DE397706C - Drahtnadelvorschub- und Spannvorrichtung fuer Sprechmaschinenschalldosen - Google Patents

Drahtnadelvorschub- und Spannvorrichtung fuer Sprechmaschinenschalldosen

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DE397706C
DE397706C DEF50820D DEF0050820D DE397706C DE 397706 C DE397706 C DE 397706C DE F50820 D DEF50820 D DE F50820D DE F0050820 D DEF0050820 D DE F0050820D DE 397706 C DE397706 C DE 397706C
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DE
Germany
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wire
clamping
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tensioning device
tensioning
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DEF50820D
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FEIN MASCHB GmbH
Original Assignee
FEIN MASCHB GmbH
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank

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  • Wire Processing (AREA)

Description

An Stelle der in Sprechmaschineiischalldosen meist verwendeten, nur einmal zu spielenden und daher unwirtschaftlichen Stählnadeln hat man verschiedene Mittel vorgeschlagen und ausgeprobt, als deren aussichtsreichstes sich Gußstahldraht passender Stärke erwies. Den bisher bekannten Ausführungen' zum Spannen und Nachstellen solchen Drahtes gegenüber vermeidet vorliegende Erfindung
ίο weitergehende Anforderungen an die Geschicklichkeit des Benutzenden dadurch, daß alle zum Ersatz der verbrauchten Drahtspitze notwendigen Handgriffe, wie Lösen des Drahtes, Vorschieben um ein bestimmtes Stück unl Wiederfestspaninen1 an' einer Stelle zwangläufig aufeinanderfolgend .vereinigt und durch einfaches Hin- und Herdrehen eines Teiles bewirkt werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin1,
ao daß der Draht durch eine unter Federdruck stehende Klemmvorrichtung hindurchgeführt ist, die derart ausgebildet ist, daß beim Lösen der Spannvorrichtung der Vorschub eingeleitet wird, während beim Wiederanziehen
as der Spannvorrichtung nach erfolgtem Vorschub die Festspannung des Drahtes stattfindet.
In Abb. ι bis 5 ist derErfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Abb. 1 ist eine Ansicht der n^uen Vorrichtung, Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch die Kupplung in der Ebene x-x der Abb. 1, Abb. 3 ist eine Schnittzeichnung der Vorrichtung zur Darstellung der Innenteile, Abb. 4 verdeutlicht eine Ausführung der Spannzange und Abb. 5 zeigt die Stellung des Zuführungsschlitzes mit Hilfe eines Schnittes in der Ebene y-y der Abb. 4.
Die Spann- und Vorschubvorrichtung besteht aus einer Zange α mit Schlitz oder Backenschnitt b, welche durch eine Spannmutter c vermittelst eines Spannringes d geschlossen wird. Oberhalb der Spannvorrichtung befindet sich eine Klemmvorrichtung bestehend aus zwei Ringen e, zwischen welche der Draht f bindurchgefüfart ist und die unter dem Druck einer Feder g stehen und so den Draht bei gelöster Zange festhalten und verschieben können. Die Zuführung des Drahtes f geschieht durch einen quer zum Backen·- schnitt b stehenden; Zuführungsschlitz h, wodurch ein zentrisches Austreten des Drahtes aus den Backen- gewährleistet wird, indem der an sich gerade Draht infolge der dadurch erzwungenen Wölbung eine dazu genügende Spannung erhält. Gleichzeitig ermöglicht diese seitliche Zuführung des Drahtes die Anbringung der neuen Vorrichtung an jeder beliebigen Schalldose.
Der Spannring d ist mit der Spannmutter c beispielsweise durch Klauen cx und ^1 unter Einschaltung eines Spieles c2 gekuppelt, derart, daß zwischen Spannring d und Spannmutter c eine Sonderbewegung sowohl beim Festspannen als auch beim Lösen erfolgen kann. Diese Sonderbewegung wird beispielsweise durch schneckenförmige Gestaltung des Kupplungsgrundes nach Abb. 1 in eine Längsbe-
wegung verwandelt, welche beim Lösen der festgespannten Zange während der Bewegung in Spiel Cj ^i^[i5l<ii5i?)irpiififthtunge auf dem Draht f zurückschiebt, .während beim Wiederanziehen, die Feder ^die'!KlemnTvorrichtunge mit dem Draht / während der Bewegung im Spiel C2 zunächst vorschiebt und dann die Zange α geschlossen wird. Um ein Verdrehen der Klemmvorrichtung· e zum Einführungsschlitz h zu verhindern, ist das obere Zangenende vierkantig gehalten. Die Steigung des Schneckenganges und das eingeschaltete Spiel in der Kupplung werden dem notwendigen Vorschub angepaßt, damit jeder Laie durch einfaches Lösen und Wiederfestziehen den Vorschub des Drahtes bewirken kann. Außerdem ist er ohne weiteres in der Lage, durch zwei- oder mehrmaliges Lösen und Wiederanziehen den Draht um das Zwei- oder Mehr-
ao fache der Länge herauszuschieben und so jede gewünschte Lautverminderung einzustellen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    »5 i. Drahtnadelvorschub- und Spannvorrichtung für Sprechmaschinensehalldösen, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (/) durch eine unter dem Druck einer Feder (g) stehende Klemmvorrichtung (e) hindurchgefühlt ist, die derart ausgebildet ist, daß beim Lösen der Spannvorrichtung {c, d) der Vorschub eingeleitet wird, während beim Wiederanziehen der Spannvorrichtung nach erfolgtem Vorschub die Festspamnung des Drahtes stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einem^ Spannring (d) und einer Spanmmutter (e) besteht, welche miteinander unter Einschaltung eines Spieles (cjj) so gekuppelt sind, daß der Spannring (d) sowohl vor dem Lösen als auch vor dem Wiederanziehen durch eine Schneckenführung eine gesonderte Längsbewegung ausführt und dadurch die Klemmvorrichtung (e) einmal auf den Spiraldraht (/) zurückschiebt und zum anderen Male die Klemmvorrichtung (e) und den Draht (/) zum Vorschub durch die Feder (g) wieder freigibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (f) zu den Spannbacken durch einen seitlichen Zuführungsschlitz (A) geführt ist, der quer zum Backenschnitt (b) angeordnet ist.
    Abb. i.
    AbK3.
    Abb. 2.
    Abb. 4.
    Abb. 5.
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