DE255804C - - Google Patents

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DE255804C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/45Closures or doors specially adapted for mixing receptacles; Operating mechanisms therefor
    • B01F35/454Moving covers on a cylindrical drum in a circular path along the drum

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 255804 KLASSE 80«. GRUPPE
RATZINGER & WEIDENKAFF in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1912 ab.
Mischtrommeln, deren Auslaßschieber in Führungen laufen und während des Arbeitsganges vermittels einer Hebelschleife in die Offen- oder Abschlußstellung gebracht werden, sind bekannt. Bei diesen Trommeln handelt es sich um das Öffnen und Verschließen von kleinen Öffnungen, aus denen nur feinkörniges oder dünnflüssiges Mischgut langsam und in kleinen Mengen auslaufen kann.
ίο' Um nun eine vollständige Entleerung in kurzer Zeit, und zwar während des Umlaufes und für jedes beliebige Gut zu ermöglichen, soll der an sich bekannte, in Führungen laufende Deckel, der die über die ganze Länge der Trommel verlaufende Einfüll-und Auslaßöffnung abschließt, dadurch weiter ausgebildet werden, daß ein in der Richtung der Trommelachse verschiebbarer Anschlag den mittels Feder auf den Rahmen der Trommelöffnung gepreßten Deckel an seiner Nase so lange festhält, bis ein an der Trommel angebrachter Winkel den Anschlag durch eine an die Zugstange des Anschlages angreifende Ausrückvorrichtung aus dem Bereich der Deckelnase schiebt und damit dem Deckel den Umlauf mit der Trommel wieder gestattet.
In der Zeichnung ist die Mischtrommel jn Fig. ι in Seiten-, in Fig. 2 in Stirnansicht und in Fig. 3 teilweise im Längsschnitt dargestellt.
Die Verschlußvorrichtung besteht aus dem Deckel 1 von der genauen Größe der Trommelöffnung 2, der mittels Rollen 3 außen an der Trommel an Winkeleisen 4 geführt ist. Der Deckel wird bei Nichtgebrauch, d. h. wenn also z. B. zur Betonherstellung eine einzige Umdrehung genügt, von einem Anschlage 5 gehalten, gegen den sich die in der Mitte des Deckels angebrachte Nase 6 legt, so daß die Trommel am Deckel abrollt, ohne ihn mitzunehmen. Der Deckel selbst ist nun nicht starr, sondern durch zwischen Rollen und Deckel vorgesehene Blattfedern 7 (Fig. 3) elastisch gelagert, deren Elastizität so bemessen ist, daß der Deckel nicht fest auf die Zylinderwandung gedruckt wird. Ein festes Anpressen des Deckels an der Einfüllöffnung 2 wird dadurch herbeigeführt, daß die Einfüllöffnung von einem Rahmen 8 eingefaßt ist, welcher den Deckel beim Passieren etwas zurückdrückt, jedoch vorbeischleift, solange der letztere vom Anschlag 5 gehalten wird. Deckt jedoch der Deckel 1 die öffnung 2 und wird dieser gleichzeitig freigegeben, so verschließt er diese genügend dicht und läuft so lange mit der Trommel um, bis der Anschlag 5 wieder in die Bahn der Deckelnase 6 gestellt ist, der Deckel 1 dadurch festgehalten und die öffnung 2 wieder freigegeben ist. Dadurch kann also die Trommel beliebig viele Umdrehungen bei ein und derselben Füllung ausführen; auf diese Weise wird jede erforderliche Mischdauer eingehalten. Die Einstellung auf die gewünschte Umdrehungszahl kann selbsttätig erfolgen.
Die Verstellung des Anschlages 5 erfolgt
selbsttätig. Zu diesem Zweck ist der um die Welle 9 drehbare Doppelhebel io an den beiden Enden mit Gleitrollen 16 versehen, von denen die eine in der am Untergestell ii gelagerten gebogenen Schrägführung 12 gleitet, während die des anderen Hebelarmes in die Bahn des an der einen Seitenwand der Trommel befestigten Winkels 13 zu liegen kommt. Ist dies der Fall, so wird der Doppelhebel 10 niedergedrückt, gleichzeitig durch die Schrägführung 12 achsial und somit auch der Anschlag 5 verschoben, mit dem der Doppelhebel 10 durch die Mitnehmerstange 14 gelenkig verbunden ist. An letztere greift der Handhebel 15 an, welcher den Anschlag 5 und mit diesem den Doppelhebel 10 wieder in die Anfangslage zurückbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mischtrommel für Beton u. dgl., deren Auslauföffnung durch einen in Führungen gleitenden Deckel verschlossen wird, gekennzeichnet durch einen in der Richtung der Trommelachse verschiebbaren Anschlag (5), der den mittels Federn (7) auf den Rahmen (8) der Trommelöffnung (2) gepreßten Deckel (1) an seiner Nase (6) so lange festhält, bis ein an der Trommel angebrachter Winkel (13) den Anschlag (5) durch eine an die Zugstange (14) des An-Schlages (5) angreifende Ausrückvorrichtung (10, 12, 16) aus dem Bereich der Nase (6) schiebt und damit dem Deckel (1) den Umlauf mit der Trommel wieder gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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