AT84585B - Streichmesser. - Google Patents

Streichmesser.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Streichmesser. 



   Bei der Verwendung von Streichmessern zur gleichmässigen Verteilung von dickflüssigen, klebrigen Massen, z. B. Gummimasse, auf Stoffoahnen wird die Masse in hinreichender Menge vor das Messer auf den Stoff aufgebracht. Durch Entlangziehen des gespannten Stoffes unter dem Messer findet die Versteifung der Masse durch das Messer statt. 



  Die überschüssige Masse vor dem Messer wild mehr oder weniger kreisend bewegt und nimmt dabei unter Umständen eine blasige Beschaffenheit an, ein   Übefsünd,   der von ungünstigem Einfluss für die gleichmässige Verteilung der Masse auf der Unterlage sein kann. 



   Nach der Erfindung soll eine genau geregelte Zuführung der Masse unter Aufrechterhaltung des Streichdruckes des Streichmessers   dadu-ch   erreicht werden, dass an der Vorderseite des Streichmessers eine geneigt zum Messer stehende Wand verstellbar angeordnet ist. die mit dem Streichmesser einen an sich bekannten Verteilungskasten bildet.   Hierdurch   lässt sich die Zuführung der Masse so regeln, dass nur die zur Sicherung der völligen Deckung der Stoffbahn beim Durchziehen unter dem Messer erforderliche Menge auf die Stoffbahn kommt. Der Grad der Spannung der Stoffbahn und der Druck der Schneide des Streichmessers bleiben demnach genau so wie beim einfachen Streichmesser das Mittel zur Regelung der Massenschicht auf der Stoffbahn, während die Blasen-und Schaumbildung durch die genaue Regelung der Zuführung vermieden wird. 



   Es sind bereits kasten-oder taschenförmige Vorrichtungen zur Verteilung von Massen auf Unterlagen, und zwar auch solche mit einer verstellbaren Wand bekannt. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich das Streichmesser der Erfindung dadurch, dass es genau so wirkt wie das einfache Streichmesser, indem es die Ausübung eines kräftigen   D. uckes   auf die gespannte Unterlage und Hindurchziehung der gespannten Unterlage in Winkelform gestattet. 



   Das Streichmesser ist in der Zeichnung in einem   Ausführungsbeispiel   ve anschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt und Fig. 2 eine schematische Darstellung der Streichmaschine. 
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 grenzungswänden c angeordnet, so dass ein Verteilungskasten gebildet ist, welcher bei e die Füllmasse austreten lässt. Das Stre : chmesser a drückt beim Hindurchziehen der S. offbahn d derart auf diese, dass an der Berührurgsstelle des Messers de Unterlage in der üblichen Weise   winkelfö-mig   durchgebogen wird. Die Wand b, welche in ih   em   unteren Teil in ähnlicher Weise verjüngt ausgebildet   i, t   wie das Messer a, ist soweit zurückstehend angeordnet, dass die Stoffbahn die untere Kante der Wand b nicht berührt und demnach der 
 EMI1.2 
 



  Die Stellung der Wand b zu dem Messer a ist so eingeregelt, dass nur die   Zuführung der   jeweils zum Aufstreichen benötigten Menge stattfindet. Die Wand b kann hierbei in an stich bekannter Weise einstellbar eingerichtet werden. 



   Der zwischen dem Streichmesser   a   und der Wand b liegende   Füllungsraum     W : 1 d   zweckmässig beheizbar eingerichtet. Für diesen Zweck kann die Wand b hohl   ausgeführt   oder mit Kanälen versehen werden, durch welche Warmwasser oder Dampf geleitet wird. 

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   Die Stoffbahn wird in der   Pfeihlchtung   (Fig. 2) unter der Schneide des Streichmessers a fortbewegt und nach der Bestreichung in. bekannter Weise über den Wäimtisch geführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Streichmesser zur gleichmässigen Verteilung von Gummimasse oder anderen dickflüssigen, klebrigen Massen auf Stoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderseite des Streichmessers eine geneigt zum Messer stehende Wand verstellbar angeordnet ist, die mit dem Streichmesser einen an sich bekannten Verteilungskasten bildet, der eine genau geregelte Zuführung der Masse ohne Beeinträchtigung der Druckwirkung des Streichmessers gestattet. EMI2.1
AT84585D 1918-03-27 1918-03-27 Streichmesser. AT84585B (de)

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