DE399720C - Selbstaetige Feuerwaffe mit Schraegverschluss - Google Patents

Selbstaetige Feuerwaffe mit Schraegverschluss

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DE399720C
DE399720C DEA36129D DEA0036129D DE399720C DE 399720 C DE399720 C DE 399720C DE A36129 D DEA36129 D DE A36129D DE A0036129 D DEA0036129 D DE A0036129D DE 399720 C DE399720 C DE 399720C
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DE
Germany
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bolt
chamber
angle
lock
sleeve
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Expired
Application number
DEA36129D
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English (en)
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AUTO ORDNANCE CORP
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AUTO ORDNANCE CORP
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/44Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
    • F41A3/46Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers mounted on the bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Selbsttätige Feuerwaffe mit Schrägverschluß. Die Erfindung ketriftt eine selbsttätige Feuerwaffe finit Schrägverscliluß, dessen Schrägflächen eine solche Neigung haben, daß der Verschluß, bevor er durch den Druck der Pulvergase in die Ofenlage übergeführt wird, durch den Elplosion:sdruck verriegelt wird, wie in der Patentschrift 365141 beschrieben, und bezweckt, diesen bekannten Schrägverschluß für eine durch Kammer abgeschlossene selbsttätige Feuerwaffe nutzbar zti machen. Dieses geschieht dadurch, daß Kainnier u::(1 Hülse durch einen den Schiägverschluß bildenden Riegel nach den beim Niederdruck ansprechenden Schrägflächen initeinander verbunden sind, so rlaß die Wirkung des Niederdruckes sich unter Vermittlung der Kammer auf den Riegel äußert. Der (Ziegel wird zti diesem Zweck mit zwei verschieden geneigten Schrägflächen auf der Kannner und in der Hülse geführt, deren Neigungsunterschied den selbsttätigen Schrägverschluß bewirkt. Der Schlagbolzen wird auch auf dein Riegel durch Lesondere Schrägflächen geführt, deren Neigung aber nach der entgegengesetzten Seite wie die Sclirägver5cliltißtläc'ien des lZiegels, also iin negativen Winkel, verkauft. Der Riegel selbst ist nach einem H- oder Profil gestaltet, dessen Flanschen an den Kanten nach dein ';chrägw@i,n1_vel der Kammer verlaufen und an den Außenflächen Wa-Zen. mit nach dein Schrägwinkel der Hülse verlaufenden Flächen tragen, während der Steg im vorercvIhnten regativen Winkel den Sch'.zghclzen rührt. Die Schlagbolzenfeder findet finit ihrem vorderen Ende hinter dein Jie Schrägführung für den Kegel tragenden Teil Anlage, um den Riegel und die Kammer als Ganzes in die Schließlage zurückführen zu können. @ Damit das Schloß von Hand geöffnet werden kann, ist der Schlagbolzen in bekannter @V.eise mit einem Datinleilgriff versehen, finit welchem er von Hand zurückgezogen wird.
  • 1n der 7eichnung stellen dar: Al,li. i einen Lärgsschnitt durch die Feuerwaffe mit den Teilen in abgefeuerter Lage, Abb. 2 einen Längsschnitt finit den Teilen nach <lern Abfeuern und Entriegeln, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Abb. i, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der Abb. i, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. :1, Abb. 6 ein Schaubild des Riegels, Abb. 7, 8, 9 Grundriß, Seitenansicht. Hinteransicht des Schlagbolzens, Abb. io, 11, 12 Grundriß, Seitenansicht, Hinteransicht der Kammer, Abb. 13 ein Schema zur @'eran;chaulichun;@ der verschiedenen Neigungswinkel.
  • Die Waffe besteht aus der Hülse R finit angeschraubtem Lauf, Kammer Ti, Riegel l_. Schlagbolzen F@II, Schlaholze#ife;ler S. Die dargestellte Waffe ist eine Pistole; selbstverständlich bezieht sich die Erfindung aber auch auf Gewehre, 1laschine igewehre und ähnliche selbsttätige Waffen.
  • Die Kammer T führt in fier Hülse R eine Hin- und Herlxwegung aus, in welcher sie den Laderaum des Laufes abschließt. Gemäß Abb. to his 12 ist der hintere Teil 3 der Kammer ini L"mriß rechtwinklig und besitzt einen Längsschlitz .t zur Aufnahme des Schlagbolzens FM una seiner Feder S. Der vordere Teil 5 der Kammer ist auch rechtwinklig ini L'inriß, aber bedeutend schmaler als der Hintere Teil 3. Der vordere Teil 5 hat einen oberen Schlitz 6 zur Aufnahme der Spitze des Schlagbolzens, einen seit'.iclien Schlitz ;- zum Eintritt eines Auswerferstiftes (nicht (largestellt), der in der Hülse R liegt, und vorn eine Aussparungg für den Patronenboden. Die Seitenwandungen io, fit des hinteren Teiles 3 sind finit in einem Winkel b zur Senkrechten geneigten Schlitzen 12, 12' versehen. Auf ihrer unteren Seite trägt die Kammer Rasten 13 für den Abzugstollen.
  • Der Schlagbolzen F Il (Abb. 7 bis 9) besteht aus einem Hauptkd-irper rd., der in den oberen Schlitz 4 der Kammer eingepaßt ist, der Sclilagbolzenspitze 15, die in dem Seitenschlitz 6 der Kammer gleitet und einem Datiinengriff 16, der durch den Schlitz 17 der Hülse R nach oben hindurchtritt, um den Schlagbolzen von Ha#:d zu führen. Ein dünner Schwanz 18 verläuft vod dein Hauptkörper t:4 in einer Richtung mit dem Daumengriff 16, um den Schlitz 17 abzuschließen. Der Hauptkörper 1.1 ist mit einem Otterschlitz i9 versehen, der in einem Winkel 7m zur Senkrechten geneigt ist (negativer Winkel).
  • . Der Riegel L (Abb. 6) ist H- oder U-förmig und besteht aus den Flanschen 2o, 2o' lind dem sie verbindenden Steg 2i nebst den Warzen 22, 22' .auf den äußeren Fl:anschenflächen. Die Flanschen 2o, 2o' sind an ihren Kanten entsprechend den Schlitzen 12, 12' der Kammer geneigt, also in demselben Winkel b wie die Führungsflächen der Kammer (Abb. 13). Der Steg 21 dient zur Führung des Schlitzes i9 des Schlagbolzens; seine vorderen und hinteren Flächen sind zu der Senkrechten in deaiselben Winkel fnc geneigt wie der Schlitz i9. Die Warzen, 22, 22' dienen zur Führung in den Schlitzen 23, 23' der Hülse R (Abb. 2 uni 5), und ihre vorderen und hinteren Flächen sind in einem Winkel f zu der Senkrechten geneigt.
  • Bei der dargestellten Ausführung sforrn beträgt der Winkel f 45°, :der Winkel b 22° und der Winkel frn io°: der Schlagbolzenwinkel f in kann als negativer Winkel .gelten, weil er nach der entgegengesetzten Seite abfällt wie die anderen Winkel.
  • Der Gang des Schlosses ist folgender: In der abgefeuerten Stellung (Abb. i ) drückt die Feder,S die Kammer, den Schlagbolzen und den Riegel nach vorn. Nach dem Abfeuern überträgt die Kammer den Schließdruck auf die Flanschen 20, 21 des Riegels I_, und dieser überträgt den Druck auf die Hülse R mittels der Warzen-22 und 22'. Dadurch, daß die Schrägflächen zwischen Kammer und Riegel und zwischen Riegel und Hülse tun einen bestimmten Betrag geneigt sind, löst sich der Riegel selbsttätig, wenn der Schließdruck auf einen verhältnismäßig niedrigen Wert gesunken ist. Der Unterschied zwischen der Neigung der Schrägflächen i' der Hülsenwarze 22, 22' und der Kanten 1" der Flanschen 20, 2o' entspricht dein kritischen Winkel, bei welchem sich der Verschluß selbsttätig öffnet. Dieser Unterschied ist in -Sb. 13 mit f-b hezeichnet. Der Riegel: L wird angehoben (Abb.2), in dieser Lage liegen die Warzen 22, 22' oberhalb der Ebene der Schlitze 23, 23' der Hülse und der Steg 21 in dein oberen Ende des Schlitzes i9 des Schlagbolzens, der zurückgezogen ist, so claß die Kammer :sich mit dein Schlagbolzen und dem Riegel frei zurückbewegen kann, während der Schlagbolzen mit der Kammer durch den Riegel verriegelt bleibt. Die leere Patronenhülse wird ausgeworfen, die gespannte Feder S drückt das Schloß vorwärts, führt eine neue Patrone ein, die Warzen 22,22' treten in die Schlitze 23, 23', der Riegel I. bewegt sich nach unten, .der Schlagbolzen wird in dem Augenblick vorgeschnellt, in welchem die Kammer die vorderste Stellung erreicht hat. Der Riegel I_ wird nicht nur mittels der Schlitze 23, 23', sondern auch mittels der Schlitze 12, 12' geführt, so daß sich beim Vorschieben der Kammer dieselbe Bewegung in umgekehrter Folge vollzieht wie beim Zurückstoßen.
  • Wenn der Verschd.uß von Hand mittels des Daumengriffes 16 geöffnet werden soll, wird dieser Druck durch den Schlagbolzen auf den Riegel und auf idie Kammer übertragen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Feuerwaffe mit Schrägverschluß, dessen Schrägflächen eine solche Neigung haben, daß° der Verschluß, Levor er durch den Druck der Pulvergase in die Offenlage übergeführt wird; durch den Explosionsdruck verriegelt bleibt, dadurch gekennzeichnet, .daß Kammer (B) und Hülse (R) durch einen .den Schrägverschluß bildenden Riegel (L) nach den beim Niederdruck ansprechenden Schrägflächen (i", i') miteinander verbunden sind, so daß die Wirkung des Niederdruckes sich unter Vermittlung der Kammer (B) auf den Riegel (R) äußert.
  2. 2. Waffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .der Riegel (L) mit zwei verschieden geneigten Schrägflächen (1", i') auf der Kammer (B im Winkel f) und in der Hülse (R im Winkel b) geführt wird, deren Neigungsunterschied (f-b) den selbsttätigen Schrägverschluß bewirkt.
  3. 3. Waffe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (FM) auf dem Riegel (L) durch Schrägflächen (i9) geführt wird, deren Neigung nach der entgegengesetzten Seite wie die Schrägverschlußflächen (1", i') des Riegels (L), also im negativen Winkel (f in) verläuft. d.. Waffe nach Anspruch 1 bis 3, - dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel nach einem H-Profil gestaltet ist, dessen Flanschen an den Kanten (i") auf dem Schrägwinkel (f) der Kammer (B) verlaufen und an .den Außenflächen Warzen (22,:22') mit auf dem Schrägwinkel. (b) der Hülse (R) verlaufenden Flächen (i') tragen, während der Steg (21) im negativen Winkel (fm) ,den Schlagbolzen (FM) führt. Waffe nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Sehlagbolzenfeder (S) mit ihrem vorderen Ende hinter dem die Schrägführung (i9) für den Riegel (L) tragenden Teil (14) Anlage findet, um den Riegel (L) und die Kammer (B) als Ganzes in :die Schießlage zurückzuführen.
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