DE378239C - Kugelapparat fuer die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben - Google Patents

Kugelapparat fuer die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben

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DE378239C
DE378239C DEM74871D DEM0074871D DE378239C DE 378239 C DE378239 C DE 378239C DE M74871 D DEM74871 D DE M74871D DE M0074871 D DEM0074871 D DE M0074871D DE 378239 C DE378239 C DE 378239C
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balls
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C15/00Generating random numbers; Lottery apparatus
    • G07C15/001Generating random numbers; Lottery apparatus with balls or the like

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Kugelapparat für die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben. Die Erfindung bezieht s'ich'auf solche Apparate, die zwecks Verhinderung von Diebstählen am Ausgange von gewerblichen Betrieben aufgestellt werden und bei deren Benutzung in nicht vorherzusehender Folge weiße und schwarze Kugeln vor einem Schauglas sichtbar werden, so daß die Auslosung der zu kontrollierenden Personen unter Ausschaltung des Kontrollpersonals bewirkt wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i den zusammengebauten Apparat im senkrechten Schnitt, Abb. a den Schnitt nach der Linie 2-z von oben gesehen, Abb. 3 und q. Einzelteile in perspektivischer Darstellung.
  • Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen GehäuseteilA, der mit Ösen a1 an einer Wand aufgehängt und mit dem Kugelschauglas a. versehen ist, ferner aus einem im Gehäuse mittels einer Achse C und einer Kurbel G drehbaren, in Abb. ¢ für sich allein dargestellten Drehteil B C D und einem in Abb.3 wiedergegebenen feststehenden Deckelteil E F. Der Drehteil B C D besteht aus einer mit der Achse C fest verbundenen kreisförmigen Scheibe B, welche durch einen als Anschlagleiste dienenden Steg b1 mit einem beim Drehen als Führung dienenden Ring b2 starr verbunden ist. Die Achse C trägt an ihrem oberen Ende einen gewölbten Boden D, welcher am Rande mit einer Öffnung d und einer Kugeltasche dl versehen ist. Über diesen drehbaren Boden D greift bei zusammengebautem Apparat der feststehende zylindrische Fortsatz F des in Abb. 3 für -sich dargestellten Deckelteiles E F, so daß ein Kugelgefäß H entsteht. An der Außenseite des feststehenden zylindrischen Teiles F ist eine schraubenförmig ansteigende Kugellaufbahn f1 angeordnet, deren Enden teilweise um zwei Kugellöcher f2 und f3 herumgebogen sind. An der Innenseite des zylindrischen Fortsatzes F ist unmittelbar über dem Kugelloch f. ein ringsektorförmiges Blechstück f4 vorgesehen, das bei der in Abb. i dargestellten Lage der Teile, abei welcher die Tasche dl dem Kugelloch f., gegenübersteht, in entsprechende Schlitze d. der Tasche dl eingreift. Das Ringsektorstück f4 ist in solcher Höhe angebracht, daß unter ihm in der Tasche dl gerade eine Kugel Platz hat. Im Deckel ist ein Kugelfülloch vorgesehen, das durch den Schraubenstöpsel K verschlossen werden kann.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Apparates gestaltet sich nun wie folgt Der im Innern des zylindrischen Teiles F befindliche und von diesem, dem Deckel F_ und dem drehbaren Boden D begrenzte Kugelraum H sei mit einer Anzahl Kugeln gleicher Größe gefüllt, von denen das Mischungsverhältnis zwischen schwarzen und weißen Kugeln den jeweiligen Verhältnissen und der zu kontrolllierenden Personenzahl anzupassen ist. Dreht man nun die Kurbel G und damit den BodenD des Raumes H einmal um 36o herum, so wird auf diesem Wege mit Sicherheit eine Kugel in die Tasche dl fallen. Ist die Drehung beendet, so ist die Tasche mit der in ihr befindlichen Kugel vor das Kugelloch f. gelangt (Stellung nach Abb. i). Gleichzeitig hat sich aber der feststehende Ringsektor f,, zwischen die in der Tasche befindliche und die darüber lagernden Kugeln geschoben. Die dadurch abgetrennte Kugel fällt durch das Loch f. aus der Tasche d, heraus auf das als Kugelfangschale dienende untere Ende der schraubenförmigen Kugelbahn f1 und gelangt damit vor das Schauglas a_, so daß sie von außen sichtbar wird. Das Nachfallen einer zweiten Kugel wird durch den Ringsektor f,, verhindert. Erst nachdem bei der Benutzung des Apparates durch die nächste Person, welche die Kurbel wiederum um 36o ` zu drehen hat, die Tasche dl den Ringsektor f, verlassen hat, kann die nächste Kugel in die Tasche dl gelangen und somit nach Drehen um 36o @ vor das Loch f", und das Schauglas a. usw.
  • Bei dieser Drehung der Kurbel durch die nächste Person wird auch die Anschlagleiste b, um 360 ` gedreht. Sie nimmt dabei die vor dem Schauglas liegende Kugel mit (Abb. 2) und drängt sie vor sich her an der feststehenden Schraubenkugelbahn f, hoch, bis sie vor das obere Kugelloch f;, gelangt. An dieser Stelle ist die Kugelbahn nach innen geneigt (Abb. i), so daß in demselben Augenblick, in dem unten eine zweite Kugel durch das Loch f 2 vor das Schauglas tritt, oben die vorhergehende Kugel selbsttätig durch das Kugelloch f;, in den Kugelbehälter H zurückfällt.
  • Um zu verhindern, daß eine Person die Kurbel mehr als 36o @ dreht, wird zweckmäßig eine Federsperrung vorzusehen sein, z. B. eine in eine Rast der Scheibe B einspringende federnde Klinke L (Abb. i und 2), die gegebenenfalls ein Glockensignal auslösen kann.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß dem gleichen Zwecke dienende Kugelkontrollapparate bereits bekannt sind. Bei der- einen Art dieser Apparate sind die Kugeln in ein langes Spiralrohr eingefüllt, aus dem sie beim Antrieb eines Hebels einzeln herausgeschleust werden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die Reihenfolge der Kugeln vorher festliegt und bestimmten Personen bekannt ist. Bei einem anderen bekannten Kugelkontrollapparat liegen die Kugeln in einem viereckigen Behälter, in dessen Boden sich ein Loch von Kugelgröße in einer Ecke befindet, durch das die Kugeln den Behälter verlassen müssen. U m das Austreten der Kugeln aus dem Behälter, welches durch ihr Bestreben, Gewölbe zu bilden, sehr in Frage gestellt ist, zu erleichtern, ist in diesem Falle der Boden nach dem Kugelloch zu geneigt und außerdem beweglich, so daß die auf ihm liegenden Kugeln bei jeder Benutzung des Apparates geschüttelt werden. Aber auch diese Einrichtung vermag das Bestreben der Kugeln, über dem Austrittsloch Brücken und Gewölbe zu bauen, nicht mit Sicherheit zu verhindern. Es treten hin und wieder hartnäckige Versager auf, die den Zweck des ganzen Apparates vereiteln.
  • Bei dem hier beschriebenen Apparate können solche Brücken und Gewölbebildungen das Funktionieren nicht beeinträchtigen, weil die Tasche d1 unter den Kugelhaufen gleitet, so daß die unter Druck stehenden Stützkugeln einer Brücke oder eines Gewölbes in sie hineinfallen müssen. Es ist also geradezu die Eigenschaft der Kugeln, Gewölbe zu bilden, der Konstruktion des Apparates zugrunde gelegt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜ'CIIE: i. Kugelapparat für die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben, bei dessen Benutzung bald eine weiße, bald eine schwarze Kugel hinter einem Schauglas erscheint, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kugeldurchlaß bestimmte Öffnung (d) eine Bewegung quer zur Fallrichtung der Kugeln ausführt.
  2. 2. Kugelapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (D) des die Kugeln enthaltenden Gefäßes (F) drehbar ist und durch mindestens eine kugelgroße Tasche (d,) bei jedem Antrieb des Apparates dem Kugelhaufen eine Kugel entnimmt und vor das Schauglas (a..) befördert, welche Kugel durch ein bei der Drehung sich über sie schiebendes feststehendes Ringsegment (fl) von den übrigen Kugeln abgetrennt wird und somit als einzige vor das Schauglas (a2) gelangt.
DEM74871D 1921-08-24 1921-08-24 Kugelapparat fuer die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben Expired DE378239C (de)

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DEM74871D DE378239C (de) 1921-08-24 1921-08-24 Kugelapparat fuer die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben
DEM79700D DE385796C (de) 1921-08-24 1922-03-01 Kugelapparat fuer die Auslosung zu kontrollierender Personen in gewerblichen Betrieben

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DE378239C true DE378239C (de) 1923-07-09

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