DE198564C - - Google Patents

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DE198564C
DE198564C DENDAT198564D DE198564DA DE198564C DE 198564 C DE198564 C DE 198564C DE NDAT198564 D DENDAT198564 D DE NDAT198564D DE 198564D A DE198564D A DE 198564DA DE 198564 C DE198564 C DE 198564C
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rope
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spiral
screwing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/08Fastenings for securing ends of driving-cables to one another, the fastenings having approximately the same diameter as the cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*. 198564-KLASSE 47d. GRUPPE
FRIEDRICH MUNDORFF in DRESDEN.
Die Erfindung betrifft ein Seilschloß mit Haken und öse. Bei bekannten ähnlichen Schlössern bestand bisher der Nachteil, daß die schmalen Rippen des nach Art einer Holzschraube ausgebildeten einschraubbaren Hakenteiles keinen genügenden Halt im Seile bekamen. Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil, und zwar beruht das Wesentliche derselben darin, daß der in das Seil einzuführende Halteteil, der Fuß, die Gestalt einer offenen Spirale (zylindrischen, korkzieherartigen Schraubenlinie) erhält.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Ansicht (Fig. .i) nebst einer Hilfsvorrichtung im Schnitt (Fig. 2) beispielsweise dargestellt; Fig. 3 zeigt eine Ansicht des fertigen Seilendes.
Das Schloß besteht aus dem Haken α und der öse b; die Füße c, d. h. diejenigen Teile, die im Seilkörper sitzen, haben die Gestalt einer offenen Spirale (zylindrischen, korkzieherartigen Schraubenlinie). In dieser Form liegen die Vorteile der Erfindung begründet; die Spirale geht wie eine Nadel mitten durch die Garne hindurch, so daß die Litzen gewissermaßen miteinander vernäht werden.
Das Einführen der Spirale in den Seilkörper geschieht durch eine Vorrichtung nach Fig. 2 wie folgt: Die Vorrichtung besteht aus zwei Backen (Brettern oder Schalen) d, die zusammen eine Aushöhlung entsprechend dem Seildurchmesser haben. Die Backen sind miteinander durch Schraubenbolzen e mit Flügelmuttern/ verbunden. Die.unterste Backe ist auf einer festen Fläche unverrückbar angeordnet, oder diese Fläche tritt gleich selbst an die Stelle des Backens. Über das Seilende wird zunächst eine Kappe g (Fig. 3) aus Pergament-Schweinsleder oder ähnlichem Stoffe gezogen, welche bis auf die Aussparung /2, die zum Durchgang der Schraube dient, eine vollständige Einhüllung bildet. Das Seilende, welches mit einer Masse getränkt wird, die es aufquellen macht, wird zwischen die Backen eingelegt derart, daß die Schnittfläche i am Rande liegt. Nun zieht man die Bolzen, e an und spannt so das Seil fest. Vor der Schnittfläche i und auf deren Mitte gerichtet ist eine zylindrische Führung k festgemacht, deren Durchgang dem Durchmesser der Spirale c entspricht. Nun steckt man die Spirale durch die Führung k hindurch und dreht sie mit Hilfe eines Schlüssels / in den Seilkörper hinein, bis sie vollständig in ihn versenkt ist und nur noch der Haken oder die Öse aus dem Seile herausstehen. Die Führung k bewirkt die Einführung genau in der Seilmitte.
Wegen des Auftreibens des Seiles, welches durch die eintretende Schraube verursacht wird, muß man die Bolzen nötigenfalls etwas lockern, damit die Backen etwas auseinandergehen können. Die Kappe gibt durch Dehnung in sich selbst nach. Das Seil bleibt eingespannt bis zum vollständigen Festwerden; inzwischen quellen die anliegenden Schichten

Claims (2)

  1. von allen Seiten in die Zwischenräume der Windungen hinein, und die letzteren werden auf diese Weise derart verpackt und verbaut, daß ein Herausreißen der Spirale verhindert wird.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Zweiteiliges Seilschloß mit Schraube
    zum Einschrauben der Schloßteile in die
    ίο Seilenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (c) die Gestalt einer offenen Spirale oder korkzieherartigen Schraube erhält.
  2. 2. Eine Vorrichtung zum Einschrauben der Teile des unter Anspruch I gekennzeichneten Schlosses in das Seil, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil zwischen zwei verstellbaren Backen (d) festgehalten wird, vor denen in der Richtung der Seilachse eine dem Durchmesser der Schraube entsprechende Rohrführung (k) für die Schrauben angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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