DE397119C - Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE397119C
DE397119C DEB94489D DEB0094489D DE397119C DE 397119 C DE397119 C DE 397119C DE B94489 D DEB94489 D DE B94489D DE B0094489 D DEB0094489 D DE B0094489D DE 397119 C DE397119 C DE 397119C
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FRITZ NEUMEYER AKT GES
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FRITZ NEUMEYER AKT GES
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N11/00Starting of engines by means of electric motors
    • F02N11/04Starting of engines by means of electric motors the motors being associated with current generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine weitere Ausbildung der Motordynamo nach dem Hauptpatent, bei dem die Motordynamo für die beiden verschiedenen Betriebsarten in der Hauptsache elektrisch geregelt wird. Ihre besondere, der Verwendung als Anlaßvorrichtung angepaßte Schaltung erfolgt mit dem Ziel, die Ausnutzung der Motordynamo bei verringerter Anzahl der Windungen zu erhöhen und dadurch zu einem gedrängteren Bau der ganzen Maschine zu gelangen. Zu diesem Zweck werden die verschiedenen Feld-, Anker- und Reglungswicklungen so geschaltet, daß eine gegenseitige Unterstützung der Wicklungen für die getrennten Vorgänge stattfindet. Insbesondere kommen hierfür die im Hauptpatent erwähnte Reglerwicklung und die dickdrahtige Feldwicklung in Betracht.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine zugleich die Anordnung der Wicklungen angebende Schaltungsweise dargestellt, und zwar in Abb. i in der Anlasserschaltung, in Abb. 2 in der Stromerzeugerschaltung, während Abb. 3 das innere Schaltungsschema der Motordynamo wiedergibt.
  • Die in Abb. i und 2 dargestellte Schaltung unterscheidet sich von der im Hauptpatent angegebenen in folgenden Einzelheiten: Die Polarität der beiden Ankerwicklungen f und f' ist umgekehrt angenommen. Von der Plusbürste der Ankerwicklung f' ist außer der zar dünndrahtigen Feldwicklung P führenden Leitung q noch eine Leitung s1 abgezweigt, die zu einer Reglerwicklung r und weiter als Leitung s. über den Schalter t zur Leitung g führt, die einerseits an den Pluspol der Batterie e, andererseits an den Schalter i angeschlossen ist. An diesen Schalter endigt auch die von der Wicklung P kommende Leitung o, mit der der Widerstand n verbunden ist, der durch die Leitung m an die Minusbürste der Ankerwicklung f sich anschließt. Diese Minusbürste steht durch die Leitung m' unmittelbar in dauernder Verbindung mit der Plusbürste der Ankerwicklung f, mit deren Minusbürste durch die Leitung k die dicke Feldwicklung l verbunden ist. Befindet sich des Schalter i in der in Abb. i angegebenen Lage, in der er die beiden Leitungen g und h verbindet, so ist die Ankerwicklung f mit der Feldwicklung l hintereinandergeschaltet und empfängt Strom von der Batterie e, wirkt also motorisch. Die Ankerwicklung f' ist über den Schutzwiderstand n und die Feldwicklung p in sich geschlossen und erzeugt mit dieser einen feldverstärkenden Strom. Bei dieser Anlaßschaltung fließt der Strom vom Pluspol der Batterie e über g, i, h, f, k,1, Masse, Minuspol der Batterie, und zwar durchfließt er hierbei die Wicklung l von unten nach oben, wie der eingezeichnete Pfeil andeutet. Der umlaufende Anker erzeugt in der dünnen Wicklung f' einen Strom, der von der Plusbürste der Ankerwicklung f über q, p, o, n, m zur Minusbürste der Wicklung f' fließt, wobei die Wicklung p ebenfalls von unten nach oben, gemäß dem eingezeichneten Pfeil, durchströmt wird. Die Wicklungen q und l werden im gleichen Sinne von ihrem Strom durchflossen, unterstützen sich also magnetisch, wie im Hauptpatent angegeben.
  • Für die Umstellung der Schaltung. auf Stromerzeugungsbetrieb wird der Schalthebel i in die aus Abb. 2 ersichtliche Schaltung umgelegt, und dadurch wird die Feldwicklung l auch für die Stromerzeugung mitbenutzt, indem sie zur Unteistützung der Reglerwicklung r dient. Es fließt dann der in die Batterie entsandte Ladestrom von - e über Masse, 1, k, f, m', f', sl, y, s2 und den nun geschlossenen Schalter t zum Pluspol der Batterie. Dabei werden Wicklungen 1 und r von oben nach unten durchströmt, d. h. gegenüber der Schaltung nach Abb. z ist die Stromrichtung. in der Wicklung 1 umgekehrt. In der dünnen Feldwicklung p ist dagegen die Stromrichtung die gleiche von unten nach oben geblieben, indem der Strom von der Plusbürste der Ankerwicklung f' über q, P, o, i, h, in' zur Minusbürste von f' verläuft.
  • Der Vorteil dieser Schaltung liegt darin, daß die Reglerwicklung Y um so viel Windungen weniger erhalten kann, als die dicke Feldwicklung 1 Windungen besitzt. Dadurch wird an Leitungsmaterial gespart und Platz gewonnen.
  • Nach der üblichen Ausbildung der Gleichstrommaschinen werden die Windungen der Magnetwicklungen auf alle Pole gleichmäßig verteilt. Demnach müssen die Wicklungen P, r und 1 in so viele Spulen geteilt werden, als Pole vorhanden sind, so . daß auf jedem Pol je eine Spule der Wicklungen p, y und 1 sich befindet. Besitzt die Maschine beispielsweise vier Pole, so sind je vier Spulen P, y und 1, also insgesamt zwölf Spulen, unterzubringen.
  • Die daraus sich ergebende große Anzahl von Verbindungsleitungen und die dadurch bedingten Umständlichkeiten bei der Zusammenschaltung der Spulen in bezug auf den richtigen Wicklungssinn und die Schwierigkeiten wegen der Unterbringung der Verbindungsstücke bei dem nur geringen zur Verfügung stehenden Raum lassen sich durch die in Abb. 3 schematisch. dargestellte Anordnung der Wicklungen beheben.
  • Gemäß dem Zusammenwirken der Feld- und 12eglerwicklungen in der oben erläuterten Weise sind die Motorwicklung 1 und die Reg. lerwirkung y auf gemeinsamen Polen angeordnet, während die Generatorwicklung P auf den dazwischenliegenden Polen untergebracht ist.
  • Die in Abb. 3 angedeutete Maschine besitzt z. B. vier Pole, und die Wicklungen P, y und 1 sind in je zwei Spulen zerlegt, nämlich p1, p2, y1, y, und 11, 12, und von diesen ist die Spule p1 auf dem einen Pol, die Spule p, auf dem gegenüberliegenden Pol angeordnet, während jeder der beiden anderen gegenüberliegenden Pole je eine Spule 11 und r1 bzw. 12, r, trägt.
  • Durch diese eigenartige Verteilung der Spulen werden gegenüber zwölf Spulen in der üblichen Anordnung nur noch sechs Spulen benötigt, was eine wesentliche Ersparnis an Wicklungsarbeit bedeutet. Außerdem wird eine Ersparnis an Verbindungsleitungen und eine übersichtlichere Anordnung erreicht, wodurch die richtige Zusammenschaltung der Spulen erleichtert wird, Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist folgende: Beim Motorbetrieb sind bei normaler Belastung die von den Spulen 11, 1, und pl, p2 erzeugten Amperewindungen nahezu gleich. Dabei ist die Verbindung der Spulen derart getroffen, daß die Spulen 11 und 12 je einen Nordpol, die Spulen P, und P, je einen Südpol erzeugen. Die Wirkung ist also dieselbe, als wenn die Spulen der Wicklungen und 1 auf allen vier Polen gleichmäßig verteilt wären.
  • Beim Generatorbetrieb bleibt die Polarität der Spulen P1 und P, die gleiche, d. h. sie erzeugen je einen Südpol; dagegen ändert sich die Polarität der Spulen 11 und 1,, die nun ebenfalls einen Südpol erzeugen wollen und infolgedessen den von den Spulen P1, P, erzeugten Kraftlinienfluß vermindern. In diesem Bestreben werden die Spulen 11 und 1, von den Spulen r1 und y, der Reglerwicklung unterstützt.
  • Da die Amperewindungen der Spulen P1 und P, wesentlich größer sind als jene der Spulen r1, 11 und y2, 12 zusammen, so wird der von den Spulen P, und p, ausgehende Kraftfluß sich durch die die Spulen r1, 11 bzw. y2,, 1, tragenden Pole schließen und dabei die letzteren entgegen der Wirkung der Spulen r1, 11 und r,, 1, zum Nordpol umkehren.
  • Infolge dieser Anordnung wird die Streuung der Maschine beim Generatorbetrieb wesentlich erhöht und dadurch besonders bei den höheren Drehzahlen die Spannung herabgemindert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Anlaßvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen unter Verwendung einer Motordynamo mit doppelter Feld- und Ankerwicklung von verschiedenem Widerstande nach Patent 391918, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorfeldwicklung (1) während des Stromerzeugerbetriebes zur Felderregung mitbenutzt wird und die Reglerwicklung (y) unterstützt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorfeldwicklung (11, 1,) zusammen mit der Reglerwicklung (r1, y,) auf gemeinsamen Polen, die Stromerzeugerfeldwicklung (p1, p,) auf dazwischenliegenden Polen angeordnet ist (Abb. 3).
DEB94489D Anlassvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE397119C (de)

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