DE398368C - Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Stossdaempfer, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE398368C DE398368C DEJ23428D DEJ0023428D DE398368C DE 398368 C DE398368 C DE 398368C DE J23428 D DEJ23428 D DE J23428D DE J0023428 D DEJ0023428 D DE J0023428D DE 398368 C DE398368 C DE 398368C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F7/00—Vibration-dampers; Shock-absorbers
- F16F7/02—Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
- F16F7/04—Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in the direction of the axis of rotation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Stoßdämpfer für Motorwagen und andere Fahrzeuge, insbesondere
einen Stoßdämpfer jener Axt, bei dem eine einfach wirkende mechanische Kupplung zwischen eine Bremsvorrichtung
und ein mit der Wagenfeder verbundenes Gestänge eingeschaltet ist, wobei die Anordnung
so getroffen ist, daß die Feder sich aus ihrer Normalstellung frei nach oben
to durchbiegen kann, ohne daß dieser Bewegung ein Widerstand entgegengesetzt wird,
während die Bewegung der Feder in ihre •Normalstellung durch die Bremsvorrichtung verhindert
wird.
Nach der Erfindung sollen Stoßdämpfer dieser Art derart ausgestaltet werden, daß
der Rückkehrbewegung der Feder in ihre Normalstellung in beiden Richtungen ein Widerstand
entgegengesetzt wird, aber nur so lange, bis die Normalstellung erreicht ist, also nicht darüber hinaus.
Gemäß der Erfindung sind Mittel vorgesehen, um die Kupplung, welche das Gestänge
mit der Bremsvorrichtung verbindet, selbsttätig unwirksam zu machen, sobald die Feder in ihre Normallage zurückgekehrt ist
und über diese Lage hinauszugehen beginnt, während die Kupplung zur Wirkung kommt,
das heißt eine Bremswirkung ausübt, sobald die Feder wieder in ihre Normallage zurückkehrt,
so daß die Feder sich stets aus ihrer Normallage in beiden Richtungen frei bewegen
kann, während bei ihrer Rückkehr in die normale Lage in beiden Richtungen eine verzögernde Wirkung auf sie ausgeübt wird.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in
Abb. ι in Ansicht in Verbindung mit einer Wagenfeder, in Abb. 2 in einem wagerechten
Schnitt in größerem Maßstabe; Abb. 3 ist ein· Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2, und Abb. 4
zeigt schematisch die Wirkungsweise der einfach wirkenden Kupplung.
Eine mittlere Welle 1 ist durch einen. Arm 2 mit einer Stange 3 an dem mittleren Teil einer
Wagenfeder 4 verbunden, so daß die Bewegung der Feder in beiden Richtungen über ihre normale Lage hinaus auf die Welle 1
übertragen und diese daher in Drehung versetzt wird. Die Welle 1 ist exzentrisch in einer
Büchse 5 gelagert, die in dem Außengehäuse 6 angebracht ist, das am Wagengestell
7 befestigt wird. Am äußeren Ende ist die Welle 1 zu einem Gehäuse 8 für eine
Anzahl von Rollen 9 umgestaltet, deren jede exzentrisch ausgebildet und zwischen den
Seiten des Gehäuses 8 durch Zapfen 10 gelagert ist, die in gleichen Abständen von der
Mittelachse der Welle 1 angeordnet sind. Die Rollen 9 können mit dem Außenumfang einer
zentrisch zum Außengehäuse 6 gelagerten Trommel 11 in Eingriff kommen, die von
einer mittleren Büchse 12 gehalten wird, welche auf der Büchse 5 sitzt. Federn oder
andere Mittel können vorgesehen sein, um die Rollen am Umfang der Trommel zu halten.
Auf dem inneren Ende der Büchse 12 ist, eine Anzahl von Scheiben 13 aufgekeilt, die mit
dazwischen befindlichen, mit dem äußeren Gehäuse 6 verkeilten Scheiben 14 in Reibungseingriff
stehen. Die Scheiben 13 und 14 werden miteinander durch Schraubenfedern 15
in Eingriff gehalten, welche das äußere Ende der Büchse 12 umgeben.
Befindet sich die Feder 4 in ihrer Normallage, so nehmen die Rollen 9 die in Abb. 3
angegebene Lage ein, die in Abb. 4 schema- ' tisch in ausgezogenen Linien angedeutet ist. I
Bewegt sich die Feder 4 nach oben, so werden die Welle 1 und die Rollen 9 im Sinne des
LThrzeigers gedreht, so daß die Rollen gewöhnlich auf der linken Seite der Linie A-B
der Abb. 3 und 4 vom Umfang der Trommel 11 abgehoben werden, da die Welle 1 exzentrisch
zur Trommel 11 gelagert ist. In ähnlicher Weise drehen sich die Rollen auf
der rechten Seite der Linie A-B um ihre Zapfen derart, daß sie auf dem LTmfang der
Trommel 11 schleifen. Die Rollen 9 und die Welle ι drehen sich also frei und unabhängig
von der Trommel 11, so daß keine ver- (
zögernde Wirkung bei der Aufwärtsbewegung der Feder 4 aus ihrer Normallage ausgeübt
wird. Die Stellungen, welche die Rollen auf den gegenüberliegenden Seiten der Linie A-B
einnehmen, wenn die Feder sich aus ihrer Normallage nach oben bewegt, sind mit C
und D in Abb. 4 schematisch angedeutet. Sobald die Feder ihre Abwärtsbewegung nach
ihrer Normallage hin beginnt, werden die Rollen 9 und die Welle 1 in umgekehrter Richtung
gedreht. Folglich bewegen sich die Rollen auf der linken Seite der Linie A-B
nach ihrer ursprünglichen Lage zurück, während sich die Rollen auf der rechten Seite
der Linie A-B gewöhnlich in der Stellung C befinden, wenn die Feder ihre Abwärtsbewegung
beginnt, so daß sie, sobald ihre Drehrichtung umgekehrt wird, sich gegen den Um-.fang
der Trommel 11 klemmen und die letztere sich daher zusammen mit den Rollen und der
Welle ι dreht. Da die Drehung der Trommel 11 durch die Reibungsscheiben 13 und 14 verzögert
wird, so wird damit auch die Drehung der Rollen 9 und der Welle 1 verzögert, so
daß bei der Abwärtsbewegung der Feder in ihre normale Lage eine Bremswirkung ausgeübt
wird, welche ein Zurückspringen der Feder verhütet. Sobald die Feder ihre Normallage
erreicht, nehmen die Rollen die in Abb. 3 gezeigte Lage ein. Bewegt sich die Feder über diese Lage hinaus, so nehmen die
Rollen auf den entsprechenden Seiten der Linie A-B die in Abb. 4 in strichpunktierten
Linien angedeuteten Stellungen ein. Die Rollen werden auf einer Seite dieser Linie
von der Trommel 12 abgehoben, während die Rollen auf der anderen Seite auf der Trommel
schleifen. Die Rollen 9 und die Welle 1 drehen sich also unabhängig von der Tromel
11, so daß keine verzögernde Wirkung bei der Abwärtsbewegung der Feder 4 a.us ihrer Normallage
ausgeübt wird. Bewegt sich die Feder anderseits nach oben in ihre normale Lage, so wird die Bewegung der Rollen wieder umgekehrt,
so daß die Rollen, welche von der Trommel 11 abgehoben worden waren, in
ihre normalen Stellungen zurückkehren, während die Rollen, welche vorher über den Umfang
der Trommel schleiften und in die Stellung/7
(Abb. 4) gedreht worden waren, nun sich gegen den Umfang der Trommel klemmen, so daß die letztere sich mit ihnen dreht
und eine Bremswirkung auf die Welle 1 ausgeübt wird, wodurch die Rückkehr- oder Aufwärtsbewegung
der Feder in ihre Normallage verzögert wird, und zwar durch die Wirkung der Reibungsscheiben 13 und 14.
Die Rollen können natürlich auch durch andere Mittel ersetzt werden.
Claims (2)
- 85 Patent -An Sprüche:i. Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einer mechanischen Reibungsvorrichtung, die untei; Zwischenschaltung einer einseitig wirkenden Kupplung benutzt wird, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Kupplung, daß die Reibungsvorrichtung zur Wirkung kommt, wenn die Wagenfeder sich aus einer der beiden Richtungen in ihre Mittellage zurückbewegt, und unwirksam bleibt, wenn die Feder sich in einer der beiden Richtungen aus ihrer Mittellage fortbewegt.
- 2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine exzentrisch im Stoßdämpfergehäuse(6jgelagerteWelle( 1 1, welche in einer Trommel (8) eine Anzahl von exzentrisch ausgebildeten Kupplungsgliedern (9) trägt, die beim Bewegen der Feder in ihre normale Lage in beiden Richtungen sich gegen den Umfang einer zum Gehäuse (6) zentrisch gelagerten, mit der dämpfend wirkenden Bremsvorrichtung (13, 14) verbundenen Trommel (ι1 ι klemmen und diese mitnehmen, während die Kupplungsglieder (9) unwirksam sind, wenn die Feder sich in einer der beiden Richtungen aus ihrer normalen Lage bewegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB561793X | 1922-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398368C true DE398368C (de) | 1924-07-07 |
Family
ID=10475941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ23428D Expired DE398368C (de) | 1922-02-24 | 1923-02-10 | Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398368C (de) |
| FR (1) | FR561793A (de) |
-
1923
- 1923-02-03 FR FR561793D patent/FR561793A/fr not_active Expired
- 1923-02-10 DE DEJ23428D patent/DE398368C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR561793A (fr) | 1923-10-27 |
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