DE34059C - Hinterladerverschlufs - Google Patents
HinterladerverschlufsInfo
- Publication number
- DE34059C DE34059C DENDAT34059D DE34059DA DE34059C DE 34059 C DE34059 C DE 34059C DE NDAT34059 D DENDAT34059 D DE NDAT34059D DE 34059D A DE34059D A DE 34059DA DE 34059 C DE34059 C DE 34059C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- screw
- tube
- closure
- box
- hook
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/02—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
- F41A3/10—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with sliding breech-block, e.g. vertically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schüsswaffen und Geschosse.
EWALD NETTO in BERLIN. Hinterladerverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vorri 2. Juli 1885 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 und 2 im Schnitt dargestellte Geschützverschlufs
ist dadurch charakterisirt, dafs in den Hintertheil des Rohres ein quer zur Rohrachse
verschiebbarer Block eingesetzt ist, welcher, parallel neben einander liegend, eine
starke Schraube und eine dem Geschofsdurchmesser entsprechende Bohrung enthält. Die
Schraube, welche den eigentlichen Verschlufskörper bildet, wird durch ein von hinten eingesetztes
drehbares und mit Handgriffen versehenes Rohr angezogen und gelöst. Das drehbare Rohr, dessen Bohrung genau in der
Seelenachse der Kanone liegt, dient gleichzeitig zum Einführen des Geschosses.
Wie aus Fig. 1 >und 2 ersichtlich, ist in den vierkantigen Hintertheil A des Geschützrohres
der Block oder Schraubenkasten B eingesetzt. Derselbe ist mit einem Handgriff b versehen,
mit Hülfe dessen er quer zur Seelenachse verschoben werden kann. Diese Verschiebung
wird durch die vorstehende Kante b1 des
Schraubenkastens einerseits und durch den Anschlaghaken i>2 andererseits begrenzt. Letzterer
ist um einen Stift drehbar mit dem Schraubenkasten B verbunden und wird durch eine
Blattfeder, welche sich gegen den hinteren Fufs des Hakens b2 legt, in seiner Stellung
gehalten. Wenn das Geschütz nicht in Gebrauch ist oder beim Feuern, befindet sich der
Haken b'2 in der in Fig. 6 in vollen Linien gezeichneten Stellung; wird nun behufs Ladens
der Schraubenkasten b aus A herausgezogen, so schlägt der Haken b2 von selbst um, Fig. 6
punktirt, bis er in der Stellung Fig. 3 durch Anschlagen seiner Nase an die Rohrwandung A
den Schraubenkasten in richtiger Stellung festhält.
Der Schraubenkasten B hat zwei parallel neben einander angeordnete Bohrungen, von
denen die eine mit Gewinde versehen ist und die Schraube C aufnimmt, während die andere
α innen glatt und von einem Durchmesser gleich demjenigen des Geschosses ist. Auf
seiner hinteren Seite besitzt der Schraubenkasten zwei genau horizontal angebrachte
schwalbenschwanzförmige Leisten d und e, welche durch die am hinteren Ende der
Schraube C befindliche Leiste f von gleichem Querschnitt zu einer vollen Führungsleiste ergänzt
werden.
Diese Leiste gleitet beim Hin- und Herschieben des Schraubenkastens B in einer entsprechenden
Nuth der Rohrwandung A und dient in Gemeinschaft mit der auf der Unter- ·
sehe des Schraubenkastens angebrachten Nuth, in welche die Leiste g des Kanonenrohres eingreift,
zur sicheren Führung des Schraubenkastens.
Die Schraube C besitzt einen Kopf h, welcher
genau in eine entsprechende Aussparung des Geschützrohres A hineinpafst. Der Kopf h selbst
ist ebenfalls ausgespart und mit einer eingedrehten Nuth h1 versehen, welche verhindern
soll, dafs, falls Pulvergase zwischen die Schufsflächen der Schraube und des Rohres gelangen
sollten, diese bis . in den Schraubenkasten gelangen.
Die Schraube C greift mit ihrer schwalbenschwanzförmigen Leiste f in ebenso gestaltete
Ausschnitte des Rohres D, welches mit zwei
Handgriffen versehen ist. Durch Drehen des Rohres D wird die Schraube fest gegen die
Schlufsfiäche des Geschützrohres geprefst. Dabei schiebt sich das Drehrohr D ein wenig
in den Schraubenkasten B hinein. Durch Drehen des Rohres D im entgegengesetzten
Sinne wird die Schraube gelöst. Damit nun beim Lösen der Schraube C diese nicht weiter
zurückgedreht werden kann, als bis zu der Stellung, in welcher die Leisten f und e durch
den schwalbenschwarizförmigen Schlitz des Rohres D hindurchgezogen werden können,
ist die Schraube C mit einer Nase i versehen, welche gegen einen Anschlag i1 am Schraubenkasten
B anstöfst, wie aus Fig. 3 und 7 ersichtlich ist.
Der Schraubenkasten B mit der Schraube C kann, wenn der Haken b2 in der Stellung
Fig. 3 noch mehr zurückgedfückt wird, ganz aus dem Rohr herausgenommen werden und,
nachdem dies geschehen, auch das Rohr D.
Ist der Verschlufs zusammengestellt, so wird derselbe in folgender Weise gehandhabt:
Die Schraube C wird durch Drehen des Rohres D zurückgezogen, bis die Nase i an
den Anschlag i1 stöfst, in welchem Falle die Griffe des Rohres D horizontal stehen. Dann
wird der Schraübenkasten am Griff b herausgezogen, bis der Haken b'2 an das Rohr A
stöfst, Fig. 3. In dieser Stellung liegt die Bohrung α genau in einer Richtung mit der
Bohrung des Rohres D und des Geschützrohres A, und das Geschofs, sowie die Kartusche
werden durch D und α hindurch eingesetzt. Hierauf wird B wieder eingeschoben,
bis die Kante bl an das Geschützrohr A anstöfst,
und schliefslich durch Drehen von D die Schraube C fest gegen die Verschlufsfläche
von A angeprefst. Die Kanone kann nun abgefeuert werden.
Um während des Marsches das Rohr D vor Staub und Verunreinigung zu schützen, wird
auf dasselbe eine metallene Kappe E, Fig. 5 und 6, aufgesetzt, welche mit drei oder mehr
hakenförmigen Ansätzen k versehen ist, von denen mindestens einer hinter einen der Griffe
des Rohres D fafst und auf diese Weise die Kappe E festhält. Dieselbe ist ferner mit einem
seitlichen Arm m versehen, welcher mit einem federnden Haken η ausgerüstet ist, der mit
einer an der Laffete befestigten Kette ri1 verbunden
ist. Die Feder n1 zieht die Kette κ2
immer straff an, welches auch die Bewegung der Laffete sein mag, und bewirkt auf diese
Weise, dafs die Kappe E immer in ihrer Lage auf -D erhalten wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geschützverschlufs, gekennzeichnet durch den seitlich verschiebbaren Schraubenkasten B "mit Schraube C und Bohrung a in Verbindung mit dem drehbaren Rohr D, welches zum Anziehen und Lösen der Schraube C, sowie zum Einführen des Geschosses und der Kartusche dient.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34059C true DE34059C (de) |
Family
ID=309997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34059D Expired - Lifetime DE34059C (de) | Hinterladerverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34059C (de) |
-
0
- DE DENDAT34059D patent/DE34059C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10014687C1 (de) | Handfeuerwaffe mit Spannstücksicherung | |
| DE640721C (de) | Selbstladepistole mit Spannabzug und Hahn | |
| EP0489024B1 (de) | Durchladeeinrichtung für selbstladende handfeuerwaffen | |
| DE2627641C2 (de) | Griffspanner-Selbstladepistole | |
| DE1428774B2 (de) | Abzugsvorrichtung für automatische Feuerwaffen zum Auslösen von Einzel- und Dauerfeuer | |
| DE1205425B (de) | Automatische Pistole | |
| DE34059C (de) | Hinterladerverschlufs | |
| DE245517C (de) | ||
| DE10008979B4 (de) | Mehrlade-Handfeuerwaffe mit lösbarer Verschlußsperre | |
| DE8519C (de) | Neuerungen an Hinterladern | |
| DE739997C (de) | Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge | |
| DE2162260C3 (de) | ||
| DE295849C (de) | ||
| DE548103C (de) | Gasdrucklader | |
| DE3132284A1 (de) | Sicherung an kurz- und langwaffen mit schlaghebel, insbesondere selbstladepistole | |
| DE78615C (de) | Eine Ausführungsform der durch das Patent Nr. 76990 geschützten selbsttätigen Feuerwaffe mit Cylinderverschlufs | |
| DE294954C (de) | ||
| DE2138498B2 (de) | Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe | |
| DE586322C (de) | Selbstladewaffe mit auswechselbarem Lauf | |
| DE1192C (de) | Verbesserungen an Hinterladungsfeuerwaffen | |
| DE509783C (de) | Vorrichtung zum Spannen des Schlagbolzens automatischer Feuerwaffen | |
| AT156272B (de) | Feuerregler für selbsttätige Feuerwaffen, insbesondere Maschinengewehre. | |
| DE202674C (de) | ||
| DE137998C (de) | ||
| DE229621C (de) |