DE396708C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszuleitung zum Brenner beim Erloeschen der Flamme - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszuleitung zum Brenner beim Erloeschen der FlammeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N5/00—Systems for controlling combustion
- F23N5/02—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
- F23N5/06—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bellows; using diaphragms
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Description
- Vorrichtung zur selbsttätigen Absperrung der Gaszuleitung zum Bremier beim Erlöschen der Flamme. Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Goslampen und Gasherde, bei welcher in der Offenstellung des Hahnkükens die Gaszufuhr so lange abgesperrt ist, bis durch die Erwärmung einer abgesperrten Luftmenge unter Vermittlung einer Membran ein Absperrorgan von. dem Gaszuführungskanal entfernt wird und das Gas der Brennflamme zutströmen kann. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß der Gashahn über seine gewöhnliche Offenstellung hinaus in eine Zündstellung gedreht wird, in der eine dritte Bohrung im, Hahn freigelegt wird, welche ein unmittelbares Zuströmen des Gases; zum Brenner erlaubt, auch wenn das selbsttätige, unter dem Einfluß der Membran stehende Ventil den Gaszufluß noch gesperrt hält. In dieser Zündstellung muß der Hahn durch die Hand entgegen dem Druck einer Feder gehalten werden, weiche den Hahn in die gewöhnliche Offenstellung zurückzudrehen beftrebt ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einer belspielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt A#b. i einen senk#-echten Schnitt, Abb - 2 das Hahi*üken der Anzündstellung. Im Halmgehäuse a ist das Hahnküken b iairgeordnet. Dasselbe ist alsVentil ausgebildet, indem in der Mittelbohrung des Kükens eine Ventilkugel c vorgesehen wird, die unter der Wirkung eiiner Druckfeder d steht. Von der Mittelbohrung des Hahngehäuses führen dreiKanäle, e zum #Gaszuflußkanal h und f, g zum iCTasauslaßkanal i. Durch das Hahnküken hindurchgeführt irst eine Stange 1, diesich mit einem KopE m gegen eine Membran it im, Gehäuse a anlegt und anderseits gegen die Ventilkugel stößt. Von dein Membrangehäuse a führt ein dunnes Rohr p zur Brennstelle. Vermittels der Feder q und des Anschlags r wird das Hahnküken von der Anzündstellung (Abb. 2), bei der -das Gas durch Kanal e, g freien Zufluß zur Brennstelle hat, selbsttätig in die Offenstellung zurückgebracht und der Kanalg vom Hahnküken abgeschlossen, wähder Kanal o offen bleibt und f sich öffnet. Die Betätigung des Hahnkükens, erfolgt durch den Handgriff bzw. kleine Kettenzüge.
- Die Wirkungsweise des Hahnes ist die folgende: Wird das Hahnküken auf der geschlossenen Stellung in die Offenstellung übergeführt, dann lann immer noch kein Gas zur Brennstelle strömen, da der Kanal e von f durch die Ventilkugel c geschlossen ist. Erst beim Weiterdrehen des Hahnkükens auf die Anzündstellung, wodurch sich Kanal g öffnet" strömt Gas durch den Hnhn, dies geschieht nur, solange durch menschliche Kraft der Druck der Feder q überwunden, das Hahnküken in der Anzündstellung gehalten wird. Durch die nun erfolgende Erwärmng des Rohres p oder auch schon durch die Erwärinung durch ein Streichholz bei Offenstellung des Hahnkükens verdünnt -sich die Luft im Rohr p und übt einen Druck auf die Membran aus, welcher sich auf die Stange 1 überträgt, die ihrerseits die Ventilkugel von ihrem Sitz abhebt, so daß nun die Kanäle e, f korrespondieren und das Gas zur Lampe strömen kann. Solange die Lanipe brennt, bleibt die Ventilkugel von ihrem Sitz abgehoben, erlischt die Lampe, dann überwindet die Feder d den Gegendruck der Membran und drückt die Ventilkugel auf ihren Sitz zurück, so daß die Gaszuführungskanäle im Hahngehäuse wiederum geschlossen sind. Es wird hierdurch erreicht, daß auch behn unzulänglichen Schließen das Hahnküken oder beim unbeabsichtigten Öffnen desselben kein Gas ausströmen kann, so daß Vergiftungen durch Gas verhütet werden.
Claims (1)
- PATENT-ANspRT-,cii: Vorrichtung zur selbsttätigen Absperrung der Gaszuleitung zum Brenner beim Erlöschen der Flamme mit einer Membran, die bei Ausdehnung einer abgeschlossenen Luftmenge in der Wärme ein Ventil in Offenstellung hält und nach Abkühlung die selbsttätige Rückkehr dieses Ventils in die Schließstellung erlaubt, dadurch gekennzeichnet, d-,-tß das unter dem Einfluß der Membran stehende Ventil im Küken des Gashahnes liegt und eine dritte Bohrung im Küken ein unmittelbares Zuströmen des Gases zum Brenner ermöglicht, wenn der Hahn entgegen dein Druck einer Feder, die den Gashahn in die gewöhnliche Offenstellung zufückzudrängen besträt ist, über die gewöhnliche Offenstellung hinaus in eine Zündstelltme L-edreht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH94482D DE396708C (de) | 1923-08-17 | 1923-08-17 | Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszuleitung zum Brenner beim Erloeschen der Flamme |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH94482D DE396708C (de) | 1923-08-17 | 1923-08-17 | Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszuleitung zum Brenner beim Erloeschen der Flamme |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396708C true DE396708C (de) | 1924-06-20 |
Family
ID=7167011
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH94482D Expired DE396708C (de) | 1923-08-17 | 1923-08-17 | Vorrichtung zur selbsttaetigen Absperrung der Gaszuleitung zum Brenner beim Erloeschen der Flamme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396708C (de) |
-
1923
- 1923-08-17 DE DEH94482D patent/DE396708C/de not_active Expired
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