DE403181C - Kreuzeinlesemaschine - Google Patents

Kreuzeinlesemaschine

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DE403181C
DE403181C DEB98970D DEB0098970D DE403181C DE 403181 C DE403181 C DE 403181C DE B98970 D DEB98970 D DE B98970D DE B0098970 D DEB0098970 D DE B0098970D DE 403181 C DE403181 C DE 403181C
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DEB98970D
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Schneider Electric Buildings Americas Inc
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Barber Colman Co
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/14Apparatus for threading warp stop-motion droppers, healds, or reeds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kreuzeinlesemaschine. Bei bekannten Kreuzeinlösemaschinen wert Ion die Kreuzschnüre für sich angebracht, und es ist eine besondere verwickelte Einrichtung vorhanden, welche die Fachbildung an den Kreuzschnüren bewirkt; die Kettenfäden müssen dabei einzeln durch eine Hakennadel zwischen die Kreuzschniire eingezogen werden. Die Nadel tnuß mit ihrem Antriebsteil sehr ausgedehnte Bewegungen ausführen, und es sind zahlreiche verwickelte Einzelteile bei dieser Maschine vorhanden.
  • Erfindungsgemäß wird die Kreuzeinlegemaschine erheblich vereinfacht; es wird ein quer zur Kette bewegbarer Schlitten angewandt, welcher die bekannte Schneckenhülse, die die Kettenfäden auseinanderhält, trägt und auf welchem «-eiter zwei Kreuzruten finit schratil:enartig gewundenen Enden finit ihrem Drehantrieb gelagert sind, so daß bei der Vor-L' des Schlittens die Kreuzruten in die von der Schneckenhülse in gleichen Abständen gehaltenen Kettenfäden eingeschraubt «erden. D:e schraubenförmigen Enden der Einlösen Uten lassen sich gegen Schnurlialter auswechseln; die Auswechselung erfolgt, wenn die Einleseruten die gesamte Kette dtirclhdrungen haben. Bei ihrer Rückbewegung mit den Schnurhaltern -ziehen sie dann die Kreuzschnüre sogleich in die Kette ein.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abt). i zeigt eine. Vorderansicht finit teilweisem Schnitt, Abb. 2 eine Stirnansicht von links gesehen, Abb. 3 eine Draufsicht, Abb..1 eine teilweise Draufsicht in größerem Maßstake, A11. 5 eine der Abb. 4 entsprechende Seitenansicht, Abb. 6 eine Einzelheit, Abb. ; eine schaubildliche Darstellung besi3nrlers wesentlicher Teile, Abb. 8 eine weitere Einzelheit.
  • Auf einem Gestell io ruht ein Bett i i finit clen Wangen 12 für flie Lagerung der Wellen usw. Die Wangen 12 sind hinten durch eine Stange 13 und vorn durch eine Stange 1.1 miteinander verbunden.
  • Zum Auseinanderhalten der Kettenfäden dient die mit Nuten versehene, auf der Stange i.1 verschebhare -Muffe oder Hülse i 5, die sich langsam quer zti den Kettenfäden bewegt, wobei die finit einer Spirale oder sclinecketif<irniigen mit versehene Hülse i5 dazu dient, die vorderen Fäden in Abstand voneinander und glatt zti halten (Abt). 7). Die Stangen oder Ruten 16 und. 17 greifen mit ihren schraubenförmigen Eiiden 18 und i9 zwischen die auseinandergehaltenen Kettenfäden und bringen sie durch ständige Drehung auf den Ruten ins Kreuz, indem sie abwechselnd unter tind über die aufeinanderfolgenden Fäden greifen.
  • Zweckmäßig ist (-las eine Rutenende rechts, las an,#Iere links gewunden, und beide Ruten werden in entgegengesetztem Sinne gedreht.
  • Die Enden der Kettenfäden sind in einer Klernine 2o (Abb. 1, 2 und 3) befestigt. Zum Beschicken der 'Maschine wird der Kettenbaum auf einem Wagen o. dgl. nach der Hintorseite der -Maschine gebracht, wo zunächst die Enden der Kettenfäden in die Klemme 20 eingeklemmt werden; darauf wird der Baum über die Maschine hinweggehoben, wobei die Kettenfäden über den einen Baum 2i der Spaimklemme 21, 22 geführt werden. Die Kettenfäden werden dann an <ler hinteren Seite der Maschine durch den zweiten Kleminbauin 22 festgeklemmt. Darauf werden die Kettenfäden straft über den oberen Teil der Maschine gespannt, was durch das Eigengewicht der lose herabhängenden Klennnliätinie 2o geschehen kann. Bei der dargestellten Ausführungsform sind als Zusatzbelastung gegen die Lager 2.4 der Klemme 2o, 21 wirkende Federn 27 vorgesehen, die schraubenartig um Stangen 25 gelegt sind, welche an Ouerstangen 26 des 'Maschinengestelles angelengt sind.
  • Der Schneckenbaum 15 sowie die Kreuzruten 16 -und 17 sind auf einem Schlitten 30 angeordnet, welcher verschiebbar gelagert ist und die Stange 32 trägt, welche sich weit genug erstreckt, tun als Träger für die Kreuzruten und deren Antriebst orrichtung zu dienen. Die Stange 32 wird von Rollen 33, 3-1 unterstützt. Zur Bewegung des Schlittens 30 dient eine Schraubenspindel 35, welche mit der Mutter 36 in Eingriff steht. Zur Schnelleinstellung des Schlittens ist die Mutter 36 halbiert und die beiden Teile sind mit Zahnsegmenten 37 und 38 (Abb. 4 und 5) verbunden; der Handgriff 29 greift niit einem unter Federdruck stehenden Stift 40, .12 in ein Loch des Blockes .41 ein und verriegelt sich dadurch. Nach Abb. 2 besteht der Antrieb der Spindel 35 aus einer mit dein Rade .18 kämmenden Zahnstange .16, die exzentrisch an der Kurbelscheibe .17 angreift. Die Kurbelscheibe .T.7 steht mit der Antriebswelle .15 mittels der Zahnräder So und 51 in Verbindung.
  • Der Schlitten 30 ist mit einem bei 53 gelagerten Zaunrad 52 versehen, welches mit dem Zahnrad 5.1 auf der Vorgelegewelle 55 kämmt. Von letzterer wird auch das Schnekkenrad 56 gedreht, das die kurze schrägliegende Welle 57 mittels eines Schneckenrades 58 antreibt.
  • Für den Antrieb der Hülse 15 ist an der Schrägwelle 57 ein Stellring 6o (Abb.5 und 6) vorgesehen, der mit der Hülse 61 gekuppelt ist, die das mit dem Kegelrad 63 kämmende Kegelrad 62 trägt. Die Hülse 15 ist mit der Antriebswelle 61 durch ein an dem Lager 65 befestigtes Joch 6.1 auf Verschiebung gekuppelt. Bei der Arbeit der Maschine ist die Schrägwelle 57 beständig in Drehung und erteilt der Hülse 15 eine gleichmäßige Drehung. Auf der Hülse 61 ist verschiebbar eine weitere Hülse 66 mit Handrad 67 angebracht; sie steht mittels eines Stiftes 68 in Eingriff mit dein Stellring 6o, und ist mit der Antriebshülse 61 durch Nut und Feder gekuppelt. Wird das Handrad aufgehoben und der Stift ()8 aus dem Stellring 6o gelöst, dann läßt sich Hiilse 6i und damit Schnecke 15 willkürlich bewegen.
  • Das vordere Ende der Schneckenhülse 15 ist verjüngt und gerieft, so daß dort die Fä-(Ic-ii, geglättet und unter Spannung gesetzt werden. Von der keilförmigen Lippe 70 (Abh. .4) der Hülse 15 werden die Fäden einer nach dein andern von der Schraubennut 7 i aufgenommen und dadurch gemäß Abb. ; in l;estinimten Abstand voneinander gebracht. Die Fäden gleiten dann von der Schneckenhülse 15 auf einer L eitkappe 72 hinweg auf die feststehende Stange 14.
  • Die Kreuzruten 16 und 17 sind an den drehbaren Stäben 8o und 81 befestigt (Abb. 3 und 8), welche von Rollen 82 getragen werden, die auf Lagerböcken 83 an der Stange 32 gelagert sind. Mit den hinteren Enden sind die Stangen 8o und 81 lösbar in Antriebshülsen 84 befestigt, die drehbar in den senkrechten Lagerböcken 85 ruhen, welche am freien Ende der Stange 32 sitzen und in entgegengesetzten Richtungen mittels der Zahnräder 86 und 87 gedreht werden. Das Zahnrad 87 (Abb. 2) wird durch das Zahnräd 88 der Welle 89 angetrieben, welch letztere wiederum von der Welle 9o angetrieben wird, die an dem einen Ende mittels eines Universalgelenkes mit der Welle 89 und an dem anderen Ende mittels eines Universalgelenkes 92 mit der Welle 55 des Schlittens 30 verbunden ist.
  • Durch die beschriebene Vorrichtung werden die Kettenfäden finit dem vorwandernden Schlitten 30 mittels der Schneckenhülse 15 voneinander getrennt und in, bestimmte Abstände zueinander gebracht, während die ununterbrochene Drehung der Kreuzruten 8o und 8i die schraubenförmigen Enden der Ruten zwischen den Kettenfäden durchschraubt, so daß sie abwechselnd oberhalb und unterhalb der Ruten zu liegen kommen, wie dies insbesondere in Abb.7 veranschaulicht ist. Diese Arbeit kann, da die hauptsächlich arbeitenden Teile der Maschine eine ununterbrochene Drehung in der einen Richtung haben, mit erheblicher Geschwindigkeit vor sich gehen. Darauf werden die Teile 16 und 17 (Abb. 7) durch die Teile 95 und 96 (Abb. 8) mit den Schnüren 97, 98 ersetzt. Durch Rückwärtsbewegung des Schlittens 30 werden die Schnüre dann durch die Kette hindurchgezogen.
  • Zur Einstellung der Kettenfäden im richtigen Winkel zur Schnecke 15 ist eine Handwelle ioo vorgesehen, «-elche durch Zahnräder ioi und io2 (Abb. i) sowie Kette 103 und Schneckenrad io4 eine Zahnstange io5 verschieben kann, die einen Teil des Kleinina bauniesäi bildet: sö kann man die Winkellänge der Kette stets einregeln.
  • Um die Maschine schnell stillsetzen zu können. ist die Handwelle ioo in ihrer Längsrichtung beweglich und greift an dem einen' Enüle an einen Hebel i io an, dessen unteres Ende eine Bremse i i i, i 12 und ein Kupplungselement 113 betätigt, durch welches letztere die Hauptantriebswelle .t5 mit der Antriebsscheibe 114 gekuppelt bzw. entkuppelt wird. Durch eine Längsbewegung der Handwelle ico in der einen Richtung wird demnach die Maschine ausgerückt und die Bremse angezogen, während durch eine Bewegung der Stange in der entgegengesetzten Richtung die Bremse gelöst -Lind die Maschine eingerückt wird.

Claims (2)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHR: i. Kreuzeinlesemaschine, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem quer zur Kette bewegbaren Schlitten (30), von welchem die bekannte Schneckenhülse (15) zum Aufteilen der hettenfäclen v orbewegt und angetrieben wird, zwei Kreuzruten (16, 17) mit schraubenartig gewundenen Enden (18, i9) mit Drehantrieb gelagert sind, so daß bei der Vorwärtsbewegung des Schlittens (31) die Kreuzruten in die von der Schneckenhülse in gleichen Abständen gehaltenen Kettenfäden eingeschraubt und nach Abnahme der spiralförmigen Enden beim Zurückbewegen des Schlittens die an Aden Kreuzruten befestigten Kreuzschnüre eingezogen werden.
  2. 2. Kreuzeinlesemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schlitten (30) eine Stange (32) frei tragend mit Führungsrollenunterstützung gelagert ist, welche an ihrem freien Ende einen Lagerbock (85), für die in ihrer Länge der Kettenbreite entsprechenden dre121-aren Einleseruten (8o, 81) und deren 3äiitr:e,'l),steile 86, 87, 88) trägt. Kreuzeinlesemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verjüngten, die Aufteilspiralen (18, i9) tragenden Enden (16, 17) :der Einleseruten (8o, 81) an den letzteren lösbar befestigt sind, und daß nach ihrer Entfernung Schnurhalter(95,96)an den Ruten (8o,81) anbringbar sind, um bei der Rückwärtshewegung des Schlittens (30) Kreuzschnüre (9;, 98-) einziehen zu können.
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