DE406228C - Kokille - Google Patents

Kokille

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Publication number
DE406228C
DE406228C DEH95327D DEH0095327D DE406228C DE 406228 C DE406228 C DE 406228C DE H95327 D DEH95327 D DE H95327D DE H0095327 D DEH0095327 D DE H0095327D DE 406228 C DE406228 C DE 406228C
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DE
Germany
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mold
intermediate pieces
spacers
plates
mold according
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Expired
Application number
DEH95327D
Other languages
English (en)
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Kupfer und Messingwerke A G
Original Assignee
Kupfer und Messingwerke A G
Publication date
Priority to DEH95327D priority Critical patent/DE406228C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE406228C publication Critical patent/DE406228C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture
    • B22D7/08Divided ingot moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Kokille. Die Erfindung betrifft eine Kokille, vorzugsweise zum Gießen von plattenförmigen Gußstücken, deren Seitenplatten symmetrisch ausgebildet sind. so daß sie auf beiden Seiten benutzt werden können, indem man sie an entsprechende Schmalseiten bzw. den Boden der Kokille bildende Zwischenstücke anfügt.
  • Die vorliegende Erfindun- bezweckt, derartige Kokillen in einfachster Weise für verschiedene Blockstärken und Blockhöhen verwendbar zu machen und gleichzeitig die Bedienunzu erleichtern. Zu diesem Zweck sind die die-'Seitenwände bildenden Zwischenstücke auswechselbar an .besonderen. auf einer Grundplatte angeordneten Säulen befestigt, wobei bei der Anordnung mehrerer Zwischenstücke an der gleichen Seite zwecks Bildung der Kokille zum gleichzeitigen Gießen mehrerer Platten die äußeren Zwischenstücke eine eine Schwenkbewegung zulassende Verbindung besitzen. Um auch die Breite der Kokille ändern zu können, kann man die die Zwis c lienstücke tragenden e Säulen in ihrer Entfernung voneinander einstellbar machen.
  • Die' Zeichnung zeigt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgedankens, und zwar ist Abb. t auf der linken Seite eine Ansicht, auf der rechten Seite ein Schnitt durch eine Kokille gemäß der Erfindun" in welcher eine Platte gegossen wird. die zur Herstellung von \lessing, -blech o. d-l. Verwendung findet.
  • Abb. a ist ein Grundriß von Abb. i und zeigt die Schnittlinie A-B, nach welcher der Schnitt in Abb. i gelegt ist.
  • Abb. 3 ist ein # Schnitt durch Abb. i, in Richtung der Linie C-D.
  • Abb..l ist eine Ansicht der abnehmbaren Seitenplatten allein, während Abb. 5 eine Darstellung des Zwisclienstükkes zwistken den beiden Seitenplatten ist, Abb.6 ist ein Schnitt durch eine zweite Ausführungsform finit drei Hohlräumen zum gleichzeitigen Gießen von drei Platten. Abb. 7 ist ein Grundriß .von Abb. u, Abb. 8 ein Schnitt durch Abb. (i in Richtung der Linie E-F. während Abb. 9 eine Ansicht von links auf Abb. h darstellt.
  • Die in Abb. i bis 5 dargestellte lüokille besitzt eine Grundplatte t, auf welcher fest eine Säule 2 angeordnet ist, die mich mir ihr # aus einem Stück Hergestellt ,ein kann. Eine ' zweite gleichartige Säule 3 ist mittels einer Führung, z. B. mittels des Schwalbenschwanzes .1, auf der Grundplatte i verschiebbar angeordnet, derart, daß die Säule nach Belieben der Säule a genähert oder von ihr entfernt werden kann. Die Säulen besitzen zwei schwalbenschwanzförmige Führungen 5; in diesen können schwalbenschwanzförmige Ansätze 6 der Zwischenstücke 7 ein-: fassen. Diese Zwischenstücke haben die Breite der in der Kokille herzustellenden Platten und sind mit Durchbrechungen 8 versehen. Zwischen die Zwischenstücke wird auf die Grundplatte i eine Bodenplatte 9 'gelegt,- und alsdann wird seitlich gegen die Zwischenstücke und die Bodenplatte von jeder Seite eine Platte io angefügt; deren Form vorzugsweise aus Abb. 4. zu ersehen ist. Die Platte io hat seitliche Einschnitte s i, welche sich mit den Ausschnitten 8 der . Zwischenstücke decken. Um die beiden Seitenplatten io an den Zwischenstücken zu halten, werden durch die Aussparungen $ und. i i Bolzen i z hindurchgesteckt, die man beispielsweise auf der einen Seite finit einem Keil 13 versehen kann, während sie auf der andern Seite Gewinde -und eine Mutter 1.1 trägen. Durch Hindurchstecken dieser Bolzen und Festziehen der Mutter werden die beiden Platten io fest gegen die Zwischenstücke gepreßt und dadurch die Form geschlossen. Die Form ist dann fertig zum Guß. .
  • Nach Eingießen des Metalls in die Form werden zum Zweck der Entfernung des Gußstückes zunächst die Bolzen 12 abgenommen, entweder indem man die Muttern 1 4. abschraubt oder die Keile 13 herausschlägt; alsdann können die Platten i o ohne weiteres entfernt werden, so daß das Gußstück frei wird und aus der Form herausgenommen werden kann.
  • Man kann nun die Seitenplatten ohne weiteres von den anhaftenden Rückständen befreien und die Form erneut zusammenbauen. Bei dem nächsten Guß verwendet man dann die Seite der Seitenteile io, welche vorher außen gelegen hat, so daß die Seitenwände gleichmäßig auf beiden Seiten verwendet werden. Es können infolgedessen auch keine übermäßigen Spannungen oder einseitige Abnutzungen stattfinden, und die Kokille erhält eine erheblich längere t.ebensdauer.
  • Will man (:ul35tiiclce von anderen Abnie,-sungen herstellen, so kann dies' ohne weiteres l;eschehen, indem man die Säule 3 in andere Entfernung zur Säule 2 einstellt und die Bodenplatte 9, gegebenenfalls auch die Zwischenstücke 7, gegen andere auswechselt.
  • Bei der in Abb.6 bis 9 dargestellten Ausführungsform werden gleichzeitig drei Gußplatten hergestellt. Auf der Grundplatte 15 dieser Ausführungsform ist wiederum eine Säulen 6 angebracht, die aber außer den schwalben; schwanzförmigen Führungen 17 noch an beiden Seiten Ohren i ä trägt, in denen Langlöcher i9 vorgesehen sind. In die Schwalbenschwanzführungen 17 werden wiederum, wie bei der ersten Ausführungsform, Zwischenstücke 2o eingesetzt, welche in gleicher Weise ausgebildet sind .wie die oben beschriebenen Zwischenstücke 7, während die Ohren 18 zum :'anfügen von Zwischenstücken 21 dienen, die an ihrer Rückseite mit Augen 22 versehen sind. Durch die Bohrungen in den Augen 22 und die Langlöcher i9 können Bolzen 23 hindurchgesteckt werden. so daß die Zwischenstücke #_ i um die Bolzen 23 drehbar an den Säulen 16 befestigt sind. Zum Zwecke des Zusammenbauens der Form werden zunächst nach Aufklappen der Zwischenstücke 21 zwei Seitenplatten 24 gegen die mittleren Zwischenstücke 2o gelegt. alsdann werden die Zwischenstücke 21 gegen diese geklappt und außen «eitere Seitenplatten 25 angefügt. Alsdann werden sämtliche Teile durch hindurchgesteckte Bolzen 26 zusammengehalten, die wiederum in der aus Abb.8 und 9 ersichtlichen 'N\. 'eise mit Keil 27 und Muttern 2 5 versehen sein können. Die Langlöcher i9 dienen dazu, um ein Auseinanderklappen der Form zu verhindern, falls die Platten 2.1 in ihren Stärken etwas voneinander abweichen; oder die Zwischenstücke 21 verschiedene Stärken haben.
  • Es wird auf diese Weise eine Kokille mit drei Hohlräumen gebildet, in welche gleichzeitig das Material eingegossen werden kann. Auch hier ist .für jeden Hohlraum eine besondere Bodenplatte 29 vorgesehen, und man kann auch hier. ähnlich wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, die Größe der zu gießenden Platte durch Verschieben -der Säule 16 gegenüber der festen Säule und durch Auswechseln der Zwischenstücke 2o und 21 und der Bodenplatte 29 beliebig ändern.
  • Auch hier werden nach jedesmaliger Benutzung der Form zunächst die Bolzen 26 entfernt und alsdann der Reihe nach zuerst die Platten 25 abgenommen, dann die Zwischenstücke 21 aufgeklappt und die Platte 2.1 entfernt. Die Platten 24 und 2 5 können wiederum leicht gereinigt werden, und man wird insbesondere die äußeren Platten 25 nach jeder Benutzung umkehren, um den oben anegebcnen Erfolg zu erzielen.
  • Natürlich läßt ,ich die Kokille auch für 'zwei oder. auch für mehr als drei Gußhöhlun-,#en bauen. Die Schwalbenschwanzführungen. können natürlich durch andere Mittel ersetzt und zum Verspannen andere Mittel als die dargestellten Bolzen verwendet werden, wie Schraubzwingen u. dgl., ferner kann die Befestigung der Zwischenstücke an den Säulen eine andere sein u. dgl. m. Wesentlich für die Erfindung ist die beschriebene Einstellbarkeit, die die Benutzung der Kokille für dje verschiedenen Größen gestattet.
  • Die dargestellten Kokillen sind in der Hauptsache für plattenförmige Gußstücke bestimmt, man kann sie aber natürlich auch für die Herstellung von Gußstücken anderer Form entsprechend ausbilden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Aus beiderseitig benutzbaren Platten zusammensetzbare Kokille, vorzugsweise zum Gießen von plattenförmigen Gußstücken, dadurch gekennzeichnet, dali die die Seitenwandungen bildenden Zwischenstücke (7, 2o, 21) auswechselbar an _auf einer Grundplatte angeordneten Säulen befestigt sind.
  2. 2. Kokille nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anordnung mehrerer Zwischenstücke an der gleichen Säule zwecks Bildung einer Kokille zum gleichzeitigen Gießen mehrerer Platten die äußeren Zwischenstücke eine eine Schwenkbewegung zulassende Verbindung besitzen.
  3. 3. Kokille nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Schwenkverbindung zwischen den Zwischenstücken (21) und den Säulen gleichzeitig eine gewisse Querverschiebung, z. B. mittels Langlöcher @; i9 i, zuläßt, um gewisse Unterschiede in den Platten- und Zwischenstückstärken auszubleichen. Kokille nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zwischenstücke tragenden Säulen in ihrer Entfernung voneinander einstellbar sind. -5.-Kokille nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Kokille durch zwischen die Zwischenstücke gelegte auswechselbare Bodenplatten (9, 29) gebildet ist. uln l=ul3stücke verschiedener Höhe giehen zu können.
DEH95327D Kokille Expired DE406228C (de)

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