DE817680C - Stoffauflauf fuer Papiermaschinen - Google Patents

Stoffauflauf fuer Papiermaschinen

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DE817680C
DE817680C DEB1168A DEB0001168A DE817680C DE 817680 C DE817680 C DE 817680C DE B1168 A DEB1168 A DE B1168A DE B0001168 A DEB0001168 A DE B0001168A DE 817680 C DE817680 C DE 817680C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEB1168A
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English (en)
Inventor
Lloyd Hornbostel
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Beloit Iron Works Inc
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Beloit Iron Works Inc
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/06Regulating pulp flow

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Stoffauflauf für Papiermaschinen I)ie l:rfinduug bezieht sich auf einen Stoffauflauf oder eine Stoffeinlaßvorrichtung für Papiermaschinen und betrifft im besonderen die Kopfkasten- oder 13inlaßkammerkonstruktion, die einen vorbestimmten konstanten Papierstoffspiegel darin aufrechterhält.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung hat die verbesserte Papiermaschine ein Formsieb mit einem Ablauftrog darunter, einen geschlossenen Stoffkasten zur Zuführung von Stoff oder Brei auf das Siel, der eine Öffnung in einer Höhe, die für eine Stoffstauung darin erwünscht ist, und Leitungen hat, die die Öffnung mit dem Ablauftrog verbinden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der verbesserte Stoffauflauf für Papiermaschinen Einrichtungen auf, die eine geschlossene Stoffkammer mit einer Stoffzufuhr- und einer Stoffauslaßeinrichtung bestimmen, wobei diese Einrichtung eine Öffnung in einer Höhe hat, die für den Stoff in der Kammer erwünscht ist, sowie einen Abscheiderbehälter, der mit der Öffnung verbunden ist, sowie eine Einrichtung, um den Behälter zu evakuieren und einen barometrischen Schenkelablauf für diesen Behälter.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein verbessertes Verfahren zur Zuführung von Papierstoff zu Papiermaschinen vorgesehen, bei dem in einer Kammer eine Stoffstauung oder Vorrat gebildet wird, aus dieser Stauung auf das Sieb einer Papiermaschine Stoff geliefert wird, Stoff in die Kammer gepumpt wird und Luft und Stoff aus der Kammer bei einem für den Stoffvorrat in der Kammer erwünschten Spiegel entfernt werden. Die Geschwindigkeit des Papierstoffes an der Staulatte wird durch die Gesamtdruckhöhe des Stoffes bestimmt. Diese Gesamtdruckhöhe wird durch den Druck auf den Stoff plus der Stoffhöhe über der Staulatte bestimmt. Um optimale Strömungsbedingungen für eine gewählte Strömungsgeschwindigkeit des Stoffes auf das Papiermaschinensieb aufrechtzuerhalten, ist es erwünscht, einen konstanten Stoffspiegel in.der Stoffauflauf-oder -einlaßvorrichtung zu halten. Wenn die Stoffströmungsgeschwindigkeiten während der Arbeit der Papiermaschine geändert werden, sollten verschiedene Stoffspiegel in dem Stoffauflauf für die günstigste Arbeitsweise aufrechterhalten werden.
  • Die Stoffauflaufvorrichtung gemäß der Erfindung erfordert eine geschlossene Stoffkammer mit einer Auslaßstaulatte an dem vorderen unteren Rand derselben unmittelbar neben der Brustwalze einer Langsiebpapiermaschine mit einer Stoffzuführung an dem unteren rückwärtigen Teil derselben und mit einer Druckgaszuführung an ihrem oberen Teil. Die Kammer ist durch die Zuführung teilweise mit Stoff gefüllt, und die Atmosphäre über dem Stoff in der Kammer wird mit Druckgas wie Luft gespeist, so daß die Stoffstauung in der Kammer unter überatmosphärischem Druck steht. Der Stoff quillt durch die Öffnung unter der Staulatte auf die Form- oder Siebfläche der Papiermaschine. Für eine wirksame Papierherstellung muß die Strömungsgesch-,vindigkeit des herausquellenden Stoffes für irgendeine gegebene Stoffart und Arbeitsgeschwindigkeit der NZaschine ziemlich konstant gehalten werden. Da, wie oben auseinandergesetzt, die Strömungsgeschwindigkeit durch die Druckhöhe und den Luft- oder Gasdruck über dem Stoffvorrat bestimmt wird, ändern Schwankungen des einen oder anderen dieser Drücke die Strömungsgeschwindigkeit und dadurch die Bahnformungsbedingungen auf der Siebfläche der Papiermaschine. Die Stoffströmung in der Kammer selbst beeinflußt überdies die Bedingungen für die Bahnbildung, und weil der Strom in der Kammer mit der Veränderung des Stoffspiegels sich verändert, ist es erwünscht, einen konstanten Spiegel in der Kammer aufrechtzuerhalten.
  • Anstatt Überatmosphärische Drücke über der Stoffstauung vorzusehen, wird andererseits in einigen Fällen die Aufrechterhaltung verminderter Drücke bevorzugt. Der verminderte Druck auf den Stoff hält eine ausreichende Stoffhöhe in dem Auflaufkasten aufrecht, um die Richtwalzen u. dgl. für den Stoff darin zu bedecken, selbst wenn ein sehr langsamer Ablauf an der Staulatte gewünscht wird und nicht mit einer Stoffhöhe erhalten werden könnte, die hoch genug ist, um die Walzen u. dgl. zti bedecken.
  • Durch diese Erfindung wird eine einfache und billige Steuerung geschaffen, die selbsttätig eine Änderung der Stoff- und Gaszuführung in die Kammer oder eines Vakuumsoges auf die Kammer ausgleicht und selbsttätig einen konstanten Stoffspiegel in der Kammer aufrechterhält. Die selbsttätige Steuerung besteht aus einer Öffnung in der Stoffkammer bei einem für den Stoffvorrat gewünschten Spiegel. Luft und Stoff strömen durch diese Öffnung und können leicht in die sogenannte Weißwassersammelanlage der Papiermaschine geleitet werden. Wenn verminderter Gasdruck auf den Stoffvorrat gewünscht wird, wird eine Vakuumpumpe mit der Öffnung über eine Abscheiderkammer verbunden, die den Stoffablauf durch diese Öffnung aufnimmt. Wenn die Stoffzuführung zunimmt, um den Spiegel in der Kammer zu erhöhen, taucht die Öffnung in dem Stoff unter. Unter diesen Bedingungen nimmt der Druck über dem Stoff zu, dadurch wird ein größerer Widerstand für die Stoffzuführung gebildet und die Stoffzuführung selbsttätig heruntergedrückt, bis der gewünschte Stoffspiegel wiederhergestellt ist, woraufhin die Öffnung nur teilweise in den Stoff getaucht ist und sowohl Stoff als auch Luft durch die Öffnung strömen.
  • Wenn die Stoffzuführung zu sehr verlangsamt wird und der Stoffspiegel fällt, wird die ganze Öffnung freigelegt, und der Luftdruck in der Kammer entweicht unmittelbar in die Atmosphäre, woraufhin der verminderte Luftdruck den Widerstand gegen die Stoffzuführung herabsetzt und der Stoffspiegel wiederhergestellt wird. Wenn der Luftdruck fällt, steigt der Stoffspiegel an, schließt dadurch die Öffnung und sperrt den Luftabfluß ab, woraufhin der Luftdruck wieder aufgebaut wird, um eine Erniedrigung des Stoffspiegels zu erzwingen.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es dann, eine einfache Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung des Stoffspiegels an dem Kopf- oder Auflaufkasten einer Papiermaschine unabhängig von den Änderungen der Stoffzuführupgsbedingungen vorzusehen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Aufrechterhaltung einer konstanten Strömungsgeschwindigkeit für den von dem Stoffauflauf ausströmenden Stoff, indem ein konstanter Stoffspiegel in der Kammer der Auflaufvorrichtung aufrechterhalten wird. Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen Stoffauflauf für Papiermaschinen vorzusehen, bei dem eine vorbestimmte Strömungsgeschwindigkeit an der Staulatte dadurch aufrechterhalten wird, daß selbsttätig Luft und Stoff unter Druck in die Atmosphäre durch eine Öffnung bei einem Spiegel abgelassen werden, der für eine günstigste Stoffspiegeltätigkeit ausgewählt wurde.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Vorsehung eines Stoffauflaufes für eine Papiermaschine mit einer geschlossenen Stoffkammer, die mit einer Auslaßöffnung bei einem für den Stoffvorrat in der Kammer gewünschten Spiegel versehen ist und die eine Stoffzuführung und eine Druckluftzufiihrung hat, die selbsttätig durch die genannte Öffnung gesteuert werden, um den gewählten Stoffspiegel ici der Kammer aufrechtzuerhalten.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Vorsehung eines geschlossenen Kopf- oder Auflaufkastens für eine Langsiebpapiermaschine mit einer Anordnung, die selbsttätig den Luftdruck und den Stoffzuführungsdruck durch wahlweises Ablassen von Stoff und Luft durch eine Öffnung regelt.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Stoffspiegelsteuerung für einen Auflaufkasten, der eine Öffnung bei einem gewünschten Spiegel für den Stoffvorrat einschließt, einen mit der Off nung verbundenen Abscheider, eine den Abscheide r absaugende Vakuumpumpe und einen barometrischen oder Wasserschenkelablauf für den Abscheider aufweist.
  • :\n(lei-e und weitere "Ziele der Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der folgenden ins einzeltie gehenden liesclireil)ung und den Zeichnungen, in denen mittels bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist.
  • Fig. i ist eine im wesentlichen schematische Seitenansicht einer Langsiebpapiermaschine, die mit einem Stoffauflauf mit einer Spiegelsteueranordnung gemäß der Erfindung ausgerüstet ist, und mit Teilen davon im senkrechten Querschnitt; Fig.2 ist eine senkrechte Querteilschnittsansicht längs Linie: 11-I1 von Fig. i mitTeilen in Aufsicht; Fig. 3 ist eine schematische Teilseitenansicht einer Laugsiehpapiermaschine, die mit einem Stoffauflauf mit einer X'akuumspiegelsteuerung gemäß einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung ausgerüstet ist.
  • Wie in Fig. t dargestellt, bezeichnet io allgemein eineu Stoffauflauf oder Kopfkasten einer Langsiebpal>ierniaschine einschließlich eines Formsiebes i i, (las zwischen einer Brustwalze 12 und einer Gautschwalze 13 geführt ist und eine waagerechte obere Bahn i ja und eine untere Bahn ,lb hat. Der Kasten io liefert Stoff auf die obere Bahn iia des Siebes ii an den Brustwalzenenden dieser Bahn, und das sogenannte Weißwasser aus dem Stoff läuft durch leide Bahnen des Siebes in einen Trog i.4, der wiederum durch ein lZohr 15 in einen Stoffmischkasten i(-) entleert, welcher mit frischem Stoff aus einem "Zuführungsrohr gespeist wird. Die Stoff- und Weißwassermischung wird aus dem Kasten 16 durch eine Pumpe 09 Tiber eine Rohrleitung i9 mit Zweigleitungen 19a und igb auf gegenüberliegende Seiten des Kastens io gepumpt, aller bei einem Spiegel unter (lern Boden des Kastens. Diese Zweigleitungen 1911 un(1 igb speisen einen Strömungsglätter 20. Dieser Strömungsglätter 20 ist ein Kasten, der sich quer über die ganze Breite des Kopfkastens io unter diesem erstreckt und eine Zwischenwand darin hat. die mit den Wänden derselben zusammen arbeitet, um parallele nebeneinanderliegende Stromdurchgänge 22 und 23 zu bilden. In (lern Glätter 20 ist eine durchlochte Richtwalze 2.4 über der Sperrwand 21 angeordnet, und an der Oberseite des Glätterkastens ist ein Schlitz 25 Tiber seine Länge vorgesehen, der teilweise das obere Ende der Richtwalze 24 aufnimmt. Der Stoff wird an den gegenüberliegenden Enden der Durchgänge 22 und 23 zugeführt, um im Gegenstrom längs der Länge dieser Durchgänge und durch die Richtwalze 2:1 zu dem Auslaßschlitz 25 in (lern Oberteil des Kastens zu fließen. Der Kopfkasten io hat eine Bodenwand 26, die mit der oberen Bahn i ja des Formsiebes i i in im wesentlichen gleicher Höhe liegt und die nach rückwärts von der Brustwalze 12 verläuft. Senkrechte Seitenwände 27 erstrecken sich aufwärts von den Seiten des Bodens 26, und eine Rückwand 28 ist zwischen den Seitenwänden vorgesehen. Zwischen den Seitenwänden 27 ist auch eine Vorderwand 29 vorgesehen, und zwar an dem vorderen Ende des Kastens; sie liegt über der oberen Bahn iia des Formsiebes über der Brustwalze 12. Der Kastenoberteil ist durch eine Deckelwand 3o abgeschlossen, die vorzugsweise eine Öffnung 30a darin hat, welche durch eine Tür 31 geschlossen ist. Ein Einlaßrohr 32 für Druckluft oder anderes Gas aus einer Pumpe 33 führt durch die Deckelwand 30, um Druckluft in die durch den Kasten bestimmte Kammer 34 einzuführen.
  • Ein Sumpftei135 ist in dem Kasten vorgesehen und -rstreckt sich über die ganze Breite desselben an dessen hinterem Ende. Dieser Sumpf 35 steht über die Länge seines Bodens mit dem Schlitz 25 des Strömungsglätters 20 und ebenso über die Länge seines Oberteils mit dem Boden der Kammer 34 in Verbindung. Eine horizontale Sperrwand 36 ist auf der Bodenwand 26 angeordnet und steht über den oberen Teil des Sumpfes 35 vor, um wahlweise die Breite des Spaltes 37 zwischen dem oberen Teil des Sumpfes und dem Boden der Kammer 34 zu regeln.
  • Ein Schutzblech 38 ist an der Bodenwand 26 angeordnet und steht davon nach vorwärts vor, um Tiber der oberen Bahn i ia des Formsiebes i i an der Brustwalze 12 zu liegen.
  • Eine Staulatte 39 hängt von dem unteren Teil der Vorderwand 29 bis zu einem Abstand über der oberen Bahn 11a des Siebes ii herab und ist verstellbar an dieser Vorderwand 29 befestigt, um die Größe des Auslasses 4o an der unteren Vorderkante des Kastens to zu verändern. Dieser Auslaß4o erstreckt sich über die ganze Breite der oberen Bahn i ja des Formsiebes.
  • Der durch den Strömungsglätter 20 gepumpte Papierstoff strömt durch den Schlitz 25 und den Spalt 37 in die Kammer 34, um einen Stau oder Vorrat P in der Kammer 34 zu bilden. Dieser Stau oder Vorrat speist den Auslaß 40 und, wie oben auseinandergesetzt, sollte der Stauspiegel bei günstigsten Papierbahnbildungsbedingungen für eine gegebene Strömungsgeschwindigkeit des Ablaufes konstant bleiben.
  • Um einen vorbestimmten oder vorgewählten konstanten Spiegel aufrechtzuerhalten, ist die eine der Seitenwände 27 des Kastens io mit einer oder mehreren Öffnungen oder Löchern4i ausgestattet. Diese Öffnungen liegen in verschiedenen Höhen, und nur die eine von ihnen, und zwar in der für den Stoffvorrat gewünschten Höhe, wird benutzt. Wie in Fig. 2 gezeigt, schließen Stöpsel 42 die Öffnungen ab, die nicht benutzt werden sollen. Ein Ablaufrohr 43 verbindet die offene Öffnung 41 mit dem Trog 14.
  • Die gewählte Öffnung 41 läßt Luft und Stoff aus der Kammer 34 bei dem für den Stau P in der Kammer gewünschten Spiegel entweichen. Wie in Fig. i gezeigt, liegt der Spiegel des Stoffes oder Vorrats P etwa mitten zwischen dem Ober- und Unterteil der Mittelöffnung 41. Da die Kammer 34, abgesehen von dem Stau lattenauslaß 40 und der Öffnung 41, geschlossen ist, und da- es ferner erwünscht ist, eine konstante Strömungsgeschwindigkeit durch den Auslaß 4o bei irgendeiner gegebenen Arbeitsbedingung der Papiermaschine aufrechtzuerhalten und einen vorbestimmten Stoffspiegel für den Stau P aufrechtzuerhalten, läßt die Öffnung 41 sowohl Luft als auch Stoff aus der Kammer 34 durch das Rohr 43 entweichen, wobei der Stoff in dem Trog 14 gesammelt wird und die Luft in die Atmosphäre gelassen wird.
  • Wenn die Pumpe 18 dem Stau P Stoff mit zu großer Geschwindigkeit zuführt, so daß der Spiegel des Staus ansteigt, wird die Öffnung 41 untergetaucht, woraufhin der Luftdruck über dem Stau sich vergrößert, weil die Pumpe 33 weiter Luft in den nun abgeschlossenen Luftraum über dem Stau drückt. Der vergrößerte Luftdruck vergrößert den Widerstand gegen die Pumpe 18 und verlangsamt dadurch die Liefergeschwindigkeit der Pumpe. Wenn die Liefergeschwindigkeit zu sehr absinkt, so daß der Stauspiegel fällt, wird die Öffnung 41 vollständig frei, und Druckluft entweicht in die Atmosphäre, wodurch der Widerstand gegen die Pumpe abnimmt und das Ansteigen des Stoffspiegels erlaubt. Wenn die Druckluft aus der Pumpe 33 ab- oder zunimmt, nimmt der Widerstand der Pumpe 18 ab oder zu, um den Spiegel des Staues P zu verändern; ein. Gleichgewichtszustand wird nur erreicht, wenn die Öffnung 41 teilweise untergetaucht ist, um sowohl Stoff als auch Luft durch das Rohr 43 entweichen zu lassen.
  • Bei der in Fig. 3 gezeigten Anordnung sind die Teile, die den in Fig. i dargestellten Teilen entsprechen und vorstehend beschrieben sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. In Fig. 3 hat der Stoffauflauf oder Kopfkasten io° in der Rückwand 28 eine Öffnung 41, die durch ein Rohr oder eine Leitung 5o mit dem oberen Teil eines geschlossenen Abscheidebehälters 51 verbunden ist. Eine Vakuumpumpe ist mit ihrer Saugseite über ein Rohr 53 mit der Oberseite des Behälters 51 verbunden. Ein Rohr 54 erstreckt sich von dem Boden des Behälters 51 nach unten, um in den Weißwassertrog 14 unter dem Spiegel L des Weißwassers in dem Trog auszulaufen. Eine durchlochte Richtwalze 55 ist in dem Kopfkasten io° nahe dem Staulattenauslaß 4o angeordnet und nimmt dadurch Stoff auf, wenn dieser zu dem Auslaß strömt.
  • Wenn die Papiermaschine langsam läuft, um ein schweres- Blatt S auf der Siebbahn i i° zu bilden, würde der Kopf oder die Höhe H des Stoffvorrats in dem Stau P, der zur Bedeckung der Walze 55 ausreicht, normalerweise eine zu große Stoff auslaufgeschwindigkeit an der Öffnung 4o herbeiführen. Da die Walze 55 vollständig in dem Stoff untergetaucht sein muß, ist die Höhe H erforderlich.
  • Die Wirkung der Höhe H auf die Geschwindigkeit des durch den Auslaß 40 strömenden Stoffes wird durch Evakuierung des _lhscheiders 5 1 gesteuert, wodurch ein Vakuum durch die Öffnung 41 erzeugt wird, um den Druck in der Kammer 34 zu vermindern. Der Abscheider 51 wird durch die barometrische Schenkelwirkung des getauchten Ablaufrohres 54 abgeschlossen.
  • Wenn es z. B. notwendig ist, 30 cm mehr Höhe in dem Stau P vorzusehen, als es für die Erzeugung der richtigen Geschwindigkeit an dein Auslaß 40 erforderlich ist, wird die Vakuumpumpe 52 angetrieben, um ein Vakuum von etwa 2,5 cm Quecksilber in dem Kammerraum 34 über dem Stoffvorrat P zu halten. Dadurch steigt das Wasser in dem Rohr 54 etwa 30 cm, höher als der Spiegel L in dem Trog 14. Wenn der Vorrat P dann ansteigt, um die Öffnung 41 zu verdecken, wird nur Stoffwasser in den Separator gesaugt, und keine Luft würde aus dem Raum über dem Vorrat P der Kammer 34 gesaugt werden. Der Wasserspiegel würde demzufolge gesenkt werden, um die Öffnung 4i freizugeben, wodurch aus der Kammer 34 Luft gesaugt wird, um den Wasserspiegel an der Öffnung zu halten. Ein konstanter Spiegel wird dadurch selbsttätig wie bei der oben beschriebenen Verwendung von Druckgas aufrechterhalten, aber der Druck des Stoffvorrats an dem Staulattenauslaß wird vermindert, um die gewünschte Stoffauslaufgeschwindigkeit zu erzeugen.
  • Aus den vorstehenden Beschreibungen ist ersichtlich, daß der Stoffauflauf- oder Kopfkasten der Erfindung Stoff aus zwei entgegengesetzt fließenden Strömen aufnimmt, einen Stoffvorrat oder Stau unter überatmosphärischem oder unteratmosphärischem Druck aufrechterhält und den unter Druck stehenden Stoff aus dem Stau mit einer konstanten vorbestimmten Geschwindigkeit unter dem Staulattenauslaß auslaufen läßt. Der Stoffspiegel in dem Stau wird konstant gehalten unabhängig von Schwankungen der Stoffzuführungsgeschwindigkeit und der Druckluft mittels einer Lochanordnung bei dem für den Stoff in dem Stau gewünschten Spiegel. Dieses Loch ist teilweise untergetaucht, um sowohl Luft als auch Stoff in die Atmosphäre oder zu einer Vakuumpumpe entweichen zu lassen, und wenn der Stoffspiegel sich ändert, um entweder die Öffnung oder das Loch freizugeben oder es gänzlich unterzutauchen, dann wird der Widerstand gegen die Stoffeinlaßzuführung selbsttätig geändert, um den vorgewählten Stoffspiegel wieder herzustellen.
  • Es versteht sich, daß verschiedene Einzelheiten der Konstruktion weitgehend geändert werden können, ohne das Wesen und die Grundsätze der Erfindung zu verlassen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Papiermaschine mit einem geschlossenen Auflauf- oder Kopfkasten, einem Formsieb für die Aufnahme von Stoff aus dem Auflaufkasten sowie einer Zuführungseinrichtung für den Stoff zu dem Auflaufkasten, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Auflaufkasten (1o bzw. io°) bei einem für den darin befindlichen Stoffvorrat geiiuscliten Spiegel eine Öffnung (41) vorgesehen ist, die Einrichtungen zur Regelung des absoluten Druckes in dem Auflaufkasten über dem darin befindlichen Stoff steuert, um dadurch den Stoffspiegel an der genannten Öffnung aufrechtzuerhalten.
  2. 2. Papiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ablauftrog (14) unter dein liornisieb ( i i) und ein geschlossener Stoff -kasteu (io bzw. toll) für die Stoffzuführung zu dein Sieb vorgesehen sind, wobei der genannte hasten bei einem für den Stoffvorrat darin ge-@%-üuschten Spiegel eine Öffnung (41) hat und Leitungen (43 bzw. 50, 54) die Öffnung mit dem Ablauftrog verbinden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stoffmischkasten (i6) den Ablauf aus dein :\1>lauftrog (14) aufninmit und frischer Stoa dein Mischkasten zugeführt wird, wobei ein Gegenstromkasten (20) mit dem Kopfkasten (to) an seinem unteren linde verbunden ist, und daß eine Pumpe (i8) Stoff aus dein Mischkasten zu dem Gegenstromkasten und in den genannten Kopfkasten drückt und eine zweite Pumpe (33) Druckgas in den Kopfkasten älter den darin befindlichen Stoff einführt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen Abscheiderbehälter (5 i), ein die Öffnung (4i) mit dein olleren Teil des Behälters verbindendes Rohr (5o), ein Ablaufrohr (54), das sich von dem Behälterboden zu dem Trog (14) erstreckt und in das Wasser des Troges taucht, und eine mit der Oberseite des 13eliälters verbundene Vakuumpumpe (52).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufkasten (io bzw. io°) mit einer in seiner Höhe verstellbaren Staulatte (39) versehen ist.
  6. 6. Verfahren zum Betrieb einer Papiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stoffstau (P) in dem Kopf-oder Auflaufkasten (io bzw. io°) gebildet wird, aus dem Stau Stoff auf das Sieb (i i) der Papiermaschine geliefert wird, Stoff in den Kasten gepumpt und Luft und Stoff aus dem Kasten zur Aufrechterhaltung eines in dem Kasten erwünschten Stoffspiegels entfernt werden.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein überatmosphärischer Druck über dem eingeschlossenen Stoffvorrat erzeugt wird und dieser Druck bei dein in der Kammer (34) des Kastens (io) erwünschten Stoffspiegel entweicht. h.
  8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß Stoff und Luft in die Kammer (34) gepumpt werden und aus der Kammer bei einem für den Stoffvorrat in der Kammer erwünschten Spiegel,austreten.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 6 zur.Aufrechterhaltung eines konstanten Stoffspiegels in dem Auflaufkasten, dadurch gekennzeichnet, daß Stoff und Luft in den Kopf- oder Auflaufkasten (to bzw. io°) gepumpt werden und aus dem Auflaufkasten bei einem gewünschten Spiegel austreten, daß eine Vermehrung des Stoffes über dem genannten Spiegel den Auslaß (41) schließt, um den Luftdruck zu vergrößern und dadurch den Spiegel zu senken, wobei eine Erniedrigung des Stoffspiegels den Auslaß wieder öffnet, um den Luftdruck zu vermindern und dadurch den Stoffspiegel wieder zu erhöhen.
DEB1168A 1946-12-21 1949-12-20 Stoffauflauf fuer Papiermaschinen Expired DE817680C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021702B (de) * 1954-01-25 1957-12-27 Valmet Oy Fa Stoffauflauf fuer Papiermaschinen od. dgl. und Verfahren zu dessen Betrieb
DE1155668B (de) * 1958-05-08 1963-10-10 Voith Gmbh J M Pressluft-Stoffauflauf mit UEberlauf fuer Papiermaschinen
DE1511239B1 (de) * 1966-03-16 1970-01-02 Voith Gmbh J M Stoffauflauf in geschlossener Ausfuehrung fuer Papier- oder Kartonmaschinen

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