständigen Wagens. Das Fahrgestell besteht aus einer drehbaren Querachse a, an der zwei seitliche Laufräder b, c ;gelagert sind und an der ein nach hinten ragender Tragarm d befestigt ist. Die Achse a und der Tragarm d bilden den hinteren Rahmenteil des Gestells. Der Tragarm d trägt eine Achse e für das hintere Treibrad f, wobei der Abstand der Treibradachse e von der Laufradachse a so bemessen ist, daß der Umfang des Treibrades f bis dicht an die Laufradachse a heranreicht, also beide Achsen den geringstmöglichen Abstand voneinander haben. Hierdurch wird das Lenken des Wagens erleichtert. Der Tragarm d ist zugleich als Kurbelgehäuse der Kraftmaschine ausgebildet und kann auch das übersetzungsgetriebe aufnehmen, so daß der Motor selbst die Verbindung zwischen den beiden Achsen a und e herstellt. Der Tragarm kann jedoch auch aus einem besonderen Arm bestehen, auf dem der Motor für sich gelagert ist, oder er kann auch nur das Lfbersetzungsgetriebe in sich einschließen. Beide Achsen a und e sind durch den Tragarm d starr miteinander verbunden. Da aber die Achse a in den Naben der Laufräder b, c drehbar ist, so kann die Achse e und mit ihr das darauf sitzende Treibrad f um die Achse a schwingen, also sich heben und senken.
  • An der Achse a sind zwei nach unten und hinten gerichtete Arme g, lt befestigt, die ebenso wie der Tragarm d starr an der Achse a sitzen und mit dieser schwingen können. Sie werden durch die Abstützung des Treibrades f am Boden in ihrer Schräglage gehalten. An diesen Armen sind die blattförmigen Tragfedern i, k angelenkt. Diese Blattfedern tragen an ihren vorderen Enden Schellen m, mit denen eine Querstrebe n starr verbunden ist. Mit dieser Querstrebe n ist eine Längsstrebe o verbunden, die an ihrem vorderen Ende eine Gabel p für das vordere Lenkrad g trägt. Am oberen Ende der Gabel p ist ein einfacher Steuerhebel r angebracht. Auf das so ausgebildete Fahrgestell wird der Wagenkasten derart aufgebaut, daß er mit seinem vorderen Teil auf der Längsstrebe o, mit seinem hinteren Teil auf der Querstrebe n und somit auf den Federn i, k ruht. Infolge dieser Anordnung ist der das Lenkrad tragende vordere Rahmenteil n, o durch die schrägen Arme g, lt nach hinten über die Laufradachse a hinaus mit dem hinteren; das Treibrad /tragenden Rahmenteil a, d verbunden, so daß die schrägen Arme g, h durch den vorderen Rahmenteil belastete Kurbelarme bilden und somit ein Teil des auf dem vorderen Rahmenteil lastenden Wagengewichtes auf den hinteren Rahmenteil übertragen und zur Belastung des Treibrades benutzt wird. Ist der Wagenkasten so lang, daß er die Achsen des Treibrades f und des Lenkrades g überragt, so kann er mit entsprechenden Aussparungen am hinteren und vorderen Ende, in denen die genannten Räder mit ihren oberen Teilen sich drehen, versehen sein. Abb. 3 -läßt eine solche Anordnung in der Seitenansicht erkennen.
  • Die an den schrägen Armen g, lt aufgehängten Federn z, k wirken auch elastisch auf das schwingbare Treibrad f, weil dessen Achse e mit den schrägen Armen g, h durch den Tragarm d starr verbunden ist. Um bei starken Stößen übermäßige Schwingungen des Treibrades und des gelenkigen Fahrgestelles in sich zu vermeiden, sind an der Laufradachse a Arme mit Anschlägen s, t befestigt, die über und unter den Federn selbst liegen und die Durchbiegungsbewegungen oder sonstige Schwingungen der Federn begrenzen. Diese Anschläge heben aber die Bewegungen der Federn nicht auf, sondern verändern nur deren wirksame Länge und Widerstandskraft, so daß das Gestell in sich stets elastisch bleibt.
  • Die eigenartige Ausbildung des Wagens ermöglicht es, die beiden Laufräder und das Treibrad bremsbar zu gestalten, wodurch eine günstige, gleichmäßige und schleuderfreie Bremsung des -Wagens erzielt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenrädern, einem in der Längsmittelebene des Wagens liegenden vorderen Lenkrad und einem in derselben Ebene liegenden hinteren Treibrad, bei dem das Hinterrad und die Seitenräder auf einem Rahmenteil und das Vorderrad auf einem zweiten mit' dem ersteren gelenkig verbundenen Rahmenteil angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Antrieb des hinteren Treibrades (f) dienende Motor auf dem hinteren Rahmenteil angeordnet ist, der um die Achse (a) der seitlichen Laufräder (b, c) schwingbar ist.
  2. 2. Vierradkraftwagen nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen derartigen Abstand der Treibradachse (e) von der Seitenräderachse (a), daß der Umfang des Treibrades (f) möglichst nahe an die Laufradachse heranreicht.
  3. 3. Vierradkraftwagen nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der das Treibrad tragende Gestellteil (d) mit der Seitenräderachse (a) starr verbunden ist und der das Lenkrad tragende vordere Gestellteil (o) sich hinter der Seitenräderachse (a) auf diese stützt. q..
  4. Vierradkraftwagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Gestellteil (n, o) mittels wagerechter Federn (i, k) an starren, nach hinten gerichteten Armen (g, h) der Seitenräderachse (a) aufgehängt ist und der Wagenkasten sich auf das vordere Ende der Längsstrebe (o) des vorderen Gestellteils und auf dessen die wagerechten Federn tragende Querstrebe stützt. -
  5. 5. Vierradkraftwagen nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbiegungsbewegungen der Federn (i, k) durch an. der Seitenräderachse (a) befestigte Anschläge (s, t) begrenzt werden,
  6. 6. Vierradkraftwagen nach Anspruch i bis 5, dadurch ,gekennzeichnet, daß der hintere Gestellteil (d) hohl ist und zur Aufnahme des Motorgetriebes dient. Vierradkraftwagen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Gestellteil durch das Motorgehäuse gebildet wird.
DEM76621D 1922-02-10 1922-02-11 Vierradkraftwagen mit zwei gleichachsigen Seitenraedern Expired DE406476C (de)

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