DE39686C - Kohlensäureapparat - Google Patents

Kohlensäureapparat

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DE39686C
DE39686C DENDAT39686D DE39686DA DE39686C DE 39686 C DE39686 C DE 39686C DE NDAT39686 D DENDAT39686 D DE NDAT39686D DE 39686D A DE39686D A DE 39686DA DE 39686 C DE39686 C DE 39686C
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DENDAT39686D
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TH. KEIL in Halle a. d. Saale
Publication of DE39686C publication Critical patent/DE39686C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/0042Details of specific parts of the dispensers
    • B67D1/0057Carbonators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B67D1/08Details

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Description

KAISERLICHES
^PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgf.räthschaften.
THEODOR KEIL in HALLE a. S. Kohlensäureapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1886 ab.
Die Vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand die Herstellung eines Gefä'fses mit verschiedenen Abtheilungen, welche unter einander in beschränktem Mafse in Verbindung stehen und deren jede einen derjenigen Stoffe enthält, welche mit einander in chemische Wechselwirkung treten sollen, und mit einer Einrichtung, welche es gestattet, dem Gefäfs eine beliebige Neigung gegen den Horizont zu geben und in derselben ganz nach Belieben festzuhalten, so dafs der Uebertntt der flüssigen und gasförmigen Stoffe aus der einen in die andere Abtheilung des Gefäfses genau nach Belieben hergestellt und beschleunigt oder verzögert und unterbrochen werden kann. Auf der- Zeichnung ist dieses Gefäfs in äufserer Ansicht in der Ruhelage und im Durchschnitt in einer Neigung dargestellt, bei welcher eben die Einwirkung der Zerlegungsflüssigkeit auf den zu zerlegenden festen Körper beginnt.
Das aus irgend welchem für den durchzuführenden Procefs tauglichen Material hergestellte Gefäfs A ist mittelst der Zapfen £ in dem Gestell g gelagert. Einer der Zapfen ^ trägt in passender Weise den Hebel Λ, welcher mit einer Sperr- oder Feststellvorrichtung ί verseilen ist. Letztere greift in einen auf dem Gestell g befestigten Bogen b in bekannter Weise. Statt dieses Hebels kann-auch ein Schneckenzahnrad mit im Gestell gelagener endloser Schraube oder ein ähnlicher Mechanismus angebracht werden. In letzterem Falle wird es nothwendig, durch einen an getheihcr Scala laufenden Zeiger die' jeweilige Stellung des Gefäfses ersichtlich zu machen, welche Function bei der gezeichneten Anordnung der Hebel übernimmt, besonders wenn die einzelnen Kerben des Bogens b numerirt sind.
Das Innere des Gefäfses A ist durch die Wände ax a„ in drei Abtheilungen getheilt.
Die Abtheilung' C nimmt den zu zerlegenden festen Körper auf, welcher -bei C eingeworfen werden kann; in die mittlere Abtheilung 5 wird die Zerlegungsflüssigkeit (meist eine Säure) durch d eingegossen, und zwar so viel, dafs die Ueberflufsöffnung / bei Ruhestellung des Gefäfses von der Flüssigkeit eben nicht erreicht wird. Die Abtheilung W endlich wird zu 3/4 ihres Inhaltes mit Wasser, welches bei w eingegossen wird, gefüllt.
Die Wand al besitzt die bereits erwähnte Uebertrittsöffnung /. Diese ist möglichst nahe demjenigen Punkte angebracht, welcher bei Rühelage des Gefäfses A die höchste Stelle einnimmt. Dieser Oeffnung gegenüber besitzt auch die Wand a2 eine Oeffnung, an welche sich das Rohr η η η anschlicfst. Aufsen ist das .Gefäfs mit den drei Verschraubungcn cdw versehen, dann mit dem Entleerungshahn Ic, dem Gasschlauchhahn f, Sicherheitsventil ν und Druckmesser m.
Für den Gebrauch wird zuerst die Abtheilung C mit dem zu zerlegenden Körper beschickt und die Verschraubung c luftdicht verschlossen ; dann kommt durch ju Wasser nach W, endlich durch d Zeiiegungsflüssigkeit nach S. Wird nun, nachdem alle Verschraubungen und Hähne geschlossen sind, das Gefäfs A in der Pfeilrichtung aufgehoben, wie

Claims (1)

  1. durch Zeichnung dargestellt, so erfolgt das Uebcrfliefsen des Zerlegers von S nach C und die Zerlegung und Gasentwickelung tritt sofort ein. Das gebildete Gas strömt durch / nach S und durch η nach W, wo es unter Wasser und durch'dasselbe austritt, gewaschen, und in dem freien Raum über dem Wasserspiegel angesammelt wird. Für bestimmte Verfahren läfst sich bereits durch den Hebel h und den Bogen b ein Anhalt gewinnen; sicherer ist der durch das Manometer m erkennbare innere
    -Gasdruck. Wird derselbe zu stark, so darf nur das Gefa'fs wieder ganz oder nahezu ganz
    .in die Ruhelage zurückgebracht werden; sinkt der Druck, so erfolgt weiteres Aufdrehen in der Pfeilrichtung und infolge dessen stärkerer Uebertritt der Flüssigkeit.
    Der Umstand, dafs die Armaturen, nämlich Sicherheitsventil und Manometer, am Wasscr- oder Waschgefäfs angebracht sind, schützt dieselben vor jeder Beschädigung durch etwa erfolgendes Aufschäumen der Masse, sowie durch die schädlichen Wirkungen der Zerlegungsflüssigkeit, da sich über dem Wasserspiegel in W nur das reine, aus der Zerlegung des in C befindlichen Körpers, stammende Gas befindet und von da nach Oeffnung des Hahnes f durch den Schlauch nach der Pfeilrichtung fortgeleitet wird und zur weiteren Behandlung kommt. .
    Dafs statt Wasser je nach Umständen auch andere Auffangflüssigkeiten gebraucht werden können, versteht sich von selbst.
    Ist die Gasentwickelungsmasse vollständig verbraucht und will man die unteren Kammern C und S reinigen, so wird nach Abnahme des Schlauches und erfolgtem Abschlufs bei f die obere Kammer W durch n> vollgefüllt. Das hierbei liegende Gefäfs wird nach Schlufs von w in senkrechte. Stellung gebracht und / geöffnet. Sofort tritt im Rohr η Heber-, .wirkung ein, das Wasser läuft nach C und S und wird, nachdem die Rückstände von demselben aufgenommen sind, durch k abgelassen.
    ■ Patent-Anspruch:
    Ein Kohlensäureapparat, welcher, je nachdem er aus der. horizontalen Lage in eine mehr oder weniger geneigte gebracht und eingestellt wird, das Ueberfliefsen der Säure zu den Salzen und somit- die Erzeugung der Kohlensäure regulirt, wobei der Apparat aufser einer Abtheilung (S) für die Säure und einer (C) für die Salze mit einem Waschraum (W) für die Kohlensäure versehen ist, welcher ein Eintauchrohr (n) besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39686D Kohlensäureapparat Expired - Lifetime DE39686C (de)

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