DE40022C - Löffeleinrichtung für Mehrladegewehre - Google Patents

Löffeleinrichtung für Mehrladegewehre

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Publication number
DE40022C
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DE
Germany
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spoon
magazine
lifter
spring
chamber
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40022D
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English (en)
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C. G. HAENEL in Suhl
Publication of DE40022C publication Critical patent/DE40022C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/52Arrangements for changing from automatic or magazine-loading to hand-loading
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • F41A15/16Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns the ejector being mounted on the breech housing or frame
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/10Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
    • F41A9/13Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
    • F41A9/16Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis
    • F41A9/17Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis mounted within a smallarm
    • F41A9/18Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis mounted within a smallarm feeding from a tubular magazine under the barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ein vollständiges Gewehrsystem mit angebrachtem Repetirmechanismus.
Fig. 2 stellt das System geöffnet und den Repetirmechanismus in Thätigkeit dar.
Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach A-B und C-D,-
Fig. 5 und 6 Schnitte nach G-H und E-F.
Fig. 7 zeigt den Löffel,
Fig. 8 die Löffelfeder,
Fig. 9 die Feder für den Magazinsperrer,
Fig. 10 den Magazinsperrer mit Haken und Hebel, ■
Fig. 11 den Schalthebel,
Fig. 12 den Löffelheber,
Fig. 13 den Auswerfer.
Das Gewehr besitzt im Gehäusetheil der Hülse H, Fig. 1 und 2, einen um die Achse Z schwingenden Löffel!,, in dessen hinter der Achse liegendem Ende der Zapfen n> des Löffelhebers HbI sich befindet. Dieser Löffelheber kann sich in dem ausgearbeiteten Raum der linken Wandung der Hülse während der Löffelbewegung auf und ab, Fig. 2 und 5, und bei horizontaler Stellung des Löffels nach vorn bewegen, Fig. 1 und 4. Ferner hat das hintere Löffelende eine Ausfräsung, welche in einen schrägen Absatz bl endet, Fig. 7. Am unteren Theil der Kammer K, Fig. ι und 2, und des Verschlufskopfes N ist je eine Warze V und B angebracht, welche die Bewegungen des Löffels übernehmen, und zwar derartig, dafs beim Verschliefsen der Kammer die Warze W den Haken s des Löffelhebers, Fig. 5, findet, diesen mit nach oben nimmt und hierdurch ein Niedergehen des Löffels vor seiner Achse bewirkt, Fig. 2. Eine Modification dieses Niedergehens des Löffels vermittelst des Löffelhebers ist dadurch möglich, dafs statt der Warze W an der Kammer eine geeignete Einfräsung angeordnet wird, welche den Haken s des Löffelhebers ebenso beeinflufst.
Beim Oeffnen und Zurückführen der Kammer kommt die Warze B des Schlufskopfes N an den durch Niedergehen des Löffels gehobenen schrägen " Ansatz b im hinteren Löffelende b1 und veranlafst durch Druck wieder das Hochgehen des Löffels.
An der linken Seitenwand der Hülse H ist der Schalthebel S, Fig. 11, angebracht, dessen Zapfen mit Muttergewinde in der Wandung der Hülse lagert und so mit der Lagerwelle mit Schraube ψ" verbunden ist, dafs eine Drehung des Schalthebels nach vorn und hinten möglich ist.
Ein zweiter Zapfen h am Schalterhebel tritt durch die Hülsen wand und greift in den Langschlitz des Löffelhebers, so dafs der Schalthebel bei seiner Bewegung nach vorn oder hinten den inneren Löffelheber mit sich führt. Gehalten wird der Schalthebel in seinen beiden Stellungen mittelst einer im Griff desselben angebrachten Spirale mit Tellerstift, welch letzterer in entsprechende Rasten der Hülsenwand einspringt, Fig. 3. Nimmt der äufsere Schalthebel und der mit ihm gehende innere Löffelheber die senkrechte Stellung, Fig. 2, ein, so ist der Repetirmechanismus eingeschaltet.
Befindet sich der Schalthebel in schräger Stellung, d. h. nach vorn gelagert, dann ist der
Löffel aufser Thä'tigkeit, d. h. festgestellt, und gleichzeitig ist der Repetirmechanismus ausgeschaltet, Fig. i. Der Schalthebel kann auch durch einen Schieber ersetzt werden. In der ausgeschalteten, nach vorn liegenden Stellung des Löffelhebers HbI, Fig. ι, findet die Warze W an der Kammer den Haken s nicht mehr vor und kann eine Bewegung nicht übertragen. Zur Feststellung des Löffels ist dem Löffelheber, Fig. 12, über dem Haken s beim Umlegen ein Widerlager Z in der Hülse gegeben, Fig. i.
Im Untertheil des Hülsenkopfes befindet sich der Magazinsperrer M mit seiner Feder F, Fig. ι und 2; er besteht aus einer Welle iv' mit Haken m und einem seitlichen, an der Welle befindlichen Hebelarm mit Ansatz a, Fig. 10.
Die Feder, Fig. 11, ist in der Richtung der Magazinröhre unterhalb derselben angestiftet, Fig. ι und 2; sie wirkt mit ihrem Ende drehend auf die Welle ein. Die Ausfräsung für den Hebelarm in der linken Seitenwand der Hülse läfst diesem seine vorgeschriebene Bewegung zu.
Fig. ι zeigt den Magazinsperrer, das Magazin öffnend, Fig. 2 zeigt denselben, das Magazin schliefsend. Die letztere Wirkung wird dadurch hervorgebracht, dafs beim Niedergehen des Löffels dessen Stirn den Ansatz a am Hebelarm freigiebt; die Feder kann nunmehr die Welle drehen, und der an ihr vorstehende Haken m tritt sperrend vor das Magazinrohr. Soll der Magazinsperrer das Magazin öffnen, so mufs der Löffel sich heben; hierbei wird der Hebelarm des Magazinsperrers von der Stirn des Löffels zurückgelegt, und der sperrende Haken legt sich nach unten und verschwindet vor dem Magazin.
Der Magazinschliefser gestattet noch in seiner sperrenden Lage, in dasselbe leicht die Patronen beim Laden einzuführen, da der Rand der Patronen den Sperrhaken direct veranlafst, sich zu drehen, und nach Passiren des Sperrers die Feder wieder die Drehung zurückäufsert.
Die Löffelfeder C, Fig. 8,. ist schwalbenschwanzartig in die untere Wand des Löffels eingeschoben. Fig. 1 und 2. Sie hat den Zweck, den Löffel in seinen beiden Stellungen hoch und tief zu halten, sowie die Endbewegungen dahin auszuführen Dies wird erreicht, indem die prismatischen Endflächen der Feder, Fig. ι und 2, beim Auf- und Niedergellen des Löffels über die entsprechenden Flächen der Lagerwelle n>" gleiten bezw. sich anlegen.
Der Patronenauswerfer A, Fig. 13, bildet einen kleinen zweiarmigen Hebel, der mit der Löffelachse im verschmälerten Theil des Löffels, Fig. 6 und 7, Aufnahme findet. Seine Function beginnt, wenn der Auszieher die abgeschossene Patronenhülse beim Zurückführen des Schlosses bis zu ihm bringt; einen Moment vorher hat die Schlufskopfwarze B, Fig. 2, den Auswerfer bei α getroffen und ein Aufsteigen des vorderen Armes bewirkt. In dieser Stellung erwartet er die ankommende leere Patronenhülse zum Ausstofsen. Beim Vorführen des Schlosses legt die Schlufskopfwarze B den Auswerfer wieder in seine alte Lage, Fig. 1.
Um das Gewehr zu zerlegen, wird die Oberringschraube entfernt und das Magazinrohr herausgezogen, sodann werden die Verbindungsschrauben und Ringe entfernt.
Um das Schlofs zu zerlegen, wird zunächst die Halteschraubey, Fig. 6, entfernt und hiernach die Lagerwelle jv herausgeschraubt. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dafs sich der Schalthebel nicht von der Hülsenwandung entfernt, sondern dicht daran liegen bleibt; nach Entfernung der Lagerwelle wird der Schalthebel herausgenommen. Hierauf wird der Stift für die Abzugsfeder nach den Schraubenköpfen zu durchgeschlagen und die Feder entfernt. Die Löffelwelle wird herausgedrückt und der Löffel mit seinem Heber und dem Auswerfer herausgenommen. Der Stift der Magazinsperrfeder und diese selbst werden entfernt und der Magazinsperrer herausgenommen.
Um den Mechanismus zusammenzusetzen, wird die Magazinsperrfeder eingeschoben und angestiftet. Um den Magazinsperrer einzusetzen, wird die Feder durch den Ansatz des Sperrers gefangen; durch Drehen des Sperrers gelangt die Feder auf dessen Rundung, und die Ausfräsung in der Hülse für seinen Haken ergiebt den richtigen Stand, wie · der Sperrer einzuführen ist.
Es wird der Löffelhebel in den Löffel gesteckt und dieser selbst mit dem Heberende zuerst in die Hülse eingeführt. Hierauf wird der Auswerfer mit dem langen Schenkelende nach vorn in die Löffelausfräsung gelegt und die Löffelwelle eingesteckt. Um die Lagerwelle jv" einführen zu können, mufs die Löffelfeder etwas zurückgedrtickt werden; dies wird erreicht, indem man bei eingeschaltetem Löffelhebel den Löffel nach unten drückt und den Abzugsfederstift in das Loch neben der Lagerwelle unter die Löffelfeder drückt; hebt man nun den Löffel, so wird die Feder gespannt und man kann die Lagerwelle n>" einführen. Hierauf nimmt man den Schalthebel, dreht ihn einige Gewindegänge auf die Lagerwelle jv" und schraubt denselben mittelst der letzteren fest. Ist der Schalthebel aufgeschraubt, so drückt man bei eingeschaltetem Schalthebel den Löffel nach unten und nimmt den vorher in die Hülse gesteckten Stift wieder heraus. Man schraubt die Gegenschraube· ein und stiftet schliefslich die Abzugsfeder an.
Bei dem Einführen des Schlosses in die Hülse ist darauf zu achten, dafs der längere
Schenkel des Auswerfers im Löffel nach oben steht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei Mehrladern mit unter dem Laufe angeordnetem Magazin und beweglichem Löffel:
1. Der beweglich mit dem Löffel verbundene Löffelheber (HbI) mit Ansatz (s), auf welchen eine Warze (W) oder Einfräsung der Kammer wirken kann, wenn die Kammer in die Schlufsstellung gebracht wird.
2. Zur Feststellung des Löffels (L) mittelst des Löffelhebers (HbI) die seitliche Ausfräsung der Kammerhülse, in welche der Löffelheber mittelst des Schalthebels (S) oder auch mittelst eines Schiebers eingeführt wird, wenn das Gewehr als Einzellader benutzt werden soll.
Zur Feststellung des Löffels (L) sowohl in gehobener, als auch in gesenkter Lage die unterhalb der Drehachse des Löffels angeordnete^ gegen Drehung gesicherte WeIIe(V^, gegen deren Flächen sich die an der Unterseite des Löffels (L) sitzende Feder (C) mit ihrer' Nase stützen kann.
Der in einer Ausfräsung des Löffels (L) um einen Zapfen drehbare Auswerfer (A), welcher durch die Warze (B) des Verschlufskopfes bewegt wird.
Der vor dem Magazin angeordnete drehbare Magazinsperrer (M), welcher durch eine Feder (F) in eine solche Lage gebracht wird, dafs seine Nase die letzte im Magazinrohr befindliche Patrone sperrt, während er durch den sich hebenden Löffel so gedreht wird, dafs er eine Patrone freigiebt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40022D Löffeleinrichtung für Mehrladegewehre Expired - Lifetime DE40022C (de)

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