DE4038C - Verfahren und kontinuirlich wirkender Apparat zur Herstellung von moussirenden Flüssigkeiten und zum Füllen derselben auf Flaschen - Google Patents
Verfahren und kontinuirlich wirkender Apparat zur Herstellung von moussirenden Flüssigkeiten und zum Füllen derselben auf FlaschenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C3/00—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
- B67C3/02—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus
- B67C3/06—Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure
- B67C3/065—Filling siphons, e.g. carbonating beverages during filling
Landscapes
- Degasification And Air Bubble Elimination (AREA)
Description
1878,
Klasse 53.
fiLIOT HOWARD und THOMAS FARDON in LONDON.
Verfahren und continuirlich wirkender Apparat zur Herstellung von moussirenden Flüssigkeiten und zum Fällen derselben auf Flaschen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1878 ab.
Diese Erfindung bezweckt hauptsächlich die Herstellung von moussirenden Flüssigkeiten
durch ein continuirliches Verfahren derart, dafs die im Wasser enthaltene Luft während des Verfahrens
durch Saugen entfernt wird, und dafs das luftfreie Wasser gleichzeitig mit dem kohlensauren
oder anderen Gas in den Condensates oder Druckbehälter oder die Druckbehälter
eingedrückt wird.
Der hier angewendete Apparat kann, wie auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt, construirt
sein, es wird aber ausdrücklich kernerkt, dafs hier nur Beispiele angedeutet sind.
Wir wenden beispielsweise einen geschlossenen Behälter an, worin das darin enthaltene Wasser
seiner Luft beraubt wird (welches auf irgend eine passende Weise bewirkt werden kann)
und einen Druckbehälter, in welchen das luftfreie Wasser gleichzeitig mit dem kohlensauren oder
anderen Gas eingepumpt oder sonstwie eingeführt wird, unter irgend einem passenden
Druck und durch irgend eine passende Vorrichtung.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und Fig. 2 Endansicht
einer für dieses Verfahren geeigneten Maschine. Der Wasserbehälter W ist auf dem
Gestell F an einem Ende der Maschine und der Druckbehälter R am anderen Ende placirt.
Zwischen denselben befindet sich die Kurbelwelle 5 in den Lagern / gelagert, welche zum
Betriebe der drei Pumpen ABC dient. Die Pumpe A dient zum Aussaugen der Luft aus
dem Wasser und dem Raum über dem Wasser in dem Behälter W, sowie zum Ansaugen von
Wasser aus irgend einer Wassercisterne; durch Schwimmer und Hahn wird das Steigen des
Wassers über ein gewisses Niveau verhindert. B ist eine andere Pumpe, welche passend eine
doppeltwirkende sogenannte »Plunger-« und Kolbenpumpe, wie hier angedeutet, sein kann,
indem der durch die obere Stopfbüchse ausgehende »Plunger« nur halb so grofse Fläche hat
wie der Kolben in dem Stiefel der Pumpe B. Diese _ Pumpe zieht das luftfreie Wasser aus
dem Behälter W und befördert es in den Druckbehälter R.
Die Pumpe A saugt Luft durch das Rohr a
aus dem oberen Theile des Behälters W und befördert die Luft bei a' in die Atmosphäre;
gleichzeitig saugt sie durch das Rohr w fortwährend Wasser in den Behälter W. Zur
selben Zeit saugt die Pumpe B luftfreies Wasser durch das Rohr b aus dem Behälter W und
liefert es durch das Rohr r in den Druckbehälter R. Gleichzeitig saugt die Pumpe C
durch das Rohr c% aus einem Gasometer das
Gas und drückt dasselbe durch das Rohr c in den Druckbehälter R; dieser letztere erhält
also continuirlich und gleichzeitig luftfreies Wasser und Gas, und diese mischen sich darin
in üblicher Weise unter irgend einem passenden Druck.
Der Behälter W kann mit Scheidewand d oder gleichwirkenden Einrichtungen versehen
sein, um das Wasser von dem Einlafs W bis zum Ausgang b einen langen Weg zu leiten
und somit längere Zeit für Luftentleerung zu gestatten.
Statt mittelst der in Fig. 2 gezeichneten Anordnung kann man denselben Zweck auch mit
zwei. Pumpen erreichen, indem man beispielsweise eine Pumpe für das Luftentleeren des
Wasserbehälters W und für die Lieferung des Wassers nach dem Druckbehälter R (indem die
beiden Enden der Pumpe passend arrangirt sind) und die andere Pumpe für die Lieferung
von Gas nach dem Druckbehälter, oder aber eine Pumpe für das Pumpen von Gas und Wasser nach dem Druckbehälter einrichtet; wir
ziehen aber die erste Anordnung vor.
Fig. 3 zeigt eine andere Einrichtung für den Fall, dafs der Wasserbehälter W wenigstens
10 m über dem übrigen Theil des Apparates pläcirt werden kann.
Man kann dann z. B. eine in England als »Bramahs Continuous Procefs Soda Water
Machine« bekannte, wie unten bei B gezeigte Maschine, verwenden, oder aber irgend einen
anderen ähnlichen Apparat mit Hinzufügen einer Luftentleerungspumpe A in separatem Gestell
placiren.
Fig. 4 zeigt einen ähnlichen Apparat, nur dafs die Luftpumpe A in diesem Fall in demselben
Gestell wie die andere Pumpe B placirt ist; diese letztere sendet Wasser und Gas gleichzeitig
in den Druckbehälter R.
Die Pumpe A saugt die Luft durch das Rohr α aus dem oberen Theil des Behälters W
und liefert sie in die Atmosphäre. Das theilweise Vacuum saugt gleichzeitig fortwährend
neues Wasser in den Behälter W durch das Rohr w. Die Pumpe B zieht gleichzeitig luftfreies
Wasser aus dem Behälter W durch das Rohr b, und Gas aus dem Gasometer durch
das Rohr c1 und liefert Gas und Wasser durch das Rohr e nach dem Druckbehälter R.
Fig. 5 zeigt eine Adaption einer gewöhnlichen Sodawasser-Maschine zu den Zwecken dieser
Erfindung. Der Druckbehälter R ist hier auf ein Separatgestell placirt; der Wasserbehälter W
ist in demselben Gestell wie die Luftpumpe A und die Wasserpumpe B angebracht. Die
Pumpen CC liefern Gas in den Druckbehälter R.
Wenn man die nach dieser Methode hergestellte moussirende Flüssigkeit auf Flaschen
oder »Syphons« abzapft, ziehen wir vor, die Luft aus den letzteren erst zu entfernen und
zwar dadurch, dafs wir die zu füllende Flasche oder Syphon durch den Abzapfhahn oder Abzapfapparat
mit dem Vacuum des Wasserbehälters in Verbindung setzen. Oder man kann ein besonderes Vacuumreservoir, welches
fortwährend oder ab und zu entleert wird, dazu verwenden.
Moussirende Flüssigkeiten, die nach dem üblichen Verfahren hergestellt sind, können ebenso
angezapft werden.
Claims (3)
1. Die Herstellung von moussirenden Flüssigkeiten durch ein continuirliches Verfahren
oder durch continuirliche Verfahren und Apparate, worin das in dem Verfahren zu gebrauchende Wasser von der darin enthaltenen
Luft befreit wird, und das luftfreie Wasser gleichzeitig mit dem Gas in den Druckbehälter befördert wird, wie beschrieben.
2. Die hierin speciell beschriebenen Methoden und Apparate für die Inbetriebsetzung der
Erfindung, und
3. das Abzapfen von moussirenden Flüssigkeiten, wie hier beschrieben, indem die
Flasche erst bei Verbindung mit dem Vacuum im Behälter W durch den Abzapfhahn oder
Abzapfapparat von Luft entleert und dann durch Verbindung mit dem Druckbehälter mit Flüssigkeit gefüllt wird, wie beschrieben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4038C true DE4038C (de) |
Family
ID=282881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4038D Active DE4038C (de) | Verfahren und kontinuirlich wirkender Apparat zur Herstellung von moussirenden Flüssigkeiten und zum Füllen derselben auf Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4038C (de) |
-
0
- DE DENDAT4038D patent/DE4038C/de active Active
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