DE40642C - Verschlufs für Scheeren und Zangen, besonders für chirurgische Zwecke - Google Patents

Verschlufs für Scheeren und Zangen, besonders für chirurgische Zwecke

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DE40642C
DE40642C DENDAT40642D DE40642DA DE40642C DE 40642 C DE40642 C DE 40642C DE NDAT40642 D DENDAT40642 D DE NDAT40642D DE 40642D A DE40642D A DE 40642DA DE 40642 C DE40642 C DE 40642C
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Germany
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scissors
forceps
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halves
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DENDAT40642D
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FIRMA KÜHNE SlEVERS & NEUMANN in Köln a. Rh., Hohestr- 103
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/32Surgical cutting instruments
    • A61B17/3201Scissors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/28Joints

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1887 ab.
Der vorliegende Verschlufs für Scheeren, Zangen u. dergl., besonders für chirurgische Zwecke, erzielt ein leichtes und bequemes Auseinandernehmen und Wiederzusammensetzen der beiden Scheerenblätter, sowie eine Verminderung der Reibung und dadurch einen gleichmäfsigen Druck beim Schneiden.
In der Zeichnung ist eine chirurgische Scheere dargestellt. Fig. 1 zeigt die geschlossene Scheere, Fig. 2 die untere Hälfte A, von der einen und der anderen Seite gesehen, Fig. 3 einen Querschnitt nach v-n>, Fig. 4 die obere Scheerenhälfte B, Fig. 5 einen Querschnitt nach x-y und Fig. 6 das Verschlussstück C in der Unter- und Seitenansicht, sowie in zwei Querschnitten r-s und m-n.
Die Scheere besteht aus drei Theilen, den beiden Scheerenhälften A und B und dem VerschlufsstUck C, welches die beiden Hälften vereinigt und bequem eingesetzt und ausgehoben werden kann.
Der Obertheil B der Scheere hat ein glatt durchgebohrtes, kreisrundes Nietloch, der Untertheil A ein solches, welches oben ebenfalls kreisrund ausgebohrt ist, unten jedoch sich verengt und eine länglich rechteckige oder ovale Oeffnung hat, Fig. 2 und 3.
Das den Nietstift ersetzende Verschlufsstück, Fig. 6, trägt oben einen Zapfen c, an dessen vorderem Ende ein länglicher Quersteg geformt ist, der in den Ausschnitt des Nietloches von A pafst; in der Mitte ist der Zapfen c jedoch rund und oben hat er eine das Nietloch im Schenkel B ausfüllende runde Verbreiterung. Durch Drehung des Verschlufsstückes C in die durch Fig. 1 gezeigte Lage legt sich der längliche Steg des Zapfens c quer zum Ausschnitt des Schenkels A und hält auf diese Weise die beiden Scheerenhälften auf einander fest.
Das untere Ende des Verschlufsstückes C klemmt sich mit einer Kimme cl auf eine auf den Schenkel B gefeilte Kante b federnd auf und wird in dieser Stellung festgehalten. Die Scheerenhälften können nicht von einander abgehoben werden, sich auch nicht beim Schneiden selbstthätig von einander trennen, so lange das Verschlufsstück C in der Schlufsstellung festliegt.
Um die Scheerenhälften zum Zwecke der Reinigung oder des Schleifens aus einander zu nehmen, hebt man nur das federnd aufgeklemmte Ende c1 des Verschlufsstückes C ab, dreht letzteres so weit, dafs der Steg des Zapfens c parallel dem länglichen Nietlochausschnitt der Scheerenhälfte A zu liegen kommt, und hebt ihn aus.
Dieser Verschlufs, welcher, wie gesagt, vorzugsweise für chirurgische Scheeren und Zangen bestimmt ist, gestattet eine vollständige aseptische Reinigung aller Theile, und die beiden Scheerenhälften können gleichmäfsig und sorgfältig geschliffen werden, da kein vorstehender Nietstift beim Schleifen hinderlich im Wege steht. Die Reibung der Nietlöcher auf dem Zapfen c des Verschlufsstückes ist ferner nicht stärker, als unbedingt erforderlich; man erzielt einen stets gleichmäfsigen Schnitt, und bei stärkerem

Claims (1)

  1. Druck bezw. Aufeinanderpressen der Blätter giebt die Scheere, ohne den Schnitt zu beeinträchtigen, nach.
    Patenτ-Ansρruch:
    Ein Verschlufs für Scheeren und Zangen, besonders für chirurgische Zwecke, bestehend aus einem die beiden durchbohrten Scheerenhälften verbindenden, mittelst Bajonnetverschlusses lose eingesetzten Drehzapfen c, welcher durch eine an ihm befestigte, mit ihrem unteren Ende auf dem Scheerenschenkel festgestellte federnde Platte C verhindert wird, sich beim Gebrauch selbstthätig auszulösen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40642D Verschlufs für Scheeren und Zangen, besonders für chirurgische Zwecke Expired - Lifetime DE40642C (de)

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