DE398563C - Papierstoff-Hollaender mit spiralfoermig verlaufendem Trog - Google Patents

Papierstoff-Hollaender mit spiralfoermig verlaufendem Trog

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DE398563C
DE398563C DEM77843D DEM0077843D DE398563C DE 398563 C DE398563 C DE 398563C DE M77843 D DEM77843 D DE M77843D DE M0077843 D DEM0077843 D DE M0077843D DE 398563 C DE398563 C DE 398563C
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Germany
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trough
grinding roller
frustoconical part
scraper
spiral trough
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

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  • Paper (AREA)

Description

  • Papierstoff-Holländer mit spiralförmig verlaufendem Trog. Die Erfindung bezieht sich auf Papierstoff-Holländer mit spiralförmig verlaufendem Trog, bei denen der Stoff nach seinem Durchgangzwischen Mahlwalze und Grundwerk über den Scheitelpunkt der Mahlwalze gehoben wird und dann durch einen kegelstumpfförmig@n Teil wieder in den Trog fließt und zum Mahlwerk dann zurückkehrt.
  • Der Zweck der Erfindung ist es, gewisse Verbesserungen in der Ausgestaltung dieser Art Holländer vorzunehmen, um eine größere, zwangläufige Stoffumlaufgeschwindigkeit im Trog zu erzielen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht, wobei ein Teil der Außenwand ausgebrochen ist, um einige Einzelheiten im Innern zu zeigen, Abb. 2 eine Draufsicht des Holländers, Abb. 3 einen Teilschnitt.
  • Der Holländer besitzt den bekannten spiralförmigen Trog c mit der üblichen Mahlwalze ri mit Grundwerk 12. Die Mahlwalze ist mit einer Haube 13 versehen, die gleichzeitig zum Schutze und zur Führung des durch die Mahlwalze beförderten Stoffes dient.
  • Der Trog C von im allgemeinen U-förmigem Querschnitt endet in seinem oberen Teile zur Ablenkung und Führung des Stoffes in einem rohrartigen Ansatz von der ungefähren Form eines sich in einer Richtung verjüngenden hohlen Kegelstumpfes, dessen oberes Ende geschlossen, dessen unteres Ende offen, und i der auf einer Seite offen ist. Dieser ablenkende kegelstumpfförinige Teil D besteht aus dem Bodenstück 23, der Seitenwand 1q., der Endwand 15 und der gewölbten Decke 16; auf seiner offenen Seite wird der Kegelstumpf D vom Umfang der Mahlwalze begrenzt. Der obere Teil des Troges C ist somit hier überdeckt. Die Seitenwand 14 und der gewölbte Teil 16 wirken als Ablenker. Da gerade dieses Ablenken angestrebt wird, kann entweder die Wandung und die gewölbte Decke zu diesem Zwecke benutzt oder aber es kann hierfür ein besonderer Ablenker vorgesehen werden. Die Seitenwand 14 und die gewölbte Decke 16 können als eine Fortsetzung der Trogwand C angesprochen werden.
  • Der kegelstumpfförmige Teil D besitzt eine seitliche Einlaßöffnung 17, durch welche der von der Walze kommende Stoff einfließt, und das weite offene Erde des Kegelstumpfes D mündet in den Trog C. Die Mittellinie des kegelstumpfförmigen Teiles D ist annähernd parallel zur Mahlwalzenachse, und der Einlal3 17 steht ungefähr in einem rechten Winkel zur Auslaßöffnung. Der obere geschlossene Teil des kegelstumpfförmigen Teiles ruht mittels des Supports 2o auf der Seitenwand 1g auf. Die Seitenwandung 14. des kegelstumpfförmigen Teiles D mündet in die gewölbte Decke 16, um eine glatte, stoffablenkende Oberfläche zu bilden, welche im Vertikalquerschnitt ungefähr halbkreisförmig ist. Die gewölbte Decke 16 des kegelstumpfförmigen Teiles D ist mit Haltern zi versehen, denen ähnliche Halter 22 an der Haube zur Mahlwalze entsprechen, wodurch die gewölbte Decke 16 mit der Haube 13 zusammengehalten wird. Der kegelstumpfförmige Teil D ist in der Richtung des Stoffflusses geneigt. Der Trog sowohl als die Haube werden vorzugsweise aus armiertem Beton hergestellt und mit glasierten Plättchen bekleidet, um die Stoffreibung möglichst zu vermindern.
  • Anschließend an den Boden 23 des kegelstumpfförmigen Teiles D ist ein Schaber 24 für die Mahlwalze =i angebracht, um den der Mahlwalze anhaftenden Stoff zu entfernen; dadurch wird der von der Mahlwalze abgenommene Stoff in der Richtung der Bodenlinie des kegelstumpfförmigen Teiles D fortbewegt. Gleichzeitig verhindert der Schaber 2.4 infolge seiner.Höheneinstellung das Zurücktreten des im kegelstumpfförmigen Teile D angestauten Stoffes zwischen die Messerzellen der Mahlwalze. Unter dem Schaber24 ist eineWasserzuführung 25 angeordnet, die aus einem gelochten Rohr besteht, dessen Lochungen derart angeordnet sind. daß dem Boden des kegelstumpfförmigen Teiles D Wasser zugeführt wird, um den Durchfluß des Stoffes zu erleichtern. Der Schaber 24 und das Wasserrohr 25 sind auf einem Halter 26 angeordnet. Das Wasser wird durch Rohr 27 zugeführt.
  • Die Arbeitsweise des neuen Holländers ist folgende Der Stoff wird in den Trog C eingetragen und durch die Drehung der Mahlwalze zwischen dieser und dem Grundwerk hindurchbefördert, worauf er durch die Mahlwalze nach oben und über den Scheitelpunkt der Walze in den kegelstumpfförmigen Teil D des Troges C gelangt. Dieser Teil D bewirkt die Richtungsänderung des von der Mahlwalze kommenden Stoffflusses und beschleunigt den Fluß des Stoffes durch den spiralförmigen Trog C bis zur Rückkehr des Stoffes zum Grundwerk. Dieser Vorgang wird solange, wie es im einzelnen Falle erforderlich ist, fortgesetzt und dann der Stoff durch ein Entleerungsventil abgelassen. Der Stoff, der vom Scheitelpunkte der Mahlwalze kommt, fließt durch die Öffnung 17 in den kegelstumpfförmigen Teil D, bis er an die Seitenwand 14 gelangt, die sich dem Fluß des Stoffes entgegenstellt und seine Richtung ändert, um ihn auf seinen Weg durch den Trog C zu leiten. Die Ablenkung und Bewegung im Trog wird durch die Neigung des Bodens 23 des kegelstumpfförmigen Teiles D und die winkelförmige Anordnung der Wandung 14 beschleunigt, wobei der von der Mahlwalze nachdrängende Stoff auf den Stoff, welcher bereits gegen den ablenkenden kegelstumpfförmigen Teil D preßt, einen Druck ausübt und ihn auf dem abfallenden Boden und Trog entlangschiebt. Der nachdrängende Stoff hat das Bestreben, sich gegen die Wandung 14 aufzuhäufen, wobei durch die Decke 16 ein Überfließen über die Wandung verhindert wird und wobei die gewölbte Decke den aufgehäuften Stoff zusammendrückt und dadurch mithilft, den abgelenkten Stoff rascher den Trog entlangzuschieben. Die Vorwärtsbewegung des Stoffes im Trog wird außerdem durch Wasser, das durch die Vorrichtung 25 dem Trog C zugeführt wird, erleichtert. Die wasserzuführende Vorrichtung ist in einem Halter des Schabers 24 angeordnet, welcher den der Mahlwalze anhaftenden Stoff von dieser entfernt und in den Trog oberhalb der wasserzuführenden Vorrichtung befördert. Durch die Anordnung des Schabers oberhalb der Wasserzuführung wird durch den darüberfließenden Stoff das Wasser gut über die Bodenoberfläche des Troges verteilt, ehe die Richtungsänderung des Stoffes eintritt.
  • Zum Schluß soll noch auf den besonderen, mit der vorliegenden Erfindung erstrebten und erzielten technischen Fortschritt hingewiesen werden, der im wesentlichen darin besteht, daß der Stoff im Holländertrog von dem Augenblick an, in welchem er vom Scheitel der Mahlwalze kommt, bis zu seinem Wiedereintritt zwischen Mahlwalze und Grundwerk ständig unter Druck steht, das heißt also, mit einer größeren Geschwindigkeit den Trog durchfließt, als sie sich allein aus dem Troggefälle in Verbindung mit dem Eigengewicht des Stoffes ergeben würde. Der praktische Vorteil besteht darin, daß in einem solchen Holländer Stoffe von einer bisher unerreichten Dicke behandelt werden können, wobei Umlaufgeschwindigkeiten erzielt werden, die trotzdem weit über der bisher auch bei Stoffen von viel geringerer Dichtigkeit erreichten Höchstgrenze liegen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Papierstoff-Holländer mit spiralförmig verlaufendem Trog, bei dem der Stoff über die Mahlwalze zurück in den Trog durch einen kegelstumpfförmigen Teil geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser kegelstumpfförmige Teil (D) eine abgerundete Seitenwand (i4) besitzt und in seinem oberen Teil (i6) in die Holländerhaube übergeht, während der untere Teil des Kegelstumpfes (D) fast gegen die Mahlwalze (ii) anliegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, der Mahlwalze (ri) anliegende Teil (26) des Kegelstumpfes (D) einen Schaber (24) trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber (24) mit einem Wasserspritzrohr ausgestattet ist.
DEM77843D Papierstoff-Hollaender mit spiralfoermig verlaufendem Trog Expired DE398563C (de)

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