DE742333C - Dauerbiegevorrichtung fuer einen oder mehrere flache Probestaebe - Google Patents

Dauerbiegevorrichtung fuer einen oder mehrere flache Probestaebe

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DE742333C
DE742333C DEB178061D DEB0178061D DE742333C DE 742333 C DE742333 C DE 742333C DE B178061 D DEB178061 D DE B178061D DE B0178061 D DEB0178061 D DE B0178061D DE 742333 C DE742333 C DE 742333C
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DE
Germany
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test
test specimen
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drive
levers
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Expired
Application number
DEB178061D
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English (en)
Inventor
Gotthilf Schulin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/32Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces
    • G01N3/34Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying repeated or pulsating forces generated by mechanical means, e.g. hammer blows
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/0014Type of force applied
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Description

  • Dauerbiegevorrichtung für einen oder mehrere flache Probestäbe Die Erfindung bezieht sich auf eine Dauerbiegevorrichtung für einen oder mehrere flache Probestäbe, bei der die zum Einspannen der beiden Enden des Prüflings dienenden Spannklauenpaare während des Biegevorgangs bei Längenänderungen des Prüflings ihren gegenseitigen Abstand entsprechend ändern können und eines der beiden Spannidauenpaare an dem freien Ende eines hin und her sch,vingenden, die Biegebeanspruchung auf den Priifling übertragenden Hebels befestigt ist, dessen Achse die Längsachse des Prüflings im unbelasteten Zustand rechtwinklig kreuzt.
  • Bei diesen bekannten Dauerbiegevorrichtungen, bei denen auch noch die Dauerdrehfestigkeit ermittelt werden kann, ist ein Dynamometer derart eingebaut, daß wahlweise die Größe der Verbiegung oder der VErdrehung der Prüfstäbe gemessen werden kann. umständliche und kräftige Lagerung, und zwischen dem Dynamometer und den zum Festklemmen des einen Prüfstabendes dienenden Spannklauen sind verhälmismäflig sdnvere, praktisch starre Veorbindungsglieder vorhanden.
  • Es sind zwar schon Dauerbiegevorirchtungen ohne eingebautes Dynamometer vorgeschlagen worden, bei denen die beiden Enden eines flachen Prüfstabes an den einen Enden von Hebeln eingespannt werden. Hierbei wird der Drehpunkt des einen Hebels parallel zur Stabriclltung durch einen Eurbeltrieb hin und her bewegt, während der Drehpunkt des anderen Hebels von einer flachen mebfeder festgehalten vvird. Demgegenüber ruht gemäß der Erfindung bei einer Dauerbiegevorrichtung der obengenannten bekannten Art das nicht mit dem Antrieb verbundene Spannlauenpaar unmittelbawr auf dem einen Ende zweier parallel zueinanderliegender und in der Schwingunsgebene des Prüflings angeordneter, dem Ausgleich derLangenänderungen des Prüflings dienender Blattfedern. die an ihrem anderen Ende ortsfest gelagert sind, wodurch auch bei dieser Art von Dauerbiegevorrichtungen unerwünschte zusätzliche Nebenbenapsruchungen vermieden wrden.
  • In den Abbildungen ist ein ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Dauerbiegevorrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht dieser Dauerbiegevorrichtung, in Pfeilrichtung II gemäß Abb. 1 gesehen, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie III-III gemäß ABb. 1, Abb. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV gemäß Abb. 1, Abb. 5 eine Einzelheit in Schragansicht, Abb, 6 und 7 eine Vorrichtung zum Messen des Durchbiegungsausschlags in Vorder- und Seitenansicht.
  • Auf einer festen Unterlage 1 sind eine Schiene 2 und ein Motor 3 befestigt. Mit den Enden der Schiene 2 sind durch Schrauben 4 Blattfedern ; verbunden, deren obere Enden mit den Enden einer Schiene 6 verschraubt sind. An der Schiene 6 greift eine Kurbelstange 7 an. die durch eine Antriebsscheibe 18 des Motors 3 hin und her bewegt wird, so daß die Schiene 6 mit dem oberen Teil der Blattfedern 5 hin und her schwingt.
  • Diese bisher erwähnten Teile bilden zusammen cinen sog. Schwingtisch.
  • Auf der Schiene 2 ist durch ein Klemmstück 8 und eine Schraube 9 ein Körper 10 befestigt, in dessen oberem Ende ein Zapfen 11 angeordnet ist, um den ein doppelarmiger hebel 12 drehbar ist. Der obere Arm des Hebels 12 hat einen Schlitz 13, in den ein Stift 14 eines auf der Schiene 6 befestigten Haltegliedes 15 hineinragt. Mit dem Halteglied 15. das zur Kupplung der Schiene 6 mit dem Hebel 12 dient, ist der Stift 14 in einem Schlitz i 6 verschiebbar befestigt. Durch diese Verschiebemöglichkeit kann bei gleichbleibendem Hub der Schiene 6 der Hebel 12 veranlaßt werden. eine verschieden große Schwingbewegung auszuführen. außerdem ist der Hub der Schiene 6 selbst einstellbar, und zwar in bekannter Weise durch Verschieben des rechten Endes des Kurbelarms 7 in einem Schlitz 18' der Scheibe 18. Auch der Motor 3 kann nach Lösen seiner Befestigungsschrauben 19 gegenüber der Schiene 6 verschoben und dann wieder befestigt werden.
  • Gemäß Abb. 1 sind seitlich an dem Körper 10 eine Blattfeder 20 und an diese anschlieeine flache Scheibe 2,) angeorduet. Diesc Teile 20, 21, 22, 23 sind durch eine oder mehrere Schrauben 24 mit dem Körper 10 festigt. Die oberen freien Enden des Blattfedernappares 20, 22 sind angeschraubt an eine Platte 25, mit der das eine Ende eines flachen Prüfstabes 27 und eine weitere Platte 26 durch eine Schraube 28 verbunden ist. Die Platten 25, 26 bilden auf diese Weise ein Spannklauenpaar zum Einspannen eines Endes des Prüfstabes 27. Als Spawnnklauenpaar für das andere Prüfstabende dien tein seitlicher Ansatz 12' des Hebels 12 und eine obere Platte 29, die genau so wie die Platte 26 ausgebildet ist und mittels einer Schraube 30 durch das Prüfstaende hindurch mit dem Ansatz 12'verbunden ist. Die Wirkungsweise ist folgende: Der Motor 3 bewegt durch die Rurbelstange 7 die Schiene 6 und durch diese den Hebel 12 mit dem spannklauenpaar 12', 29 hin und her. Hierdurch wird das in Abb. 1 rechts liegende Ende des flachen Prüfstabes 27 auf einem Kreisbogen abwechselnd nach oben und unten aus senier Rubhelage herausgeschwenkt. Bei dieser Verschwenkung des Prüfstabes geht das in Abb. I am linken Stabende befestigte Spannklauenpaar 25. 26 auf Grund seiner Verbindung mit den obere Enden der Blattfedern 20, 22 dauernd hin und her, um außer der Biegebeanspruchung alle nennenswerten zusätzlichen Beanspruchnungen von dem Prüfstab fernzuhalten. Auf diese Weise wird erreicht. daß der Prüft ab bei dem Dauerversuch nicht an der Einspannstelle bricht, sondern irgendwo in der Stabmitte, wo er gerade seine schwächste Stelle hat.
  • Die Vorrichtung eignet sich vor allem für flache Prufstäbe mit einem verhältnismäßig geringen Widerstandsmoment, insbesondere für Prüfstäbe aus Kunstharz mit ode rohne Gewebeeinlagen, Federn und Nichtmetalle, bei denen mit verhältnismäßig großen Ausschlägen des Hebels 12 gearbeitet werden kann.
  • In diesem Fall kann aus dem Winkelweg des Hebels 12 unmittelbar auf die Beanspruchung der Probe geschlossen werden.
  • Als einfache, nicht zum Erfindungsgegenstand gehörige Meßvorrichtung für die Beanspruchung wird zweckmäßig eine Anordnung gemäß Abb. 6 und 7 benutzt. Hierbei ist 31 ein Klemmstück mit zwei Schneiden 32. das durch ein Gelenk 33 mit einem von HaIld bedienbaren Hebel 34 verbunden ist. Durch eine Feder 35 werden die Schneiden 32 auf dem Prüfstab 27 festgeklemmt. Oben auf dem Klemmstück 31 ist eine Meßhr 36 angeordnet, deren Fühler durch einen Zwischen- Prüfstab steht der Zeiger der Meßhur auf Null, während er bei der Durchbiegung zwischeu den Schneiden 32 die Bogenhöhe des Kreisbogens mißt, nach dem sich der flache pr2fstab ausblegt.
  • Die Biegevorrichtung, gemäß Abb. 1 ist derart ausgebildet, daß gleichzeitig mehrere Prüfstäbe 27, 27' eingespannt werden können. Der Prüfstab 27' ist durch Verschieben des Körpers 10' auf der Schiene 2 derart eingespannt, daß er in der dargestellten Ruhestellung des Schwingtisches bereits eine gewisse Vorspannung hat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dauerbiegevorrichtung für einen oder mehrere flache Probestäbe, bei der die ;um Einspannen der beiden Enden des Prüflings dienenden spannklauenpaare während des Biegevorgangs bei Längenänderungen des Prüflings ihren gegenseitigen Abstand entsprechend ändern können und cines der beiden Spannklauenpaare an dem freien Ende eines hin und her schwingenden, die Biegebeanspruchung auf den Prüfling übertragenden Hebels befestigt ist, dessen Achse die Längsachse des Prüflings im unbelasteten Zustand rechtwinklig kreuzt, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht mit dem An-Trieb verbundene Spaimklauenpaar unmittelbar auf dem einen Ende zweier parallel zucinanderliegender und in der Schwingungsebene des P rüilings angeordneter, dem Ausgleich der Längenäderungen des Prüflings dienender Blattledern ruht, die an ihrem anderen Ende ortsfest gelagert sind.
  2. Dauerbiegevorrichtung nach Anspruch I zur gleichzeitigen Prüfung mehrerer flacher Probestäbe, bei der die Probestäbe mit einem gemeinsamen Antrieb durch Hebel verbunden werden, deren dem Antrieb abgewandte Enden die Spannklauen der einen Probestabenden tragen, dadurch grekennzeichnet, daß zwischen den Hebeln (12) und dem Antrieb (7) ein in seiner wirksamen Länge verstellbares Sitft-Schlitz-Verbindungselement (13,14) angerodnet ist.
  3. 3. Dauerbiegevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der hebel (12) mit einer gemeinsamen antriebstange (6) verbunden ist, die sich parallel zu der Längsoberfläche der Probestäbe im unbeanpruchten Zustand bewegt.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Befracht gezogen worden: deutsche Patentschrfit............Nr. 540 805; Zeitschrift »Luftfahrtforschung« 12 (1935), Nr. 2, S. 37 und 88; Zeitschrift »metallwirtschaft« 12 (1933), Nr. 34, S. 485 bis 489; Zeitschrift «Die Gießerei« 21 (1934), sr. 13/14. S. 133 und I34-
DEB178061D 1937-04-13 1937-04-13 Dauerbiegevorrichtung fuer einen oder mehrere flache Probestaebe Expired DE742333C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE540805C (de) * 1929-04-07 1931-12-30 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Dauerbiegemaschine fuer Bleche

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE540805C (de) * 1929-04-07 1931-12-30 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Dauerbiegemaschine fuer Bleche

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