DE403763C - Durch Nuernberger Schere eingestellter optischer Rufapparat in Verbindung mit einer Tischglocke fuer Gastwirtschaften u. dgl. - Google Patents

Durch Nuernberger Schere eingestellter optischer Rufapparat in Verbindung mit einer Tischglocke fuer Gastwirtschaften u. dgl.

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DE403763C
DE403763C DESCH67962D DESC067962D DE403763C DE 403763 C DE403763 C DE 403763C DE SCH67962 D DESCH67962 D DE SCH67962D DE SC067962 D DESC067962 D DE SC067962D DE 403763 C DE403763 C DE 403763C
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    • G08B7/02Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00 using mechanical transmission

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV! 403763 -KLASSE 74 a GRUPPE 12
(Sch 6jg62 VIIIJ74 a)
Herbert Schüler in Delitz a. Berge, Bez. Halle a. S.
Durch Nürnberger Schere eingestellter optischer Rufapparat in Verbindung mit einer Tischglocke für Gastwirtschaften u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1923 ab.
Einrichtungen zum Herbeirufen der Be- ' kannten Vorrichtungen unterscheidet sich der dienung in Gastwirtschaften u. dgl., bei denen Gegenstand der vorliegenden Erfindung durch unter Vermittlung einer Nürnberger Schere den eigenartigen Bau und die Anordnung der ein optisches Signal in die Hochlage ge- arbeitenden Organe, und zwar besteht das bracht sowie ein Glockensignal in Tätigkeit Neue darin, daß am festen Boden eines Gegesetzt wird, sind bekannt. Von diesen be- häuses die an sich bekannte Nürnberger.
Schere mit ihrem einen Endschenkel um ein Lager gelenkig befestigt ist, während der andere Endschenkel frei ist und auf einen^ beweglichen, unter Federbelastung stehenden Boden gleiten kann. Ferner ist zum Zwecke ' des Spreizens der mit dem üblichen Anzeigeschild versehenen Schere ein durch Handkurbel zu betätigender Antriebsmechanismus ■ mit zwei Kettenrädern angeordnet, deren ίο Triebkette in Abständen ortsfeste Mitnehmer ι trägt, welche beim LTmlauf der Kette gegen : einen Anschlagstift des frei beweglichen Gliederschenkels stoßen, denselben in achsialer '. Richtung versetzen und so die Schere in an sich bekannter Weise zum Spreizen bringen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungs- , gegenstand in einer beispielsweisen Ausfiih- : rungsform veranschaulicht, und zwar stellen Abb. ι eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt, ( Abb. 2 eine Draufsicht mit abgehobenem Ver- \ deck dar.
In dem Gehäuse α von zweckmäßig länglicher Form ist am festen Boden b eine an sich bekannte Nürnberger Schere c mit ihrem einen unteren Gliederschenkel d an einem Lager e gelenkig befestigt, während der ; andere Schenkel d! frei beweglich an einem federnd gelagerten, teilweise niederdrückbaren Boden / gleiten kann, welch letzterer durch ein Scharnier g am festen Boden b angelenkt ist. Die beiden oberen Schenkel der Schere tragen ein übliches Schildchen c' mit der Aufschrift »Bedienung« o. dgl. Zum Zwecke der Bedienung der Schere ist im Gehäuse α ein Antriebswerk vorgesehen, welcher zwei auf Wellen / drehende Kettenräder // umfaßt, die durch eine Antriebskette k miteinander in Ver- : bindung stehen. Der Antrieb erfolgt von Hand mittels einer üblichen Handkurbel. Auf der Kette k sitzen in entsprechenden Abständen seitliche Mitnehmer tn, welche beim Um- , lauf der Kette gegen einen Anschlagstift η des frei beweglichen Gliederschenkels d! der Schere c stoßen, hierbei den Schenkel am j Boden / mitführen und so die Schere zum ; Spreizen bringen. Nach genügendem Spreizen fällt der Schenkel d' mit seinem scharfwinkligen Ende in eine vom festen und beweglichen Boden gebildete Rast ο ein, in welch letzterer er durch eine gegendrückende ' Blattfeder ρ gehalten und gesichert wird. Der Anschlagstift η tritt somit aus dem Bereich der Mitnehmer m der Kette k, und es ist nunmehr ein Leerlauf der letzteren hergestellt, so daß die mittels Zahnrades q zu betreibende Glodke r in rascher Folge zum Ertönen gebracht werden kann. Soll die Schere aus j ihrer Arbeitsstellung gebracht werden, so wird der bewegliche Boden / mittels eines aus dem Gehäuse α hervorragenden Stiftes s mit Knopf t niedergedrückt, worauf der Schenkel d' seinen Stützpunkt verliert und die Schere zusammenklappt. Der Deckel des Gehäuses trägt eine entsprechende Schlitzöffnung, um die sich spreizende Schere frei durchzulassen. Vorteilhaft können die äußeren Seiten des Gehäuses, wie üblich, mit Aschebechern, Reklameschildern o. dgl. versehen weiden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Durch Nürnberger Schere eingestellter optischer Rufapparat in Verbindung mit einer Tischglocke für Gastwirtschaften u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß am festen Boden (b) eines Gehäuses («) die an sich bekannte Nürnberger Schere (c) mit ihrem einen Endschenkel (d) um ein Lager (e) gelenkig befestigt ist, während der andere Endschenkel (d'j frei ist und auf einem beweglichen, unter Federbelastung stehenden Boden (/) gleiten kann, und daß zum Zwecke des Spreizens der mit dem üblichen Anzeigeschild (c') versehenen Schere ein durch Handkurbel (/) zu bedienendes Antriebswerk mit zwei Kettenrädern (Yz) angeordnet ist, deren Triebkette (k) in Abständen ortsfeste Mitnehmer im) trägt, welche beim Umlauf der Kette gegen einen Anschlagstift (//) des frei beweglichen Gliederschenkels (d'j stoßen, denselben in achsialer Richtung versetzen und so die Schere in an sich bekannter Weise zum Spreizen bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Boden (b) und bewegliche Boden (/) eine Rast (0) bilden, welche dazu dient, den frei beweglichen Schenkel (d') und die Nürnberger Schere in gespreizter Stellung zu halten und den Anschlagstift (ti) außerhalb des Angriffspunktes der Mitnehmer (m) zu bringen, in welcher Lage der Schenkel (d') durch eine gegen ihn drückende Blattfeder (p) gesichert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am beweglichen Boden (/) ein mit Druckknopf (t) versehener Stift (s) angeordnet ist, welcher aus dem Gehäuse hervorragt und dazu dient, durch Niederdrücken des Bodens den Schenkel (d') freizugeben, so daß die Schere in die Ausgangsstellung zurückgebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DESCH67962D 1923-06-13 1923-06-13 Durch Nuernberger Schere eingestellter optischer Rufapparat in Verbindung mit einer Tischglocke fuer Gastwirtschaften u. dgl. Expired DE403763C (de)

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