DE396590C - Vorrichtung zum Vernichten von tierischen und anderen Schaedlingen - Google Patents

Vorrichtung zum Vernichten von tierischen und anderen Schaedlingen

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DE396590C
DE396590C DED42685D DED0042685D DE396590C DE 396590 C DE396590 C DE 396590C DE D42685 D DED42685 D DE D42685D DE D0042685 D DED0042685 D DE D0042685D DE 396590 C DE396590 C DE 396590C
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Deutsche Gesellschaft fuer Schadingbekampfung GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M13/00Fumigators; Apparatus for distributing gases

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

Es ist vorgeschlagen worden, zum Vernichten von tierischen und anderen Schädlingen gasförmige schweflige Säure zu benutzen. Der Regel nach wird diese schweflige Säure durch Verbrennen von schwefelhaltigen Stoffen in einer die zu behandelnden Gegenstände enthaltenden Kammer erzeugt. Dabei ist es schwierig, die erforderliche Konzentration in allen Teilen der Kammer rasch zu erzeugen
ίο und vor allem die richtige Dosierung zu ermöglichen. Es ist bei derartigen Behandlungsweisen notwendig, daß eine bestimmte Konzentration der schwefligen Säure in der Kammer erreicht wird, um eine sichere Wirkung zu erreichen. Andererseits muß, wenn die zweckmäßige Konzentration überschritten wird, leicht eine Beschädigung der zu behandelnden Gegenstände befürchtet werden, abgesehen davon, daß die Verfahrenskosten zu sehr steigen, wenn mehr schweflige Säure als nötig angewandt wird. Insbesondere muß, wenn Tiere zur Bekämpfung von Hautkrankheiten mit schwefliger Säure behandelt werden, genau auf die richtige Konzentration geachtet werden. ' Um dies zu erreichen, ist es zweckmäßig, daß die in der chemischen Praxis sonst öfter benutzte Entwicklung der schwefligen Säure durch Zersetzung von Sulfiten mittels Säuren anzuwenden, weil man dadurch genau bestimmte Gasmengen erhält, und auch hohe Temperaturen in der Behandlungsftammer vermieden werden, die beim Verbrennen von Schwefel auftreten können. Wenn man zu dieser Entwicklung die gebräuchlichen Tropfvorrichtungen benutzt, die aus einem Gefäß zur Aufnahme des Sulfits und einem Trichterrohr zum Einfüllen der Säure bestehen, so kann man das Ziel nur unvollkommen erreichen, da die Menge der zulaufenden Säure durch den Druck in der Behandlungskammer beeinflußt wird und ein mehr oder weniger großer Teil der Zersetzungsflüssigkeit im Trichterrohr stehenbleibt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß nicht nur das Zersetzungsgefäß, sondern auch das Trichtergefäß zum Einführen der Zersetzungsflüssigkeit in der Behandlungskammer ver-
buiiden werden. Infolgedessen gleicht sich dtr Druck in diesen beiden Gefäßen aus, und es wird die berechnete Menge schwefliger Säure in der beabsichtigten Zeitspanne ohne wesentliehen Verlust von Chemikalien erreicht.
Bei den für ähnliche Zwecke benutzten Vergasungsapparaten, die Blausäure verwenden, pflegt man zwar die Bildung der Blausäure durch Zersetzung von Cyanaten mit ίο Säuren zu erzielen, unter Umständen auch in einer geschlossenen Kammer, aber man hat hierfür bisher nicht die an sich bekannten Zersetzungsgefäße mit Trichterrohr benutzt, sondern wirft der Regel nach das Cyanat in die zur Zersetzung dienende Schwefelsäure ein. Man kann dabei die Entwicklung nicht so gut überwachen und regeln als es bei Virwendung eines Trichterrohres der Fall ist. Auch bei der Behandlung mit Blausäure ist daher die Wichtigkeit des Druckausgleiches im Zersetzungsgefäß und dem Trichtergefäß nicht erkannt. Besonders wichtig ist aber die Erfindung für die Benutzung von schwefliger Säure, weil es bei den Gegenständen, die für diese Behandlung in Frage kommen, besonders auf die sorgfältige Innehaltung der oberen und unteren Grenze für die Gaskonzentration ankommt.
Es ist auch bei der Verbindung von schwefliger Säure zulässig und unter Umständen erwünscht, in der Begasungskammer einen kleinen Überdruck zu erzeugen, wobei das Gas durch die Haut des zu behandelnden Tieres 0. dgl. leichter absorbiert wird. Die schweflige Säure wird zweckmäßig durch Zersetzung einer Lösung eines sauren schwefligsauren Salzes durch eine Mineralsäure erzielt. Eine oder die andere der beiden Lösungen kann im Trichtergefäß enthalten sein und der anderen Lösung tropfenweise zugeführt werden. Man kann auch ein Gemisch von saurem schwefligsauren Salz und Pyrosulfit benutzen, aus dem durch Zutropfen von Wasser schweflige Säure frei wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt den Entwicklungsapparat für sich,
Abb. 2 das Schema der Verbindung des Apparates in der Begasungskammer.
Die Entwicklungsvorrichtung besteht aus einem Gefäß α aus Glas oder anderem geeigneten Material mit einem doppelt gebohrten Verschluß. Mit der einen Bohrung des Verschlusses ist ein Flüssigkeitsbehälter c unter Einschaltung eines Hahnes b verbunden. Die andere Bohrung ist mit einem Rohr g, das mit einem zweiten Rohr i an dem Begasungskasteu verbunden ist, versehen. Das· Flüssigkeitsgefäß c ist mit einem Fülltrichter e ausgestattet, der mit einem Hahn d ausgerüstet ist und ist durch ein Rohr f mit einem zweiten am Begasungskasten k angebrachten Rohre h verbunden. Die Benutzungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Das Gefäß α wird mit einer vorher berechneten Menge, die dem Inhalt des Begasungskastens entspricht, von einer konzentrierten Mineralsäure gefüllt. Dann wird der Ver-Schluß des Gefäßes angebracht und in das Gefäß c eine entsprechende berechnete Menge einer wäßrigen Lösung von saurem schwefligsaurem Salz eingegossen, während der Hahn b geschlossen ist. Nunmehr wird die Entwicklungsvorrichtung durch die Rohrleitungen g, i und f, h mit dem Begasungskasten k verbunden. Nun wird der Hahn d geschlossen und der Hahn b geöffnet. Die Salzlösung tropft in die Säure, so daß das Schwefligsäuregas entsteht, welches durch die Rohrleitung g, i in den Kasten k eintritt. Durch die Rohre h, f wird der Druckausgleich zwischen dem Kasten k und dem Gefäß c herbeigeführt, so daß die Flüssigkeit aus c ungehindert austreten kann. Die Rohre h, i bestehen zweckmäßig aus Metall und sind mit Hähnen versehen, sie können durch Gummimuffen mit den aus Glas gebildeten Rohren f, g verbunden werden. Nach Beendigung der Gasentwicklung werden die in die Rohre h, i eingeschalteten Hähne geschlossen, und die Gasentwicklungsvorrichtung kann entfernt und nach Leerung von neuem benutzt werden.
Die schweflige Säure kann auch dadurch gebildet werden, daß das Gefäß a mit einem Gemisch aus saurem schwefelsaurem Salz und Pyrosulfit gefüllt wird, zu welchem aus dem Gefäß c Wasser zutropft. Die Gasentwicklungsvorrichtung kann durch ein kleines Holzgestell auf dem Deckel des Begasungskastens festgehalten werden.

Claims (1)

  1. Patent Anspruch:
    Vorrichtung zum Vernichten von tierischen und anderen Schädlingen, bei der in einem mit einer Tropfvorrichtung versehenen Gasentwickler erzeugte schweflige Säure in eine zur Aufnahme der Schädlinge dienende Kammer geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Tropfvorrichtung des Gasentwicklers gegen die Außenluft abgeschlossen und mit der Kammer verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED42685D 1922-11-12 1922-11-12 Vorrichtung zum Vernichten von tierischen und anderen Schaedlingen Expired DE396590C (de)

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