DE39685C - Querschneidemaschine für Gewebe, Papier, Carton und dergl - Google Patents

Querschneidemaschine für Gewebe, Papier, Carton und dergl

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DE39685C
DE39685C DENDAT39685D DE39685DA DE39685C DE 39685 C DE39685 C DE 39685C DE NDAT39685 D DENDAT39685 D DE NDAT39685D DE 39685D A DE39685D A DE 39685DA DE 39685 C DE39685 C DE 39685C
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Germany
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cylinder
cut
fabric
upper knife
knife
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39685D
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English (en)
Original Assignee
A. WALSER in Herisau, 93 Neugasse (Schweiz)
Publication of DE39685C publication Critical patent/DE39685C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/02Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials transversely

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Maschine, mittelst welcher automatisch und in fortlaufender Weise Muster von Geweben, Papier, Carton und ähnlichen Stoffen geschnitten werden, wobei die Dimensionen dieser Muster nach Belieben verändert werden können.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Ansicht dieser Maschine,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Querschnitt durch a-b der Fig. 2,
Fig. 4 eine Rückansicht des oberen Messers mit seinem Stoffhalter,
Fig. 5 eine Seitenansicht des gleichen Messers,
Fig. 6 eine perspectivische Ansicht des den Stoff vorwärts schiebenden Cylinders mit seiner Frictionskegelkupplung,
Fig. 7 ein Längendurchschnitt der Frictionskegelkupplung.
Fig. 8 zeigt die die Frictionskegelkupplung ausrückende Curvenscheibe mit dem zum Vorstellen derselben dienenden Muff,
Fig. 9 den Gabelhebel, mittelst welchen die Curvenscheibe auf die Frictionskegelkupplung wirkt.
Fig. 10 ist ein Längendurchschnitt der Fig. 8.
Die Maschine besteht aus einem Gufsgestell A; in dem vorderen Theil trägt dasselbe die Welle B, auf welcher zwei Curvenscheiben C und C1 befestigt sind. Dieselben, sind an ihrer Stirnseite mit Curvenbahnen versehen, welche die an dem oberen Messergestell befindlichen Reibungsrollen D und D1 aufnehmen und derartig geformt sind, dafs eine vollständige Umdrehung der Curvenscheiben eine Senkung und Hebung des Messers E vor dem an dem Gufsgestell befestigten Messer E' bewirkt.
Die Welle B trägt das Zahnrad F, welches durch das an das Schwungrad V angegossene Stirnrad G getrieben, wird; dieses Schwungrad kann nach Belieben mittelst einer Kurbel von Hand oder durch einen anderen Motor getrieben werden und setzt alle Organe der Maschine in Bewegung.
Ueber dem durch das Gufsgestell gebildeten und ungefähr in der Mitte der Länge nach mit einem Schlitz versehenen Tisch befindet sich der Cylinder H, welcher in zwei durch Druckschrauben in , verticaler Richtung verstellbaren Lagern ruht. Unterhalb dieses leerlaufenden Cylinders H befindet sich ein zweiter, ebenfalls leerlaufender Cylinder I, welcher auf einer Seite auf einer Spitze läuft und am entgegengesetzten Ende den Frictionskegel J trägt. Dieser Kegel pafst in die die andere Hälfte der die Frictionskupplung bildenden Hülse K, welche derart auf der Welle L angebracht ist, dafs dieselbe auf der Welle verschoben werden kann, aber stets die Drehungen derselben mitmacht.
Am äufseren, Ende der Welle L ist das Zahnrad M befestigt, in welches das Zahnrad F eingreift.
Aufser den beiden Curvenscheiben C und C1 trägt die Welle B eine weitere, aus zwei Theilen N und N\ Fig. 8, bestehende Curvenscheibe. Jeder dieser Theile besitzt eine halbmondförmige Aussparung n, welche derartig angebracht sind, dafs sich der Theil 2VJ auf dein auf der Welle festgeschraubten Theile N verschieben kann und somit die seitliche Erhöhung der Curvenscheibe verlängert wird,

Claims (1)

  1. sobald der Muff 0 in horizontaler Richtung bewegt wird. Diese Verschiebung der beiden Theile N und N1 auf einander ist die Folge des Tiefereindringens der an dem Muff O befindlichen konischen Zunge O1 in die halbmondförmigen Nuthen n.
    Der Muff O wird in der gewünschten Stellung durch die Schraube P festgehalten, welche in einer in dem Tische des Gufsgestelles A angebrachten Nuth gleitet.
    Die Maschine arbeitet folgendermafsen: Zwischen die beiden Cylinder H und / wird der zu schneidende Stoff eingeführt und hierauf das Schwungrad V in Umdrehung versetzt. Infolge dessen drehen sich auch die Wellen B und L und mit letzterer der Cylinder /, da in diesem Augenblick die Kupplungshülse K auf den Frictionskegel J fest aufgedrückt wird. Der durch den Cylinder I vorwärts geschobene Stoff geht nun unter dem oberen Messer E durch, dessen Senkung durch die beiden Curvenscheiben C und C bewirkt wird. Das Gestell, auf welchem das obere Messer befestigt ist, trägt noch den horizontalen Stoffhalter e vermittelst zweier senkrechten Stangen e1, welche frei in ihren Winkelträgern gleiten. Der Stoffhalter E macht die Senkung des oberen Messers eine kurze Zeit mit, bis er auf dem Stoff aufzuliegen kommt, welchen er dann festhält; das obere Messer setzt alsdann die Senkung fort und schneidet das über die Messer hervorgeschobene Stück des Stoffes ab.
    Während des Schnittes wird die Vorwärtsbewegung des Stoffes vermittelst der Curvenscheibe N eingestellt, welche mit ihren seitlichen Erhöhungen gegen das eine mit einer Reibungsrolle versehene Ende des Gabelhebels Q drückt, was das Rückwärtsgleiten der Kupplungshülse K von dem Frictionskegel J, d. h. das Ausrücken des Cylinders / zur Folge hat. Nachdem der Schnitt beendigt und das obere Messer wieder in seiner höchsten Stellung angelangt ist, sind auch die seitlichen Erhöhungen von N bei der Reibungsrolle des Hebels Q. vorbeigegangen; die Kupplungshülse K wird also wieder der Wirkung der Feder L überlassen, was das Einrücken des Cylinders / bewirkt.
    Der Cylinder / schiebt nun den zwischen ihm und dem Cylinder H befindlichen Stoff von neuem vorwärts, das Messer senkt sich wieder und schneidet ein weiteres Stück ab.
    ■ . Die Länge des abgeschnittenen Stückes hängt von der Zeit ab, während welcher sich der Cylinder I in Umdrehung befindet, d. h. während welcher die Kupplungshülse K auf den Frictionskegel J gedrückt wird. Da nun die Dauer der Berührung der beiden Kupplungstheile von der Ausdehnung der seitlichen Erhöhung der Curvenscheibe NN1 abhängig ist, so mufs bei jeder Veränderung der Ausdehnung dieser seitlichen Erhöhungen auch die Länge der abgeschnittenen Stücke sich verändern. Diese Veränderung wird erreicht durch Verschiebung des Muffes O mit der konischen Zunge O1 mit Hülfe der Schraube P.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Querschneidemaschine für Gewebe, Papier, Carton u. dergl., bei welcher die Zuführwalzen (HJ) während des Schnittes ausgerückt werden, und zwar mit Hülfe einer zweitheiligen verstellbaren Curvenscheibe(NNl), welche durch einen Gabelhebel (QJ auf eine mit den Zuführcylindern (HJ) in Verbindung stehende Frictionskegelkupplung (K I) einwirkt und die Länge des abzuschneidenden Stückes vermittelst einer Stellschraube (P) dadurch festgesetzt wird, dafs diese Schraube bei ihrer Verschiebung einen Muff (O) mitnimmt, welcher durch eine an ihm sitzende, in die Curvenscheibe (NN1) hineinragende konische Zunge (Ol) die gegenseitige Verstellung der beiden Theile der Curvenscheibe bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39685D Querschneidemaschine für Gewebe, Papier, Carton und dergl Expired - Lifetime DE39685C (de)

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