DE398540C - Einrichtung zum Veraendern der Empfindlichkeit von Relais und Messinstrumenten mit Ausschlag nach beiden Seiten und Federgegenkraft - Google Patents
Einrichtung zum Veraendern der Empfindlichkeit von Relais und Messinstrumenten mit Ausschlag nach beiden Seiten und FedergegenkraftInfo
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- DE398540C DE398540C DES63453D DES0063453D DE398540C DE 398540 C DE398540 C DE 398540C DE S63453 D DES63453 D DE S63453D DE S0063453 D DES0063453 D DE S0063453D DE 398540 C DE398540 C DE 398540C
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
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- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
- Einrichtung zum Verändern der Empfindlichkeit von Relais und IVteßinstrumenten mit Ausschlag nach beiden Seiten und Federgegenkraft. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die es ermöglicht"die Empfindlichkeit von Relais, die nach zwei Richtungen hin wirken, oder von Meßgeräten, ;deren Nullpunkt in der Mitte der Skala liegt, innerhalb weiter Grenzen zu verändern..
- Bei Relais, bei denen in der Ruhelage die Zunge des Relais zwischen zwei Kontakten spielt, hat man bisher sich beispielsweise zwecks Änderung der Emfind@lichkeit dadurch zu helfen versucht, @daß man idie beiden Kontakte um gleiche Beträge versetzte. Jedoch bdingt diese Maßnahme gleichzeitig eine Veränderung des Relaishubes, was in manchen Fällen nicht zulässig ist.
- Erfindungsgemäß wird nun diese Aufgabe in einfacher Weise sowohl für Relais als auch Meßgeräte gelöst durch eine Verändierung der Gegenkraft, ohne dAß die Ruhelage des Systems dabei verändert wird.
- In den Abbildungen sind: Ausführungsbeis;piele des Erfindungsgegenstandes diargestellt.
- Eine besond!ars für Relais, geeignete Ausführungsfornz ist in Abb. i in Vorderansicht dargestellt, während' die Abb. ia und ib Schnitte nach A-B und C-D sind.
- Die Gegenfedern a1, a2 greifen mittels des Bandes. d an d en Stiften cl, c2 an, die auf einer Scheibe d sitzen, welche stich mi=t der System, a,chse e dreht. An idieser ist die Relaiszunge f befestigt, die zwischen Iden festen Kontaleten ä l, ä2 spielt. Die Halter hl, h'2, an denen die Enden der Federn a1, cc, befestigt sind, lassen sich in der Führung i verschieben und werden durch @die Spannfeder k gegen die unrunde Scheibe l gedrückt. Dreht man diese mittels des Knopfes m, so werden beide Federn gleichzeitig gespannt. Die Form der Scheibe l kann nun so gestaltet werden, daß beide Federn gleichmäßig gespannt wenden, so draß die Ruhelage des Systems ungeändert bleibt.
- Für Meßinstrumente kommen gewöhnlich Torsionsfedern .im Betracht. Hierfür kann die Anordnung nach Abb. z gewählt werden. Hier sind die äußeren Enden der beiden Federn a1, a2 mittels dies Bügels z auf der Systemachse e befestigt. Die Fiedler a1 ist mit dem Kegelrad! dl, die Feder a2 mittels d!er Achse i-t mit dem Kegelrad d. verbunden. Dreht man nun mittels des Knopfes m das Kegelrad d3, so werden die inneren Federendlen von a1 und a2 in entgegengesetztem Sinne gespannt, so das ,auch in diesem Falle :die Nullage des Systems ungeändert bleibt.
- In den Ausführungsbeispielen nach Abb. i und z sind zwei Gegenfediern vorhanden, die infolgedessen möglichst genau gleich sein müssen, was nicht immer ausführbar isst. Diaher sind solche Anordnungen manchmal vorzuziehen, bei denen nur eine einzige Gegenfeder vorgesehen ist, idiie so angeordnet wird, daß sie bei der Sysdrehung nach beiden Seiten in der gleichen Weise gespannt wird.
- Fein Ausführungsbeispiiel dieser Art ist in Abb. 3 dargestellt. Auf der Systemachse e ist ein Hebel o angeordnet, an dessen Endre die Feder a angreift, deren anderes Ende mittels 7ahnstange p und Trieb g in der Federrichtung verschoben werden kann. Auch in diesem Falle hat also die Federspannung keinen Einiluß auf die Ruhelage der Kontaktzunge f zwischen den festen Kontakten g, und g2.
- Ein gewisser Nachteil dieser Anordnung ist 1Lie starke einseitige Belastung der Achse durch die Federkraft. Dies kann dadurch vermied en werden, daß das System in der Ruhelage frei zwischen zwei Anschlaghebeln spielt und je nach der Ausschlagrichtung mit dem einen oder dem anderen in Berührung kommt. Will man nun auch bei dieser Anordnung mit einer einzigen Gegenfeder auskommen, so müssen die beiden Anschlaghebel in geeigneter Weise zwangläufig miteinander gekuppelt werden.
- In der Ausführung nach Abb. d. trägt die Achse e des Systems einen mit zwei Fortsätzen versehenen Körper r. Die beiden Hebel o1, 02 sind um die Achsen s., s2 leicht drehbar. Durch die Felder a wird der Hebel o2 gegen den Anschlag t gezogen. Durch den in einen Schlitz des Hebels o1 eingreifenden Stift c, der an dem Hebel o2 befestigt ist, sind beide Hebel miteinander gekuppelt. Das System mit der Zunge f schwingt mit geringein Spiel zwischen den festen Kontakten g, und g2. Schlägt das System nach der einen oder anderen Seite aus, so stößt der Körper r mit dein benachbarten Fortsatz gegen einen. der Hebel, wobei aber in jedem Falle die Feder a gespannt wird. Durch Drehen an der Scheibe u kann wieder die Empfindlichkeit beliebig geändert werden.
- Der Anschlag t kann auch fortgelasseil werden; in diesem Falle wird jedoch die Systemachse durch den Federdtruck belastet.
Claims (7)
- PATENT-ANSPRÜCHE i. Einrichtung zum Ändern der Enipfind,liahkeit von Relairs und 1leßinst,rumenteil finit Ausschlag nach beiden Seiten und Federgegenkraft, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkraft ohne \tillpunktverschiebung des Systems veränderbar ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i illit entgegengesetzt wirkenden Gegenkräften, dadurch gekennzeichnet, daß Gegenfedcril Knittels eines Einstellvorganges gleichzeitig in ihrem Spannungszustand veränderbar sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekeiliizeiehnet, daß die IAI.alter (las, h2) zweier Gegenfederil (a1 a2) in Führungen (i) derart verschiebbar gelagert sind, daß jede Veränderung an deren Lage eine Veränderung der Spannung der Gegenfedern (a,, a",) bedingt. d..
- Einrichtung nach Ansprucll3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen deii Haltern (h" h2) eine urirunde Scheibe (1) drehbar angeordnet ist, die bei der Drehung die Halter (h" lag) gleichmäßig verschiebt.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Gegenkraft (a" a2) verwendete Torsionsfedern derart von einer Hi fsachse (n) beeinflußt werden, däß bei Drohung dieser Achse (n) die Federn (al, a2) in entgegengesetztem Sinne gespannt werden.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Enden der Federn (a" a2) mittels gemeinsamen Bügels (z) an der Systemachse (e) und' die inneren Federenden an einem Kegelrad (d,) bzw. an der Hilfsachse (n) befestigt sind, derart, daß beiDrehung der Achse (n) mittels eines Kegelradgetriebes (f, d2, d,,) die inneren Enden der Federn (a,,, a2) in entgegengesetztem Sinne gedreht werden.
- 7. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gegenfed=r (a) einseitig an einem Hebelarm (o) der Systemachse (e) derart befestigt ist, daß bei Verändern ihrer Spannung infolge Verschiebung ihres anderen Endes die Ruhelage des Systemzeigers (f) unverändert bleibt. B. Einrichtung nach Anspruch e , dadurch gekennzeichnet, d.aß die Änderung der Spannung der Gegenfeder (a) durch Verschieben einer Zahnstange (p), an der :die Gegenfeder mit einem Ende befestigt ist. mittels eines Triebes (q) erfolgt. g. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gegenfeder (a) einseitig mit dein eineilHebel (c2) eines mechanisch. gekuppelten Hebelpaares (c,., c2) verbunden ist, desseil je- weilige Stellung die Höchstausschläge des Systemzeigers (f) beeinflußt, während das andere Federende zwecks Veränderung der Federspannung verstellt werden kann. i o. Einrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf die Systemachse (e) aufgeschobenerKörper@j-) bei Höchstausschlag des Sy stenizeigerä (f) gegen das Hebelpaar (cl, c2), dessen Ruhelage mittels eignes verstellbaren Allschlages (t) bestimmt isst, anstößt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63453D DE398540C (de) | 1923-07-28 | 1923-07-28 | Einrichtung zum Veraendern der Empfindlichkeit von Relais und Messinstrumenten mit Ausschlag nach beiden Seiten und Federgegenkraft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63453D DE398540C (de) | 1923-07-28 | 1923-07-28 | Einrichtung zum Veraendern der Empfindlichkeit von Relais und Messinstrumenten mit Ausschlag nach beiden Seiten und Federgegenkraft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398540C true DE398540C (de) | 1924-07-14 |
Family
ID=7496392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63453D Expired DE398540C (de) | 1923-07-28 | 1923-07-28 | Einrichtung zum Veraendern der Empfindlichkeit von Relais und Messinstrumenten mit Ausschlag nach beiden Seiten und Federgegenkraft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398540C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107793B (de) * | 1961-05-31 | Pintsch Bamag Ag | Mess- und Schaltwerk fuer UEberwachung, Regelung und Steuerung von Spannungen und Stroemen |
-
1923
- 1923-07-28 DE DES63453D patent/DE398540C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107793B (de) * | 1961-05-31 | Pintsch Bamag Ag | Mess- und Schaltwerk fuer UEberwachung, Regelung und Steuerung von Spannungen und Stroemen |
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