DE397357C - Doppelt wirkender Lufthammer - Google Patents

Doppelt wirkender Lufthammer

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DE397357C
DE397357C DEL52481D DEL0052481D DE397357C DE 397357 C DE397357 C DE 397357C DE L52481 D DEL52481 D DE L52481D DE L0052481 D DEL0052481 D DE L0052481D DE 397357 C DE397357 C DE 397357C
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air hammer
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double acting
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DEL52481D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Doppelt wirkender Lufthammer. Zusatz Patent 338766. Die Erfindung betrifft einen doppelt wirkenden Lufthammer mit getrennten Bär- und Pumpenzylindern und gemeinsamem Drehschieber nach Patent 338766. Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, daß der Steuerschieber aus zwei einzelnen Drehschiebern besteht, die auf einer gemeinsamen Welle ruhen und die selbständig eingestellt werden. Durch die einander zugekehrten Stirnflächen der beiden Schieber wird in Verbindung mit dem Schiebergehäuse ein als Druckkammer ausnutzbarer Raum gebildet. Die genaue Einstellung der beiden Drehschieber wird auf dem Probierstande der Maschine ein für allemal vorgenommen.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen Schnitt durch den Bär- und PumpenzAinder, Abb.2 einen Längsschnitt durch den Schieber, Abb. 3 einen Schnitt durch den Schieber nach Linie A-B der Abb. 2, Abb. 4 einen Schnitt durch den Schieber nach Linie C-D der Abb. 2, Abb. 5 einen Schnitt nach Liniu E-F der Abb. 2, :1bb, 6 einen Schnitt nach Linie C-H der Abb. 2.
  • Die beiden Schieber, welche in die Luftkanäle der oberen und unteren Zylinderseiten eingeschaltet sind, liegen in einer gemeinsamen Bohrung und werden auf einer gemeinsamen Achse n mit Federkeil, Vierkant o. dgl. befestigt. Durch einen an dieser Achse befestigten Handhebel kar n man beide Schieber gleichzeitig bewegen.
  • Dadurch, daß der eine Schieber auf einem Konus der Achse mit einer Schraubenmutter festgeklemmt wird, während der andere Schieier auf einem Vierkant o. dgl. mit geringem Spiel sitzt, ist es einerseits möglich, die Schieber gegeneinander genau einzustellen, anderseits wird ihr Festklemmen in der Bohrung der Schieberbüchse verhindert.
  • Nachdem die beiden Schieber auf dem Probierstand genau gegeneinander eingestellt sind, wird der auf dem Konus festgeklemmte Schieber mit der Achse verbohrt und durch einen Stift gesichert.
  • Die Unterteilung des einen Schiebers Leim Lufthammer nach Patent 338;66 in zwei besondere Drehschieber hat bei gleichzeitiger Vereinfachung der Bauart den weiteren Vorteil, daß jeder Schieber für sich getrennt eingestellt werden kann wie bei getrennt gelagerten Schiebern.
  • Die Führung der Luftkanäle durch die beiden Schieber ist die gebräuchliche, um die gewünschten Schlagarten (leichten, schweren Schlag, Sitzschlag usw.) zu erzielen. Das Ausführungsbeispiel zeigt die Schieber in der Stellung Bär oben.
  • Von dem Pumpenzylinder wird durch Kanal g in Abb. 4 Luft in den Innenraum des Schiebers c gedrückt; diese tritt durch Rückschlagventil o zwischen die beiden Schieber b und c und dann durch den Kanal am Umfang des Schiebers in den Kanal lt nach dem unteren Raum des Bärzylinders. Der Bär wird hierdurch gehoben. Die Luft im oberen Bärzylinder tritt durch Kanal f in den Hohlraum des Schiebers b und von dort durch die Öffnungen q ins Freie. Der o1 ere Pumpenzylinder arbeitet durch Kanal e, Schieb(r b und Öffnung q leer.
  • «'erden beide Schieber entgegen dem Uhrzeiger gedreht, so verbindet der Schiet er c allmählich Kanal g und h, währe:-.d p a bg: -schlossen wird. Beim Schieber b wird Kanalöffnung f allmählich erweitert, während die Verbindung mit d, r Außenluft durch Off nui,g q abgesperrt wird. Hierdurch wird erzielt, daß der Bär aus der Stellung Bär oben zuerst kurze Hübe macht, welche bei weiterer Drehung länger werden bis zum schweren Schlag.
  • Bei Drehung der Schieber im Sinne des Uhrzeigers, wird der untere Bärraum mit der Außenluft verbunden über die Kanäle h, s, y. Der obere Bärraum wird durch die Kanäle f und t, sowie die Rückschlagventile v und o mit den beiden Pumpenseiten verbunden, welche in deni Hohlraum zwischen den Schiebern b und c arbeiten. Der Bär wird auf das Gesenk gepreßt. Durch Drehen im Temho entstehen gleiche Einzelschläge, die von beiden Pumpenseiten gespeist werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Doppelt wirkender Lufth=ammer mit getrennten Bär- und PumpenzylindFrn und gemeinsamem Kolbenschieber nach Patent 3;8766, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber in zwei auf einer gemeinsamen Achse (n) angeordnete und selbstständig eingestellte Drehschieber (h und c) unterteilt ist, deren einander zugekehrte Stirnflächen in V( rbindung mit dem Drehschiebergehäuse einen als Druckkammer ausnutzbaren Raum bilden.
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