DE4030484C2 - Verbindungsanordnung für ein abzweigendes Anschlußstück in einer Hochdruck-Kraftstoffschiene - Google Patents
Verbindungsanordnung für ein abzweigendes Anschlußstück in einer Hochdruck-KraftstoffschieneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsanordnung für
ein abzweigendes Anschlußstück ähnlich einem
Abzweigrohr, einem Abzweignippel usw. in einer
Hochdruck-Kraftstoffschiene, beispielsweise einem
Hochdruck-Kraftstoffverteilerrohr oder einem
Hochdruck-Kraftstoffkörper, und darüber hinaus eine
Verbindungsanordnung mit einem Abzweigverbinder in
einer Hochdruck-Kraftstoffschiene, die mit einem
Kraftstoff unter einem Druck von mehr als 100 MPa
zum Durchlauf zu einem eingebauten
Verbrennungsdieselmotor beschickt wird.
Fig. 10 zeigt einen herkömmlichen Typ einer
Verbindungsausführung für einen Abzweigverbinder,
beispielsweise ein Abzweigrohr in einem
Verteilerrohr, das wie eine
Hochdruck-Kraftstoffschiene beschickt wird, worin
ein Abzweigrohr 13 in eine geradlinige Bohrung 12
eingebracht ist, die in einer
Hochdruck-Kraftstoffhauptleitung 11 lotrecht zur
Achse des Rohres ausgebildet ist, und im verbundenen
Zustand mit der Leitung 11 verschweißt ist.
Dennoch neigen in der Verbindungsanordnung dieser
Art die verschweißten Abschnitte 14 zum Verspröden
und in einigen Fällen zum Kraftstoffversprühen oder
der Abtrennung des Abzweigrohres 13, weil die
verschweißten Abschnitte naturgemäß wiederholten
Anlegen eines ultrahohen Fluiddruckes, der häufig
100 MPa übersteigt, und unablässiger Beeinflussung
von durch den Motor erzeugten Vibrationen ausgesetzt
werden.
Anstelle der Verbindungsausführung, und um das
auftretende Problem zu lösen, wurde durch die
US 4,832,376 eine Verbindungsanordnung
vorgeschlagen, in der Abzweigrohre auf mechanische
Weise mit einer Hauptleitung mittels einer
Konkav-Konvex-Befestigung verbunden werden.
In einer darauf aufbauenden Verbindungsanordnung,
wie in Fig. 11 dargestellt, wird ein
Verbindungskopfabschnitt 18, der in Form eines
Kegelstumpfes am Verbindungsanschluß eines
Abzweigrohres 17 ausgebildet ist, über ein
schalenartiges Abdichtelement 19 in feste Berührung
mit der Druckaufnahme-Gegenlagerfläche gebracht, die
eine innere Umfangsfläche einer Abzweigbohrung 15
bildet, die in Form eines umgekehrten Kegels in
einer Hauptleitung 11 ausgebildet ist, wobei der
Verbindungskopfabschnitt mit einer Schraubenmutter
20 befestigt wird.
In der Verbindungsausführung solch eines
Konkav-Konvex-Systems ist die Abdichtwirkung viel
größer als die Verbindungsausführung gemäß Fig. 10,
jedoch wird, wie in Fig. 12 dargestellt, wenn die
Schraubenmutter 20 immer fester gespannt wird, das
schalenähnliche Abdichtelement 19 an der äußeren
Umfangskante 21 der Druckaufnahme-Widerlagerfläche
angreifen und möglicherweise durch Druckkraft vom
Verbindungskopfabschnitt 18 verformt, so daß ein
Zwischenraum zwischen der Lagerfläche und dem
Abdichtelement gebildet wird. Und wenn, wie in Fig.
13 gezeigt, der Verbinderkopfabschnitt 18 verkantet
oder sich exentrisch verschiebt, kann ein Ende des
Abschnittes in die äußere Umfangskante 21
eindringen, um sich zu deformieren, während das
andere Ende von der Abzweigbohrung 16 abgehoben
wird, um einen Abstand zu verursachen, der
verhindert, einen gewünschten Flächendruck trotz
erhöhten Festspanndrehmoments zu erhalten, das durch
die Schraubenmutter 20 erzeugt wird. Dies ist
deshalb so, weil das durch die Schraubenmutter 20
erzeugte Festspanndrehmoment nicht wie üblich,
sondern als Druckkraft immer ein Angreifen der
äußeren Umfangskante 21 in den
Verbindungskopfabschnitt 18 an einer Seite bewirkt.
Wenn, wie in den Fig. 12 und 13, ein Zwischenraum
zwischen dem Abdichtelement 19 und der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche oder zwischen dem
Verbindungskopfabschnitt 18 und der Lagerfläche 20
erzeugt wird, kann der im Inneren befindliche
Kraftstoff durch den Spalt oder das Abzweigrohr 17,
das abgetrennt werden kann, versprühen.
Aus dem DE-GM 75 02 960 ist weiterhin eine
verbindende und abzweigende Rohrverbindung bekannt,
bei der eine Dichtungsfläche kegelig und die
korrespondierende andere Dichtungsfläche ballig
ausgebildet ist, wobei die Verbindung einen
gleichmäßigen Krümmungsverlauf aufweist, der keinen
Spielraum der Verbindungselemente, nämlich zwischen
Anschlußrohr und Anschlußstutzen, zuläßt. Dadurch
können Vibrationen nicht ausreichend abgefangen
werden und es kommt somit zu Verschleißerscheinungen
bei dauerhafter Belastung.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Verbindungsanordnung für ein abzweigendes
Anschlußstück in einer Hochdruck-Kraftstoffschiene
zu schaffen, die besonders bei hohem Druck und bei
dauernden Vibrationserscheinungen gewährleistet, daß
der Verbindungsbereich zuverlässig abdichtet und
keine Kraftstoff-Leckage auftritt.
Erfindungsgemäß würde die Aufgabe durch eine
Verbindungsanordnung für ein abzweigendes
Anschlußstück in einer Hochdruck-Kraftstoffschiene
gelöst, in der jeweils eine Durchgangsbohrung an
einer Anzahl von Positionen in der Umfangswand eines
Durchganges ausgebildet ist, der axial in der
Schiene verläuft, und der Verteilung eines unter
Hochdruck stehenden Kraftstoffs dient, und worin
eine sich nach außen erweiternde kegelstumpfförmige
Druckaufnahme-Widerlagerfläche in der
Durchgangsbohrung ausgebildet ist, wobei ein
Abzweigverbinder mit einem Durchflußkanal, der sich
mit dem Durchgang der Kraftstoffschiene in
Verbindung befindet, vorgesehen ist, und die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche an einen
kegelstumpfförmigen Druckkopfabschnitt anstößt, der
an der Verbindungsanschlußstelle des
Abzweigverbinders ausgebildet ist, der mit der
Kraftstoffschiene in Berührung gebracht ist, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche mit unterschiedlichem
Krümmungsverlauf ungleichförmig nach außen erweitert
und auf einer Kreisfläche um die Achse der
Durchgangsbohrung herum ausgebildet ist, der
Druckkopfabschnitt auf der Kreisfläche angelegt ist,
wobei die sich bildende Berührungslinie des
Druckkopfabschnittes mit der Kreisfläche ringförmig
ist, und jeweils ein Entlastungsabschnitt an
zumindest beiden Seiten der nach außen offenen
Anschlußumfangsfläche der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche in Längsrichtung der
Kraftstoffschiene vorgesehen ist.
In einem weiteren erfindungsgemäßen Merkmal besteht
der Entlastungsabschnitt aus zwei sich verjüngenden
Flächen unterschiedlichen Winkels, wobei die äußere
sich verjüngende Fläche eine geringere Neigung
aufweist als die innere sich verjüngende Fläche in
Bezug auf die Außenfläche der Kraftstoffschiene.
Der Neigungswinkel der äußeren sich verjüngenden
Fläche beträgt ungefähr 65° bis 120°, während der
Neigungswinkel der inneren sich verjüngenden Fläche
ungefähr 60° beträgt.
Der Entlastungsabschnitt besteht aus einer im
wesentlichen ringförmigen Bogenfläche, die an der
sich nach außen erweiternden Anschlußumfangsfläche
der Druckaufnahme-Widerlagerfläche ausgebildet ist
und einen geringeren Neigungswinkel aufweist, als
die sich verjüngenden Flächen.
Der Abzweigverbinder ist mit der Kraftstoffschiene
durch eine in den Abzweigverbinder eingebrachte
Schraubenmutter oder einer mit Gewinde versehenen
Wandung verbunden, die auf dem Abzweigverbinder
aufgesetzt ist, um diese in einer Gewindebohrung
eines Verbindungsstückes festzuspannen, das die
Kraftstoffschiene umschließt.
Der Abzweigverbinder besteht aus einem Abzweigrohr
oder einem Abzweignippel, während die
Kraftstoffschiene aus einem Kraftstoffverteilerrohr
oder einem Kraftstoffkörper besteht.
Um Verformung infolge des Eingreifens der äußeren
Kante der Druckaufnahme-Widerlagerfläche in die
Drucklagerfläche oder das Abdichtelement zu
verhindern und eine ausreichende Abdichtung der sich
berührenden Kreisflächen durch Einhalten einer
ringförmigen Berührung zwischen der Drucklagerfläche
oder dem Abdichtelement und der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche zu sichern, ist ein
Entlastungsabschnitt vorgesehen, bei dem sich die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche doppelt verjüngt mit
einer äußeren Verjüngung und einer inneren
Verjüngung, wobei die äußere Verjüngung geringer
geneigt ist als die innere Verjüngung, oder der nach
außen offene Umfangsflächen bildet, die im
wesentlichen die Form eines kreisförmigen Bogens
aufweisen.
Da der Eingriff in die Drucklagerfläche am
Drückkopfabschnitt des Abzweigverbinders oder in das
Abdichtelement ausgeschlossen wird, ist der
Flächendruck auf die Abdichtfläche genügend
aufgebaut (Andruckkraft, die durch die feste
Verbindung des Abzweigverbinders oder die
Schraubenmutter erzeugt wird, die in den Verbinder
eingebracht ist, wird hinreichend zur Abdichtfläche
übertragen), um ein hohes Abdichtniveau zu
erreichen, so daß ein Abzweigverbinder mit
hervorragenden Ergebnissen erhalten wird, geeignet
und widerstandsfähig gegen irgendwelche sich
plötzlich wiederholende und häufige Änderungen des
ultrahohen Fluiddruckes und widerstandsfähig gegen
Langzeitvibrationen.
In Verbindung mit den vorstehend gemachten
Ausführungen ist es möglich, eines der genannten
mechanischen Mittel zu übernehmen, um den
Abzweigverbinder mit der Kraftstoffschiene zu einem
System zu verbinden, in dem getrennt hergestellte
Verbindungsstücke äußerlich an der Kraftstoffschiene
befestigt sind, um die Druckaufnahme-Widerlagerfläche
einzuschließen, und zu gewährleisten, die in den
Abzweigverbinder eingebrachte Schraubenmutter mit
den Gewindebohrungen in den Verbindungsstücken mit
dem darin eingebrachten Druckkopfabschnitt dicht
ineinander greifen zu lassen.
An Ausführungsbeispielen soll die vorliegende
Erfindung näher erläutert werden. Dazu zeigen die
Zeichnungen in
Fig. 1a und 1b eine erste Ausführungsform,
nämlich Fig. 1a eine Vorderansicht eines
Längsquerschnittes, der den wichtigsten Teil der
Ausführungsform zeigt, und Fig. 1b eine
vergrößerte Darstellung des
Druckaufnahme-Widerlagerflächenabschnittes;
Fig. 2a und 2b vergrößerte Ansichten der
Ausbildungen der Druckaufnahme-Widerlagerfläche der
ersten Ausführungsform;
Fig. 3a und 3b eine zweite Ausführungsform,
nämlich Fig. 3a eine Vorderansicht eines
Längsquerschnittes, der den wichtigsten Teil der
zweiten Ausführungsform zeigt, und Fig. 3b eine
vergrößerte Darstellung des
Druckaufnahme-Widerlagerflächenabschnittes;
Fig. 4a und 4b vergrößerte Ansichten von
Ausbildungen der Druckaufnahme-Widerlagerflächen der
zweiten Ausführungsform;
Fig. 5a bis 5c vergrößerte Teilabschnitte, die
jeweils Ausführungsformen der im wesentlichen
kreisförmigen Bogenflächen zeigen;
Fig. 6 bis 8 Vorderansichten der Längsschnitte
der Hauptteile anderer Ausführungsformen;
Fig. 9 eine Perspektivansicht eines
Kraftstoffkörpers, der als Kraftstoffschiene
verwendet wird;
Fig. 10 und 11 teilweise geschnittene
Vorderansichten, die Beispiele von
Verbindungsausführungen des Standes der Technik
zeigen;
Fig. 12 und 13 Darstellungen deformierter
Verbindungsanordnungen gemäß dem Stand der Technik.
In jeder der Zeichnungen wird das gleiche
Bezugszeichen für das gleiche Teil verwendet. Wie in
Fig. 1a gezeigt, wird eine verhältnismäßig
dickwandige Metallhauptrohrleitung mit einem
Außendurchmesser von 20 mm und einer Wandstärke von
6 mm verwendet beispielsweise als Kraftstoffschiene 1
oder ein Hochdruck-Kraftstoffverteilersystem, das
mit einem unter Hochdruck stehenden Kraftstoff
beschickt wird.
In der Kraftstoffschiene 1 ist ein Durchgang 1a in
axialer Richtung ausgebildet und in der Umfangswand
des Durchganges 1a sind an einer Anzahl von
Positionen in axialer Richtung Durchgangsbohrungen
1b ausgebildet. (Fig. 1 zeigt lediglich eine Stelle
einer Durchgangsbohrung 1b). Die Durchgangsbohrungen
1b weisen die entsprechenden inneren
Anschlußumfangsflächen auf, die jeweils in Form
einer sich nach außen erweiternden Widerlagerfläche
2 in radialer Richtung der Kraftstoffschiene 1
ausgebildet sind, wobei die Widerlagerfläche eine
sich verjüngende Kreisfläche um die Achse der
Durchgangsbohrungen 1b aufweist, beispielsweise eine
konische Fläche, eine kreisförmige Bogenfläche, eine
elliptische Kreisfläche, eine hyperbolische
Kreisfläche, eine parabolische Kreisfläche, usw.
Wie in den Fig. 1a und 2a gezeigt, sind die
Druckaufnahme-Widerlagerflächen 2 doppelt verjüngend
mit der äußeren sich verjüngenden Fläche 2-1
ausgebildet, die geringer geneigt ist als die innere
sich verjüngende Fläche 2-2. Die sich verjüngende
Fläche 2-1 kann um den gesamten Umfang der sich
verjüngenden Fläche 2-2 herum ausgeführt sein, aber
es ist eine unerläßliche Bedingung der Erfindung,
daß die sich verjüngende Fläche 2-1 an zumindest
beiden Seiten der Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2,
in Längsrichtung gesehen, wie in Fig. 2b gezeigt,
ausgebildet ist. Die Neigungswinkel R1 und R2 der
äußeren sich verjüngenden Fläche 2-1 und der inneren
sich verjüngenden Fläche 2-2 der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche sind nicht besonders
definiert, jedoch betragen entsprechend den
durchgeführten Testergebnissen die entsprechenden
Winkel R1 und R2 ungefähr 65° bis 120°
und ungefähr 60°.
Die Neigungswinkel R1 und R2 sind als ein vertikaler
Winkel (ein eingeschlossener Winkel) definiert, der
durch die Achse der Durchgangsbohrung 1b hindurch
führt und durch Linien mit einem mittleren
Gradienten der entsprechenden Linien der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 gebildet wird, so
daß die äußere sich verjüngende Fläche 2-1 und die
innere sich verjüngende Fläche 2-2 eine Ebene
überschneiden, die parallel zur Achse des
Durchganges 1a liegt.
Andererseits ist eine sich verjüngende Fläche 4-1,
die als eine Andruck-Widerlagerfläche wirkt, am
Druckkopfabschnitt an der Stirnseite des
Abzweigrohres ausgebildet, das als
Abzweigverbinder 3 in der ersten Ausführungsform
verwendet wird, so daß die sich verjüngende Fläche
in Konkav-Konvex-Befestigung gegen die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 an der Seite der
Kraftstoffschiene 1 gedrückt werden kann, wobei die
sich verjüngende Fläche 4-1 eine Kreisfläche ähnlich
der Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 aufweist. Wenn
die sich verjüngende Fläche 4-1 des
Druckkopfabschnittes 4 konisch ausgebildet ist und
die sich verjüngende Fläche 2-2 der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 ebenfalls konisch
ist, ist der Kontakt zwischen den beiden Flächen ein
bandförmiger Flächenkontakt, wenn jedoch die sich
erweiternde Fläche 2-2 eine andere konkave
Kreisfläche ist, ist der Kontakt zwischen der sich
verjüngenden Fläche 4-1 zu allererst ein
Linienkontakt, und wenn das Festspanndrehmoment der
Schraubenmutter oder dergleichen vergrößert wird,
wird ein streifenähnlicher Flächenkontakt erhalten.
Wenn die sich verjüngende Fläche 4-1 des
Druckkopfabschnittes 4 eine konvexe Kreisfläche
aufweist, wird vor allem ein Linienkontakt
undefinierter Form der-sich verjüngenden Fläche 2-2
herbeigeführt, und wenn das Festspanndrehmoment der
Schraubenmutter oder dergleichen vergrößert wird,
wird ein streifenähnlicher Flächenkontakt erhalten.
Der Abzweigverbinder 3 ist in der Gewindebohrung 6a des
Verbindungsstückes 6 angeordnet, das an der Kraftstoffschiene
1 vorgesehen ist, um die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 einzuschließen, so
daß das Abzweigrohr fest über eine Unterlegscheibe 8
mittels einer Schraubenmutter 7 gegen die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 gepreßt wird.
Das Verbindungsstück 6, das getrennt in Form eines
Kreisringes oder abgewinkelten Ringes geringer Länge
hergestellt ist, wird äußerlich an der Kraftstoffschiene
1 befestigt, um die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 zu schließen.
Der Abzweigverbinder 3 und die Kraftstoffschiene 1 sind fest
verbunden durch Pressen des Druckkopfabschnittes 4
des Abzweigverbinders 3 gegen die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 der Kraftstoffschiene
1 mittels des Verbindungsstückes 6 und die
angrenzenden Flächen werden gegeneinander gebracht
mittels Schnelleingriff zwischen der Schraubenmutter
7, die in den Abzweigverbinder 3 und die Gewindebohrung
in dem Verbindungsstück 6 eingebracht wird.
Da die Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 und der
Druckkopfabschnitt 4 durch Metall-an-Metall-Kontakt
abgedichtet sind, ist insbesondere kein
Abdichtelement notwendig, jedoch kann davon
ausgegangen werden, daß ein Dichtringelement,
beispielsweise eine Indium-, Silber-, Kupfer-,
Messing- oder Aluminiumdichtung zwischen den
Druckkopfabschnitt und die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche zur größeren
Wirksamkeit eingebracht werden können.
In der erfindungsgemäßen Verbindungsausführung wird
der Druckkopfabschnitt 4 nicht durch die äußere
Kante der Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2
angegriffen, so daß ein Flächendruck auf die
Dichtfläche ermöglicht wird, der hinreichend
verstärkt ist. Deshalb treten keine
Kraftstoffleckagen auf.
Bezugnehmend auf die Fig. 3 bis 5 wird eine
zweite Ausführung nachfolgend beschrieben.
Ausgenommen die Formen der Druckwiderlagerfläche und
der Druckaufnahme-Widerlagerfläche, die nachfolgend
beschrieben werden, ist die zweite Ausführungsform
im wesentlichen die gleiche wie die zuvor
beschriebene erste Ausführungsform.
Auf ähnliche Weise wie bei der ersten
Ausführungsform ist eine im wesentlichen konische
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2, eine Kreisfläche,
beispielsweise eine kegelige Fläche, eine
kreisförmige Bogenfläche, eine elliptische
Kreisfläche, eine hyperbolische Kreisfläche, eine
parabolische Kreisfläche, usw. in Form eines sich
nach außen erweiternden inneren Anschlußumfangs am
Ende der Durchgangsbohrung 1b in radialer Richtung
der Kraftstoffschiene 1 ausgebildet.
Die Drucklagerfläche 4-1 ist eine Kreisfläche
ähnlich der Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2. Wenn
die Drucklagerfläche 4-1 des Druckkopfabschnittes 4
eine kegelige Fläche ist und die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 ebenfalls kegelig
ist, ist der Kontakt mit der Drucklagerfläche 4-1
ein bandähnlicher Flächenkontakt. Wenn die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 eine andere konkave
Kreisfläche ist, ist der Kontakt zwischen der
Drucklagerfläche 4-1 in erster Linie ein
Linienkontakt und wenn das Festspanndrehmoment der
Schraubenmutter odgl. erhöht wird, wird ein
streifenähnlicher Flächenkontakt erhalten. Wenn die
Drucklagerfläche 4-1 des Druckkopfabschnittes 4 eine
konvexe Kreisfläche ist, so wird in erster Linie
eine undefinierte Linienform der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 erhalten, und wenn
das Festspanndrehmoment der Schraubenmutter odgl.
erhöht wird, wird ein streifenähnlicher
Flächenkontakt erhalten.
In der zweiten Ausführungsform ist eine im
wesentlichen ringförmige Bogenfläche als Entlastungsabschnitt 2-3 rund um den
sich nach außen erweiternden inneren Anschlußumfang
der Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2, wie in den
Fig. 3b und 4a dargestellt, ausgebildet, aber in
der vorliegenden Erfindung ist es eine
unverzichtbare Bedingung, daß der kreisförmige Entlastungs
abschnitt 2-3 zumindest an beiden Seiten des sich
erweiternden Anschlusses in der Längsrichtung, wie
in Fig. 4b gezeigt, ausgebildet ist. Das Profil
dieses im wesentlichen kreisförmigen Entlastungsabschnitts 2-3
kann nicht nur einfach eine gekrümmte Linie, wie in
Fig. 5a gezeigt, sein, sondern kann auch einen
mehrfach abgestuften Verlauf der geraden Linien, wie
in Fig. 5b gezeigt, oder einen mehrfach abgestuften
Verlauf der gebogenen Linien, wie in Fig. 5c
gezeigt, aufweisen, und die Fläche des Entlastungsabschnitts 2-3 kann auch
diskontinuierlich in Bezug auf die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 und die Kraftstoff
schiene 1 sein. In jedem Fall sind die
Flächen so gestaltet, daß kein Eindringen in die
Drucklagerfläche 4-1 oder das Abdichtelement 5
auftritt, wenn die zugehörigen Teile montiert werden.
In der zweiten Ausführungsform wird das
Abdichtelement 5 fest zwischen den Druckkopfabschnitt 4 und
der Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 gepreßt, wenn
die Schraubenmutter 7 weiter angezogen wird, aber
wenn der sich nach außen erweiternde innere
Anschlußumfang der Druckaufnahme-Widerlagerfläche
durch die im wesentlichen ringförmige Bogenfläche
gebildet wird, wird das Abdichtelement 5, ohne
daß es in die Hauptrohrleitung eingreift, gepreßt.
Dadurch wird der Flächendruck zwischen der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 und dem
Abdichtelement 5, ebenso wie zwischen der
Drucklagerfläche 4-1 des Druckkopfabschnittes 4 und
dem Abdichtelement 5 für eine vollkommene Abdichtung
hinreichend verstärkt.
Fig. 6 ist eine Vorderansicht eines
Längsquerschnittes, der das Hauptteil einer anderen
Ausführungsform zeigt, in der kein Verbindungsstück
vorgesehen ist, jedoch ein Durchgang 1a ist
exzentrisch in der Kraftstoffschiene 1 mit einer
Durchgangsbohrung 1b ausgebildet, die mit dem
Durchgang 1a kommuniziert, wobei die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 zwei sich
verjüngende Flächen 2-1 und 2-2 und eine
Gewindebohrung 6a aufweist, die in dem dickeren
Wandabschnitt der Kraftstoffschiene 1 vorgesehen ist.
Eine Schraubenmutter 7 greift unmittelbar in die
Gewindebohrung 6a ein.
Gemäß dieser Ausführung beugt die
Verbindungsausführung der Notwendigkeit des
Zentrierens, wie anderswo erforderlich, zwischen der
Hauptrohrleitung und einem Verbindungsstück vor,
wenn der Abzweigverbinder befestigt wird, und
gewährleistet, daß die Anzahl der Teile vermindert
werden kann, um den gesamten Körper kompakt und
kleiner zu gestalten. Die Ausführung und Wirkungen
der anderen Teile dieser Erfindung sind die gleichen
wie die der zuvor beschriebenen Ausführungsformen.
Fig. 7 ist eine Vorderansicht eines
Längsquerschnittes, der die Hauptteile einer anderen
Ausführungsform zeigt, wobei ein Abzweigverbinder
aus einem Abzweignippel 5′ mit einer
Hauptrohrleitung besteht, dies als Kraftstoffschiene
verwendet wird. Diese Ausführung ist von besonderer
Wichtigkeit für solche Fälle, wo ein Abzweignippel,
beispielsweise ein Winkelstück odgl. verwendet wird,
oder wo Mechanismen, beispielsweise ein gewöhnliches
Druckventil, ein Absperrventil, ein
Versorgungsventil, ein Abflußventil usw. in das
Abzweignippel eingebaut werden.
In der in Fig. 7 gezeigten Ausführung besteht ein
mit einer Hauptrohrleitung 1 verbundener
Abzweigverbinder aus einem Abzweignippel 5′, das an
seinem einen Ende einen Druckkopfabschnitt 4 mit
einer Kreisfläche aufweist, die in ähnlicher Weise
wie die zuvor beschriebenen Ausführungsformen
ausgebildet ist. Das Abzweignippel 5′ grenzt an und
wird gegen eine Druckaufnahme-Widerlagerfläche 2 mit
zwei sich verjüngenden Flächen 2-1 und 2-2 gedrückt,
die in der Kraftstoffschiene 1 dadurch ausgebildet
sind, daß eine mit Gewinde versehene Wand 21′, die am
Außenumfang des Abzweignippels 5′ ausgebildet ist,
mit einer Gewindebohrung 6a in einem
Verbindungsstück 6 in Eingriff kommt. In der
Verbindungsausführung ist ein Abzweigrohr 3′ mit dem
anderen Ende des Abzweignippels 5′ verbunden und
befestigt durch Verschraubung einer Abdeckmutter 23
über eine Hülse 22.
Gemäß dieser Ausführung kann das Abzweigrohr 3′ in
Längsrichtung zur Kraftstoffschiene 1
herausgezogen werden.
Gemäß Fig. 8 ist ein Abzweigrohr 3′, das ein
Abzweigverbinder ist, mittels einer Abdeckmutter 24
mit einer Kraftstoffschiene 1 verbunden.
An dieser Abdeckmutter ist
in der Mitte ein zylindrischer Vorsprung 25
ausgebildet. Ein Druckkopfabschnitt 4 stößt an und
wird gegen eine Druckaufnahme-Widerlagefläche 2 mit
einer im wesentlichen kreisförmigen Bogenfläche
an einem sich nach außen erweiternden Innenanschluß
gedrückt, veranlaßt durch einen ringförmigen
Vorsprung 20a, der über eine Unterlegscheibe 26 mit dem
Vorsprung 25 zusammenwirkt, der über einen Gewindeabschnitt 24′,
der am Innenumfang der Abdeckmutter 24 ausgebildet
ist, niedergedrückt wird und der durch
Ineinandergreifen mit einem Gewindeabschnitt 16′,
der am Außenumfang des Verbindungsstückes 6
ausgebildet ist, festgezogen wird.
Fig. 9 zeigt einen Kraftstoffkörper, der als
Kraftstoffschiene anstelle der Hauptrohrleitung, die
in anderen Ausbildungsformen verwendet wird, benutzt
wird. In dieser Ausführung sind Durchgänge 31 und
32, die mit einem Hochdruckkraftstoff beschickt
werden, in einem dickwandigen Körper 30 ausgebildet,
in dem Installationsbohrungen 33a bis 33d und 34a
bis 34d ausgebildet sind, um mit den Durchgängen zu
kommunizieren.
Wenn dieser Kraftstoffkörper als Kraftstoffschiene
verwendet wird, werden Abzweigverbinder gehalten und
in den entsprechenden Installationsbohrungen 33a bis
33d und 34a bis 34d mittels einer Spannmutter an
einem Gewindeabschnitt gehalten, der am inneren
Umfang der Installationsbohrungen ausgebildet ist.
Wie zuvor beschrieben, schließt die erfindungsgemäße
Verbindungsausführung für Abzweigverbinder die
Möglichkeit der Drucklagerfläche des
Druckkopfabschnittes des Abzweigverbinders aus oder
das Abdichtelement wird durch die Außenkante der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche durch Aufweisen der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche auf der Seite der
Kraftstoffschiene durchdrungen, die aus zwei sich
verjüngenden Flächen unterschiedlicher
Neigungswinkel besteht, oder der sich nach außen
erweiternde Anschlußumfang der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche auf der Seite der
Kraftstoffschiene ist in Form einer im wesentlichen
ringförmigen Bogenfläche ausgebildet, wobei der
Flächendruck der Abdichtflächen erhöht wird, um eine
größere Abdichtwirkung und größeren Widerstand
gegenüber Druck zu erreichen. Dadurch wird eine
Verbindungsfunktion des Abzweigverbinders erreicht,
die für lange Zeit ohne Verminderung der
Abdichtwirkung eben gerade in einem Zustand
aufrechterhalten wird, wo dieser wiederholt
einem ultrahohen Fluiddruck und ständigen
Vibrationen ausgesetzt ist und eine hohe
Zuverlässigkeit und Sicherheit gewährleistet, um
eine Verbindungsausführung für einen
Abzweigverbinder in einer
Hochdruck-Kraftstoffschiene zu gewährleisten.
Claims (7)
1. Verbindungsanordnung für ein abzweigendes
Anschlußstück in einer
Hochdruck-Kraftstoffschiene, in der jeweils eine
Durchgangsbohrung an einer Anzahl von Positionen
in der Umfangswand eines Durchganges ausgebildet
ist, der axial in der Schiene verläuft, und der
Verteilung eines unter Hochdruck stehenden
Kraftstoffs dient, und worin eine sich nach
außen erweiternde kegelstumpfförmige
Druckaufnahme-Widerlagerfläche in der
Durchgangsbohrung ausgebildet ist, wobei ein
Abzweigverbinder mit einem Durchflußkanal, der
sich mit dem Durchgang der Kraftstoffschiene in
Verbindung befindet, vorgesehen ist, und die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche an einen
kegelstumpfförmigen Druckkopfabschnitt anstößt,
der an der Verbindungsanschlußstelle des
Abzweigverbinders ausgebildet ist, der mit der
Kraftstoffschiene in Berührung gebracht ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Druckaufnahme-Widerlagerfläche (2) mit
unterschiedlichem Krümmungsverlauf
ungleichförmig nach außen erweitert und auf
einer Kreisfläche um die Achse der
Durchgangsbohrung (1b) herum ausgebildet ist,
der Druckkopfabschnitt (4) auf der Kreisfläche
angelegt ist, wobei die sich bildende
Berührungslinie des Druckkopfabschnittes (4) mit
der Kreisfläche ringförmig ist, und jeweils ein
Entlastungsabschnitt (2-3) an zumindest beiden
Seiten der nach außen offenen
Anschlußumfangsfläche der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche (2) in
Längsrichtung der Kraftstoffschiene (1)
vorgesehen ist.
2. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Entlastungsabschnitt aus
zwei sich verjüngenden Flächen (2-1; 2-2)
unterschiedlichen Winkels (R1 und R2) besteht,
wobei die äußere sich verjüngende Fläche (2-1)
eine geringere Neigung aufweist als die innere
sich verjüngende Fläche (2-2) in Bezug auf die
Außenfläche der Kraftstoffschiene (1).
3. Verbindungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (R1) der
äußeren sich verjüngenden Fläche ungefähr 65°
bis 120° beträgt, während der Neigungswinkel (R2)
der inneren sich verjüngenden Fläche (2-2)
ungefähr 60° beträgt.
4. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Entlastungsabschnitt
(2-3) aus einer im wesentlichen ringförmigen
Bogenfläche besteht, die an der sich nach außen
erweiternden Anschlußumfangsfläche der
Druckaufnahme-Widerlagerfläche (2) ausgebildet
ist und einen geringeren Neigungswinkel
aufweist, als die sich verjüngenden Flächen (2-1
und 2-2).
5. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abzweigverbinder (3) mit
der Kraftstoffschiene (1) durch eine in den
Abzweigverbinder (3) eingebrachte
Schraubenmutter (7) oder einer mit Gewinde
versehenen Wandung verbunden ist, die auf dem
Abzweigverbinder (3) aufgesetzt ist, um diese in
einer Gewindebohrung (6a) eines
Verbindungsstückes (6) festzuspannen, das die
Kraftstoffschiene (1) umschließt.
6. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abzweigverbinder (3) aus
einem Abzweigrohr oder einem Abzweignippel
besteht.
7. Verbindungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kraftstoffschiene (1)
aus einem Kraftstoffverteilerrohr oder einem
Kraftstoffkörper besteht.
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