DE39559C - Punkturvorrichtung für Steindruckhandpressen - Google Patents

Punkturvorrichtung für Steindruckhandpressen

Info

Publication number
DE39559C
DE39559C DENDAT39559D DE39559DA DE39559C DE 39559 C DE39559 C DE 39559C DE NDAT39559 D DENDAT39559 D DE NDAT39559D DE 39559D A DE39559D A DE 39559DA DE 39559 C DE39559 C DE 39559C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
arm
puncture
hand presses
puncturing device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39559D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. Grossmann in Berlin NW. 6, Karlstr. 11
Publication of DE39559C publication Critical patent/DE39559C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/18Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes
    • B41F3/30Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed of special construction or for particular purposes for lithography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. October 1886 ab.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Punkturvorrichtung besteht aus einem um Körnerschrauben α α eines Halteklobens b drehbaren Arm d, welcher die Punkturspitze c trägt. Letztere kann unmittelbar am Arm d sitzen oder aber mittelbar an einer stellbaren (etwa aus Stahlblech gefertigten) Zunge e. Dieselbe führt sich zwischen zwei Seitenleisten des Armes d und wird an demselben befestigt durch eine Schraube f, welche durch den Stellschlitz g des Armes d hindurchgreift.
In Fig. ι und 2 ist der Punkturarm d auf dem Stein h ruhend dargestellt, also in derjenigen Lage, in welcher man den Bogen auf den Stein auflegen und mit seinem Punkturloch auf die betreffende Spitze c aufnadeln kann.
Ist nun der Bogen mit seinen beiden Punkturlöchern auf die beiden Spitzen zweier (an einander gegenüber befindlichen Seiten des Steines angeordneter) Punkturvorrichtungen gebracht worden, so wird das über Arm d liegende Bogenende so weit emporgehoben, dafs man ihn (den Arm d) um etwa i8o° in Richtung des eingezeichneten Pfeiles vom Stein abhebend zurückklappen kann, um ihn so vollständig und gehörig tief unter die Steinoberfläche zu bringen. Nachdem in gleicher Weise auch der (nicht mitgezeichnete) zweite Punkturarm unter dem anderen Bogenende durch Zurückklappen entfernt worden ist, liegt der Druckbogen in richtiger Position so auf dem Stein, dafs der Druck in gewöhnlicher Weise erfolgen kann.
Die zum Aufnadeln dienende Punkturspitze c befindet sich übrigens nicht allein auf der oberen Seite der Zunge, sondern setzt sich auch noch auf der unteren Seite derselben mit einer kürzeren Spitze fort. Letztere greift ein wenig in die Oberfläche des Steines ein und trägt dadurch . viel zur sicheren Handhabung der Vorrichtung bei.
Der mittelst Körnerschrauben (oder Drehzapfen) den Arm d tragende Haltekloben b wird in irgend einer passenden Weise an geeigneter Stelle am Stein befestigt, und zwar entweder durch Ankleben (mittelst Fischleim, Gummi, Schellack u. dergl.) oder durch Anschrauben. Die dem Stein zugekehrte Anlagefläche des Halteklobens kann glatt, rauh oder mit Vorsprüngen versehen sein, je nachdem die Natur des angewendeten Klebstoffes dies wünschenswerth machen sollte. Um ein besseres Kleben zu ermöglichen, kann es auch vortheilhaft sein, den aus Metall gefertigten Haltekloben an der Anlagefläche mit angenietetem Leder oder Holz u. dergl. zu bekleiden.
Die Fig. 3 bis 8 zeigen einige andere Ausführungsformen des Halteklobens; dieselben bezwecken, dem Arm d eine bequemere und weitergehende Verstellbarkeit zu verleihen, indem eben hier die Haltekloben nicht direct am Stein unwandelbar befestigt, sondern stellbar und leicht abnehmbar sind, ohne dafs man nöthig hätte, die an den Stein angekittete Unterlage loszulösen.
In Fig. 3 ist der Haltekloben b mittelst Stellschräubchen i an einer Führungsleiste k stellbar; letztere kann am Stein festgekittet oder sonstwie befestigt sein.
Bei der durch Fig. 6 im Grundrifs und durch Fig. 5 und 5 a im Verticalschnitt dargestellten Ausführungsform ist Haltekloben b
erst auf einem Schieber / stellbar befestigt durch Schraube m\ Schieber I wird mittelst Stellschrauben i in der gewünschten Lage auf der am Stein festgekitteten Führungsleiste k festgeklemmt.
Da für Befestigungsschrauben ni im Schieber / senkrechte Schlitze (längliche Schraubenlöcher) vorgesehen sind, so kann Haltekloben b auch vertical am Schieber / verstellt werden.
Durch Fig. 7 ist im Verticalschnitt und durch Fig. 8 im Grundrifs eine Ausführungsform des Halteklobens dargestellt, bei welcher demselben die Befestigungsschrauben η mit ihren in eine schwalbenschwanzförmige Nuth der Führungsplatte ο eingreifenden Köpfen eine horizontale Verstellung gestatten, während die senkrechten Schlitzlöcher im Haltekloben b letzterem auch verticale Verstellung gestatten. Führungsplatte 0 kann direct am Stein befestigt werden oder auch erst an eine Platte ρ von Holz oder Leder u. dergl. angeschraubt werden, die man ihrerseits an den Stein anklebt. '■'
Die beschriebenen Punkturvorrichtungen können (falls man Länge L der Achse des Punkturarmes, Fig. 2, recht grofs wählt und dementsprechend auch den Haltekloben weit baut) noch mit einem zweiten Punkturarm versehen werden. Auf der Achse des Punkturarmes sitzen. dann also zwei Punkturarme, die zwei Spitzen tragen, also die Anwendung einer zweiten Punkturvorrichtung am Stein überflüssig machen. Da beide Arme fest auf einer und derselben Achse sitzen, so kann man auch durch einen einzigen Handgriff beide Spitzen gleichzeitig auf den Stein bringen oder zurückklappen.

Claims (1)

  1. P ate nt-An sp ruch:
    Eine Punkturvorrichtung für Steindruckhandpressen, bestehend aus dem Punkturarm d, welcher die Punkturspitze c trägt, und einem am Stein befestigten (Fig. 1 und 2) bezw. gegen letzteren verschiebbaren (Fig. 3 bis 8) Haltestück b, um welches ersterer sich drehen läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39559D Punkturvorrichtung für Steindruckhandpressen Expired - Lifetime DE39559C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE39559C true DE39559C (de)

Family

ID=315180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT39559D Expired - Lifetime DE39559C (de) Punkturvorrichtung für Steindruckhandpressen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE39559C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004005533B4 (de) Schneidvorrichtung
DE136209C (de)
DE39559C (de) Punkturvorrichtung für Steindruckhandpressen
DE1280576B (de) Einspannvorrichtung fuer Mikrotommesser
DE236451C (de)
EP2502706A1 (de) Vorrichtung zum Positionieren eines zweiten Werkstückes an einer Stirnfläche eines ersten, länglichen Werkstückes
DE193482C (de)
DE942320C (de) Schraubzwinge, insbesondere fuer Holzverleimung
DE834846C (de) Vorrichtung zum Faechern von Buchbloecken fuer das draht- und fadenlose Binden von Buechern
DE314230C (de)
DE852640C (de) Saegenschaerfmaschine, insbesondere fuer Langsaegen
DE180382C (de)
DE190629C (de)
DE42435C (de) Vergoldestock mit Handvergoldeapparat für Buchbinder
DE129784C (de)
DE850618C (de) Adressendruckmaschine
DE33542C (de) Stangenzirkel mit Kurvenlineal
DE616267C (de) Durchschreibevorrichtung
DE224818C (de)
DE169603C (de)
DE85799C (de)
DE428198C (de) Maschine zum Querbeschneiden und Lochen von Riemen
DE559967C (de) Vorrichtung an Dengelmaschinen zum Fuehren des Sensenblattes
DE212526C (de)
DE306996C (de)