DE398256C - Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte

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DE398256C
DE398256C DEE25806D DEE0025806D DE398256C DE 398256 C DE398256 C DE 398256C DE E25806 D DEE25806 D DE E25806D DE E0025806 D DEE0025806 D DE E0025806D DE 398256 C DE398256 C DE 398256C
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DE
Germany
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weight
parts
condensation products
naphthalene
preparation
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ELEKTROCHEMISCHE WERKE GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G61/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbon-to-carbon link in the main chain of the macromolecule
    • C08G61/02Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte. Durch Patent 354864 .ist ein Verfahren zur Zierstellung hamzaTtiger Kondemationsprodukte aus Naphthalin geschützt, welches darin besteht, daß inan Naphthalin und Glykolsäure oder Glykolid mit sauren Reagenzien bis zur Verharzung erhitzt. Nach Patent 380577 kann an Stelle,der Glykolsäure oder des Gly-IeolLd!s Oxalsäure benutzt weeden. .
  • Das vorliegende Verfahren besteht dla#xin, ,daß an Stelle des Naphthalins H:logen6ubstitutionsprodukte des Naphthalins mit Glykolsäure, Glykolid oder Oxalsäure bliis zur Verharzung erhitzt werden. Man ,kann a- oder ß-Chlornaphfalin oder die entsprechenden Bromderivate anwenden, man kann aber auch mehrfach chlorierte oder bromierte Naphthalliine benutzen, wobei Voraussetzung isst, daß in der Verbindung noch freie Wasserstoffatome vorhanden sind. Man kann beispielsweise ,ein Gemisch der verschiedenen Chlornaphtllraline verwenden.
  • Durch die Patentschriiften 332334 und 332725 sind zwar Verfahren 'zur Darstellung von Kunstharzen aus Halogenderivaten des Naphthalins geschützt, dfarliln bestehend, daß diese im ersteren Falle mit Formaldehyd oder solchen entwickelnden Stoffen bei Gegenwart von Säuren zur Reaktion gebracht werden, daß im zweiten Falle chloriertes Naphthalin zwecks Entfernung gesundheitsschädlicher Be-Standteile in Anwesenheit von Eisen oder anderen '-Metallerl als Kontaiktstoffe mit Luft bei--215' behandelt werden Irgendwelche Rückschlüsse auf die Ersetzbaakeit des Formaldighyds oder dien Luft durch Glykolsäure Sind ,aber schon infolge der chemischen Versdhiedienartigkeit eher (hier in Frage kommenden Stoffe unzulässig. Der damiterzielte Effekt war @djaher nicht vorauszusehen. Beispiele.
    r. 34 Gewichtsteile a.-Chlornap'hthalin wer-
    den auf 13o° erhitzt und unter gewöhnlichem
    Druck nun langsam mit einem Gemisch von
    25 Gewichtsteilen konz. Schwefelsäure und
    8 Gewichtsteilen Glykolsäure versetzt. Die
    Temperatur läßt man allmählich steigen unter
    Rühren, bis eine- scharfe Schichtenbildung
    nicht mehr- zu eiikennen ist. Durch Wasser-
    dampfdestillation befreit man das Reaktions-
    produkt vom unveränderten a-Chlornaphthälin
    und, bekommt so eine weißliche, kittartige
    :Masse; die @in den meisten organischen Lö-
    sungsmitteln löslich,, in WaSer und Laugen
    unlöslich isst.
    An Stolle der Schwefelsäure kann man auch
    andere saure KondlIenisationsmittel, z. B. Alu-
    m-initimchlori.d, Aluminiumbromid, Phosphor-
    pentoxyd, Phosphoroxydhlorid, Phosphorpentachlorid benutzen.
  • Bei denn Verfahren bilden sich augenscheinlich mehrere Stoffe nebeneinander. Je nach dem Kondensationsmittel, der Temperatur, der Länge des Erh'itzens und der Menge der aufeinanderwirkenden Stoffe erhält man Massen mit etwas abweichenden Eigenschaften.
  • 2. 8o Gewichtsteile i,4-Di,chlornaphthalin, 4o Gewichtsteile Aluminiumchlorid (-wasserfrei) und 16 Gewichtsteile Glykoliid werden gut gemischt etwa 15 Stunden nun Ölbad auf 13o° C erhitzt. Kleine Mengen nicht umgesetzten Dichlornaphthalins entfernt man mit überhitztem Wasserdampf und zieht den Rückstand mehmfach mit starker HCl aus, wäscht dann mit Wasser gut nach und trocknet. Es entsteht in sehr guter Ausbeute ein schwarzes, mäßig festes, pechartiges Produkt, das löslich ist in Äther, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Benzol, Tetnalin, Ameisenester, wenig löslich in Aoeton und Eisessig, unlöslich in Benzin und Alkohol. Extwoichungspunkt ilo° C, Erstarrungspunkt 76° C, Morawskische Reakiton negativ.
  • 3. Die Mischung von 2o Gewichtsteilen i,4-Dichlornaphthalin, io Gewichtsteilen wasserfreies Eisenchlorid und 9 Gewichtsteilen Oxalsäure (wasserfrei) wird 1.2 Stunden auf ioo° C erhitzt und alsdann mit übenhitztern Wasserdampf behufs Entfernung der kleinen Menge von Dichlornaphthalin behandelt. Die Aufarbeitung ist dieselbe wie im Beispiel i. Es wird so in guter Ausbeute ein braunschwarzes, mäßig festes Harz gewonnen, das löslich ist in Aceton, eher, Benzol, Chloroform, Tetraehlorkohlenstoff, Tetralin, wenig löslich in Benzin, Alkohol und Ameisenester. Erweichungspunkt i 15' C, Erstarrungspunkt i io° C, Morawskische Reaktion negativ. 4. Wie nach Beispiel i wird. eine Mischung von 8o Gewichtsteilen a-Bromnaphthalin, q.o Ge«nichtsteilen wasserdreiem Eisenchlorid und io Gewichtsteilen Glykolid etwa 14 Stund@en auf 13o° C erhitzt. Es wird einGc'hivvarzes, mäßig sprödes, asphaltartiges Produkt in guter Ausbeute gewonnen, idlas löslich ist in Tetrachlorkohlenstoff, Chlocoform, Tetralin. Benzol, wenig löslich in Äther, Ameisenester, Eisessig, unlöslich in Aceton, Alkohol und Benzin. Erweichungspunkt 67° C, Erstarxungspunkt 50° C, Moriawskische Reaktion negativ.
  • 5. Nach der Arbeitsweise des Beispiels, i erhitzt man 2o Gewichtsteile a-Bromnaphthalin, io Gewichtsteile Aluminiumchlorid (wasserfrei) und 9 Gewichtsteile Oxalsäurre (waG-serfrai) in guter Mischung auf etwa ioo° C 12 Stunden lang und: arbeitet wie dort beschrieben düs keäktionsprodukt auf. Es entsteht Beine schwarze, pechartige, harzige Masse, die löslich ist in Aceton, Ameisenester, Chloräform, Benzol, Tetradhlorkohlenstoff und Tetralin, wenig löslich in Äther, unlöslich in Benzin und Alkohol. Erweichungspunkt 8o° C, Erstarrungspunkt 68° C, Morawskirsche Reaktion schiwach violett. - Die Ausbeuten sind gut.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSpRUcFI: Verfahren zur Herstellung harzartiger Kondensationsprodukte aus Naphthalin nach den Patenten 354864 und 380577, dadurch gekennzeichnet, dlaß an Stelle des Maphtbalins Halogenderivate des Naphthali:rns, welche noch mindestens ein Wasserstoffatom enthalten, mit Glykolsäure, Glykolid oder Oxalsäure rin Gegenwart saurer Kondensationsmittel bis zur Harzbildung erhitzt werden.
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