DE409073C - Ziehdornsteuerung fuer Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere fuer die Pappschachtelherstellung - Google Patents
Ziehdornsteuerung fuer Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere fuer die PappschachtelherstellungInfo
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- DE409073C DE409073C DER59281D DER0059281D DE409073C DE 409073 C DE409073 C DE 409073C DE R59281 D DER59281 D DE R59281D DE R0059281 D DER0059281 D DE R0059281D DE 409073 C DE409073 C DE 409073C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27F—DOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
- B27F7/00—Nailing or stapling; Nailed or stapled work
- B27F7/17—Stapling machines
- B27F7/19—Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
- B27F7/21—Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine
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Description
- Ziehdornsteuerung für Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten. insbesondere für die Pappschachtelherstellung. Zusatz zum Patent 409072. Bei der Maschine zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere für die Pappschachtelherstellung, nach Patent 409072 wird der Hebel, welcher den Ziehdorn trägt und der an einem Gleitstück gelagert ist, durch eine starke Feder in der Arbeitsstellung festgehalten, und es werden zum Verschieben des Hebels entgegen der Federzugrichtung und zum Ausschwenken des Hebels zwei verschiedene Mittel benutzt.
- Die Erfindung geht darauf aus, die Feder vollkommen zu beseitigen, deren Nachteile darin bestehen, daß der Ziehdorn trotz starker Bemessung des Federzuges nachgiebig ;gelagert ist und bei gelegentlichen Überbeanspruchungen nachgibt und ferner bei der Verschiebung des Trägerhebels eine große Kraft zur Überwindung des Federzuges aufge,#i-endet werden muß.
- Die Erfindung besteht darin, daß dasselbe Mittel, welches die Verschwenkung des Dornhebels bewirkt, zugleich auch das Gleitlager des Hebeldrehbolzens in der Ruhelage festhält und später die Verschiebung des Lagers herbeiführt. Dieses Mittel ist der am Ziehdorngegenstempel vorgesehene Auslader. Er unter-reift in der Ruhelage das Gleitlager als Riegel. Bei der Verschiebung des Stempels legt sich der Auslader gegen eine Kröpfung des Hebels und nimmt dadurch den Hebel mit, bis ein ?.nschlag das Gleitlager an einer weiteren Verschiebung nach unten hindert. Nun wirkt der Anschlag mit der aus dem Hauptpatent schon bekannten Schräge zusammen und bringt den Hebel zum Ausschwingen.
- Die neue Anordnung ist in den Abb. i bis 6 in den verschiedenen Stellungen des Arbeitsvorganges veranschaulicht, wobei alle Abbildungen senkrechte Querschnitte darstellen.
- Abb. i zeigt alle Teile in der Ruhelage. Das freie Ende des Blechstreifens i ist über den Ziehdorn 2 vorgeschoben. Der Ziehdorn ragt aus dem Ziehschacht 3 hervor und sitzt auf dem Ende des Hebels 4, welcher mit seiner den Dorn tragenden Abbiegung durch den Schlitz 5 in der Wandung des Ziehschachtes ragt. Der Drehbolzen 6 des durch eine Feder 7 angedrückten Hebels 4 ist in einem Gleitstück 8 gelagert, welches in einer Führung 9 des Maschinengestellkopfes A senkrecht geführt ist. Gegen das aus der Führung nach unten vorragende Ende des Gleitstückes legt sich als Riegel der Auslader to, welcher an dem Führungskolben i t des Stempels 12 befestigt ist. Der Kolben spielt in dem hohlen Ziehstempel 13, und der Auslader geht durch einen Schlitz 14 des Ziehstempels hindurch. Der im Maschinengestellkopf A senkrecht geführte Ziehstempel i trägt am unteren Ende das Obermesser 15, welches im Zusammenwirken mit dem Untermesser 16 dazu bestimmt ist, vom Blechstreifen i das für den Niet erforderliche Stück abzutrennen.
- Das obere, nicht mitgezeichnetc Ende des Gegenstempels 12 ist mittels Zapfen solide an dem Schwingsektor aufgehängt, so daß das Gleitstück 8 sich gegen das vollkommen starre Widerlager des Ausladers io legt.
- Die Abb. 2 zeigt, wie der Ziehstempel i niedergeht, den Blechstreifen i durchschneidet und das abgetrennte Werkstück über den Dorn 2 zieht. Während dieser Arbeit verharren alle anderen Teile in Ruhe. Insbesondere wird der Hebel -. durch den Auslader i o vollkommen starr festgehalten.
- Die Abb. 3 zeigt den Ziehstempel 13 am Ende seiner Arbeit, wo das Werkstück voll-i kommen über den Dorn 2 gezogen ist. Bis zu dieser Zeit verharren alle anderen Teile in Ruhe.
- Die Abb. 4. zeigt, wie sich nun der Gegenstempel 12 in dem jetzt ruhenden Ziehstempel i ; nach unten bewegt. Dabei geht der Auslader 1o mit. Er legt sich dabei mit seiner Unterseite gegen die Kröpfung 17 des Hebels 4. und bewirkt dadurch, daß der Hebel samt seinem Drehlager 8 nach unten verschoben wird. Das Gleitlager 8 weist einen senkrechten Schlitz 8 auf, in welchen ein an der Gestellführung 9 befestigter Anschlagbolzen 18 hineinragt. Das Gleitstück 8 mit dem Hebel 4 wird so lange nach unten vom Auslader io mitgenommen, bis sich der Bolzen 18 gegen das obere Schlitzende des Gleitstükkes 8 legt. Der Schlitz ist so bemessen, daß bei Erschöpfung der Schlitzlänge der Dorn 2 in dem Schacht 3 so weit nach unten gesenkt ist, daß er sich im Bereich des än der Wandung des Ziehschachtes .3 befindlichen Schlitzes 5 befindet. Das gezogene Werkstück bleibt im Kanal des Ziehstempels stecken.
- Die Abb. 5 zeigt, wie sich der Gegenstempel 12 noch weiter senkt und sich dabei auf das im Schacht des Ziehstempels i3 stekkende Werkstück aufsetzt und dieses mitnimmt und durch den Ziehschacht 3 nach unten treibt. Ehe aber der Stempel 12 das Werkstück nach unten treibt, bewirkt der Auslader io die Ausschwingung des Hebels 4. Dieser Hebel bzw. sein Gleitlager 8 wird gegen weitere Verschiebung durch den Bolzen i8 gesichert. Der Auslader geht weiter nach unten und wirkt dabei mit der Schräge i9 der Hebelkröpfung i; zusammen, wodurch der Hebel entgegen der Wirkung der schwachen Andrückfeder 7 ausgeschwungen wird. Dabei tritt der Ziehdorn 2 in den Schlitz 5 ein und macht die Bahn für das Werkstück im Ziehkanal 3 frei.
- Die Abb.6 zeigt die Vollendung der Arbeit, indem der Gegenstempel 12 den Niet in bekannter Weise mit seinen Zacken durch die zu verbindenden Teile, z. B. zwei Pappschichten P und P', treibt.
- Ist alles dieses geschehen, dann geht der Ziehstempel und auch der Gegenstempel in ihre Anfangslage zurück. Dabei trifft der Auslader i o, nachdem vorher die Feder 7 den Hebel 4 zurückgeschwungen hat, gegen das untere Ende des Gleitlagers 8 und führt es in die Ruhelage zurück. Das Spiel kann von neuem beginnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ziehdornsteuerung für Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere für die Pappschachtelherstellung, nach Patent 409072, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslader i ioj des Ziehdorngegenstempels (12 / in der Ruhestellung das Gleitlager (8) des hebelartigen Ziehdornträgers (4) untergreift und festhält, bis der Auslader beim Niedergehen des Stempels (12) sich auf eine Kröpfung (17) des Ziehdornträgers auflegt und ihn mitnimmt, bis die Verschiebung des Gleitlagers (8) durch einen Anschlag (18: begrenzt wird, wonach der Ziehdornträger durch den Auslader verdrängt, d. h. zum Ausschwingen gebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER59281D DE409073C (de) | 1922-05-09 | 1923-09-06 | Ziehdornsteuerung fuer Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere fuer die Pappschachtelherstellung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER55814D DE409072C (de) | 1922-05-09 | 1922-05-09 | Ziehdornanordnung und-steuerung bei Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere fuer die Pappschachtelherstellung |
| DER59281D DE409073C (de) | 1922-05-09 | 1923-09-06 | Ziehdornsteuerung fuer Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere fuer die Pappschachtelherstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE409073C true DE409073C (de) | 1925-02-03 |
Family
ID=7411034
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER59281D Expired DE409073C (de) | 1922-05-09 | 1923-09-06 | Ziehdornsteuerung fuer Maschinen zur Herstellung und zum Eintreiben von aus Blech gestanzten Nieten, insbesondere fuer die Pappschachtelherstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE409073C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0919343A1 (de) * | 1997-11-26 | 1999-06-02 | Eastman Kodak Company | Heftvorrichtung |
-
1923
- 1923-09-06 DE DER59281D patent/DE409073C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0919343A1 (de) * | 1997-11-26 | 1999-06-02 | Eastman Kodak Company | Heftvorrichtung |
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