DE499302C - Papiermaschine - Google Patents

Papiermaschine

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DE499302C
DE499302C DEA54108D DEA0054108D DE499302C DE 499302 C DE499302 C DE 499302C DE A54108 D DEA54108 D DE A54108D DE A0054108 D DEA0054108 D DE A0054108D DE 499302 C DE499302 C DE 499302C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/009Apparatus for glaze-coating paper webs

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  • Paper (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von auf einer Seite geglättetem oder gefärbtem Papier auf der Papiermaschine. Es ist bereits bekannt, die auf die Papierbahn zu bringende Flüssigkeit in Gestalt eines Flüssigkeitswulstes in dem zwischen der Papierbahn und einer Ausbreitwalze gebildeten Winkel gleichmäßig zu verteilen. Die Besonderheit der Vorrichtung gemäß der Erfindung liegt darin, daß die den Wulst gleichmäßig verteilende Ausgleichwalze unmittelbar vor der Trockenwalze angeordnet ist, also in der Wahl des Punktes, an dem das Anfeuchten erfolgt, nämlich an einer Stelle, an der sich das Papier schon vor dem Aufbringen des Flüssigkeitswulstes noch in einem gewissen Feuchtigkeitszustande befindet.
Die Vorteile dieser Vorrichtung liegen darin, daß bei der Aufbringung des Flüssigkeitswulstes die Papierbahn bereits ausreichende Festigkeit, d. h. genügenden Zusammenhalt in den Fasern, erlangt hat, aber immer noch einen genau bestimmten Feuchtigkeitsgrad aufweist, der die rasche und gleichmäßige Verteilung einer stets gleichbleibenden Menge von Wasser oder Färbeflüssigkeit über die gesamte Papierbahnbreite begünstigt und sich bis zur Erreichung des unmittelbar hinter der Verteilvorrichtung liegenden Trockenzylinders nicht mehr ändert.
Die beiliegenden Darstellungen erläutern an Beispielen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
Abb. ι gibt schematisch eine Seitenansicht der Gesamteinrichtung, wie sie zum Glätten des Papiers mittels klaren Wassers benutzt wird.
Abb. 2 ist die zugehörige Oberansicht.
Abb. 3 und 4 zeigen Abänderungen, die an dieser Vorrichtung im Hinblick auf die Herstellung von zweifarbigem Papier oder auch beim Anfeuchten zu glättenden Papiers mittels kolloidalen oder besonders zubereiteten Wassers anzubringen sind.
Bei dem Beispiel nach den Abb. 1 und 2 wird von einem Behälter 1 Gebrauch gemacht, der zur Aufnahme von klarem Wasser bestimmt ist. Dieser Behälter, der mit einem Entleerungsrohr 2 mit Ventil 3 versehen ist, speist durch ein Rohr 4, das mit einem Reglungshahn 5 und einem herausnehmbaren Sieb 6 ausgerüstet ist, einen Verteilungsregler 7, der die Druckhöhe (Säule) des Wassers bestimmt, das zum Anfeuchten des Papiers benutzt wird. Zu diesem Zweck läuft das im Behälter 1 enthaltene Wasser in den Regler 7 durch das Öffnen eines Klappventils 8, dessen Stellung durch einen mit einem Schwimmer 10 ausgerüsteten Hebel 9 so bestimmt wird, daß im
Regler 7 eine gleichbleibende Spiegelhöhe und folglich eine gleichmäßige Druckhöhe aufrechterhalten wird. Das dem Regler 7 zugeführte Wasser gelangt aus diesem in ein mit einem Hahn 12 ausgerüstetes Rohr 11 und läuft in ein Rohr 13, das mit kleinen Löchern versehen ist und dazu dient, das Papier 14 zu benetzen, das sich zusammen mit dem Filzband 15 der Papiermaschine fortbewegt.
ίο Das Filzband 15 läuft in der gewöhnlichen Weise über eine Führungswalze 16, von der es in der gebräuchlichen Weise in die Papiermaschine zurückkehrt, während das Papier zuerst unter eine Verteilungswalze 17 und dann zwischen den Trockenzylinder 18 und die Ausdrückwalze 19 gelangt, bevor es um den Trockenzylinder 18 herumläuft. Im Betriebe gelangt das Wasser, das aus dem Behälter 1 in den Regler 7 ausgelaufen ist, hernach zum Verteilungsrohr 13, ao das quer zum Filzband oberhalb des Papiers angeordnet ist. Da dieses Verteilungsrohr mit einer großen Anzahl von Löchern versehen ist, wird das Wasser auf dem Papier in der Weise verteilt, daß es bei 20 vor der Walze 17 oder einem sonstigen Verteiler einen flüssigen Stauwulst bildet. Auf diese Weise wird die den flüssigen Stauwulst bildende Wassermenge gleichmäßig über die Fläche des Papiers verteilt, das unverzüglich darauf mit der polierten Fläche des Trockenzylinders 18 der Papiermaschine in Berührung tritt. Infolge dieser Wasserzugabe erhält das Papier einen passenden Befeuchtungsgrad und wird unmittelbar auf der Papiermaschine mit einer großen Geschwindigkeit geglättet.
Handelt es sich um die Herstellung von zweifarbigem Papier, so genügt es, die beschriebene Einrichtung in der aus den Abb. 3 und 4 ersichtlichen Weise zu vervollständigen, nämlich so, daß im Behälter 1 die gewünschte Farblösung zugeführt wird. In diesem Fall ist die Vorrichtung durch einen Lösungsbehälter 21 vervollständigt, der mit einem vielfach wirkenden Rührwerk 22 ausgerüstet ist, das durch ein Zahnrädervorgelege 23 in Drehung versetzt wird. Dieser Behälter ist mit einem Thermometer 24, einem durch einen Hahn 26 zu drosselnden schlangenförmigen Dampfrohr 25, einem im Behälterboden angeordneten Spül- und Entleerungsrohr 27 und einem zum Zurückhalten der Unreinigkeiten bestimmten herausnehmbaren Sieb 28 versehen. DJe im Behälter 21 zubereitete Farbflüssigkeit gelangt durch das Rohr 29, dessen Durchflußmenge durch den Hahn 30 geregelt wird, in den bereits beschriebenen Behälter 1, der in diesem Fall ebenfalls mit einem Rührwerk 31 versehen sein kann, das durch Zahnräder 32 in Umtrieb versetzt wird. In diesem Fall kann man zur Zubereitung einer Farblösung im Behälter 21 schreiten, während die zuvor zubereitete, im Behälter ι befindliche Lösung für die Fabrikation benutzt wird.
Im einen wie im andern Fall, d. h. gleichviel, ob die Vorrichtung einzig und allein zum Glätten des Papiers oder zur Herstellung eines zweifarbigen Papiers benutzt wird, wird die passende Verteilung der Flüssigkeit über die Papierbahn durch den Verteilungsregler 7 bewirkt, der mit dem durchlochten Rohr 13 und mit der Verteilungswalze 17 zusammenarbeitet, die die Bildung des Flüssigkeitswulstes 20 gewährleistet, dessen Vorhandensein für die Erzielung gleichmäßiger Verteilung auf der Fläche des zu glättenden oder zu färbenden Papiers wesentlich ist. Die in den Abb. 3 und 4 dargestellte Einrichtung eignet sich ferner zur Zubereitung von solchem Wasser, das zum Glätten dient, nachdem stärke- oder leimhaltige (kolloidale) Stoffe zugegeben worden sind.
Das Verteilungs- oder Benetzungsrohr 13 sowie die Walze 17 sind zweckmäßig so angeordnet, daß sie nach dem Wunsch in der Höhenoder Seitenrichtung mittels einregelbarer Gelenkstützen eingestellt werden können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Papiermaschine zur Herstellung von auf einer Seite geglättetem oder gefärbtem Papier, auf dem die aufzubringende Flüssigkeit in Gestalt eines Flüssigkeitswulstes in dem zwischen der Papierbahn und einer Ausbreitwalze gebildeten Winkel verteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wulst gleichmäßig verteilende Ausgleichwalze unmittelbar vor. der Trockenwalze angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA54108D 1927-09-15 1928-05-09 Papiermaschine Expired DE499302C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US1818982A (en) 1931-08-18

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