DE40186C - Aufschneidbarer Weichenspitzenverschlufs - Google Patents
Aufschneidbarer WeichenspitzenverschlufsInfo
- Publication number
- DE40186C DE40186C DENDAT40186D DE40186DA DE40186C DE 40186 C DE40186 C DE 40186C DE NDAT40186 D DENDAT40186 D DE NDAT40186D DE 40186D A DE40186D A DE 40186DA DE 40186 C DE40186 C DE 40186C
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- DE
- Germany
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- rods
- tongue
- rod
- cuttable
- switch point
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 claims description 14
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: 'Eisenbahnbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1887 ab.
An die Weichenzungen sind die Stangen S S1
angeschlossen, von denen jeweils eine die anliegende Zunge dadurch verschliefst, dafs ihr
Ende in einen Ausschnitt des festen Fiihrungsauges L gedrückt wird, Fig. 2, während die
andere unter dieser in der Führung sich weiter bewegen kann. Die Bewegung wird vom Gestänge
G durch den Bügel B auf die Stangen S S1 übertragen. Die Naben η und n, desselben
umschliefsen die Stangen derart, dafs sie, in die schrägen Querschnitte α und at der
Stangen tretend, einen Schub auf die Zungen ■ausüben können, während sie andererseits,
hinter die flach ausgebildeten Enden e und βλ
der Stangen fassend, die Zungen von den Schienen abziehen.
Der Vorgang beim Umstellen der Weiche ist folgender:
In Fig. 2 ist die rechts liegende Zunge verschlossen worden durch Bewegung des Gestänges
in der angegebenen Pfeilrichtung. Wird nun umgestellt, so gleitet die Nabe η des Bügels
B auf der Stange S. die Nabe W1 liegt in
dem Ausschnitt CL1 der Stange S1 und schiebt
die linke Zunge gegen die Fahrschiene, gleichzeitig bewegt sich die Stange e, unter e fort,
bis letztere, dem Drehmoment des Bügels folgend, nach unten klappt, also aus dem Ausschnitt
in die Führung von L, Fig. 3, treten kann; η liegt nun in dem Ausschnitt α und
der Bügel fafst hinter den flachen Theil e der Stange S, welche sich mit βΛ in der Führung
des Auges L bewegt, bis die linke Zunge angeschoben ist. Jetzt erst kann S1 der drehenden
Wirkung des Bügels B folgen und das flache Ende ex in den zugehörigen Ausschnitt
des Auges L heben. Bei weiterer Bewegung des Gestänges schiebt sich e längs e, fort und
sichert dadurch den Verschlufs. Dabei ist Ti1
aus U1 herausgetreten und gleitet lose auf der
Stange S1.
Beim Aufschneiden der Weiche z. B. in der Stellung Fig. 2 zieht die abstehende Zunge
vermöge des flachen Stückes e{ den Bügel mit. dem Gestänge zurück, der Vorsprung ν tritt
unter das Auge L (s. Fig. 3), drückt im gegebenen Moment die verschliefsende Stange
nach unten und befreit die anliegende Zunge aus dem Verschlufs, so dafs sie das aufschneidende
Fahrzeug durchlassen kann.
Zweck der ganzen Einrichtung ist nicht allein die Aufschneidbarkeit des Verschlusses, sondern
auch die leichte Beweglichkeit des Gestänges im verschlossenen Zustande der Weiche, so
dafs die Beanspruchung der aufschneidbaren Einrichtung im Apparat bei Temperatureinflüssen
möglichst gering ist. Während bei anderen aufschneidbaren Spitzenverschlüssen während der Gestängeausdehnung der verschliefsende
Theil sich vor einem festen Widerlager bewegen mufs und dadurch bei fest angeprefster
oder federnder Zunge beträchtliche Widerstände hervorruft, welche, auf die Aufschneidevorrichtung
im Apparat zurückwirkend, letztere angreifen, befindet sich die verschliefsende
Stange S oder S1 nach Eintritt des Verschlusses in absoluter Ruhe; die Zunge
kann also, auch wenn sie federt, fest angedrückt werden, ohne die Leichtigkeit des Bewegens
nach eingetretenem Verschlufs zu beeinträchtigen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Die Stangen S und S1 in ihrer Wechselwirkung auf einander, derartig, dafs die eine, in den Ausschnitt des festen Auges L gehoben, den directen Verschlufs der Zunge bildet, während die andere hierdurch für ihre Weiterbewegung Platz gewinnt und die erstere in ihrer Verschlufslage arretirt. In Verbindung mit diesen Stangen S und S1 der vom Gestänge bewegte Bügel B, welcher durch die Naben η und M1 die mit den Zungen verbundenen Stangen S und S1 verschiebt und nach dem Anliegen einer Zunge durch schwingende Bewegung die Achsen der beiden Stangen gegen einander versetzt, dadurch die Verschlufsstellung bewirkt und das Aufschneiden ermöglicht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40186C true DE40186C (de) |
Family
ID=315765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40186D Expired - Lifetime DE40186C (de) | Aufschneidbarer Weichenspitzenverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40186C (de) |
-
0
- DE DENDAT40186D patent/DE40186C/de not_active Expired - Lifetime
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