DE397644C - Sicherung fuer die Aushebvorrichtung landwirtschaftlicher Maschinen u. dgl. - Google Patents

Sicherung fuer die Aushebvorrichtung landwirtschaftlicher Maschinen u. dgl.

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DE397644C
DE397644C DEF54604D DEF0054604D DE397644C DE 397644 C DE397644 C DE 397644C DE F54604 D DEF54604 D DE F54604D DE F0054604 D DEF0054604 D DE F0054604D DE 397644 C DE397644 C DE 397644C
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lever
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B71/00Construction or arrangement of setting or adjusting mechanisms, of implement or tool drive or of power take-off; Means for protecting parts against dust, or the like; Adapting machine elements to or for agricultural purposes
    • A01B71/02Setting or adjusting mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 8. JUL11924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 a GRUPPE
(F54604 lil}4Sa)
Paul Fischer m Märkau, Osthavelland.
Die Schneid- und Grr.bwerkzeuge landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte werden bekanntlich, wenn man sie auf Straßen befördert, derart hochgestellt, daß" sie beim Fahren den Böden nicht berühren. Zu diesem Zweck werden sie mit einer Aushebevorrichtung -versehen, die ein Zurückfallen der Schneid- und Grab werkzeuge" in ihre Arbeitsstellung verhindern. Bei diesen bekannten
ίο Einrichtungen kam es jedoch vor, daß beim Befördern der Maschinen auf Straßen usw., vor allen Dingen auf unebenen Feldwegen, die Klinke aus dem Zahnbogen heraussprang und die Pflugscharen u. dgl. in Arbeitsstellung kamen, was naturgemäß eine Beschädigung derselben zur Folge haben mußte. Andererseits kam es auch vor, daß aus Unachtsamkeit der Handhebel, der die Zugeinrichtung für die , Sperrklinke betätigt, berührt wurde, wodurch ebenfalls der genannte Nachteil eintrat.
Man hat denselben schon dadurch zu vermeiden gesucht, daß man am Zahnbogen einen Stellring mit Stellschraube angebracht hat, durch die der Sperrzahn festgestellt wurde.
as Diese Einrichtung kommt gemäß vorliegender Erfindung in Fortfall, da sie den Nachteil hat, daß zu ihrer Bedienung Werkzeuge mitgeführt werden mußten.
Die vorgenannten Übelstände vermeidet die Erfindung dadurch, daß der die Aushebung der Klinke für den Zahnbogen bewerkstelligende Handgriff mit einer Sicherung versehen wird, die es unmöglich macht, daß die Aushebevorrichtung von selbst oder aus Unachtsamkeit bewegt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Aushebevorrichtung,, und
Abb. 2 ein Schaubild derselben. 4°·
Der Stellhebel r ist in bekannter Weise mit der Welles verbunden und steht durch die Klinke 3 mit' einem Zahnbogen 4 in Verbindung, durch den die Tief stellang der Werkzeuge eingestellt wird. An der unter Wirkung einer !Feder 5 stehenden Klinke 3 greift eine Zugstange 6 an, die mit dem Handhebel 7 in Verbindung steht, der am Stellhebel 1 angelenkt ist. ■
Gemäß der Erfindung ist der Handhebel 7 mit einer Sicherungsvorrichtung versehen, die ein selbsttätiges Auslösen der Sperrklinke 3 verhindert. Zu diesem Zweck ist am Stellhebel ι ein BugelS drehbar gelagert, an den ein Lenker 9 angreift, der im Handgriff frei drehbar gelagert ist und den Bügel 8 beim Niederdrücken des Handgriffes? zwangläufig bewegt. Der Bügel 8 lehnt sich mit seinem freien Ende gegen die Nase 10 eines doppel· armigen Hebels. 11, der um die Achse iß schwingt. Die Nase 10 ist an der dem Bügel 8 abgewendeten Seite abgeschrägt, damit letz-
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terer beim Zurückgehen in die gezeichnete Lage selbsttätig hinter die Nase io schnappt. Eine um die Achse 12 gelegte Feder 13 hält den Hebel 11 in Sperrstellung.
Sobald die Aushebevorrichtung von Hand des Fahrers betätigt wird, drückt er gleichzeitig den Hebel 11 nieder und gibt durch Anheben der Nase 10 den Bügel 8 frei. Dieser wird beim weiteren Niederdrücken des Hebels 7 durch den Lenker 9 zwangläufig bewegt, während er beim Loslassen des Handhebels 7 selbsttätig hinter die Nase 10 des doppelarmigen Hebels 11 einschnappt und die ganze Vorrichtung gegen selbsttätiges oder ungewolltes Auslösen sichert. Der. Hebeln, der im dargestellten Beispiel über die Ebene des Handgriffes 7 emporragt, kann praktischerweise auch so ausgebildet werden, daß er innerhalb des Griffes 7 Ke^- oder zum mindesten mit der Angriffsseite desselben eine Ebene bildet, um ihn jeder zufälligen Einwirkung von außen, sei es durch Stoß oder Schlag, zu entziehen. Lediglich ein Druck auf den Hebel 7 genügt im vorliegenden Fall nicht, um den Hebel 1 zu entsichern, sondern as es muß vordem bzw. gleichzeitig durch die Nase 10 der Bügel 8 freigegeben werden, der als solcher die Sicherung des Handgriffes 7 darstellt.
Es sei noch bemerkt, daß die Ausbildung und Anordnung der Einzelteile dieser Sicherung beliebig sein kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sicherung für die Aushebevorrichtung landwirtschaftlicher Maschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der am Stellhebel (1) vorgesehene und in bekannter Weise zur Bewegung der Klinke (3) dienende Handgriff (7) mit einem Hebel (11) versehen wird, der einen Bügel (8), der das selbsttätige Niederdrücken des Handgriffes (7) verhindert, in seiner die Bewegung dieser Teile sichernden Lage hält, während er beim Auslösen durch den Lenker (9) zwangläufig ausgeschwenkt wird.
    Abb. i.
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