DE398652C - Drehrostgaserzeuger mit peripherem Treppenrost - Google Patents
Drehrostgaserzeuger mit peripherem TreppenrostInfo
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Classifications
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- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
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Description
- Drehrostgaserzeugeranit peripherem Treppenrost. Bei Drehrostgaserzeugern, welche zwecks Vergrößerung der Schachtfläche mit einem peripherenTreppenrost ausgerüstet sind, macht sich die Notwendigkeit geltend, den gesamten Querschnitt in einzelne Kammern unterzuteilen, um einerseits. in der Lage zu sein, den Vergasungsvorgang in- jeder einzelnen Kammer getrennt zu beeinflussen und andererseits um auch- jede einzelne Kammer außer Betrieb nehmen zu können. Gerade der letztgenannte Gesichtspunkt ist außerordentlich wichtig, weil bei einer Betriebsstörungoder geringem Schadhaftwerden einzelner Teile der gesamte Gaserzeuger außer Betrieb gesetzt werden muß und infolgedessen eine Brennstoffüllung verlorengeht, welche bei dem großen Schachtdurchmesser 'einen außerordentlichen Wert darstellt. Man wird daher- bei Gaserzeugern mit großer Schachtquershnittsfiäche stets eine Unterteilung anstreben, wobei aber selbstverständlich eine wesentliche Verteuerung der Herstellungskosten nicht in Frage kommen darf. Bei Gaserzeugern mit rechteckigem Querschnitt lassen sich einzelne Kammern in jeder beliebigen Zahl anenanderreihen; es wird nur von den mechanischen Einrichtungen der Windverteilung bzw. der Aschenabfuhr abhängen, bis zu welcher Anzahl man gehen kann. Wesentlich anders sind die Verhältnisse bei Gaserzeugern -von rundem Querschnitt, weil man durch die Unterteilung des Schachtes einzelne Kreisausschnitte" erhält und daher eine Zusammenfässung der mechanischen Einrichtungen erschwert ist. Insbesondere wird die Außerbetriebsetzung jeder einzelnen Kammer dadurch erschwert, daß diese nicht nur von dem gemeinsekaftlichen Gassammelraum, sondern auch von dem Windraum und von dem gemeinsamen Aschenraum abgeschaltet werden muß.
- Die Erfindung bezieht sich nun auf einen derartigen Gaserzeuger und ist in den Abb. i, a, 3 dargestellt. Die Bauart ist durch folgende Gesichtspunkte gekennzeichnet. Der Drehrost ist nur in seinem zylindrischen Teil drehbar, während die kegelförmige Spitze desselben feststeht. Der zylindrische Teil läuft somit gemeinsam mit der Schüssel nicht nur auf einem unteren Kugellager um, sondern ist nach oben hin durch ein zweites Kugellager geführt, das zwischen dem zylindrischen Teil und der Rostspitze angebracht ist. Die feststehende Rostspitze trägt nun 6 oder 8 radiale gußeiserne Tragarme, welche die aus feuerfesten Steinen gebildeten Trennwände der einzelnen Kammern aufnehmen. Diese Tragarme sind außen mit einer gleichen Anzahl säulenförmiger Ständer fest verbunden, welch letztere ihrerseits wieder die Lagerung des vieleckigen Treppenrostes bilden. Es wird dadurch eine außerordentliche feste und betriebssichere Bauweise erzielt. Da diese Ständer auch zur Linterstützung des ganzen Schachtes dienen und infolgedessen über die äußere Schachtwand hinausreichen, wird der Windraum unmittelbar in so viele Teile geteilt, als Vergasungskammern vorhanden sind.
- Die Beschickung erfolgt vom Rand, doch können die Beschickungsräume in Verbindung stehen. Dagegen sind die Trennwände im Gasraum völlig bis zur Abschlußdecke des Gaserzeugers hochgeführt, so daß über jedem Treppenrost der verschiedenen Kammern ein Gasraum ensteht. Man wird nun zweckmäßig neben diesen einzelnen Gasräumen noch einen mittleren gemeinsamen Gasraum schaffen, welcher gleichzeitig als Staubsack dienen kann. Man erreicht dies dadurch, daß man ' über der feststehenden Rostspitze einen aus feuerfestem Stoff gemauerten Zylinder hochführt. Zwischen. dem Gasraum der einzelnen Kammern und dem gemeinsamen Gasraum ist nun jeweils eine Abschlußklappe oder ein Schieber anzuordnen, um jede einzelne Kammer abstellen zu können.
- Außerordentlich wichtig ist aber auch, jede einzelne Kammer von dem gemeinsamen Aschenraum abzuschließen, weil sonst sowohl Vergasungsluft als auch möglicherweise bereits_ gebildetes Gas durch die Aschenschicht in die abgestellten Kammern übertreten kann, und infolgedessen jede Ausbesserung in einer i solchen unmöglich ist. Um dieses zu erreichen, ist unter dem Treppenrost ein kleiner Planrost vorgesehen, welcher mittels einer einfachen Vorrichtung als Notrost in das Generatorinnere eingeschoben werden kann. Dieser Notrost fängt die darüberliegende Beschickungssäule ab und trägt sie. Während die Aschenaustragung durch den Drehrost weiter vor sich geht, wird in dem gemeinsamen Aschenraum unter dem Notrost eine gewisse Leere entstehen, die nach einiger Zeit die Einführung eines eisernen Schiebers ermöglicht, welcher in Rillen der radialen Träger sowie in einer Rille des feststehenden mittleren Rostteiles geführt ist. Hat man so den Gasraum abgeschlossen, den Wind in der betreffenden Kammer abgestellt und schließlich auch diesen unteren Absperrschieber eingeführt, so kann man die Glut der abgestellten Kammer durch Ablöschen mit Wasser ersticken und die in derselLen noch befindlichen Rückstände durch den Treppenrost ausziehen. Es kann nach dem Leerziehen jede gewünschte Ausbesserung in der Kammer vorgenommen werden.
- In den Abb. i bis 3 ist die Bauart schematisch dargestellt und zwar bezeichnet a den zylindrischen drehbaren Teil des Rostes, b den feststehenden Oberteil desselben, c den Treppenrost mit dem darunterliegenden Notplanrost d. Unterhalb dieses Planrostes befindet sich der Absperrschieber e zum Abschließen der Kammer gegenüber dem gemeinsamen Aschenraum f. Die Anordnung des mittleren gemeinsamen Gasraumes mit der Absperrklappe ist in der Abbildung nicht dargestellt, weil hierüber ja ein Zweifel nicht bestehen kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Drehrostgaserzeuger mit peripherem Treppenrost von großem Durchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht in einzelne Kammern geteilt und jede Kaminer sowohl von dem gemeinsamen Gasraum als von dem gemeinsamen Aschenraum abschließbar ist. 2.. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Treppenrostes ein verschiebbarer als Notrost dienender Planrost (d) vorgesehen ist, nach dessen Verschieben ein in die feststehenden Kammertrennwände und den , Oberteil des Mittelrostes eingreifender Schieber (e) eingeführt werden kann, der die Kammer gegen den gemeinsamen Aschenraum (f) abschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43684D DE398652C (de) | 1923-05-19 | 1923-05-19 | Drehrostgaserzeuger mit peripherem Treppenrost |
Applications Claiming Priority (1)
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| DED43684D DE398652C (de) | 1923-05-19 | 1923-05-19 | Drehrostgaserzeuger mit peripherem Treppenrost |
Publications (1)
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|---|---|
| DE398652C true DE398652C (de) | 1924-07-10 |
Family
ID=7047784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43684D Expired DE398652C (de) | 1923-05-19 | 1923-05-19 | Drehrostgaserzeuger mit peripherem Treppenrost |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398652C (de) |
-
1923
- 1923-05-19 DE DED43684D patent/DE398652C/de not_active Expired
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