DE398535C - Schalter, bei welchem eine Kontaktbruecke durch Verschwenken eines Hebels verschoben wird - Google Patents
Schalter, bei welchem eine Kontaktbruecke durch Verschwenken eines Hebels verschoben wirdInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H23/00—Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
- H01H23/02—Details
- H01H23/12—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H23/16—Driving mechanisms
Landscapes
- Tumbler Switches (AREA)
Description
Bisher wurden ,Schalter gebaut, bei welchen beim 'Einschalten aus !Federlamellen gebildete
Kontaktbrücken vermittels eines Winkelhebels gegen feste Koniakte gedrückt wurden,
wobei das Mittelstück eines ,die Führung des die Kontaktbrücke tragenden Isolationsknopfes bildenden Bügels gleichzeitig als
Achse des Winkeüiebels dient (Schweizer Patent 93499). Bei diesem Schaltern wurde
angestrebt, der Kontaktbrücke ■ eine sichere Führung zu geben, um eine Funkenbildung
durch ungleichzeitiges Auftreffen der Kontaktbrückenenden auf den festen Unterbrechungsstellen
zu vermeiden. Die Praxis zeigte nun aber, daß dies nicht mit den verwendeten Mitteln erzielt werden kann, ,da die
aus mehreren dünnen Lamellenfedern bestehende Kontaktbrücke schon nach wenigen
Schaltungen barst und nun einzelne Lamellen
ao den einen oder anderen Kontakt früher erreichten,
wodurch Funkenbildung entstand und die idünnen Lamellen ausbrannten und
sich deformierten, so daß die Funkenbildung immer mehr begünstigt wurde, bis der Schalter
endlich ganz unbrauchbar wiurde. Auch die zweiteilige Bügelführung erwies sich als
unzweckmäßig, da der exzentrische Angriff des Daumens des Winkeihebeis ein Verschwenken
des die Kontaktbrücke tragenden Isolierkopfes anstrebt, was zu ungleichem Niedergang der Kontaktbrücke und raschem
Verschleiß des Schalters fährte.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schalter, bei welchem diese Mängel wirksam
besaitigt wurden, und zwar wird dies dadurch
erreicht, daß die Kontaktbrücke aus einem kurzen und starren Metallstück gebildet
wird, das in der Mitte mit einem .vorteilhaft zylindrischen Gleitstück versehen ist, welches
in der Bohrung einer Säule vertikal verschiebbar geführt wird und dessen Backen in einem
entsprechenden .Schlitz der Säule gleiten.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform
zur Darstellung gebracht. Abb. ι zeigt einen solchen Schalter in Seitenansicht teilweise im
Schnitt und Abb. 2 in Draufsicht bei abgehobener "Schutzkappe.
Auf einem aus Isolationsmaterial (Por zellan, Hartgummi o. dgl.) hergestellten
Sockel ι sind die Stromzuführungsklemmen 2 und 3 so eingeschraubt, daß die von ihnen
unverrückbar festgehaltenen Kontaktfedern 4 und s einander diametral gegenüber zu liegen
kommen. Zwischen diesen ist in der Mitte der Grundplatte mittels Schraube 6 eine Metallsäule
7 befestigt, welche in ihrem Oberteil schlitzartig ausgefräst ist. In diesem
Schlitz 8 ist ein I-förmig ausgebildetes Kontaktstück 9 vertikal verschiebbar angeordnet,
das von einem zu einem Handgriff 18 ausgeao bildeten, um die Achse 10 verschwenkbaren
Winkelhebel 11 beeinflußt wird. Als Führung dient dem Kontaktstück ein aus Scheibe
12 und Niete 13 bestehendes zylindrisches Metallstück, das in die Säulentbdhrung 14 eins5
gepaßt ist. Eine gleichfalls in dieser Bohrung angeordnete Feder 15 beeinflußt das Kontaktstück
in Richtung gegen den Hebel 11.
Die ganze Inneneinrichtung des Schalters wird schließlich von einer Schutzkappe 16
abgedeckt.
Die Funktion des Schalters ist folgende: Soll beispielsweise der Stromkreis geschlossen
werden, so wird der Hebel n vermittels des Handgriffes aus der in Abb. 1 dargestellten
Stellung gegen links umgelegt, wodurch der kürzere ,Schenkel 19 des Winkelhebels unter
Vermittlung des: Gleitstückes 12, 13 das Kontaktstück
9 nach abwärts zwischen die beiden Kontaktfedern 4 und 5 verschiebt. .Soll der
Stromkreis geöffnet werden, so wird der Hebel in seine Anfangsstellung zurückgeführt,
sein kürzerer Arm gibt dem Führungsstück Raum frei ,und das Kontaktstück 9 schnellt
unter der Einwirkung der Feder 15 rasch und energisch aus den Kontaktfedern heraus und
unterbricht nahezu ohne Funkenbildung den Stromkreis.
Der Schalter kann sowohl für Schwach- als auch Starkstrom ausgebildet werden, ein-,
zwei- oder mehrpolig auf gemeinsamer Grundfläche montiert sein und mit beliebiger Kappe
aus Metall oder Isolationsmaterial vollkommen abgeschlossen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schalter, bei welchem eine Kontaktbrücke durch Verschwenken eines mit Handgriff ausgestatteten Hebels eine leitende Verbindung der Unterbrechungsstellen herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke (9) aus einem kurzen und starren Metallstück gebildet wird, das in der Mitte mit einem vorteilhaft zylindrischen Gleitstück (12, 13) versehen ist, welches in der 'Bohrung (14) einer Säule (7) vertikal verschiebbar geführt wird und dessen Backen in einem entsprechenden Schlitz (8) der Säule gleiten.Abb. i.Abb. 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT398535X | 1922-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398535C true DE398535C (de) | 1924-07-14 |
Family
ID=3673504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC33761D Expired DE398535C (de) | 1922-11-09 | 1923-07-14 | Schalter, bei welchem eine Kontaktbruecke durch Verschwenken eines Hebels verschoben wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398535C (de) |
-
1923
- 1923-07-14 DE DEC33761D patent/DE398535C/de not_active Expired
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