DE135477C - - Google Patents

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DE135477C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D17/00Dark-room arrangements not provided for in the preceding groups; Portable dark-rooms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den sogenannten transportablen Dunkelkammern für photographische Zwecke, die lediglich aus einem lichtdichten Kasten u. s. w. bestehen, welcher die zur Entwickelung, sowie Fixirung der Platten u. 's. w. erforderlichen Einrichtungen besitzt, ist u. a. auch eine lichtdicht verschliefsbare und durch einen Druck des Kopfes zu öffnende Schauöffnung vorgesehen, welche dem aufserhalb befindlichen, mit Hülfe von lichtabschliefsenden Aermeln darin Operirenden das Arbeiten in der Dunkelkammer ohne Gefahr einer Belichtung derselben ermöglicht.
Die bis jetzt gebräuchlichen derartigen Schauvorrichtungen besitzen jedoch verschiedene Nachtheile, darin bestehend, dafs entweder, wie beispielsweise bei der Amerikanischen Patentschrift 617017 der Verschlussdeckel nicht zwangläufig mit der durch den Kopf abzuschliefsenden Schauöffnung verbunden ist, oder dafs, wenn dies, wie beispielsweise bei der Amerikanischen Patentschrift 643004 der Fall ist, das Oeffnen des Verschlusses sofort erfolgt, wenn sich der Kopf des Beschauers gegen die Schauöffnung legt bezw. wenn der Kopf nur einen geringen Druck ausübt. In ersterem Falle ist die Möglichkeit gegeben, dafs der Verschlufs auch dann geöffnet werden kann, wenn die Schauöffnung selbst noch gar nicht durch den Kopf des Beschauers abgeschlossen ist, während in letzterem Fall nicht ausgeschlossen ist, dafs das Oeffnen des Verschlusses, wenn auch nur zum Theil bereits erfolgt, bevor sich der Kopf, allseitig Licht abdichtend, an die Schauöffnung angelegt hat, was eine Belichtung der Dunkelkammer zur Folge haben würde.
Diese Mifsstände zu beseitigen, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Bei derselben ist die Einrichtung zur Bethätigung des Verschlusses derart construirt, dafs das Auflager für den Kopf den Verschlufs erst dann öffnet, wenn es bereits ein gewisses Stück hineingedrückt wurde. Der der Vorrichtung sich Bedienende hat dadurch vollauf Zeit, seinen Kopf in der richtigen, einen absolut lichtdichten Abschlufs bewirkenden Weise an die Schauöffnung anzulegen, so dafs bei dem durch stärkeres Andrücken des Kopfes erfolgenden Oeffnen des Verschlusses ein Belichten der Dunkelkammer nicht mehr zu befürchten ist.
Desgleichen ist auch ein Belichten der Dunkelkammer durch zu rasches Entfernen des Kopfes vollständig ausgeschlossen, indem schon bei ganz geringer Zurücknahme des Kopfes der vollkommene Abschlufs erfolgt.
Der Verschlufs der Schauöffnung selbst kann in beliebiger Weise erfolgen, z. B. durch eine Klappe, einen Schieber, durch Jalousien, durch ein über Walzen geführtes Band u. s. w., welche Verschlüsse selbstredend unter Federwirkung stehen müssen und deren Antrieb ebenfalls durch den Hebel i erfolgt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform mit Klappenverschlufs dargestellt, und zwar
in Fig. ι in einer Innenansicht und in Fig. 2 und 3 im Querschnitt, sowohl in der geschlossenen als auch in der offenen Stellung;.
Der ganze, an der Dunkelkammer anzubringende Apparat besteht in der Hauptsache aus zwei verschiebbar ineinander gelagerten Rahmen α und b, wovon der erstere die Verschlufsklappe c sowie den ganzen Mechanismus aufnimmt, während der letztere b die eigentliche Schauöffnung bezw. das Auflager- d für den Kopf trägt. · Dieses letztere pafst sich in seiner Form der Rundung des Kopfes an und ist überdies zur Erzielung eines absolut, lichtdichten Abschlusses mit Pelz, Wolle oder dergl. besetzt.
Der Rahmen b, der durch Stifte^" (Fig. 1) am Rahmen α geführt ist, steht unter dem Einflufs von Federn g, welche ihn mit dem Auflager d ständig nach aufsen zu drücken, suchen,.
Die Bewegung der Verschlufsklappe c, die unterhalb der Schauöffnung drehbar gelagert ist, erfolgt durch einen Druck des Kopfes auf das Auflager d, wodurch die zu beiden Seiten befindlichen Stifte h, die in dem Rahmen a verschiebbar gelagert· sind-, einwärts gedruckt werden. Diese Stifte drücken dann ihrerseits auf zwei, in Einschnitten der Stifte h geführte Hebel i, die durch Schnüre (strichpunktirt) in derr Weise mit der Drehachse der Klappe c verbunden sind, dafs dieselbe hierbei gedreht und dadurch die Klappe;c geöffnet, wird (Fig. 3).
Dabei wird die aus Fig; 1 ersichtliche Feder k gespannt, indem die mit ihr verbundene Schnur auf besagte Drehachse aufgewickelt wird. Beim Zurückweichen des Kopfes von der Oeffnung d und der damit erfolgenden Freigabe der Stifte h bewirkt die Feder k den sofortigen selbstthätigen Verschlufs der Klappe c.
Da die Einrichtung, wie eingangs erwähnt, SO: getroffen ist, dafs der Verschlufs c erst geöffnet wird, nachdem der Rahmen b zum grofsen Theil schon in den Rahmen α geschoben wurde, dabei aber der Widerstand der: Federn, g zu überwinden ist, so ist dadurch schon vor dem Oeffnen des Verschlusses ein absolut dichtes Anlegen des Kopfes an die Schauöffnung gesichert. Es ist also eine Belichtung an dieser Stelle auch nach erfolgtem Oeffnen der Klappe c vollkommen ausgeschlossen.
Ebenso ist es unmöglich, eine Belichtung durch rasches. Entfernen des Kopfes von der Schauöffnung herbeizuführen, da der vollkommene Abschlufs. bereits; bei einer ganz geringen Zurückbewegung des Rahmens b erfolgt.

Claims (1)

  1. - An sprjjcmi :
    Schauvorrichtung für transportable Dunkelkammern mit durch einen Druck des Kopfes zu öffnendemVerschlufs, dadurch gekennzeichnet, dafs ein das Auflager für den Kopf tragender, unter Federwirkung stehender Rahmen (b) zunächst ein, Stück vorwärts bewegt wird, ehe er mit den die Verschlufsvorrichtung öffnenden Theilen zusammenwirken kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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