DE398367C - Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE398367C
DE398367C DEB106880D DEB0106880D DE398367C DE 398367 C DE398367 C DE 398367C DE B106880 D DEB106880 D DE B106880D DE B0106880 D DEB0106880 D DE B0106880D DE 398367 C DE398367 C DE 398367C
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DE
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piston
shock absorber
resistance
lifting
cylinder
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DEB106880D
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CHARLES HAROLD BROWN
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/02Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together
    • F16F7/04Vibration-dampers; Shock-absorbers with relatively-rotatable friction surfaces that are pressed together in the direction of the axis of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Stoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Stoßdämpfer für die Abfederung von Kraftfahrzeugen oder anderen Fahrzeugen mit einem in einem Zylinder verschiebbaren Kolben, der eine Flüssigkeit von der einen Kolbenseite auf die entgegengesetzte Kolbenseite verdrängt, wobei der Überströmkanal für die Flüssigkeit mit einem Regelventil ausgestattet ist, um den Verdrängungswiderstand ändern zu können.
  • Aufgabe der'Erfindung ist die Herstellung eines Stoßdämpfers dieser Art, der alle Vorteile der Reibungsstoßdämpfer aufweist, je- doch nicht ihre umständliche Konstruktion und begrenzte Haltbarkeit.
  • Insbesondere soll durch die Erfindung ein Flüssigkeitsstoßdämpfer geschaffen werden, der dem Spiel der Aufhängefedern des Fahrzeuges so lange keinen in Betracht kommenden Widerstand entgegensetzt, als das Fahrgestell sich bis zum Achszapfen (fast bis zum Anstoß an denselben) senkt, und der erst von diesem Augenblick an sehr schnell und kräftig wirkt. Der Stoßdämpfer nach der Erfindung gestattet also das freie Spiel der Fahrzeugfedern in der Senkungsperiode des Fahrgestells ohne jeglichen Widerstand fast bis zum letzten Augenblick der Senkung, tritt aber von diesem Augenblick an zur Vermeidung des Aufstoßens des Fahrgestells auf den Achszapfen in Wirkung. Die Rückbewegung des Fahrgestells in die Normalstellung findet unter fortschreitender Bremsung statt, weil der Stoßdämpfer einen fortschreitenden wirksamen Widerstand der Entspannung der Aufhängefedern von dem Augenblick an entgegensetzt, in welchem er, den Stoß des Fahrgestells gegen den Achszapfen verhindernd, in Wirkung getreten ist. Wenn die Senkbewegung des Fahrgestells nicht so weit erfolgt ist, daß der Stoßdämpfer schnell und kräftig in Wirkung trat -. wird trotzdem die Rückbewegung nach oben vom Stoßdämpfer während des ganzen Rücklaufes abgebremst.
  • Weiterer Gegenstand der Erfindung ist die konstruktive Ausbildung des Stoßdämpfers derart, daß ein geräuschloses und wirksames Arbeiten und ein einfacher Aufbau die Folge ist.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstarid beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt im Aufriß 'die Anbringung des Stoßdämpfers am Fahrzeug, Abb. 2 im Aufriß den Stoßdämpfer selbst, Abb. 3 den Bremsflüssigkeitszylinder im Längsschnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2 und Abb. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der -Nbb. 3. Die Abb. 5 zeigt den Kolben in Stirnansicht, die Abb. 6 im Schnitt nach Linie 6-6 der Abb..5. die Abb. 7 eine Seitenansicht der auf den Kolben wirkenden Hubscheibe und die Abb. 8 eine Stirnansicht derselben. Abb. 9 2eigt schematisch den Zusammenhang zwischen der Kolbenhuhscheibe und der auf diese wirkenden Gegenscheibe.
  • io ist ein zylindrisches Gehäuse, welches am Fahrgestell C mittels Schrauben i i befestigt ist, welche durch Augen 12 diese4; Gehäuses und durch die '#Vangen des Fahrgestells hindurchtreten. In diesem zylindrischen Gehäuse, welches die Bremsflüssigkeit enthält, ist ein Kolben 13 (Abb. 5 und 6) angeordnet ', der auf der einen Stirnfläche eine ringförmige Huhscheibe 14 bildet. Um 'den Hubscheibenring 14 sind Löcher 15 vorgesehen, durch welche Führungsbolzen 16 Iiindurchtreten. Sie besitzen verbreiterte *Köpfe 17, mit welchen sie in Pfannen des Zylinderbodens ruhen, und treten durch den Zy- linder und seinen Abschlußdeckel 18 'hindurch. Schraubenmutternig, die auf 'diese Bolzen aufgeschraubt sind, halten den Abschlußdeckel 18. Der Deckel 18 ist seitlich mit einer FüHöffnung2o versehen, welche durch einen Schraubenpfropfen 21 dicht 'verschließbar ist. Diese öffnung dient zumEinfüllen der Brernsflüssigkeit ohne Abschrauben des Deckels 18.
  • Die Führungsbolzen 16 dienen zur achsialen -Führung des im Zylinder längsbeweglichen Kolbens. Einer der Bolzen, 22 (Abb. 3), ist mit einem Längskanal 23 versehen.. *der durch Seitenkanäle24 und 25 oberhalb und unterhalb des Kolbens mit 'dem Zylinder verbunden ist. Der Durchtrittsquerschnitt ist. dabei durch eine Drosselspitze 26 regelbar, welche in das obere Ende des Bolzens 22 eingreift. Der Gegensitz der Drosselspitze befindet sich unterhalb des Seitenkanals 25 derart, daß durch sie der Durchtritt der Flüss.igkeit durch den Überbtrömkanal 23 bei der Bewegung des Kolbens auf den Zylinderboden zu geregelt wird. In der Normalstel-lung (dargestellt in Abb. 3) wird der Kolben durch eine bestimmte Anzahl Federn 27 abgestützt, welche zwischen dem Zylinderbo'den und der Kolbenunterseite angeordnet sind ', wobei auf der Kolbenunterseite ken 28 vorspringen, durch welche Seitenverschiebungen der Federn verhindert werden sollen.
  • Damit die Flüssigkeit, nachdem sie durch den Drosselkanal 23 hindurchgepreßt wurde, in die Hauptkammer des Zylinders ohne Widerstand gegen die Kolbenbewegung bei seiner Rückkehr in die Normallage überströmen kann, ist der Kolben mit einer mittleren öffnung 29 versehen, welche in der Normalstellung durch den Flansch 33 eines Rückschlagventils 30 geschlossen gehalten wird. Das Rückschlagventil -leitet auf der Stange31 einer Antriebsscheibe32 und wird durch Feder34 gegen den Kolben gedrückt. el Diese Feder ist wesentlich schwächer als die Rückführfedern 27 des Kolbens selbst, so daß die zunächst durch den überströmkanal auf die Kolbenunterseite übergeströmte Flüssigkeit durch die öffnung 29 in die Hauptkamrn - er des Zylinders zurückströmt, wenn die Federn 27 den Kolben in seine Normalstellung zurückdrücken.
  • Um ein freies Spiel der Aufhängefedern zu ermöglichen, dürfen die Antriebsmittel für den Kolben nicht dazu beitragen, um die Bremsflüssigkeit durch den überströmkanal während der ersten Periode der Senkur#g- des Fahrgestells zu drücken. Aber es ist erwünscht, daß der Stoßdämpfer die Senkbewegung des Fahrgestells am Ende derselben, wenn das Fahrgestell sich dicht bis zum Achszapfen gesenkt hat, verhindert. Andererseits müssen die Kolbenantriebsmittel während der Rückbewegung des Fahrgestells infolge der Entspannung der Aufhängefedern so wirken, daß ein Hochschleudern des Gestells durch die Entspannung der Aufhängefedern vermieden wird. Die Bremswirkung des Stoßdämpfers während des Rücklaufes muß also allmählich zunehmen, während die Bremsung in der letzten Periode des Senkweges des Gestells eine sehr schnelle, kräftige und fast plötzliche sein muß.
  • Die Antriebsscheibe32 besitzt auf der Unterseite (Abb, 3 und 7) eine Anzahl von Hubflächen, welche mit Hubflächen 14 der Kolbenoberseite zusammenwirken. Diese Antriebsscheibe ruht mit einer Stange 3 1 in einer Pfanne31' des Zylinderbodens, während sie mit Stange 3 5 durch den Abschlußdeckel 18 hindurchtritt. Eine Unterla,-scheibe 36 zwischen dieser Scheibe und dem Abschlußdeckel 18 dient zur Dichtung. Auf einem Vierkant der Stange35 (Abb.2) sitzt ein Arm37, welcher durch Pleuelstange38 und Schelle39 mit der AufhängefederS verbunden ist. Die Ausbildung der Hubscheibe 14 des Kolbens und der Antriebsscheibe32 ist schematisch in Abb.9 veranschaulicht -, und zwar in Normalstellung des Kolbens und der Antriebsscheibe. Die Hubfläche 14 des Kolbens weist zwei Vorsprün.-.e 40 mit zwei Ablaufflächen 41 nach rechts auf, welche stark geneigt sind, und zwei Anlaufflächen 42 nach links, die schwach sind. Die Flächen 41 und 42 stoßen in den tiefsten Punkten 43 zusammen. Die -'#ntriebsscheibe 32 ist in gleicher Weise wie die Gegenfläche des Kolbens ausgebildet, mit zwei Scheitelpunkten, zwei allmählich abfallenden Flächen 45 und zwei stärker geneigten Flächen 46-, welche mit den ersteren in dem Tiefpunkte 47 zusammenstoßen. Wenn das Fahrgestell in seiner Normalstellung sich befindet, nehmen die Hubscheiben die in Abb. 9 dargestellte Lage ein, wobei die schwach geneigten Flächen 45 der Hubscheibe32 sich -etwa in der Mitte der schwach geneigten Flächen 42 der Hubfläche 14 des Kolbens befinden. Bei der wärtsbewegurig des Fahrgestells erfolgt die Drehung der Antriebsscheibe im -Sinne des in der Abb. 9 eingezeichneten Pfeiles. Während der ersten Periode der Senkbewegung entfernen sich die Scheitelpunkte 44 der Antriebsscheibe 32 von den Scheitelpunkten 4o der Kolbenscheibe, wobei die Federn 27 den Kolben weit vom Zylinderboden abdrücken und die Flüssigkeit oberh,alb des Kolbens (Abb. 3) in die Hauptkammer durch die üffnung 29 zurückfließt. Wenn jedoch -die schwach geneigten Anlaufflächen der beiden Hub.,cheiben nicht vollkommen einander ge-und wenn die Scheitelpunkte q-i (ler An#triebsscheibe die Tiefpunkte43 der nicht erreicht haben, bietet dur Stoßdämpfer der Senkbewegung des Fahrgestells keinen Widerstand, so daß die _#ufhängefedern des Fahrzeuges freies Spiel haben. In diesem Zeitpunkt befinden sich die Fahrzeugfedern meist 4 bis 5(-.ni vont Achszapfen entfernt, und nun ist es notwendig, daß der Stoßdämpfer die Senkbewegung des Fahrgestells schnell und plötzlich aufhält. Bei fortschreitender Senkbe-,vegung im Sinne der Pfeile treten nun die Flächen .16 der Hubscheibe über die stark geneigten Flächen 41 der Kolbenscheibe. wodurch der Kolben nach dem Zylinderboden zu gestoßen wird. Hierbei wird die Breinsflüssigkeit durch den überströnikanal 23 auf die Gegenseite des Kolbens getrieben. Der Strömungswiderstand kann hierbei durch Einstellung der Drosselspitze 26 leicht geregelt werden, da die Einstellung ohne öffnung des Zylinders von außen erfolgen kann.
  • Die Hubbewegung des Falirge-,tells bewirkt die Drehung der Antriebsscheibe im ge-"enläufigen Sinne. Wenn also die Arbeits flächen 4 1 und 46 miteinander in Berührung getreten sind während des letzten Augenblicks der Senkbewegung des Fahrgestells, so tritt ein Widerstand gegen die Hubbewegung so lange nicht auf, bis die Scheitelpunkte 44 der Antriebsscheibe von neuem die Tiefpunkte 43 der schwach geneigten Arbeitsflächen 42 der Kolbenscheibe erreichen.
  • Es ist also ersichtlich, daß die im letzten Augenblick der Senkbewegung des Fahrgestells durch den überströrnkanal übergetretene Brenisflüssigkeit während dieses ersten Teiles der Hubbewegung in die Hubkammer des Zylinders durch öffnung 29 zurücktritt, bis der Kolben unter dem Einfluß der Federn 27 seine Normalstellung wieder eingenommen hat, d. h. bis die Scheitelpunkte 44 der Hubscheibe sich wieder den Tiefpunkten 43 der Kolbenscheibe gegenüber befinden. Setzt sich die Hubbewegung des Fahrgestells weiter fort, so gleiten die schwach geneigten Flächen 45 der Antriebsscheibe längs den schwach geneigten Flächen der Kolbenscheibe, so daß diese nunmehr wiederum langsam nach dem Zylinderboden zurückgeführt wird und infolgedessen die Brernsflüssigkeit durch den ÜberströmIcanal langsam gepreßt wird.
  • Die Anwendung des Stoßdämpfers nach der Erfindung gestattet die Benutzung von nachgiebigeren Aufhängefedern-, da der Stoß des Fahrgestells gegen den Achszapfen auch bei Cberlastung des Fahrzeuges sicher vermieden wird. Bisher war die Anwendung sehr nachgiebiger Aufhängefedern gefährlich wegen des möglichen Stoßes des Fahrge-.,tells gegen den Achszapfen bei Cberlastunz-, Der Stoßdämpfer nach der Erfindung dagegen gewährleistet ein freies Spiel der Federn und verhindert trotzdem die ge#,childerte Gefahr.

Claims (2)

  1. PATHNT-ANSPRÜCHE: i. Stoßdämpfer, insbesondere fürKraftfahrzeuge -, bei welchem in einem Bremszylinder ein achsial verschiebbarer Kolben eine Flüssigkeit von der einen Kolbenseite nach der anderen durch einen t#berströnikanal verdrängt, dadurch gekennzeichnet, daß der gegen Drebung gesicherte Kolben :-13 in bekannter Weise durch eine Hubscheibe (32)# beeinflußt wird-, deren schräge Hubflächen (45, 46', mit denen (41, 42) des Kolbens derart zusammenarbeiten. daß bei kleinen Stößen bei der Senkbewegung des Fahrzeugrahmenb kein Widerstand, bei der Hubbewegung dagegen ein langsamer Bremswiderstand auftritt, und daß bei größeren Stöl.)en bei der Senkbewegung des Falirzeugra,hmens am Schluß ein starker Bremswiderstand, bei der Hubbewe-U -"ung anfan"-, kein Widerstand und später ein langsamer Bremswiderstand auftritt.
  2. 2. Stoßdämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben in seiner Normalstellung durch Federn (27) gehalten und in bekannter Weise mit einem Rückschlagventil (30# versehen ist, durch welches die Bremsflüssigkeit in die Hauptkammer des Zylinders ohne Widerstand überströmen kann. 3. Stoßdämpfer nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Verhinderung der Drehung des Kolbens durch Bolzen (16, 22) erfolgt-, von welchen einer (22) mit einem von der einen KolbensWe nach der anderen führenden überströrtikanal (23, 24e 25 J ausgerüstet ist. 4. Stoßdämpfer nach Anspruch z, dadurch gekentizeichnet, daß die Antriebshubscheibe mit einer in einer Pfanne #"31"# des Zylinderbodens abgestützten mittleren Führungsstange (31')" welche gleichzeitig zur Führung des Kolbenventils dient, versehen ist.
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