DE39822C - - Google Patents

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DE39822C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ KLASSE S7: Photographs.
HANS BRAND in BAYREUTH.
Papier.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1886 ab.
Bei diesem Apparat handelt es sich nicht um eine maschinelle Vervielfältigung, sondern um die raschere Herstellung einzeln aufgelegter kleiner oder grofser Positive und die Erzielung eines Bildes in irgend einem vom Photographen gewünschten Tone, wobei namentlich die Zeitdauer, ein promptes Schliefsen und das Vermeiden von activen Lichtstrahlen in Betracht kommt.
Auf beiliegender Zeichnung repräsentirt:
Fig. ι die Ansicht eines Fensters mit dem in dasselbe eingesetzten Apparat (die übrigen Scheiben sind in irgend einer Weise verdunkelt) ,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Fenster und den Apparat nach A-B, Fig. 1;
Fig. 3 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Apparat in vergrößertem Mafsstabe,
Fig. 4 den unteren Theil von Fig. 2 in vergröfsertem Mafsstabe;
Fig. 5 ist eine Oberansicht von Fig. 4.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem Rahmen a, welcher genau in eine Schdbenöffnung des betreffenden beliebigen Fensters pafst und in demselben befestigt wird. An diesem festen Rahmen sind scharnierförmig die beiden Klappen b und c befestigt, von denen die erstere b nach innen zur dunklen Kammer zu klappen, die andere c nach aufsen aufzuklappen ist. Die innere Klappe, sich in Scharnieren bl bewegend, wird oben von einem Riegel d gehalten, ist rahmenförmig hergestellt und nimmt die in diesem Rahmen mittelst Scharniere e e auf- und zuzuklappende Platte/ auf; letztere und die mit irgend einem inactives Licht gut durchlassenden Stoff c1, Cherrystoff u. s. w., als Scheibe versehene Klappe c werden oben von dem im Stift g sich drehenden Rechts- und Links-Feder- oder Sperrhaken g1 g"2 in geschlossenem Zustande erhalten. Die Federn g3 und g·4 dienen zur Erhaltung des Hakens g1 g2 in seiner normalen Lage. Der innere Rahmen b ist an seinem unteren Ende mit einer festen Stütze h versehen, welche oben eine Feder h} trägt.
Die sich in Scharnieren e e bewegende Klappe / nimmt an ihrer inneren Seite eine auf Federn i i ruhende, mit einem etwas elastischen Ueberzug, Sammet, Plüsch oder dergleichen, versehene Platte k auf und wird in ihrer etwas von Klappe f abstehenden Lage einerseits durch diese Federn ii, andererseits durch zwei im Rahmen/ geführte, nach aufserhalb der Klappe reichende Bolzen mit Kopf / gehalten.
Seitlich von dieser elastischen Platte befinden sich noch zwei Rundstäbchen q q, welche zum Festlegen eines feinen Fadens r dienen, welcher den Zweck hat, das aufgelegte lichtempfindliche Papier festzuhalten.
Im Hauptrahmen α ist eine gewöhnliche Spiegelglasscheibe m eingelassen, unmittelbar über welcher die in den geschlitzten Führungen η η durch Schrauben mit Mutter 0 0 geführten Querstäbe pp gleiten. Letztere dienen zum Festlegen des als Positiv zu reproduciren-
den Negativs, welches sich also zwischen Scheibe und diesen Querstäben eingeschlossen befindet.
Angenommen, der Apparat befinde sich im Fensterrahmen in der in Fig. 2 bezw. 4 dargestellten Lage und der Operateur will die Vervielfältigung eines Negativs zu Positivbildern vornehmen.
Zunächst schliefst er durch Ziehen nach innen an der Zugstange s den äufseren Rahmen c, welcher oben im Haken g·2 einklinkt. Hierauf legt er das Negativ auf der Glasplatte m durch Verschieben der Querstäbe ρ ρ fest, worauf er sein lichtempfindliches Papier auf die elastische Platte k legt und durch Schieben unter den Faden r in seiner Lage zu erhalten sucht.
Sodann klappt er die die Platte k tragende Klappe f empor, wobei dieselbe in den Federhaken g1 einschnappen wird; gleichzeitig löst sich dann Federhaken g2 und läfst die Klappe c mit dem Chenystoff nach aufsen fallen. Die Belichtung erfolgt und wird nach einem durch die Praxis festzustellenden Zeitpunkt durch Zurückziehen der Klappe c mittelst der Zugstange s inhibirt. Beim Schliefsen von c durch Einklinken des Federhakens g·2, Fig. 5, wird Haken g1 frei und Klappe b wird, gelöst, nach innen zum Operationsraum bezw. der Dunkelkammer zurückfallen. Man entfernt das gewonnene Positiv und setzt ein zweites lichtempfindliches Papier ein u. s. f.
Ein -in einer Oeffnung t im oberen Theil des Hauptrahmens α eingesetzter, etwas je auf der einen oder anderen Seite hervortretender Stift u bewirkt bezw. hilft beim Abdrücken der Rahmen c und Klappe f im Augenblick des Ausklinkens der Sperrhaken g1 g1.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Photographischer Schnellcopir-Apparat für Bromsilbergelatine- oder anderes lichtempfindliches Papier, bestehend aus einem in eine Fensteröffnung eingesetzten Hauptrahmen a (Fig. 4), an welchem die beiden Rahmen b und c, der eine nach aufsen, der andere nach innen fallend, in Scharnieren beweglich angebracht sind, von denen ersterer mit einem mittelst Scharniers sich in ihm bewegenden Rahmen f versehen ist, welcher die elastisch eingerichtete Platte k trägt, während der zweite Rahmen c mittelst Zugstange s geführt wird und mit einem die inactiven Lichtstrahlen gut durchlassenden Stoff garnirt ist, sowie ferner an diesem Schnellcopir - Apparate oben angebrachte Rechts- und Links - Sperrhaken gl g2 (Fig. 4 und 5) zur Befestigung und Auslösung der Rahmen f und c und in den geschlitzten Führungen η η gleitende Querstäbe ρ ρ (Fig. 3 und 4) zum Festlegen des Negativs auf der Glasplatte m.
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