DE396998C - Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe - Google Patents

Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe

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DE396998C
DE396998C DEF48711D DEF0048711D DE396998C DE 396998 C DE396998 C DE 396998C DE F48711 D DEF48711 D DE F48711D DE F0048711 D DEF0048711 D DE F0048711D DE 396998 C DE396998 C DE 396998C
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DEF48711D
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ERNST FRESE
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ERNST FRESE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Fangvorrichtung für Förderkörbe. Es sind Einrichtungen zum Fangen von Förderkörben mittels Hilfsseile bekannt geworden, die über eine lose, unterhalb der Seilscheiben im Förderturm angeordnete Trommel laufen und die beiden Förderkörbe verbinden. Diese Trommel ist in gewissen Grenzen nachgiebig gelagert und wird bei wachsendem Druck durch Auslösung einer Bremse bis zum Stillstande abgebremst. Das Hilfsseil oder die Hilfsseile übernehmen meist die Last der Förderkörbe erst dann voll, wenn das Tragseil gebrochen ist, während bei unverletztem Förderseil die Hilfsseile unbeansprucht lose mit umlaufen. Sobald die belasteten Hilfsseile nun auch die obere Führungstrommel stärker belasten, wird die Umlaufgeschwindigkeit der Trommel selbsttätig abgebremst. Hierdurch wird ein Bremsweg geschaffen, der den Schachtverhältnissen entsprechend eingestellt werden kann. An den Förderkörben selbst kann nötigenfalls noch eine Bremseinrichtung angeordnet sein, die für sich in den Schachtausbau eingreift, doch soll das eigentliche Fangen des Korbes durch die Hilfsseile selbst bewirkt werden.
  • Die bekannten Einrichtungen der beschriebenen Art sollen nun derart arbeiten, daß die gesamte fallende Last durch die über Tag befindliche Trommelbremse abgefangen wird. Andere bekannte Einrichtungen lassen das Hilfsseil an der Verbindungsstelle mit den Körben sich unter Auslösung einer Bremsarbeit längen oder benutzen ein Hilfsseil, das durch die Fördermaschine seine Bewegung erhält und zur stoßfreien Übernahme der Last beim Bruch des Förderseiles mit dem Förderkorb durch eine unter Federwirkung stehende Seiltrommel verbunden ist.
  • Nach der Erfindung wird nun die fallende Last einerseits in bekannter Weise durch Abbremsen der Umführungstrommel, anderseits aber dadurch aufgefangen, daß die an den Förderkörben auf Seiltrommeln aufgerollten Enden der Hilfsseile sich unter entsprechender Abbremsung der Korbtrommel abwickeln. Auch hier kann der Bremsweg entsprechend eingestellt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i und z zeigen die Anlage in zwei zueinander senkrechten Seitenansichten, Abb. 3 und q. gleiche Ansichten der Bremseinrichtung über Tag und Abb. 5 und 6 der Bremseinrichtung auf den Körben.
  • Die Förderkörbe a sind mittels der über die lose Trommel c laufenden Hilfsseile b verbunden. Die Trommel c ruht auf dem Kolben eines hydraulischen oder pneumatischen Druckzylinders g, der sein Druckmittel aus dem Vorratsbehälter f erhält. Die nachgiebige Lagerung der Trommel c auf dem Druckzylinder g gleicht Längenunterschiede der Tragseile y und der Hilfsseile b aus und ermöglicht die stoßlose Übernahme der Gesamtlast der Förderkörbe durch die Hilfsseile im Falle eines Bruches des Förderseiles y. Alsdann tritt eine Mehrbelastung der Trommel c ein, welcher diese infolge ihrer Abstützung in dem Druckmittelzylinder g nachgibt, wobei sie sich mit Führungsschuhen z in Führungen abwärts bewegt. Kurz vor Beendigung der Abwärtsbewegung stellt der Führungsschlitten z mittels des Gestänges u das Ventil v so ein, daß das Druckmittel im Zylinder g abgedrosselt wird. Mit dem Ventil v ist ein Ventil w auf dem Druckmittelvorratsbehälter f derart gekuppelt, daß bei Einstellung des Ventils v auf Drosselung das Ventil w geöffnet wird. Infolgedessen tritt das Druckmittel in den Zylinder h ein, wodurch die Bremsen e auf die Bremsscheiben d gedrückt und die Trommel c und hiermit auch die daranhängenden Förderkörbe langsam zum Stillstand gebracht werden. Gleichzeitig mit der Einstellung der Ventile v und w kann auch die Fördermaschine durch eine geeignete Vorrichtung zum Stillstand gebracht werden. Es kann auch eine Leine o. dgl. mit den Lagern der Trommel c und einer Schreibvorrichtung in Verbindung geb_acht werden, so daß die Bewegung der Trommel c und damit die Belastung der Hilfsseile aufgezeichnet wird. An den Förderkörben a ist gemäß der Erfindung noch eine weitere Einrichtung zur VergröPerung des Bremsweges vorgesehen. Die Enden k der Hilfsseile b sind zu diesem Zwecke auf eine Trommel i auf dem Dach des Förderkorbes aufgewickelt. Bei dem Eintreten einer Überbelastung der Hilfsseile b wickeln sich die Enden k von der Trommel i ab, die hierbei durch einen mit einer Bremsflüssigkeit gefüllten Bremszylinder n in ihrer Drehung gehemmt wird. Die Kolbenstange des Bremszylinders n ist mit der Trommel i durch einen Gurt l verbunden, der über eine Rolle »a der Kolbenstange des Bremszylinders n läuft und mit dem einen Ende an einem Festpunkte P des Förderkorbes a, mit seinem anderen Ende auf dem Umfang einer Rolle o befestigt ist. Die Rolle o und die Trommel i sind fest auf - derselben Achse angeordnet, und die Rolle o hat einen erheblich geringeren Durchmesser als die Trommel i. Bei der nach einem Bruch des Förderseiles eintretenden Überbelastung der Hilfsseile w;rd eine den Kolben des Bremszylinde, s n während des normalen Betriebes beispielsweise durch Klammern oder Bänder festhaltende Sicherung s ausgelöst, und es wickelt sich nun der Gurt k von der Trommel i ab; gleichzeitig wickelt sich aber der Gurt l auf die Trommel o auf und zieht dabei den gebremsten Kolben des Bremszylinders n nach rechts (Abb. 5). Es wird also auch in diesem Falle die lebendige Kraft der abstürzenden Masse des Förderkorbes langsam abgebremst, wobei der Bremsweg durch die Länge der aufgewickelten Enden k der Hilfsseile b und die Bremskraft des Bremszylinders n bestimmt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fangvorrichtung für Förderkörbe, bei welcher Hilfsseile über eine über Tage angeordnete abbremsbare Trommel geführt werden und mit den Körben nachgiebig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsseilenden am Korbe auf einer unter Bremsdruck stehenden Trommel aufgewickelt sind, von der sie sich beim Bruch des Förderseiles abwickeln.
DEF48711D 1921-02-27 1921-02-27 Fangvorrichtung fuer Foerderkoerbe Expired DE396998C (de)

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