DE403595C - Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern

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DE403595C
DE403595C DEP44398D DEP0044398D DE403595C DE 403595 C DE403595 C DE 403595C DE P44398 D DEP44398 D DE P44398D DE P0044398 D DEP0044398 D DE P0044398D DE 403595 C DE403595 C DE 403595C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/18Colouring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern. Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von farbig bedruckten Photographien mit nach objektiver Farbauslese gewonnenen Negativen. Die Erfindung schließt auch Kinobilder ein. Durch das Verfahren soll die genaue Deckung der Teilbilder möglich werden, und die Bilder sollen ohne fachmännisches Wissen verhältnismäßig billig und schnell hergestellt werden können.
  • Gemäß der Erfindung werden gleichzeitig drei Ansichten belichtet, d. h. drei Negative werden von dem gleichen Punkt aus aufgenommen zu dem Zweck, Negative herzustellen, von welchen dann das Kombinationspositiv gemacht wird. Bei der Aufnahme wird für die Blaudruckform ein' Rotfilter eingeschaltet, oder aber es können auf eine andere Art rote Strahlen angewendet werden, und ein Filmstreifen benutzt, der für rote Strahlen empfindlich ist, und das Rot-Negativ erhalten. Entsprechend wird in ebenfalls bekannter Weise das Blau-Negativ erhalten. Das dritte Negativ ist eine Schwarzweiß-Aufnahme mit einer orthochromatischen Emulsion. Es sind bereits Kameras ausgeführt worden, die für das gleichzeitige dreifache Belichten der erwähnten Art verwendet wurden.
  • Von dem schwarzweißen Negativ wird ein Schwarzweiß-Positiv kopiert. Das Positiv wird dann gelb gefärbt, indem man es durch ein Farbbad zieht. Von dem Rot-Negativ und Blau-Negativ wird ein Positiv gemacht. Von diesen letztgenannten werden zwei Druckformen hergestellt, d. h. von dem Rot-Positiv wird eine rot zu druckende negative Druckform und von dem Blau-Positiv eine rot zu druckende Druckform hergestellt, von welchen Aufdrücke mit Blau und Rot als Farben auf das gelbgefärbte Schwärzweiß-Positiv 1q. gemacht werden.
  • Zur Herstellung dieser Aufdruckformen wird dünnes Aluminiumblech benutzt, wenn Filme für Kinobilder gemacht werden sollen. Diese Streifen werden nach Art der Filmbänder an den Rändern durchlocht und mit durch Kaliumbichromat empfindlich gemachter Gelatine überzogen. Einer dieser Streifen wird dem Rot-Positiv und der andere Streifen dem Blau-Positiv ausgesetzt. Aus beiden Streifen wird das Kaliumbichromat ausgewässert. Nach Trocknen der Streifen wird der Gelatinüberzug mit einer schnell trocknenden Ölfarbe behandelt, welche nur an den Teilen der Gelatine festhaften bleibt, von welchen das Kaliumbichromat nicht entfernt wurde. Nachdem die Ölfarbe völlig trocken geworden ist, erhält man eine negative Druckform, welche mit wasserabstoßenden Teilen ausgestattet ist und welche die Flächen darstellen, welche durch Belichtung gehärtet sind.
  • Von diesen Druckformen können Aufdrücke gemacht werden auf das gelbgefärbte schwarze und weiße Positiv. Von der roten negativen Druckform wird ein roter Aufdruck und von der blauen negativen Druckform ein blauer Aufdruck gemacht, indem man durchsichtige, in Wasser und Alkohol aufgelöste Anilinfarben gebraucht. Die Aufdrücke werden auf der emulsionierten Fläche des gelbgefärbten Schwarzweiß-Positivs gemacht, und zwar auf einer Druckpresse, welche mit einer Beschikkungseinrichtung versehen ist, die in Eingriff mit den Lochungen des gelbgefärbten Schwarzweiß-Positivs und der betreffenden Druckform ist. Natürlich werden die beiden Aufdrücke nacheinander hergestellt, wodurch die blauen und roten Bilder mit den gelbgefärbten Schwarzweiß-Bildern vereinigt werden, wodurch ein buntfarbiges Bild entsteht. Die Bilder stellen eine Anzahl Transparente in dem Kinofilmband dar und 'können projiziert werden.
  • Es ist klar, daß mit denselben Druckformen sehr viele Drucke ausgeführt werden können. Diese Druckformen werden mit dem schwarzweißen Negativ durch Aufwickeln auf eine Rolle, ähnlich wie die kinomatographischenNegativ e, aufbewahrt.
  • Es war bisher üblich, Ölfarben für ein derartiges bekanntes Verfahren zu verwenden, doch war dessen Anwendung nicht erfolgreich, da die Bilder »fleckig« auf dem Schirm erschienen.
  • Während das Schwarzweiß-Positiv als photographisch aufgedruckt beschrieben wurde, kann dies auch mechanisch von einer Druckform hergestellt werden. Der Ausdruck Schwarzweiß-Positiv deckt somit in dieser Erfindung das photographische und das mechanische Verfahren.
  • Der Ersatz der dritten Teildruckform durch eine gelbe Unterlage ist bekannt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Verfahren zur Herstellung von farbigen Bildern auch auf Filmstreifen durch Bedrucken- eines Schwarzweiß-Positivs mit photomechanischen Druckformen, dadurch gekennzeichnet, daß Wasserfarben zum Druck verwendet werden. 2. 'erfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwarzweiß-Positiv vor dem Bedrucken durch Wasserfarbe gelb gefärbt wird.
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