AT147840B - Stromlinienkraftwagen mit Heckmotor und Hinterradlenkung. - Google Patents

Stromlinienkraftwagen mit Heckmotor und Hinterradlenkung.

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AT147840B
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AT
Austria
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engine
unit
wheel steering
rear wheels
streamlined car
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English (en)
Inventor
Eugenie Marchart
Original Assignee
Eugenie Marchart
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  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Es sind verschiedene Konstruktionen bekannt, welche dem Kraftwagen zur Herabsetzung des Luftwiderstandes eine Stromlinienform geben und für die Passagiere den vorderen geräumigeren Teil des Fahrzeuges, für den Motor jedoch den hinteren niederen Teil verwenden. Es ist auch vorgeschlagen worden, bei solcherart ausgeführten Wagen die Lenkung des Fahrzeuges mit den angetriebenen Hinterrädern zu besorgen, wodurch der für die Lenkbarkeit der Vorderräder nötige Konstruktionsraum ebenfalls für die Passagiere verwendet werden kann (z. B. D. R. P. Nr. 389357). 



   Die vorliegende Erfindung ist darin gelegen, dass das aus Motor, Übertragungselementen und Hinterrädern bestehende Aggregat um eine lotrechte Achse schwenkbar ist, die zwischen Motor und Hinterrädern durchgeht, dass demnach sowohl der Schwerpunkt des Motors als auch der der Hinterräder in einem horizontalen Abstand von der lotrechten Achse montiert sind. Dabei liegen im Gegensatz zu andern Konstruktionen (z. B. D. R. P. Nr. 389357 und österr. Patent Nr.   101080) Motor   und Treibräder nicht vertikal übereinander, sondern in der Fahrtrichtung hintereinander, wobei der Motor eine annähernd horizontale Welle hat.

   Dies hat den Vorteil, dass der normale   hoehvervollkommnete   Automobilmotor mit liegender Welle verwendet werden kann und dass die Hauptdimension des Aggregates annähernd in der Fahrtrichtung liegt und das Aggregat sich daher in die spitz zulaufende Stromlinienform gut einbauen lässt. 



   Weiter besteht die Erfindung darin, dass dieses Aggregat gleichzeitig auch   um   eine horizontale Achse schwenkbar ist, welche ungefähr durch den Schwerpunkt des Aggregates führt. Diese Anordnung hat den Vorteil einer fast restlosen Beseitigung des toten, unabgefederten Gewichtes des Wagens. Die Federn, welche der Schwenkung um die horizontale Querachse entgegenwirken, nehmen alle durch Unebenheiten der Fahrbahn hervorgerufenen Stösse auf, Motor und Hinterräder sind   um   die Querachse ausbalanciert. 
 EMI1.2 
 



   In den Fig. 3 und 4 ist die Hinterradachskonstruktion und ihre Verbindung mit dem Fahrzeugkörper in Seitenansicht und Draufsicht schematisch dargestellt. 1 und 2 sind Teile des Fahrzeugkörpers, welche nach hinten zu durch den Querträger 3 verbunden sind. Im Querträger   3   ist die segmentförmige Pivotplatte 4 um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung liegende Achse 21 drehbar gelagert. Diese drehbare Lagerung dient zur Abfederung des Fahrzeuges. 



   Der vordere Teil dieser Pivotplatte ist z. B. durch zwei Federn 5 nach oben gestützt. Das andere Ende der Federn 5 ist mit dem Querträger 3 starr verbunden. Die Pivotplatte hat bei 6 das Pivot, in welchem der Träger 7 um eine lotrechte Achse drehbar gelagert ist. Bei 8 und 9 umgreift der Träger 7 die Pivotplatte 4 und ist dadurch gezwungen, alle Vertikalbewegungen der Pivotplatte mitzumachen. 



  Der Träger 7 trägt am vorderen Ende den Motor 10, anschliessend das Wechselgetriebe   11,   weiters die Transmissionswelle 12, welche am rückwärtigen Ende in der Kegelradübersetzung 13 endet. An dieser Stelle ist am Träger 7 die kurze Hinterradachse 14 gelagert. Differential ist keines vorhanden. Zum Lenken wird die Transmissionskette 15 vom Lenkhandrad aus bewegt, wobei sie sich am bogenförmigen Träger 16, welcher am Chassisträger befestigt ist, anlegt und bei der Bewegung immer die gleiche Spannung hat. Durch Bewegung der Kette wird durch den an ihr befestigten Mitnehmer   17,   welcher zur Führung den Träger 16 umgreift, ein am Träger 7 befestigter bogenförmiger Arm 18 seitwärts bewegt und so die Lenkung des Fahrzeuges durch Schwenkung des Trägers 7 bewerkstelligt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCHE : 1. Stromlinienkraftwagen mit Heckmotor und Hinterradlenkung, bei welchem der Motor, die Übertragungselemente und die Hinterräder in der Fahrtrichtung hintereinander angeordnet und zu einem Aggregat verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Aggregat als Ganzes um eine lotrechte, zwischen dem Schwerpunkt des Motors und den Hinterrädern durchgehende Achse schwenkbar ist.
    2. Stromlinienkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch Motor, Übertragungselemente und Hinterräder gebildete Aggregat auch um eine horizontale Querachse schwenkbar ist, welche ungefähr durch den Schwerpunkt des Aggregates führt, und dass die Abfederung der Schwenkung um diese Achse entgegenwirkt. EMI2.1
AT147840D 1934-04-16 1934-04-16 Stromlinienkraftwagen mit Heckmotor und Hinterradlenkung. AT147840B (de)

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