DE401773C - Glockenlaeutevorrichtung - Google Patents

Glockenlaeutevorrichtung

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DE401773C
DE401773C DEG57088D DEG0057088D DE401773C DE 401773 C DE401773 C DE 401773C DE G57088 D DEG57088 D DE G57088D DE G0057088 D DEG0057088 D DE G0057088D DE 401773 C DE401773 C DE 401773C
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hub
coupling
shaft
chain wheel
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/28Bells for towers or the like
    • G10K1/30Details or accessories
    • G10K1/34Operating mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Glockenläutevorrichtung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Glockenläutevorrichtung derjenigen Art, bei welcher ein von einem Kettenrade angetriebenes Zugorgan über einen an der Glocke befestigten Kranz läuft, wobei das antreibende Rad mittels f >ffnens und Schließens von selbsttätig arbeitenden Kontakten durch eine besonders ausgebildete Kupplung mit der Antriebswelle gekuppelt wird. Das Neuartige vorliegender Bauart besteht in der Ausbildung der Kupplung, indem das Kupplungsmittel ein um eine Nahe oder Trommel gewundenes Band ist, dessen eines Ende durch eine Reibungsvorrichtung festgehalten wird, während !las andere Ende durch eine Reibungsvorrichtung mit dem lose auf der Antriebswelle sitzenden Kettenrade nachgiebig verbunden ist. Der Vorteil dieser Vorrichtung gegenüber den auf dem Markte befindlichen Kupplungen besteht darin, daß bei Vermeidung eines achsialen Druckes unter Zuhilfenahme der oben beschriebenen einfachen Mittel jedes Festklemmen beim Entkuppeln und ein Rutschen bei Vollbelastung ausgeschlossen ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Gesamtanordnung einer Glockenläutevorrichtung für eine Glocke, wobei die Glocke nur einseitig angetrieben wird, Abb. 2 die Seitenansicht von Abb. i in- bezug auf den Räderantrieb, Abb. 3 die I@upplung mit Reibungsvorrichtung, Abb. 3a die schematische Darstellung des auf die Nabe gewundenen Bremsbandes, AGG. 4. die Anordnung einer Glockenläutevorrichtung im Grundriß für eine Glocke, welche doppelseitig angetrieben wird, Abb. 5 die Ansicht von Abb. 4 in bezug auf den Räderantrieb.
  • Nach Abb. i ist mit der Glocke i eine Scheibe :2 verbunden. Um diese d.st ein Zugorgan 3 gelegt, das von einem Kettenrad Kettenrade d.
  • angetrieben wird. Zugleich mit dem Kettenrade 4 in Eingriff ist ein Zahnrad 5, .das entsprechend den Kettenradzähnen ausgebildet ist. Dieses Zahnrad 5 betätigt eine elektrische Steuerung, die in Abb. i lediglich schematisch angedeutet ist. Um nun das Kettenrad 4 im geeigneten Zeitpunkte mit der Antriebswelle 28 stoßfrei kuppeln und entkuppeln zu können, ist die in Abb. 3 dargestellte Kupplung mit Reibung angeordnet. Auf der mittels einer Riemenscheibe 67 angetriebenen Welle 28 ist eine Nabe 6 mit einem Keil 27 festgekeilt. Auf diese Nabe ist ein Bremsband 1g gewunden, an dessen eines Ende ga ein Bolzen g angreift, der mit einem Mittiehmer 7 verbunden ist, während das andere Ende 1811 ein Bolzen i8 erfaßt, welcher mit einem Ring 2o in Verbindung steht. Der Mitnehmer 7 ist drehbar auf einer Naue 15, und der Ring 2o drehbar auf der Nabe 6 .gelagert. Die Nabe 15 trägt das Kettenrad 4. Durch die Nabe 15 .gehen Bolzen i i, welche an ihren Enden Scheiben 17 und 14 tragen. Diese Anordnung erlaubt den Scheiben i7 und 14 eine Verschiebung in bezug auf die Nabe 15 in achsialer Richtung, aber keine Verdrehung. Die Nahe 15 kann mittels einer Lagerschale 16 sich frei auf der Achse 28 drehen. Die Scheibe 14 hat ein Gewinde zur Aufnahme einer Gewindemutter 13. Zwischen der Mutter 13 und der Nabe 15 ist eine Druckfeder 12 vorgesehen. Zwischen der Scheibe 17, dem Mitnehmer 7 und dem Kettenrad 4 sind Lederscheiben 8 und io gelagert. Auf vier in der Nabe 6 befestigten Bolzen 23 ist eine Scheibe 22 mit einem Lederring 21 gelagert, welche mittels Federn 24 von der Nabe 6 losgedrückt wird. Gegen diese mit der Nabe 6 sich drehende Scheibe 22 drückt ein um Punkt 25 drehbarer Hebel 41 mit Druckrollen 26, wodurch der Ring 2o, der finit dein Bremsbandende 1811 verbunden ist, an die Nabe 6 gepreßt wird. Infolge der Drehung der Welle 28 mit der Nabe 6 wird das andere Bremsbandende ga auf der Nabe 6 festgezogen, d. h. das Bremsband ig wird mit der Nabe 6 .gekuppelt, nimmt den Mitnehni.er 7 und hernach infolge Reibung auch das Kettenrad 4 -mit. Der Hebel 41 wird durch den Kern eines Solenoids 42 bei erregter Spule verdreht, wodurch die Druckrollen 26 an die Scheibe 22 gepreßt werden. Der Magnet 42 erhält seinen Strom von irgendeiner Stromquelle 42,11 und es wird der Stromkreis im richtigen Augenblicke durch -die vom Zahnrade 5 beeinflußte Steuerung ein- und ausgeschaltet. Die bisher beschriebene Einrichtung stellt einen einseitigen Antrieb dar, während der in Abb. 4 dargestellte Antrieb die Glocke doppelseitig antreibt, d. h. das eine Mal -wird das eine Trum und das andere Mal das andere Trum des Zugorgans 50 (Alb. 5) gezogen. Zu diesem- Zwecke ist auf der von der Riemenscheibe 7o (Abb. 4) angetriebenen Welle 68 eine Kupplung 37 angebracht, die genau so ausgeführt ist, wie diejenige, die in Abb.3 dargestellt ist. Der Unterschied besteht nur darin, daß auf der Kupplung ein Zahnkranz 4o angebracht ist. Fest verbunden mit der Welle 68 ist ein Kettenrad 46, das mittels einer Kette 48 ein Kettenrad 47 antreibt, das auf einer Welle 69 festgekeilt ist. Auf der Welle 69 ist eine Kupplung 38 angebracht, ;genau wie diejenige, die nach Abb. 3 dargestellt ist, nur trägt die Kupplung 38 noch einen Zahnkranz 39, der mit dem Zahnrad 40 in Eingriff steht. Das Ein- und Auskuppeln der Kupplungen besorgen Hebel und Solenoide in gleicher Weise wie der Hebel 41 und das Solenoid 42 in Abb. r. Mit 51 ist das den Glockenkranz antreibende Kettenrad bezeichnet, das dem Rad 4 der Abb. i bis 2 entspricht.
  • Die Wirkungsweise der eben beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Die Welle 28 dreht sich und :das Solenoid 42 erhält durch die in Abb. i angedeutete Steuerung beim Anschwingen der Glocke Strom, wobei der Hebel 41 angezogen wird und die Rollen 26 ,gegen die Scheibe 22 drücken. Dadurch werden mittels der Lederscheibe 2i die lose Scheibe 2o samt Bolzen 18 mit der Nabe 6 gekuppelt, und zwar wird das eine Bremsbandende 18" festgehalten, in welchem Augenblick sich das ganze Bremsband i9 mit der Nabe 6 kuppelt, weil das andere Bremsbandende 911 mit d'em Mitnehmer 7 fest verbunden ist. Letzterer nimmt infolge Reibung das Kettenrad 4 mit und versetzt mit diesem durch das Zugorgan 3 und die Scheibe 2 die Glocke r in Schwingung. Um nun aber jeden harten Stoß oder Zug zu vermeiden, ist der Mitneh.mer 7 zwischen die Lederscheiben 8 und io nachgiebig geklemmt, so daß eine gewisse Verdrehung der Lage des Mitnehmers ; gegenüber dem Kettenrad 4 erfolgen kann. Diese Nachgiebigkeit hängt von dem Grade der Spannung der Feder 12 ab. Indem durch die Mutter 13 die Feder 12 mehr oder weniger ,gespannt wird, drückt auch die Scheibe 17 mehr oder weniger gegen die Lederscheiben 8, io und den Mitnehmer 7. Bei einem auftretenden Ruck oder Stoß kann sich das Kettenrad 4 gegenüber dem Mitnehmer 7 verdrehen, so daß also das Kettenrad sanft rangreifen kann, was beim Läuten der Glocken sehr wichtig ist. Beim Ausschwingen der Glocke wird der Strom im Solenoid 42 durch die Steuerung unterbrochen, die Kupplung 41, 22 (Abb. 3) läßt los, und das Kettenrad 4 ist entkuppelt. Die Steuerung (Abb. i) arbeitet in der Weise, daß beim Anschwingen der Glocke die Walle 30 samt Spindel 29 in der einen Richtung und beim Zurückschwingen in der andern Richtung gedreht wird. Durch eine auf der Spindel zwangläufig sich bewegende Mutter wird der von der Stromquelle d.211 kommende Stromkreis entweder eingeschaltet oder ,unterbrochen. Die Glocke r schwingt bei der Rückkehr vollkommen frei, rla das Zugorgan 3 keinen Anzug erhält, sondern leer zurückschwingt. Bei schweren Glocken ist es nötig, dieselben doppelseitig anzuziehen, wofür die Bauart nach Abb. 4 und 5 in Betracht kommt. Die Welle 68 wird durch die Riemenscheibe 70 und die Welle 69 durch die Kettenräder .46 und 47 mittels der Kette 48 angetrieben. Die Wellen 68 und 69 laufen fortwährend in gleicher Richtung. Wird nun mittels der Kupplung 37 das Kettenrad 51 mit der Welle 68 gekuppelt, so treibt das Kettenrad 51 die Glocke bzw. deren Scheibe 2 nach links schwingend an. Wird nun aber die Kupplung 37 gelöst und die Kupplung 38 mit der Welle 69 .gekuppelt, so treibt das Zahnrad 39 das Zahnrad 40 in entgegengesetzter Richtung, wobei das mit dem Zahnrad 40 fest verbundene Kettenrad 51 in entgegengesetzter Richtung wie vorher gedreht wird. Hierbei wird auch die Glocke nach rechts schwingend angetrieben. 44 und 45 bedeuten in Abb.4 .die Kupplungsdruckrollen, welche den Rollen 26 der Abb. 3 entsprechen. Die die Hauptwelle 28 tragenden Lager 34, 35 sind auf zwei Gleitschienen 36 in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet, wie aus Abb. r und 2 hervorgeht. Auf diese Weise können jederzeit und ohne irgendwelche Löcher zu bohren, so viele .Maschinenelemente eingebaut werden, als für die Anzahl der Glocken erforderlich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glockenläutevorrichtung, bei welcher eine an der Glocke befestigte Scheibe mittels Zugorganes durch ein Kettenrad angetrieben wird, welches nach Maßgabe einer von ihm beeinflußten Steuerung mit einer Antriebswelle durch eine Kupplung verbunden oder gelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Kupplungsmittel ein um eine Nabe (6) oder Trommel der Antrieb's.welle (28) gewundenes Band (i9) dient, dessen eines Ende (18a) durch eine Reibungsvorrichtung (22, 21, 2o) festgehalten wird, während das andere Ende (g°) durch eine Reibungsvorrichtung (7, 8, io, 15) mit dem lose auf der Antriebswelle (28) sitzenden Kettenrede (4) nachgiebig verbunden ist, zum Zwecke, ein Festklemmen beim Entkuppeln und ein Rutschen bei Vollbelastung zu vermeiden.
DEG57088D Glockenlaeutevorrichtung Expired DE401773C (de)

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